Perserteppich Täbriz 435 x 300 cm Wolle handgeknüpft

2716$

Handgeknüpfter Täbriz Perserteppich | Knotendichte: Hoch | Material: Flor Wolle, Kette Baumwolle | Größe: 435 x 300 cm | Muster: Orientalisch mit Blumenmotiven | Zustand: Gebrauchter Teppich, top Qualität

Ausverkauft

  • ✓Kostenloser Versand in der EU
  • ✓2-5 Werktage Lieferzeit
  • ✓14 Tage Rückgaberecht
  • ✓Weltweiter Versand auf Anfrage
Secure Payment SICHERE ZAHLUNG
Shipping Partners VERSANDPARTNER
Artikelnummer: AD0BB388 Kategorien: , ,

Inventarnummer: AD0BB388

Beschreibung

Täbriz Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Täbriz Perserteppich ist handgeknüpft und besteht aus Wolle und Baumwolle. Für den Flor wird Wolle genannt, während Baumwolle als weiteres Material der Ausführung angegeben ist. Die Kombination natürlicher Fasern gehört zu den klassischen Grundlagen orientalischer Teppiche. Wolle wird traditionell wegen ihrer Widerstandsfähigkeit und ihrer angenehmen Oberflächenstruktur verwendet. Baumwolle kann in der Teppichherstellung für eine stabile, gleichmäßige Grundlage eingesetzt werden. Die handgeknüpfte Herstellung bedeutet, dass die einzelnen Knoten von Hand in das Gewebe eingearbeitet werden. Dadurch entsteht kein vollständig identisches Serienprodukt, sondern ein einzelnes Stück mit den Merkmalen manueller Arbeit.

Die Knotendichte dieses Teppichs ist als hoch angegeben. Eine hohe Knotendichte ermöglicht es grundsätzlich, Konturen, florale Formen und feinere Übergänge differenzierter auszuarbeiten. Sie steht dabei nicht allein für ein bestimmtes Muster, sondern beschreibt die Dichte der handgeknüpften Struktur. Beim Betrachten eines handgeknüpften Teppichs zeigt sich die Verarbeitung auch in kleinen Unregelmäßigkeiten, die aus der manuellen Ausführung entstehen können. Das Material wird nicht als Seide, sondern als Wolle und Baumwolle beschrieben.

Die Herstellung ist als klassisch handgeknüpft ausgewiesen. Bei dieser Technik wird der Flor Knoten für Knoten aufgebaut; anschließend wird das Gewebe verdichtet und die Oberfläche bearbeitet. Im Unterschied zu einem handgewebten Kelim besitzt ein geknüpfter Teppich einen Flor. Die angegebene Eignung für Fußbodenheizung macht ihn für entsprechend ausgestattete Räume verwendbar. Dabei bleiben die üblichen Anforderungen an eine fachgerechte Verlegung und Pflege bestehen. Die natürlichen Materialien und die handwerkliche Verarbeitung verbinden die praktische Nutzung mit einer traditionellen Form der Teppichherstellung.

Herkunft und Tradition

Der Teppich stammt aus dem Iran und wird als Täbriz-Perserteppich bezeichnet. Täbriz, auch Tabriz geschrieben, gehört zu den bekannten Teppichregionen Persiens beziehungsweise des heutigen Iran. Die Stadt und ihr Umland stehen in der Teppichgeschichte für eine ausgeprägte Werkstatt- und HandelsTradition. Über Handelswege gelangten Teppiche aus dem nordwestlichen Iran in unterschiedliche Länder und wurden dort als Erzeugnisse persischer Knüpfkunst bekannt. Die Bezeichnung Täbriz verweist deshalb sowohl auf eine regionale Tradition als auch auf ein bestimmtes Umfeld handwerklicher Fertigung.

Persische Teppiche entwickelten sich über lange Zeit in verschiedenen Städten und ländlichen Regionen. Isfahan, Kerman und Kashan werden ebenso zu den bekannten Zentren gezählt wie Täbriz. Jede Region bildete eigene Vorlieben bei Aufbau, Farbwirkung und Musterzeichnung aus. Die Einordnung nach einem Ort ist deshalb mehr als eine geografische Angabe: Sie beschreibt den kulturellen Rahmen, in dem Entwürfe, Knüpftechniken und Arbeitsweisen weitergegeben wurden. Bei diesem Stück sind Iran und Täbriz als Herkunftsbezeichnung genannt. Weitere Angaben zu einer bestimmten Werkstatt, einem Knüpfer oder einer Signatur liegen nicht vor.

Die Teppichherstellung in Persien verbindet Gebrauch und Gestaltung. Ein Teppich musste den Boden bedecken und zugleich ein geordnetes Bild in den Raum bringen. Handgeknüpfte Exemplare wurden in Familien, Werkstätten und regionalen Arbeitsgemeinschaften gefertigt. Kenntnisse über Knoten, Material, Farbverteilung und Muster wurden dabei von Generation zu Generation vermittelt. Die hohe Knotendichte dieses Teppichs steht im Zusammenhang mit einer Herstellung, bei der eine detaillierte Zeichnung durch viele einzelne Knoten umgesetzt werden kann. Sie ist eine Eigenschaft der Verarbeitung und kein Hinweis auf eine zusätzliche, nicht genannte Herkunft.

Täbriz-Teppiche werden in der allgemeinen Teppichkunde häufig mit klar aufgebauten Kompositionen und einer sorgfältigen Zeichnung verbunden. Geometrische Formen, Medaillons und florale Elemente können in dieser regionalen Tradition nebeneinander auftreten. Das Quellmaterial beschreibt diesen Teppich konkret als orientalisch mit Blumenmotiven. Damit gehört seine sichtbare Gestaltung zur floralen Seite der persischen Musterwelt, ohne dass daraus eine andere Provinz oder ein anderes Herstellungsgebiet abgeleitet werden darf. Die regionale Bezeichnung bleibt Täbriz im Iran.

Die Geschichte persischer Teppiche ist außerdem von unterschiedlichen Einflüssen geprägt. Hofkunst, regionale Ornamente, religiöse Formen und der Austausch zwischen Handelszentren wirkten auf Entwürfe und Farbpaletten ein. Täbriz lag an wichtigen Verkehrs- und Handelsverbindungen und wurde dadurch zu einem Ort, an dem verschiedene gestalterische Anregungen zusammentrafen. Diese Hintergründe erklären, warum Täbriz-Muster sowohl streng gegliedert als auch reich mit Pflanzenformen ausgearbeitet sein können. Sie sind allgemeines Wissen über die Region und ersetzen keine zusätzlichen Angaben zur konkreten Entstehung dieses Teppichs.

Design und Muster

Das Muster dieses Teppichs ist als orientalisch mit Blumenmotiven beschrieben. Florale Muster gehören zu den verbreiteten Ausdrucksformen der persischen Teppichkunst. Pflanzen, Blüten, Blätter und Ranken werden dabei nicht zwingend naturalistisch wiedergegeben. Häufig werden sie rhythmisch geordnet, gespiegelt oder in ein übergreifendes Rapportgefüge eingebunden. So entsteht eine dekorative Fläche, in der einzelne Formen miteinander verbunden sind. Bei diesem Teppich ist die florale Ausrichtung als Eigenschaft des Musters angegeben; eine genauere Bezeichnung einzelner Blüten oder eines bestimmten Medaillons enthält die Beschreibung nicht.

In der persischen Mustertradition kann ein zentraler Aufbau mit einer Bordüre verbunden werden. Eine Bordüre fasst das Innenfeld ein und schafft einen Übergang zwischen der Teppichmitte und dem äußeren Rand. Andere Entwürfe setzen auf eine durchgehende Streuung von Blüten und Ranken. Solche Grundprinzipien helfen dabei, die Wirkung orientalischer Teppiche zu verstehen, ohne dem einzelnen Stück nicht genannte Details zuzuschreiben. Für diesen Teppich sind weder ein bestimmtes Medaillon noch eine konkrete Bordürenfolge oder eine einzelne Musterschule ausdrücklich angegeben.

Blumenmotive können in verschiedenen Maßstäben erscheinen. Kleine Ornamente erzeugen eine fein gegliederte Gesamtfläche, während größere Blüten eine ruhigere Ordnung schaffen. Die hohe Knotendichte unterstützt allgemein die Möglichkeit, solche Formen sauberer zu differenzieren. Sie bestimmt jedoch nicht allein die Farbgebung oder den Entwurf. Der vorliegende Teppich wird zusätzlich als klassisch bezeichnet. Klassisch bezieht sich hier auf die Stilzuordnung und beschreibt eine traditionelle, auf Dauer angelegte Formensprache, nicht eine moderne oder abstrakte Gestaltung.

Die Bezeichnung orientalischer Stil verweist auf eine Gestaltung, die mit der reichen Ornamenttradition orientalischer Teppiche verbunden wird. Dabei können regionale Einflüsse, florale Zeichnung und eine ausgewogene Flächenaufteilung zusammenwirken. Täbriz-Muster werden in der allgemeinen Fachliteratur häufig für eine präzise Zeichnung und eine geordnete Komposition genannt. Gleichzeitig darf die allgemeine Tradition nicht mit einer zusätzlichen Beschreibung dieses Einzelstücks verwechselt werden. Festgehalten sind hier die Herkunft aus dem Iran, die Zuordnung zu Täbriz, die florale orientalische Musterung und der klassische Stil.

Farben sind in der Quelle nur im Titel durch die Angabe Rot genannt. Deshalb lässt sich festhalten, dass der Teppich als roter Perserteppich angeboten wird. Eine vollständige Farbliste, Aussagen über Färbemittel oder eine genaue Beschreibung von Nebenfarben ist nicht angegeben. In der persischen Teppichkunst werden Farbflächen traditionell genutzt, um Blumenmotive hervorzuheben und die Gliederung des Entwurfs lesbar zu machen. Diese allgemeine Funktion erklärt die Rolle von Farbe im Muster, ohne weitere Farbtöne für dieses Stück zu behaupten.

Besonderheiten

Als konkrete Merkmale sind die Herkunft aus dem Iran, die Zuordnung zu Täbriz, die handgeknüpfte Herstellung, die hohe Knotendichte sowie die Materialien Wolle und Baumwolle genannt. Der Teppich wird als gebraucht und zugleich als top Qualität beschrieben. Diese beiden Angaben stehen nebeneinander: Das Stück ist kein als neu bezeichneter Teppich, wird aber in der Produktbeschreibung qualitativ positiv eingeordnet. Die Form ist rechteckig, der Stil klassisch, und die Nutzung auf Fußbodenheizung ist als geeignet angegeben.

Die Einordnung als über zwanzig Jahre alt gehört ebenfalls zu den besonderen Angaben dieses Einzelstücks. Sie beschreibt sein Alter und unterscheidet ihn von einer aktuellen Neuanfertigung. Eine genauere Datierung, ein exaktes Herstellungsjahr, eine Signatur oder eine dokumentierte Werkstatt werden nicht genannt. Auch zu Reparaturen, Ausbesserungen oder einzelnen Gebrauchsspuren enthält die Beschreibung keine weiteren Details. Für die Pflege gilt grundsätzlich, dass regelmäßiges vorsichtiges Saugen und das sofortige Abtupfen von Flecken mit einem feuchten Tuch sinnvoll sind. Aggressive Reinigungsmittel sollten vermieden werden; bei Bedarf empfiehlt sich eine Reinigung durch Fachleute.

FAQ

Wie pflege ich diesen Perserteppich richtig?

Der Teppich sollte regelmäßig vorsichtig abgesaugt werden, damit sich Staub und lose Partikel nicht dauerhaft im Flor festsetzen. Verschüttete Flüssigkeiten oder frische Flecken werden mit einem feuchten Tuch abgetupft, nicht kräftig eingerieben. Aggressive Reinigungsmittel sind zu vermeiden, weil sie Fasern und Farben beeinträchtigen können. Wenn eine gründliche Reinigung erforderlich ist, sollte sie von einem Fachmann durchgeführt werden, der mit handgeknüpften Wollteppichen vertraut ist. Die angegebene Eignung für Fußbodenheizung ändert nichts daran, dass eine trockene, fachgerechte Pflege wichtig bleibt.

Was macht einen Täbriz Perserteppich besonders?

Dieser Teppich verbindet eine iranische Herkunft mit der regionalen Bezeichnung Täbriz, handgeknüpfter Herstellung und hoher Knotendichte. Hinzu kommen Wolle und Baumwolle als genannte Materialien, ein klassischer Stil und ein orientalisches Muster mit Blumenmotiven. Handgeknüpfte Teppiche entstehen Knoten für Knoten und sind deshalb keine vollständig gleichförmigen industriellen Produkte. Ihre Muster können durch die manuelle Arbeit und die dichte Ausführung differenziert gestaltet werden. Dieses Exemplar ist außerdem über zwanzig Jahre alt und wird als gebrauchter Teppich in top Qualität beschrieben.

Wie erkenne ich die Echtheit eines Perserteppichs?

Bei der Prüfung eines Perserteppichs sind die Rückseite, die Knotung, die Materialqualität und die Ausführung des Flors wichtige Anhaltspunkte. Ein handgeknüpfter Teppich zeigt auf der Rückseite die Struktur der einzelnen Knoten und keine vollständig gleichförmige Maschinenkonstruktion. Natürliche Materialien wie Wolle und Baumwolle gehören zu den traditionellen Werkstoffen. Ein Zertifikat kann zusätzliche Informationen liefern, ist für dieses Stück jedoch nicht angegeben. Auch die Herkunftsbezeichnung, die Mustertradition und regionale Merkmale können bei einer fachlichen Beurteilung berücksichtigt werden. Für eine verbindliche Einschätzung sollte ein qualifizierter Teppichfachmann hinzugezogen werden.

Zusätzliche Informationen
}) }) }) }) } }) } })
Gratis-PDF: unser Perserteppich-Lexikon – jetzt holen