Orientteppich Sarough Standardmaße x Standardmaße handgeknüpft

278$

Handgeknüpfter Indo Sarough Orientteppich | Knotendichte: 140.000 Knoten/m² | Material: Flor Schurwolle | Größe: Standardmaße, kann leicht abweichen | Muster: Allover-Design in Rot | Zustand: Neu, perfekt

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Inventarnummer: 29D058FD

Beschreibung

Indo Sarough Orientteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Indo Sarough Mir Gopala ist ein handgeknüpfter Orientteppich aus Indien. Für den Flor wird Schurwolle verwendet. Die rote Farbgebung prägt seine sichtbare Erscheinung und steht im Mittelpunkt der Gestaltung. Die handgeknüpfte Verarbeitung verbindet viele einzelne Arbeitsschritte zu einem zusammenhängenden Teppich. Dabei wird jedes Detail Knoten für Knoten aufgebaut, bevor der Flor ausgearbeitet und die Oberfläche fertiggestellt wird.

Schurwolle wird bei handgeknüpften Teppichen wegen ihrer angenehmen Haptik und ihrer widerstandsfähigen Struktur eingesetzt. Sie fühlt sich unter den Füßen weich an und kann zugleich den täglichen Gebrauch unterstützen. Die Florhöhe dieses Teppichs wird mit etwa 15 mm angegeben. Dadurch besitzt die Oberfläche eine fühlbare, textile Tiefe, ohne dass die Verarbeitung ihren robusten Charakter verliert. Die Knotendichte beträgt 140.000 Knoten pro Quadratmeter und beschreibt die handwerkliche Feinheit der Ausführung.

Der Teppich ist neu und befindet sich in perfektem Zustand. Er ist für die Verwendung auf Fußbodenheizungen geeignet. Die angegebenen Größen entsprechen Standardmaßen; bei einem handgefertigten Stück können die tatsächlichen Maße leicht abweichen. Diese Eigenschaft gehört zur handwerklichen Herstellung und ist von der gleichmäßigen Ausarbeitung der Muster zu unterscheiden. Der Teppich wird nicht als industriell gefertigtes Serienprodukt beschrieben, sondern als handgeknüpftes Einzelstück.

Herkunft und Tradition

Der Indo Sarough Mir Gopala stammt aus Indien. Die Bezeichnung Indo verweist hier auf die indische Herstellung und nicht auf eine Herkunft aus Iran. Deshalb ist dieses Stück ein Orientteppich und kein Perserteppich. Seine Gestaltung greift dennoch auf die breite Bildsprache der orientalischen Teppichkunst zurück, in der florale Ornamente, rhythmische Wiederholungen und ausgearbeitete Farbflächen eine wichtige Rolle spielen.

Indien besitzt eine vielfältige Teppichtradition, in der unterschiedliche regionale Einflüsse und überlieferte Gestaltungsvorstellungen zusammenkommen. Handknüpfer arbeiten mit einem Grundgerüst aus Kette und Schuss und bauen den Flor aus einzelnen Knoten auf. Die Qualität einer solchen Arbeit hängt nicht allein von der Knotenzahl ab. Ebenso wichtig sind die Klarheit des Entwurfs, die sorgfältige Farbverteilung, die Gleichmäßigkeit der Reihen und die abschließende Bearbeitung des Flors.

Indische Orientteppiche sind für ihre detailreiche Ausführung und ihre kunstvollen Entwürfe bekannt. Muster werden häufig aus Vorlagen übertragen, anschließend aber mit den Möglichkeiten der jeweiligen Werkstatt umgesetzt. So entsteht eine Verbindung aus überlieferter Formensprache und indischer Fertigung. Beim vorliegenden Teppich zeigt sich diese Verbindung in der Bezeichnung Indo Sarough Mir Gopala, in der handgeknüpften Ausführung und in der traditionellen, orientalisch-persisch beschriebenen Stilrichtung.

Der Name Sarough bezeichnet in der internationalen Teppichsprache eine bekannte Musterrichtung, die häufig mit geordneten floralen Kompositionen und einer klar gegliederten Gesamtwirkung verbunden wird. Bei einem Indo Sarough darf diese Bezeichnung nicht mit einer iranischen Herkunft gleichgesetzt werden. Sie beschreibt die gestalterische Anlehnung, während Indo die Herstellung in Indien kennzeichnet. Diese Unterscheidung ist bei der Einordnung orientalischer Teppiche wesentlich, weil Herkunft und Mustername unterschiedliche Informationen geben.

Im Umfeld orientalischer Teppiche werden außerdem Kerman, Nishapur und Tabriz als eigenständige Muster- oder Herkunftsbezeichnungen genannt. Kerman wird oft mit floralen Entwürfen und sanfteren Farbabstufungen verbunden. Nishapur ist für Muster mit geometrischer Wirkung bekannt. Tabriz-Teppiche stammen aus dem gleichnamigen iranischen Ort und werden wegen ihrer kunstvollen Motive und ihrer feinen Ausarbeitung geschätzt. Diese Beispiele bilden den kulturellen Hintergrund ähnlicher Teppichsprachen, sind aber keine Herkunftsangaben für diesen indischen Teppich.

Auch Nain und Kashan gehören zu den Namen, die Käufern traditioneller Orientteppiche begegnen. Sie stehen für eigene iranische Gestaltungstraditionen und handwerkliche Schulen. Der Indo Sarough Mir Gopala bleibt davon zu unterscheiden: Seine Herkunft ist Indien, während seine Formensprache in den größeren Zusammenhang orientalisch-persischer Teppichmuster eingeordnet wird. Die sachliche Benennung als Indo Sarough Orientteppich hält beide Ebenen getrennt.

Design und Muster

Das Muster dieses Teppichs wird als Allover-Design beschrieben. Ein Allover-Entwurf verteilt seine Ornamente über die gesamte Fläche, statt ein einzelnes zentrales Bildmotiv in den Vordergrund zu stellen. Dadurch entsteht ein fortlaufender Rhythmus, bei dem sich Formen und Farbbereiche über den Teppich hinweg wiederholen. Die dominierende Farbe ist Rot. Sie gibt dem Entwurf seine sichtbare Grundstimmung und verbindet die einzelnen Musterbereiche miteinander.

Die Gestaltung beruht auf dem harmonischen Zusammenspiel von Farben und Mustern. Bei solchen Kompositionen entsteht die Wirkung nicht durch ein isoliertes Ornament, sondern durch das Verhältnis von Wiederholung, Zwischenräumen und farblicher Gewichtung. Ein Allover-Muster kann dadurch sowohl geschlossen als auch beweglich erscheinen. Die rote Palette bleibt dabei der bestimmende Bezugspunkt, während die Musterstruktur für Ordnung und visuelle Abwechslung sorgt.

In der orientalischen Teppichkunst werden florale, pflanzliche und geometrisch geordnete Formen häufig miteinander verbunden. Florale Motive können stilisierte Blüten, Blätter oder Ranken darstellen, ohne eine naturgetreue Abbildung anzustreben. Geometrische Elemente geben dem Entwurf Kontur und Wiederholung. Bei diesem Teppich ist keine einzelne Motivgruppe als separates Mittelmedaillon angegeben; festgehalten ist vielmehr die flächige Allover-Anordnung mit einem ausgewogenen Zusammenspiel von Farben und Mustern.

Die Bezeichnung Mir Gopala gehört zur Produktbezeichnung dieses Teppichs. Sie wird hier nicht als zusätzliche iranische Herkunft verwendet. Ebenso macht die Anlehnung an Sarough aus einem in Indien gefertigten Teppich keinen iranischen Sarough. Musterbezeichnungen können über Ländergrenzen hinweg verwendet werden, weil Werkstätten Entwürfe, Ornamente und Kompositionsprinzipien aufnehmen und in ihrer eigenen Herstellungstradition ausführen.

Die rote Farbpalette wird in der Produktbeschreibung als auffällig und prägend dargestellt. In der allgemeinen Symbolsprache von Teppichfarben wird Rot häufig mit Leidenschaft und Lebensfreude verbunden. Solche Farbbedeutungen gehören zur kulturellen Deutung von Textilien und ersetzen keine Herkunftsangabe. Für diesen Teppich lässt sich deshalb sachlich festhalten: Rot dominiert die Gestaltung, und das Allover-Muster ordnet die dekorativen Elemente über die gesamte Fläche.

Der traditionelle orientalisch-persische Stil macht den Teppich auch für Einrichtungsumgebungen interessant, die mit wiederkehrenden Mustern arbeiten. Seine Gestaltung kann neben klassischen Möbeln ebenso mit einer reduzierten Einrichtung kombiniert werden. Dabei entsteht der Kontrast nicht aus einer Änderung des Teppichmusters, sondern aus dem Verhältnis zwischen der detailreichen, roten Fläche und den schlichteren Formen der Umgebung. Die Musterwirkung bleibt unabhängig davon an die indische Fertigung und die Sarough-Anlehnung gebunden.

Besonderheiten

Eine Besonderheit dieses Teppichs ist die Verbindung aus indischer Herkunft und Sarough-orientierter Gestaltung. Er wird handgeknüpft aus Schurwolle gefertigt und besitzt eine Knotendichte von 140.000 Knoten pro Quadratmeter. Seine rote Farbgebung und das Allover-Design bestimmen den dekorativen Charakter. Der Teppich ist neu und wird als perfekt erhalten beschrieben.

Für moderne Wohnräume ist außerdem die Eignung für Fußbodenheizungen relevant. Die Standardmaße können bei der handgefertigten Ausführung leicht abweichen. Diese Angabe sollte bei der Planung des vorgesehenen Platzes berücksichtigt werden. Die Pflege folgt den Grundsätzen für Wollteppiche: Regelmäßiges Staubsaugen ohne Bürstenaufsatz hilft, lose Verschmutzungen zu entfernen. Flecken sollten sofort mit einem feuchten Tuch abgetupft werden.

FAQ

Wie pflege ich den Indo Sarough Mir Gopala?

Regelmäßiges Staubsaugen ohne Bürstenaufsatz ist für die laufende Pflege geeignet. Auf diese Weise werden lose Partikel entfernt, ohne die Oberfläche durch eine rotierende Bürste zusätzlich zu beanspruchen. Entsteht ein Fleck, sollte er sofort mit einem feuchten Tuch abgetupft werden. Reiben kann die Verschmutzung weiter in die Fasern drücken und die betroffene Stelle stärker beanspruchen. Da der Teppich aus Schurwolle besteht und handgeknüpft ist, sollte die Reinigung sorgfältig und materialgerecht erfolgen. Eine gründliche Reinigung in größeren Abständen unterstützt die dauerhafte Nutzung, besonders wenn der Teppich regelmäßig betreten wird.

Ist der Teppich für Allergiker geeignet?

Der Teppich besteht aus Schurwolle, die als hypoallergen beschrieben wird und eine natürliche Barriere gegen Allergene bieten kann. Deshalb wird er als für Allergiker geeignet angegeben. Empfindliche Personen sollten dennoch auf eine regelmäßige und gründliche Reinigung achten. Staub und andere Partikel können sich unabhängig vom Material auf jeder textilen Oberfläche ablagern. Regelmäßiges Saugen ohne Bürstenaufsatz und eine bedarfsgerechte gründliche Reinigung halten die Oberfläche sauber. Bei besonderer Empfindlichkeit ist es sinnvoll, die persönliche Verträglichkeit und die Anforderungen des jeweiligen Wohnraums zu berücksichtigen.

Passt der Teppich zu einer modernen Einrichtung?

Ja. Der Indo Sarough Mir Gopala kann mit modernen Möbeln kombiniert werden. Sein traditionell orientalisch-persischer Stil bildet einen sichtbaren Kontrast zu minimalistischen Einrichtungsformen, geradlinigen Möbeln und reduzierten Farbkonzepten. Die rote Grundfarbe setzt dabei einen klaren farblichen Akzent, während das Allover-Muster die Fläche strukturiert. Ebenso ist eine Kombination mit klassischeren Möbeln möglich, weil die Sarough-Anlehnung und die handgeknüpfte Ausführung in einer traditionellen Teppichsprache verankert sind. Die Herkunft aus Indien bleibt bei dieser stilistischen Verbindung unverändert; moderne Verwendung und indische Fertigung schließen einander nicht aus.

Zusätzliche Informationen
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