
Perserteppich Tabriz 260 x 205 cm Wolle handgeknüpft
6863$
Handgeknüpfter Tabriz Perserteppich | Knotendichte: 550.000 Knoten/m² | Material: 95% Schurwolle, 5% Seide | Größe: 260 x 205 cm | Muster: Medaillon | Zustand: Perfekt, unbenutzt
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VERSANDPARTNERInventarnummer: D02A17EC
Beschreibung
Tabriz Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Tabriz Perserteppich ist handgeknüpft und besteht aus 95% Schurwolle sowie 5% Seide. Die Kombination verbindet die Eigenschaften der Wolle mit dem feineren Charakter der Seidenanteile. Wolle wird im Teppichhandwerk seit Jahrhunderten verwendet, weil sie widerstandsfähig, formstabil und angenehm griffig ist. Ihre natürliche Struktur gibt dem Flor eine lebendige Oberfläche und unterstützt die klare Wirkung der geknüpften Ornamente. Seide kann innerhalb eines Teppichs für eine feinere Textur und eine differenzierte Lichtwirkung sorgen.
Die hohe Knotendichte dieses Teppichs ermöglicht eine detaillierte Ausarbeitung der Muster. Beim Handknüpfen wird jeder Knoten einzeln in das Grundgewebe eingebracht. Die Knüpferin oder der Knüpfer arbeitet dabei Reihe für Reihe und orientiert sich an der vorgesehenen Zeichnung. Im Unterschied zu industriell gefertigten Belägen entsteht so ein Stück, dessen Muster aus vielen einzelnen Arbeitsschritten aufgebaut ist. Die handwerkliche Fertigung erklärt auch, warum bei einem Orientteppich kleine Unterschiede in der Ausführung Teil des Herstellungsprozesses sein können.
Bei Tabriz-Teppichen wird traditionell großer Wert auf eine präzise Zeichnung, kontrollierte Konturen und eine ausgewogene Verteilung der Ornamente gelegt. Eine dichte Knüpfung bietet dafür die notwendige Grundlage. Feine Linien, florale Details und geometrisch gefasste Partien können klar voneinander abgegrenzt werden. Die Schurwolle bildet dabei den wesentlichen Flor, während die Seide die Materialzusammensetzung ergänzt. Die Verarbeitung verbindet somit einen strapazierfähigen natürlichen Grundstoff mit einem feineren textilen Akzent.
Handgeknüpfte Teppiche werden nicht in einem einzigen Arbeitsschritt hergestellt. Vorbereitung des Materials, Aufbau des Grundgewebes, das eigentliche Knüpfen, das Zurichten des Flors und die abschließende Kontrolle greifen ineinander. Die Qualität der Ausführung hängt von der Erfahrung der ausführenden Handwerker und von der Sorgfalt bei jeder dieser Tätigkeiten ab. Bei diesem Tabriz stehen die Handknüpfung, die Schurwolle mit Seidenanteil und die hohe Knotendichte im Mittelpunkt seiner Verarbeitung.
Herkunft und Tradition
Tabriz ist eine Stadt im Nordwesten des Iran und zugleich der Name einer bedeutenden Teppichtradition. Die Stadt zählt zu den bekannten Zentren für handgeknüpfte Perserteppiche. Ihre Lage machte Tabriz über lange Zeit zu einem Treffpunkt für Handel, Handwerk und den Austausch von Gestaltungsideen. Teppiche aus der Region wurden dadurch in unterschiedliche Märkte getragen, während lokale Werkstätten ihre Techniken weiterentwickelten und verfeinerten.
Die Teppichherstellung in Tabriz ist mit einer langen Geschichte verbunden. Über Generationen wurden Kenntnisse über Materialien, Knüpftechniken, Farben und Muster weitergegeben. Diese Weitergabe erfolgte nicht nur innerhalb einzelner Familien, sondern auch in Werkstätten, in denen verschiedene Arbeitsschritte von spezialisierten Handwerkern ausgeführt werden konnten. Die Tabrizer Tradition steht deshalb sowohl für individuelle Handarbeit als auch für ein ausgeprägtes Wissen über Aufbau, Proportion und ornamentale Gestaltung.
Ein wesentlicher Bestandteil der Tabriz-Tradition ist die Verbindung von sorgfältiger Zeichnung und hoher technischer Präzision. In vielen Werkstätten werden Muster nicht frei aus dem Gedächtnis geknüpft, sondern anhand eines detaillierten Entwurfs umgesetzt. Ein solcher Entwurf gibt die Position des Mittelfelds, der Bordüren und der einzelnen Ornamentgruppen vor. Die Knüpfenden übertragen diese Vorlage Schritt für Schritt in das Gewebe. Dadurch können komplexe Kompositionen mit zahlreichen kleinen Details entstehen.
Historisch entwickelte sich Tabriz zu einem Ort, an dem unterschiedliche Einflüsse zusammenkamen. Florale Formen, geometrische Strukturen, Medaillons und Bordürensysteme wurden aufgenommen, miteinander verbunden und in regionalen Werkstätten eigenständig interpretiert. Diese Offenheit erklärt die große Bandbreite innerhalb der Tabriz-Teppiche. Trotz verschiedener Entwürfe bleibt die Orientierung an einer klar gegliederten Gesamtkomposition ein wiederkehrendes Merkmal der Tradition.
Perserteppiche aus Tabriz werden häufig mit einer feinen, kontrollierten Knüpfung verbunden. Die Knotendichte ist dabei nicht allein ein technischer Wert, sondern steht auch in Beziehung zur möglichen Detailtiefe einer Zeichnung. Je dichter die Knoten gesetzt werden, desto genauer lassen sich kleine Konturen und Übergänge umsetzen. Für den Charakter eines Teppichs bleiben jedoch auch Material, Farbwahl, Aufbau des Musters und die Erfahrung der Werkstatt maßgeblich.
Die Herkunft aus Persien verweist bei diesem Teppich auf eine Kultur, in der Teppiche sowohl als Gebrauchsgegenstände als auch als Träger von Gestaltung und Handwerkswissen entstanden. Ein Tabriz wird nicht durch ein einzelnes Ornament definiert, sondern durch das Zusammenspiel von regionaler Tradition, handwerklicher Ausführung und einer meist sorgfältig geplanten Komposition. So lässt sich seine Einordnung in die iranische Teppichkunst nachvollziehen, ohne die Besonderheiten anderer Knüpfregionen mit Tabriz gleichzusetzen.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs ist als Medaillon gestaltet. Ein Medaillon ordnet die Komposition um ein hervorgehobenes zentrales Motiv. Dieses Mittelfeld bildet den visuellen Schwerpunkt, während die umgebenden Flächen und Bordüren die Gestaltung fassen. Die klare Ordnung erleichtert die Lesbarkeit des Gesamtmusters und verleiht der Fläche eine gegliederte Struktur. Bei einem handgeknüpften Teppich wird ein solches Muster aus vielen einzelnen Knoten und Farbübergängen aufgebaut.
Die Tabriz-Tradition ist für eine Verbindung von floralen und geometrischen Elementen bekannt. Blätter, Ranken, Blüten und Rosetten können in streng geordneten Achsen erscheinen oder durch kleinere Ornamentgruppen miteinander verbunden werden. Geometrische Linien geben den Formen Halt, während florale Details die Flächen differenzieren. Diese Verbindung schafft einen Entwurf, der dekorative Bewegungen und eine nachvollziehbare Ordnung zugleich enthalten kann.
Ein Medaillonmuster kann auf unterschiedliche Weise ausgeführt werden. Es kann kompakt und klar konturiert sein oder von ausgreifenden Ranken und Nebenmotiven begleitet werden. Entscheidend ist die Beziehung zwischen dem zentralen Motiv, dem Fond und den Bordüren. In der Tabrizer Mustertradition werden diese Bereiche häufig so aufeinander abgestimmt, dass keine Partie isoliert wirkt. Die Ornamente nehmen Bezug aufeinander und führen den Blick von der Mitte zu den Randzonen.
Die Wirkung eines Teppichmusters entsteht nicht nur durch einzelne Motive, sondern auch durch Rhythmus, Symmetrie und Wiederholung. Symmetrisch angelegte Elemente schaffen eine stabile Grundordnung. Wiederkehrende Blüten, Blätter oder geometrische Formen verbinden verschiedene Bereiche miteinander. Kleine Abweichungen, die bei handgeknüpften Stücken entstehen können, verändern dabei nicht zwangsläufig die Gesamtwirkung, sondern gehören zur individuellen Ausführung des Teppichs.
Die hohe Knotendichte unterstützt die Darstellung feiner Konturen und kleinteiliger Ornamentik. Gerade bei einem Medaillon können dadurch Übergänge zwischen zentraler Form, Nebenmotiven und Bordüren differenziert ausgearbeitet werden. Die Schurwolle sorgt für eine textile, natürliche Oberfläche; der Seidenanteil ergänzt die Materialwirkung. Zusammen mit der traditionellen Zeichnung entsteht ein Musterbild, das sowohl von seiner zentralen Ordnung als auch von den zahlreichen Details lebt.
In der iranischen Teppichkunst tragen Muster häufig kulturelle und handwerkliche Erinnerungen weiter. Ranken, Blüten und geometrische Formen sind nicht ausschließlich dekorative Füllungen, sondern gehören zu einem überlieferten Formenvorrat, der von Werkstatt zu Werkstatt neu angeordnet werden kann. Bei diesem Tabriz steht das Medaillon im Mittelpunkt. Seine Bedeutung für die Gestaltung liegt in der klaren Fokussierung und in der Verbindung von zentralem Motiv, ornamentiertem Umfeld und rahmenden Bordüren.
Besonderheiten
Zu den ausdrücklich genannten Eigenschaften dieses Teppichs gehören die hohe Knotendichte, die Handknüpfung und die Zusammensetzung aus Schurwolle und Seide. Die dichte Knüpfung unterstützt eine detailreiche Musterzeichnung und gehört zu den technischen Merkmalen, durch die sich der Aufbau des Stücks beschreiben lässt. Das Medaillonmuster gibt der Fläche zugleich eine klar erkennbare Mitte.
Der Zustand ist als perfekt und unbenutzt angegeben. Damit wurde der Teppich nicht als bereits genutztes Stück beschrieben, sondern als unbenutzter Perserteppich. Außerdem ist er für Räume mit Fußbodenheizung geeignet. Diese Eignung betrifft seine vorgesehene Verwendung im Wohnbereich und ergänzt die Einordnung als funktionaler Bodenbelag mit handwerklicher Gestaltung.
Die Kombination aus traditioneller Tabriz-Herkunft, handgeknüpfter Ausführung, Schurwolle mit Seidenanteil und Medaillonmuster fasst die wesentlichen Merkmale zusammen. Seine Farben werden in der Produktbeschreibung als wenig verblassend und lebhaft beschrieben. Dadurch bleibt die Farbwirkung ein weiterer Bestandteil der angegebenen Besonderheiten, neben dem unbenutzten Zustand und der technischen Ausführung.
FAQ
Wie pflege ich diesen Tabriz Perserteppich?
Für die regelmäßige Pflege eignet sich das vorsichtige Staubsaugen ohne Bürstenaufsatz. Auf diese Weise wird loser Schmutz entfernt, ohne den Flor durch eine rotierende Bürste unnötig zu beanspruchen. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, damit die Farben möglichst lange erhalten bleiben. Bei einem Fleck wird die betroffene Stelle mit einem feuchten Tuch abgetupft. Reiben sollte vermieden werden, weil dadurch Fasern und Farbflächen belastet werden können. Für eine gründliche Reinigung empfiehlt sich ein professioneller Teppichreiniger, der Erfahrung mit Perserteppichen und den Materialien Wolle und Seide hat.
Woher stammt der Tabriz Perserteppich?
Der Teppich stammt aus Persien und ist der Tabriz-Tradition zugeordnet. Tabriz liegt im Nordwesten des Iran und gilt als bedeutendes Zentrum der handgeknüpften Teppichherstellung. Die Stadt besitzt eine lange Geschichte im Handel und in der Weitergabe von Knüpfwissen. Tabrizer Teppiche werden mit sorgfältig gezeichneten Mustern, handwerklicher Präzision und einer großen Bandbreite an floralen, geometrischen und medaillonartigen Kompositionen verbunden. Die Herkunft beschreibt hier die iranische Teppichtradition, aus der die Einordnung als Tabriz Perserteppich hervorgeht.
Woran erkenne ich die Qualität eines Perserteppichs?
Mehrere Merkmale sind für die Beurteilung relevant. Dazu gehören die Knotendichte, die verwendeten Materialien, die Genauigkeit der Musterzeichnung und die Ausführung der Verarbeitung. Eine hohe Knotendichte kann die Darstellung kleiner Details unterstützen. Schurwolle und Seide bringen unterschiedliche textile Eigenschaften in den Flor ein. Zusätzlich geben die Symmetrie der Komposition, die Klarheit der Konturen und die sorgfältige Verbindung von Medaillon, Ornamenten und Bordüren Hinweise auf die handwerkliche Arbeit. Bei einem handgeknüpften Teppich sollte die Beurteilung immer das Zusammenspiel dieser Faktoren berücksichtigen, nicht nur einen einzelnen technischen Wert.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |








