Perserteppich Tabriz 203 x 140 cm Wolle handgeknüpft

1512$

Handgeknüpfter Tabriz Perserteppich | Knotendichte: Handgeknüpft | Material: Flor reine Schurwolle | Größe: 203 x 140 cm | Muster: Medaillon mit roter Bordüre | Zustand: Neu mit Etikett

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Inventarnummer: 6013CA6A

Beschreibung

Tabriz Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Perserteppich ist handgeknüpft und besteht im Flor aus reiner Schurwolle. Die Handarbeit verbindet einzelne Knoten zu einer belastbaren Teppichfläche und macht jedes Stück zu einem eigenständigen Erzeugnis. Im kurzen Datensatz wird die Knüpfdichte als handgeknüpft angegeben. Eine weitergehende numerische Knotendichte ist nicht ausgewiesen. Die Florhöhe wird dort mit 6 mm bezeichnet; in der ausführlichen Beschreibung wird sie als Bereich von 5 mm bis 9 mm genannt. Beide Angaben beschreiben den vorhandenen Flor und werden hier unverändert berücksichtigt.

Schurwolle wird bei traditionellen Orientteppichen wegen ihrer natürlichen Faserstruktur verwendet. Sie kann Farbe aufnehmen und unterstützt eine klare Darstellung von Konturen und Flächen. Bei einem handgeknüpften Teppich entsteht das Muster nicht durch einen industriellen Druck, sondern durch die Anordnung der Knoten nach einem Entwurf. Dadurch erhält die Oberfläche ihre textile Struktur. Die Verarbeitung dieses Stücks wird als traditionelle Teppichknüpfkunst beschrieben.

Die reine Schurwolle bezieht sich auf den Flor. Zur Kette enthält die Produktbeschreibung keine gesonderte Materialangabe. Deshalb wird ausschließlich das genannte Flormaterial benannt. Auch Angaben zu einer bestimmten Knotenzahl, zu einer Webkante oder zu einer besonderen Rückseitenkonstruktion liegen nicht vor. Festgehalten sind die Handknüpfung, die Wollqualität und die angegebene Florhöhe.

Herkunft und Tradition

Der Teppich wird als Tabriz-Perserteppich aus der Region Tabriz im Iran bezeichnet. Tabriz gehört zu den bekannten Zentren der persischen Teppichherstellung. Die Stadt liegt im Nordwesten Irans und steht historisch für einen Handel, über den Entwürfe, Wolle, Farbstoffe und handwerkliche Kenntnisse zwischen verschiedenen Regionen zirkulierten. Diese Verbindung von städtischer Gestaltung und handwerklicher Ausführung prägte die Wahrnehmung von Tabriz-Teppichen.

In Tabriz entwickelte sich eine ausgeprägte Tradition für sorgfältig geplante Kompositionen. Entwürfe werden dort häufig so aufgebaut, dass ein Zentrum, ein Feld und eine Bordüre miteinander korrespondieren. Ein Medaillon kann dabei die Mitte ordnen, während die Randzonen den Übergang zum äußeren Abschluss gestalten. Diese Aufteilung erleichtert eine ausgewogene Verteilung von Formen und Farben. Sie erklärt, weshalb Tabriz-Muster oft detailreich wirken, ohne dass jedes einzelne Element unabhängig vom Gesamtaufbau steht.

Die persische Teppichkunst umfasst viele regionale Schulen, deren Namen sowohl einen Herkunftsort als auch eine bestimmte Gestaltungstradition bezeichnen können. Tabriz steht dabei für eine städtische Entwurfskultur mit klaren Linien, ausgearbeiteten Ornamenten und einer kontrollierten Flächenaufteilung. Andere Zentren wie Kerman oder Isfahan werden ebenfalls für kunstvolle Muster und hochwertige Wolle genannt, sind jedoch eigenständige Traditionen. Ihre Erwähnung beschreibt verwandte Bereiche der persischen Teppichkunst und ändert nicht die Herkunft dieses Teppichs aus Tabriz.

Im Produkttext wird außerdem das regionale Design „Rosen Bijar“ genannt. Bijar ist ein weiterer persischer Teppichname, der mit einer eigenen Knüpftradition verbunden ist. Ein solcher Designhinweis beschreibt hier das Motiv beziehungsweise die regionale Gestaltungssprache; als Herkunft dieses Stücks ist Tabriz angegeben. Diese Unterscheidung ist bei Orientteppichen wichtig, weil Musterbezeichnungen, Entwurfsnamen und tatsächliche Herstellungsorte nicht immer dasselbe bedeuten.

Die Bezeichnung Perserteppich weist auf die angegebene Herkunft im Iran hin. Persische Teppiche werden traditionell in unterschiedlichen Maßstäben für Wohnräume, Repräsentationsbereiche und kleinere Zonen gefertigt. Entscheidend für die Einordnung sind jeweils die konkrete Herkunftsangabe, die Ausführung und die Gestaltung. Bei diesem Einzelstück sind Tabriz, die Handknüpfung, reine Schurwolle und das beschriebene Medaillon mit roter Bordüre die maßgeblichen Angaben.

Design und Muster

Das zentrale Gestaltungselement ist ein Medaillon. Ein Medaillon bündelt die Aufmerksamkeit in der Mitte des Teppichfeldes und gibt der Komposition eine erkennbare Achse. Um dieses Zentrum können begleitende Ornamente, Farbflächen und Linien angeordnet werden. Die Wirkung eines solchen Entwurfs entsteht nicht allein durch das Mittelmotiv, sondern durch das Verhältnis von Zentrum, Feld und Randabschluss.

Die schmale rote Bordüre umrahmt das Medaillon und bildet einen klaren äußeren Rahmen. Eine Bordüre trennt das Innenfeld optisch vom Rand und kann zugleich die Farben des Mittelfeldes aufnehmen. Bei diesem Teppich wird die Bordüre ausdrücklich als rot beschrieben. Zusammen mit dem Medaillon ergibt sich damit ein Musteraufbau, bei dem die Mitte und der schmale Randabschluss die wichtigsten Orientierungspunkte bilden.

Der Produkttext nennt außerdem warme Rottöne und sanfte Erdtöne. Diese Farbfamilien verbinden die rote Bordüre mit einer zurückhaltenden, erdbezogenen Gesamtwirkung. Warme Rottöne können in einem traditionellen Entwurf als Akzent oder als verbindendes Element eingesetzt werden, während Erdtöne den Übergang zwischen Ornamenten und Grundfläche ruhiger gestalten. Die konkrete Farbbeschreibung dieses Teppichs bleibt auf diese genannten Töne beschränkt.

Das regionale Design „Rosen Bijar“ verweist auf eine Rosenornamentik beziehungsweise auf eine mit Bijar verbundene Gestaltungssprache. Rosenmotive gehören zu den verbreiteten floralen Themen persischer Teppiche. Sie können stilisiert und geometrisch, geschwungen oder in wiederholten Ornamenten dargestellt werden. Aus der Bezeichnung folgt jedoch keine zusätzliche Aussage über die genaue Anordnung einzelner Blüten. Sicher benannt sind das regionale Design Rosen Bijar, das Medaillon und die rote Bordüre.

Tabriz-Entwürfe werden traditionell häufig mit einer sorgfältigen Zeichnung verbunden. Feine Konturen helfen dabei, ein Medaillon, florale Formen und Bordüren voneinander abzugrenzen. Bei handgeknüpften Teppichen wird eine solche Zeichnung Knoten für Knoten umgesetzt. Das Ergebnis ist eine textile Interpretation des Entwurfs, bei der die Oberfläche, die Farbverteilung und die Linienführung gemeinsam gelesen werden. Die Beschreibung bezeichnet das Muster als traditionell persisch beziehungsweise orientalisch.

Ein Medaillonmuster lässt sich mit unterschiedlichen Einrichtungsstilen verbinden, weil seine Ordnung klar erkennbar ist. Der Produkttext nennt sowohl moderne als auch traditionelle Einrichtungsstile und beschreibt den Teppich als für verschiedene Wohnbereiche geeignet. Diese Einordnung bezieht sich auf die Gestaltung und ihre Kombinierbarkeit, nicht auf eine zusätzliche Herkunft oder eine andere Materialangabe.

Besonderheiten

Das Stück wird als neu mit Etikett geführt und der Epoche des 21. Jahrhunderts zugeordnet. Zugleich bezeichnet der Produkttitel es als antik; diese Bezeichnung wird nicht mit einem historischen Alter ergänzt. Als weitere Eigenschaft wird die Eignung für Fußbodenheizung genannt. Die Beschreibung führt außerdem die Florhöhe mit 6 mm beziehungsweise mit einem Bereich von 5 mm bis 9 mm an. Der Teppich ist handgeknüpft, trägt ein Medaillon mit roter Bordüre und besteht im Flor aus reiner Schurwolle.

Als Einzelstück verbindet er die Herkunftsbezeichnung Tabriz mit dem Designhinweis Rosen Bijar. Dadurch werden die Angaben zur Region und zum Muster getrennt voneinander lesbar. Nicht ausgewiesen sind eine konkrete numerische Knotendichte, eine Signatur, ein Herstellungsjahr oder eine zusätzliche Materialangabe für die Kette. Diese Punkte werden deshalb nicht ergänzt.

FAQ

Wie pflege ich diesen Tabriz-Perserteppich?

Der Teppich sollte regelmäßig abgesaugt werden, damit sich Staub und lose Partikel nicht dauerhaft in der Oberfläche sammeln. Für eine gründliche Reinigung wird eine professionelle Teppichreinigung empfohlen. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, weil sie das Ausbleichen der Farben begünstigen kann. Die Pflegehinweise gelten für die beschriebene handgeknüpfte Schurwolle und berücksichtigen die warmen Rot- und Erdtöne des Musters.

Welche Größen gibt es bei Tabriz-Perserteppichen?

Tabriz-Perserteppiche werden in unterschiedlichen Größen gefertigt. Das Spektrum reicht von kleinen Läufern bis zu größeren Teppichen, die ganze Räume ausfüllen können. Welche Größe passt, hängt vom Raumkonzept, der vorgesehenen Fläche und der gewünschten Wirkung des Medaillons ab. Dieses konkrete Stück wird mit seiner eigenen Größe angeboten; aus allgemeinen Größenbereichen lassen sich keine weiteren Maße für dieses Einzelstück ableiten.

Was macht einen Tabriz-Perserteppich zu einer wertvollen Anschaffung?

Bei Tabriz-Perserteppichen wirken mehrere Merkmale zusammen: handwerkliche Fertigung, ein eigenständiger Entwurf und die Verwendung von Schurwolle. Bei diesem Stück kommen das Medaillon, die schmale rote Bordüre und das regionale Design Rosen Bijar hinzu. Die handgeknüpfte Ausführung verbindet Material und Muster unmittelbar. Der Produkttext hebt diese Verbindung als Grundlage für die Wertschätzung und die langfristige Nutzung des Teppichs hervor.

Zusätzliche Informationen
Design-Stil

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Farbe

Grösse

Form

Herkunft

Material

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