






Perserteppich Tabriz 157 x 100 cm Wolle handgeknüpft
2093$
Handgeknüpfter Tabriz Perserteppich | Knotendichte: 500.000 Knoten/m² | Material: Flor 95% Schurwolle, 5% Seide | Größe: 157 x 100 cm | Muster: Floral mit Medaillon | Zustand: Perfekt, unbenutzt
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 7707DF5E
Beschreibung
Tabriz Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Tabriz Perserteppich ist handgeknüpft und besteht im Flor aus Schurwolle und Seide. Die Materialkombination verbindet die traditionell verwendete Wolle mit dem feinen Charakter der Seide. Schurwolle ist für ihre Strapazierfähigkeit, ihre angenehme Haptik und ihre Fähigkeit bekannt, Wärme zu speichern. Zugleich kann Wolle Feuchtigkeit aus der Raumluft aufnehmen und wieder abgeben. Dadurch besitzt sie einen natürlichen, wohnlichen Charakter und wird seit langer Zeit für hochwertige Teppiche verwendet.
Die Seide ergänzt die Wolle durch ihre glatte Oberfläche und ihren feinen Glanz. In einem floralen Muster kann dieses Material dazu beitragen, feine Linien und kleine Ornamente klar erscheinen zu lassen. Je nach Lichteinfall können die seidigen Partien anders wirken als die wollenen Bereiche. Die Materialangabe dieses Teppichs nennt Schurwolle und Seide; der Flor besteht aus der genannten Kombination.
Beim Handknüpfen wird jeder Knoten einzeln in Handarbeit gesetzt. Die Knoten werden Reihe für Reihe in die vorbereiteten Kettfäden eingearbeitet und anschließend verdichtet. Auf diese Weise entsteht ein Flor, dessen Muster nicht durch einen einfachen Druck, sondern durch die Struktur des geknüpften Teppichs gebildet wird. Die hohe Knotendichte dieses Stücks unterstützt die differenzierte Darstellung des floralen Dekors und des Medaillons.
Handgeknüpfte Teppiche unterscheiden sich dadurch von maschinell gefertigten Bodenbelägen, dass die Herstellung unmittelbar mit der Arbeit der Knüpfer verbunden ist. Kleine florale Einzelheiten, Konturen und Übergänge werden in einer aufwendigen Folge von Knoten aufgebaut. Bei einem Tabriz-Teppich ist diese handwerkliche Genauigkeit ein wesentlicher Bestandteil der überlieferten Teppichtradition. Der vorliegende Teppich befindet sich in perfektem, unbenutztem Zustand.
Herkunft und Tradition
Tabriz liegt im Nordwesten Irans und gehört zu den bedeutenden Zentren der persischen Teppichkunst. Die Stadt war über viele Jahrhunderte ein wichtiges Handelszentrum. Ihre Lage begünstigte den Austausch von Waren, Ideen und künstlerischen Einflüssen. Diese Verbindung zur westlichen Welt und zu unterschiedlichen Regionen Persiens prägte auch die Entwicklung der Tabriz-Teppiche.
Die Teppichtradition von Tabriz reicht weit zurück. Bereits im dreizehnten Jahrhundert wurde die Stadt für ihre Teppiche geschätzt. Über die Jahrhunderte entwickelte sich dort eine vielseitige Formensprache, in der florale Kompositionen, Medaillons, geometrische Ordnungen und fein ausgearbeitete Randbordüren zusammenfinden können. Tabriz steht deshalb nicht für ein einziges starres Muster, sondern für eine umfangreiche regionale Tradition mit unterschiedlichen Ausprägungen.
Persische Teppiche werden traditionell auf einem senkrechten oder waagerechten Knüpfstuhl aufgebaut. Zunächst werden die Kettfäden gespannt. Danach setzen die Knüpfer die einzelnen Knoten und führen zwischen den Knotenreihen Schussfäden ein. Das anschließende Anschlagen und Verdichten stabilisiert den Aufbau. Die Arbeit verlangt ein gutes Gedächtnis für den Musteraufbau, gleichmäßige Spannung und genaue Kontrolle der Farben und Konturen.
In Tabriz wurde diese handwerkliche Grundlage mit einem ausgeprägten Sinn für Zeichnung und Komposition verbunden. Die Entwürfe können sehr fein gegliedert sein und unterschiedliche Ebenen des Musters miteinander verbinden. Ein zentrales Medaillon wird häufig von Ranken, Blüten und kleineren Blattmotiven begleitet. Die Gestaltung bleibt dabei in ein übergeordnetes Verhältnis von Mitte, Feld und Bordüre eingebunden.
Die regionale Tradition ist außerdem durch die Verbindung von handwerklichem Können und kultureller Überlieferung gekennzeichnet. Florale Ornamente wurden in Persien über lange Zeit weiterentwickelt und in unterschiedlichen Werkstätten neu interpretiert. Dabei entstanden sowohl streng symmetrische als auch bewegter wirkende Kompositionen. Die Benennung Tabriz verweist bei diesem Teppich auf diese persische Herkunft und auf die dort gewachsene Knüpftradition.
Die Herstellung eines handgeknüpften Teppichs ist ein langsamer Prozess. Die Zeichnung wird nicht einfach auf eine fertige Fläche aufgetragen, sondern entsteht während des Knüpfens. Deshalb stehen Material, Knotung und Muster in einer unmittelbaren Verbindung. Die für Tabriz bekannte Aufmerksamkeit für feine Zeichnung zeigt sich besonders dort, wo Ranken, Blüten und Konturen dicht aufeinander abgestimmt sind.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs ist floral und besitzt ein Medaillon. Damit verbindet es zwei zentrale Elemente der persischen Teppichgestaltung: ein geordnetes Zentrum und eine von Pflanzenformen geprägte Ornamentik. Das Medaillon gibt dem Feld eine klare Mitte. Florale Motive können diese Mitte aufnehmen, umgeben oder in Ranken- und Blütenformen in das übrige Feld weiterführen.
Floral gestaltete Tabriz-Teppiche arbeiten häufig mit Blüten, Blättern, Ranken und stilisierten Pflanzenformen. Diese Motive werden nicht als naturgetreue Abbildung eines einzelnen Gartens verstanden. Vielmehr werden sie zeichnerisch geordnet, wiederholt und zu einem zusammenhängenden Ornament entwickelt. So kann aus vielen einzelnen Formen ein ruhiger, symmetrischer oder rhythmisch bewegter Gesamteindruck entstehen.
Ein Medaillonmuster schafft eine visuelle Hierarchie. Das Auge nimmt zunächst den Mittelpunkt wahr und folgt anschließend den Verbindungen zwischen Zentrum, Feld und Bordüre. Ranken können die Übergänge weicher gestalten, während Blüten und Blätter kleinere Akzente setzen. Die hohe Knotendichte ermöglicht es, solche Übergänge und Details klar auszuarbeiten. Das Muster bleibt dadurch auch bei einer näheren Betrachtung gegliedert.
Die florale Formensprache ist in der persischen Kunst mit Vorstellungen von Garten, Wachstum und geordnetem Leben verbunden. Solche Deutungen gehören zum kulturellen Hintergrund der Ornamentik und stellen keine zusätzliche Zustandsbeschreibung dieses einzelnen Teppichs dar. In der Gestaltung persischer Teppiche werden Pflanzenmotive oft so angeordnet, dass ein dauerhaftes, harmonisches Bild entsteht. Die Wiederholung der Ornamente schafft Zusammenhang, ohne dass jedes Motiv identisch sein muss.
Die Farbwirkung eines floralen Teppichs entsteht aus dem Zusammenspiel von Grundfläche, Ornamenten und Konturen. Die Vorlage beschreibt eine Farbpalette von sanften Erdtönen bis zu lebendigen Farben. Je nach Licht können die verschiedenen Bereiche unterschiedlich erscheinen. Wolle nimmt Farbe mit einer eher weichen, tiefen Wirkung auf, während Seide durch ihre glattere Oberfläche Licht stärker zurückwerfen kann. Dadurch können einzelne florale Partien feiner hervortreten.
Das Muster ist traditionell orientalisch und persisch geprägt. Es lässt sich deshalb in einen klassischen Einrichtungskontext ebenso einordnen wie in Räume, die bewusst unterschiedliche Stile verbinden. Entscheidend ist dabei nicht eine moderne Vereinfachung, sondern die traditionelle Beziehung von zentralem Medaillon, floralem Feld und ornamentalem Aufbau. Die Zeichnung beruht auf der handgeknüpften Struktur und nicht auf einem nachträglich aufgedruckten Dekor.
Besonderheiten
Eine Besonderheit dieses Teppichs ist seine hohe Knotendichte von 500.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine dichte Knotung erlaubt eine feinere Auflösung der Zeichnung und unterstützt die klare Darstellung kleiner floraler Einzelheiten. Sie ist zugleich ein charakteristisches Merkmal der aufwendigen handwerklichen Ausführung. Die Knotendichte steht hier in direktem Zusammenhang mit dem floralen Medaillonmuster.
Der Teppich wird als perfekt und unbenutzt beschrieben. Außerdem ist er für Fußbodenheizung geeignet. Die Wolle kann Wärme aufnehmen und zur Temperaturregulierung beitragen, während sie sich mit der Wärmeübertragung einer Fußbodenheizung verbinden lässt. Eine geeignete Nutzung setzt wie bei jedem Teppich voraus, dass die Heizung fachgerecht betrieben wird und der Teppich eben aufliegt.
Zur Ausstattung gehört außerdem eine Zertifizierung, die die Echtheit und Qualität des Produkts bestätigt. Für die Pflege wird regelmäßiges Staubsaugen empfohlen. Staub und Schmutz sollten entfernt werden, ohne die Oberfläche unnötig zu belasten. Bei Flecken sollte die Stelle sofort mit einem feuchten, sauberen Tuch abgetupft werden. Eine professionelle Teppichreinigung wird empfohlen, damit Farben und Material langfristig gepflegt bleiben.
FAQ
Wie pflege ich den handgeknüpften Perserteppich am besten?
Regelmäßiges Staubsaugen entfernt Staub und Schmutz aus dem Flor. Bei einem Fleck sollte die betroffene Stelle sofort mit einem feuchten, sauberen Tuch abgetupft werden. Reiben ist zu vermeiden, damit die Oberfläche und die floralen Details geschont werden. Für eine gründliche Pflege und zur Erhaltung der Farbwirkung wird eine professionelle Teppichreinigung empfohlen.
Woher stammen die Materialien für diesen Teppich?
Die Materialien für diesen handgeknüpften Perserteppich stammen hauptsächlich aus Iran. Die verwendete Schurwolle ist für ihre Qualität und Haltbarkeit bekannt. Ergänzt wird sie durch Seide, die dem Flor einen feineren Charakter verleiht. Die Farben werden häufig aus natürlichen Farbstoffen gewonnen. Dadurch kann ein Teppich eine differenzierte Farbwirkung erhalten und zugleich an eine traditionelle Form der persischen Herstellung anknüpfen.
Ist der Teppich für Fußbodenheizung geeignet?
Ja, dieser handgeknüpfte Perserteppich ist für Fußbodenheizungen geeignet. Die verwendete Wolle ermöglicht eine gute Wärmeübertragung und besitzt zugleich temperaturregulierende Eigenschaften. In Verbindung mit einer Fußbodenheizung kann dies zu einem angenehmen Raumklima beitragen. Der Teppich sollte eben liegen, damit die Wärme gleichmäßig wirken kann und keine störenden Falten entstehen.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |














