





Perserteppich 224 x 168 cm handgeknüpft
Ursprünglicher Preis war: 1076$1009$Aktueller Preis ist: 1009$
Handgeknüpfter Perserteppich | Material: alte handgeknüpfte Perserteppiche | Größe: 224 x 168 cm | Muster: geometrische Formen | Zustand: neu verarbeitet
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 6C6168C9
Beschreibung
Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Perserteppich ist ein Patchwork-Teppich aus alten handgeknüpften Perserteppichen. Für seine neue Gestaltung wurden vorhandene Teppichstücke geometrisch geschnitten und zu einem eigenständigen Teppichbild verarbeitet. Die handgeknüpften Ausgangsteile bleiben damit die materielle Grundlage des Stücks, während der Patchwork-Aufbau eine neue Anordnung der einzelnen Flächen schafft.
Die Verarbeitung ist handgefertigt. Der Teppich wurde nicht als einheitliche, neu geknüpfte Fläche beschrieben, sondern als neu verarbeitetes Zusammenspiel bereits vorhandener handgeknüpfter Perserteppiche. Dadurch verbindet das Stück traditionelle Knüpfarbeit mit einer Weiterverwendung älterer Teppiche. Die Herstellung ist als umweltfreundlich angegeben, weil vorhandenes Material in eine neue Form überführt wird.
Bei einem Patchwork-Teppich bestimmt die Anordnung der zugeschnittenen Stücke den Gesamteindruck. Jedes Teil bringt seine eigene textile Struktur und seine eigene Farbfläche in die Komposition ein. Die handwerkliche Aufgabe besteht darin, diese unterschiedlichen Ausschnitte zu einem zusammenhängenden Teppich zu verbinden. Dieses Exemplar ist neu verarbeitet und wird mit natürlichen Farbtönen beschrieben.
Die Materialangabe bezieht sich auf alte handgeknüpfte Perserteppiche. Eine separate Angabe zu einer bestimmten Faser, zur Kette oder zu einer Knotendichte liegt für dieses Stück nicht vor. Deshalb steht hier die Wiederverarbeitung handgeknüpfter Perserteppiche im Mittelpunkt, nicht die Zuschreibung eines zusätzlichen Materials. Die geometrisch geschnittenen Elemente machen den Herstellungsweg unmittelbar nachvollziehbar.
Herkunft und Tradition
Perserteppiche gehören zu einer langen iranischen Knüpftradition. Die Bezeichnung verweist auf Teppiche, die aus der persischen beziehungsweise iranischen Handwerkskultur hervorgegangen sind. Über viele Generationen entwickelten sich unterschiedliche regionale Stile, Farbsysteme und Musterordnungen. Zu den bekannten Herkunftsregionen zählen Isfahan, Tabriz, Kashan und Nain. Jede dieser Regionen ist mit eigenen gestalterischen Merkmalen verbunden, auch wenn ein einzelnes Stück nicht automatisch einer dieser Regionen zugeordnet werden kann.
Die traditionelle Herstellung eines Perserteppichs beruht auf der Verbindung von Entwurf, Materialkenntnis und manueller Arbeit. Ein Knüpfer setzt Knoten Reihe für Reihe und baut dadurch Flor und Muster schrittweise auf. Die Gestaltung kann florale, geometrische oder symbolische Elemente umfassen. Bei klassischen Teppichen wird häufig mit einem zentralen Feld, einer Bordüre und wiederkehrenden Motiven gearbeitet. Die genaue Wirkung hängt von Farbwahl, Knotung und Zeichnung ab.
Dieses Stück steht zugleich für eine zeitgenössische Form des Umgangs mit dieser Tradition. Es verwendet alte handgeknüpfte Perserteppiche nicht unverändert, sondern überführt sie in eine neue Patchwork-Komposition. Damit bleibt der Bezug zum traditionellen Teppichhandwerk sichtbar, während die ursprüngliche Gesamtordnung der einzelnen Teppiche neu interpretiert wird. Die Wiederverarbeitung schafft keinen neuen regionalen Ursprung; sie beschreibt vielmehr die Verarbeitung zu einem neuen Teppich.
Die Weiterverwendung älterer Teppiche ist auch im Zusammenhang mit nachhaltigem Design relevant. Vorhandene textile Arbeiten erhalten eine neue Funktion, anstatt ausschließlich als historische Einzelstücke betrachtet zu werden. Die Quelle beschreibt die Herstellung dieses Teppichs ausdrücklich als umweltfreundlich. Seine Tradition liegt daher in zwei Ebenen: in den alten handgeknüpften Perserteppichen als Ausgangsmaterial und in der handgefertigten Neugestaltung als heutiger Verarbeitung.
Perserteppiche wurden und werden in sehr unterschiedlichen Größen und für verschiedene Wohnbereiche gefertigt. Kleine Läufer, größere Raumteppiche und individuell gestaltete Stücke können jeweils andere räumliche Aufgaben übernehmen. Ein Patchwork-Teppich erweitert diese Vielfalt um eine Fläche, deren Charakter aus dem Zusammenspiel mehrerer Ausschnitte entsteht. Das macht die Herkunftstradition nicht zu einer starren Form, sondern zu einem handwerklichen Bezugspunkt für neue Gestaltungen.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs besteht aus geometrischen Formen. Die Stücke der alten Perserteppiche wurden geometrisch geschnitten, sodass Kanten, Flächen und Richtungen die Gestaltung bestimmen. Anders als bei einem durchgehend geknüpften Einzelmotiv entsteht das Gesamtbild aus mehreren miteinander verbundenen Bereichen. Die Geometrie ordnet diese Bereiche und verleiht der Patchwork-Fläche eine klare visuelle Struktur.
Geometrische Muster gehören zu den wichtigen Ausdrucksformen der Teppichgestaltung. Sie können aus Rechtecken, Quadraten, Rauten, Streifen oder unregelmäßig gegeneinandergesetzten Flächen aufgebaut sein. In traditionellen Teppichen dienen solche Formen häufig der Gliederung von Mittelfeld und Bordüre oder der regelmäßigen Wiederholung eines Motivs. In einer Patchwork-Arbeit entsteht die Ordnung dagegen aus dem Zuschnitt und der Platzierung vorhandener Teppichteile.
Die natürlichen Farbtöne sind ein weiteres beschriebenes Merkmal dieses Stücks. Sie unterstützen die textile Herkunft der einzelnen Flächen und lassen die Unterschiede zwischen den zugeschnittenen Partien als Teil der Komposition sichtbar werden. Die Farbwirkung wird nicht als einheitliche Neufärbung beschrieben, sondern als Gestaltung mit natürlichen Farbtönen. Dadurch liegt der Schwerpunkt auf dem Zusammenspiel von Geometrie, Oberfläche und vorhandenen Farbflächen.
Perserteppiche sind traditionell für eine große Vielfalt an Mustern bekannt. Neben geometrischen Formen kommen florale Zeichnungen, Medaillons, Ranken, Bordüren und symbolische Motive vor. Regionen wie Isfahan, Tabriz, Kashan und Nain entwickelten jeweils eigene Vorlieben bei Komposition und Farbpalette. Diese allgemeine Vielfalt erklärt, warum alte Perserteppiche unterschiedliche Ausschnitte in eine Patchwork-Arbeit einbringen können. Sie ersetzt jedoch nicht die konkrete Musterangabe für dieses Stück: Hier sind geometrische Formen genannt.
Die Patchwork-Technik verändert den Blick auf das Muster. Nicht ein einzelnes, vollständig lesbares Rapportmotiv steht im Vordergrund, sondern die Verbindung mehrerer geometrisch bearbeiteter Segmente. Linien können über die Grenzen eines Ausschnitts hinweg neu zueinander in Beziehung treten, während Farbflächen nebeneinander einen neuen Rhythmus bilden. Das Ergebnis ist eine Komposition, die traditionelle Teppiche als Ausgangspunkt nutzt und ihre Elemente in einer anderen Ordnung zeigt.
Auch die flache Wahrnehmung der Gesamtfläche kann bei geometrischen Entwürfen eine Rolle spielen: Kanten und Farbwechsel lenken das Auge von einem Segment zum nächsten. Bei einem Patchwork-Teppich bleibt dabei erkennbar, dass die Gestaltung aus einzelnen Teilen aufgebaut ist. Die geometrische Formensprache macht diesen Aufbau nicht unsichtbar, sondern verwendet ihn als zentrales Gestaltungsmittel. So verbindet das Design handwerkliche Herkunft mit einer klar gegliederten, neu verarbeiteten Oberfläche.
Besonderheiten
Die wichtigste Besonderheit ist die Verbindung von alten handgeknüpften Perserteppichen mit einer neuen Patchwork-Verarbeitung. Die Ausgangsteile wurden geometrisch geschnitten und handgefertigt zu einem neuen Teppichbild zusammengestellt. Das Stück ist als neu verarbeitet angegeben, obwohl sein Material aus alten handgeknüpften Perserteppichen besteht. Diese Unterscheidung beschreibt sowohl seine textile Herkunft als auch seine heutige Form.
Jeder Patchwork-Teppich entsteht aus einer eigenen Auswahl und Anordnung von Teppichausschnitten. Bei diesem Exemplar prägen geometrische Formen und natürliche Farbtöne die beschriebene Gestaltung. Die Quelle bezeichnet die Herstellung außerdem als umweltfreundlich. Eine Aussage über eine bestimmte Provinz, eine genaue Faser, die Knotendichte oder ein bestimmtes Alter der Ausgangsteile liegt nicht vor und gehört daher nicht zu den Merkmalen dieses Stücks.
FAQ
Wie pflege ich einen Perserteppich richtig?
Regelmäßiges Staubsaugen auf niedriger Stufe hilft, lose Verschmutzungen aus dem Teppich zu entfernen. Flecken sollten sofort mit einem feuchten Tuch behandelt werden. Dabei ist es sinnvoll, vorsichtig zu arbeiten und die betroffene Stelle nicht unnötig zu reiben. Für die langfristige Pflege wird eine professionelle Reinigung alle paar Jahre empfohlen. Bei einem Patchwork-Teppich sollte die Reinigung die handgefertigte Verbindung der einzelnen Teile berücksichtigen.
Woran erkenne ich einen echten Perserteppich?
Echte Perserteppiche sind durch Handarbeit, die Verwendung natürlicher Materialien und eine dichte Knotung gekennzeichnet. Ein Zertifikat oder ein Herkunftsnachweis kann zusätzliche Hinweise auf die Echtheit geben. Bei diesem Teppich ist die konkrete Materialangabe die Verarbeitung alter handgeknüpfter Perserteppiche zu einer neuen Patchwork-Arbeit. Eine einzelne Provinz oder eine bestimmte Knotendichte wird für dieses Stück nicht angegeben.
Passt ein Perserteppich zu einer modernen Einrichtung?
Ja. Perserteppiche lassen sich auch mit modernen Einrichtungsstilen verbinden. Ihre traditionellen Muster und Farbwirkungen können in einem schlicht gestalteten Raum einen textilen Kontrast bilden. Bei diesem Patchwork-Teppich unterstützt die geometrische Formensprache eine klare, zeitgemäße Raumgestaltung. Die natürlichen Farbtöne können dabei mit reduzierten Möbeln und anderen neutralen Flächen kombiniert werden, ohne dass der handwerkliche Ursprung des Teppichs verloren geht.
Zusätzliche Informationen
| Farbe | |
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| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft |













