




Perserteppich Sirjan 216 x 149 cm Wolle handgeknüpft
905$
Handgeknüpfter Sirjan Perserteppich | Knotendichte: Hoch | Material: Flor Wolle, Kette Baumwolle | Größe: 216 x 149 cm | Muster: Kombination aus Hochflor und flach gewebten Bereichen | Zustand: Sehr gut
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Beschreibung
Sirjan Perserteppich
Material und Verarbeitung
Der Sirjan „Nimbaf“ ist ein handgeknüpfter Perserteppich aus Wolle und Baumwolle. Der Flor besteht aus Wolle, während Baumwolle als Kettenmaterial genannt wird. Die Verarbeitung verbindet geknüpfte Teppichbereiche mit flach gewebten Partien, die im Ausgangstext auch als gewebte Kelims beschrieben werden. Dadurch entsteht innerhalb der Oberfläche ein Wechsel zwischen unterschiedlichen Strukturen.
Für den Flor werden Hochflor- und Niedrigflor-Bereiche miteinander kombiniert. Die hochflorigen Zonen treten fühlbar aus der Fläche hervor, während die flach gewebten und niedrigeren Partien einen ruhigeren Untergrund bilden. Diese Verbindung ist für die handwerkliche Wirkung des Teppichs wesentlich: Nicht allein die Farbe oder das Muster gliedert die Oberfläche, sondern auch die unterschiedliche Höhe und Dichte der Verarbeitung.
Die Knotendichte wird als hoch angegeben. Eine hohe Knotendichte steht in der Teppichkunde grundsätzlich für eine engere Folge von Knoten und ermöglicht eine differenzierte Gestaltung innerhalb der geknüpften Flächen. Beim Sirjan Teppich tritt diese geknüpfte Arbeit gemeinsam mit gewebten Abschnitten auf. Die Herstellung erfordert deshalb Erfahrung im Umgang mit mehreren textilen Techniken und eine sorgfältige Abstimmung der Übergänge.
Als Material wird vor allem Wolle hervorgehoben. Sie wird im Ursprungstext als weich, langlebig und strapazierfähig beschrieben. Zugleich sorgt sie für ein angenehmes Laufgefühl und eine gute Isolierung. Die Baumwolle der Kette ergänzt den Aufbau des Teppichs, ohne den wollenen Flor zu ersetzen. Jedes Stück wird als Unikat und als sorgfältig von Kunsthandwerkern gefertigtes Einzelstück beschrieben.
Herkunft und Tradition
Der Sirjan Teppich stammt aus Südpersien, genauer aus der Region Fars. Fars liegt im Süden Persiens und zählt zu den Regionen, deren Teppichtradition über viele Generationen weitergegeben und entwickelt wurde. Die Bezeichnung Sirjan verweist dabei auf eine regionale textile Tradition innerhalb dieser südlichen Landschaft. Der Teppich wird als Perserteppich aus Fars eingeordnet, nicht lediglich als Teppich mit einer bestimmten Musterbezeichnung.
Die Teppichherstellung in Fars umfasst unterschiedliche Formen des Webens und Knüpfens. In diesem Umfeld begegnen sich flach gewebte Kelims und geknüpfte Teppiche. Kelims entstehen durch Weben und besitzen deshalb eine andere Oberflächenstruktur als geknüpfte Florwaren. Beim Sirjan „Nimbaf“ werden diese beiden Prinzipien in einer Arbeit miteinander verbunden. Die Kombination erklärt die wechselnde Haptik und die dreidimensionale Wirkung, die für diesen Teppichtyp beschrieben werden.
Handwerkliche Teppiche aus Fars stehen für eine Herstellung, bei der Material, Muster und Oberfläche gemeinsam geplant werden. Beim Knüpfen wird der Flor Knoten für Knoten aufgebaut. Beim Weben entsteht die Fläche durch das Zusammenspiel von Kette und Schuss. Werden beide Techniken oder ihre charakteristischen Flächen in einem Stück zusammengeführt, kann die Oberfläche sowohl kompakte als auch flachere Zonen zeigen. Die unterschiedliche Florhöhe wird damit zu einem sichtbaren Teil der handwerklichen Konstruktion.
Zur regionalen Vielfalt von Fars gehören auch andere bekannte Teppichtraditionen. Qashqai- und Bakhtiari-Teppiche werden im Ausgangstext als Beispiele genannt, die ähnliche handwerkliche Wurzeln besitzen. Qashqai-Muster sind häufig geometrisch und farbkräftig. Bakhtiari-Arbeiten verbinden oft verschiedene Motive, die Natur und Alltag aufgreifen. Diese Beispiele verdeutlichen die Bandbreite der Region, ohne den Sirjan Teppich einer dieser anderen Herkunfts- oder Mustergruppen zuzuordnen.
Die Tradition von Fars ist außerdem durch eine große Vielfalt an Farben und Motiven geprägt. Der Ursprungstext beschreibt für Sirjan Teppiche eine Farbpalette, die von tiefen, satten Tönen bis zu sanften, erdigen Nuancen reicht. Solche Gegensätze können innerhalb einer regionalen Teppichtradition nebeneinander bestehen. Entscheidend bleibt bei diesem Stück die Verbindung aus der Herkunft Fars, der handgeknüpften Herstellung und den gewebten beziehungsweise flach strukturierten Bereichen.
Design und Muster
Das Design des Sirjan „Nimbaf“ wird als dreidimensional beschrieben. Diese Wirkung entsteht durch die Verbindung von Hochflor, Niedrigflor und flach gewebten Bereichen. Die Oberfläche ist daher nicht vollständig gleichmäßig, sondern besitzt unterschiedliche Ebenen. Beim Betrachten zeigt sich die Gliederung über die Struktur; beim Begehen wird sie zusätzlich über die wechselnde Haptik wahrgenommen.
Der Ursprungstext beschreibt für Sirjan Teppiche vielfältige Muster, in denen florale und geometrische Designs miteinander kombiniert werden. Florale Elemente können eine organische, von Pflanzen inspirierte Wirkung erzeugen, während geometrische Formen die Fläche durch Linien, Winkel oder wiederkehrende Ordnungen strukturieren. Die Verbindung beider Richtungen gehört zum beschriebenen Gestaltungsspektrum der Sirjan-Tradition.
Bei einem Teppich mit Hoch- und Niedrigflor kann das Muster nicht nur durch Zeichnung, sondern auch durch Reliefwirkung gelesen werden. Erhöhte Partien treten stärker hervor, flachere Bereiche schaffen Kontraste und gewebte Zonen setzen eigene textile Akzente. Dadurch erhält die Gestaltung eine räumliche Dimension. Das Muster wird nicht auf eine aufgedruckte Oberfläche gesetzt, sondern ist mit der Ausführung des Teppichs verbunden.
Die Farbbeschreibung reicht von tiefen und satten Tönen bis zu sanften, erdigen Nuancen. Diese Bandbreite lässt unterschiedliche Beziehungen zwischen Grundfläche und Muster zu. Kräftigere Farbbereiche können florale oder geometrische Formen betonen, während erdige Töne eine zurückhaltendere Ordnung schaffen. Der Ursprungstext hebt außerdem die harmonische Einbindung in verschiedene Wohnumgebungen hervor, von klassisch bis modern.
Die Mustertradition aus Fars steht in einem kulturellen Zusammenhang. Florale und geometrische Motive werden im Ursprungstext als Formen beschrieben, die Geschichten über Kultur und Geschichte der Region erzählen. Diese Aussage bezieht sich auf die Bedeutung solcher Muster innerhalb der regionalen Teppichkunst. Für den vorliegenden Teppich sind als konkrete Gestaltungsmerkmale vor allem die Kombination aus Hochflor und flach gewebten Bereichen sowie das dreidimensionale Design festgehalten.
Die Struktur macht den Teppich für unterschiedliche Raumkonzepte verwendbar. In einem klassisch eingerichteten Raum kann die traditionelle Verbindung von floralen und geometrischen Formen aufgegriffen werden. In einer moderneren Umgebung kann der Wechsel von flachen und erhöhten Flächen als eigenständiges Gestaltungselement wirken. Der Teppich wird im Ausgangstext sowohl für Wohnräume als auch für Büros genannt.
Besonderheiten
Eine zentrale Besonderheit ist die Verbindung von gewebten Kelim- beziehungsweise Flachgewebebereichen mit geknüpften Teppichflächen. Diese Kombination unterscheidet den Sirjan Teppich von einer Ausführung, die ausschließlich gewebt oder ausschließlich geknüpft ist. Die verschiedenen Techniken erzeugen eine abwechslungsreiche Oberfläche und die beschriebene dreidimensionale Wirkung.
Hinzu kommen die unterschiedlichen Florhöhen. Hochflorige, niedrigflorige und flach gewebte Zonen bilden zusammen die charakteristische Struktur des „Nimbaf“. Der Teppich wird als Einzelstück beschrieben. Sein Zustand ist sehr gut. Für die Pflege werden regelmäßiges Staubsaugen auf niedriger Stufe und gelegentliches Ausklopfen empfohlen. Eine professionelle Reinigung alle paar Jahre soll die Qualität erhalten.
FAQ
Was macht den Sirjan Teppich einzigartig?
Seine Besonderheit liegt in der Verbindung von gewebten Kelimflächen und geknüpften Teppichbereichen. Zusätzlich wechseln Hochflor-, Niedrigflor- und flach gewebte Zonen miteinander. Dadurch entsteht eine unregelmäßig strukturierte Oberfläche mit dreidimensionaler Wirkung. Der Teppich verbindet somit unterschiedliche textile Techniken und bietet nicht nur ein sichtbares Muster, sondern auch eine abwechslungsreiche Haptik.
Wie pflege ich meinen Sirjan Teppich?
Für die regelmäßige Pflege eignet sich Staubsaugen auf niedriger Stufe. Gelegentliches Ausklopfen hilft dabei, Staub und Schmutz aus dem Teppich zu entfernen. Da die Oberfläche aus Bereichen mit unterschiedlichen Florhöhen besteht, sollte die Reinigung sorgfältig erfolgen. Eine professionelle Reinigung alle paar Jahre trägt dazu bei, die Qualität des Teppichs zu erhalten.
Welche Größen sind für Sirjan Teppiche erhältlich?
Sirjan Teppiche werden in verschiedenen Größen angeboten. Dadurch können sie für unterschiedliche Räume und Einrichtungsstile ausgewählt werden. Kleine Ausführungen können als Akzent eingesetzt werden, während größere Teppiche für Wohnbereiche gedacht sind. Die Größenvielfalt gehört zur allgemeinen Einsetzbarkeit dieser Teppichart; dieses Einzelstück wird separat mit seinen eigenen Maßen beschrieben.
Zusätzliche Informationen
| Grösse | |
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| Form | |
| Herkunft | |
| Material |













