



Perserteppich Shiraz 277 x 200 cm Wolle handgeknüpft
1477$
Handgeknüpfter Shiraz Perserteppich | Knotendichte: 100.000 – 180.000 Knoten/m² | Material: Flor natürliche Wolle | Größe: 277 x 200 cm | Muster: Geometrische Ornamente, Rottöne und Brauntöne | Zustand: Gut erhalten
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VERSANDPARTNERInventarnummer: E3EFD3A4
Beschreibung
Shiraz Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Perserteppich aus Shiraz ist handgeknüpft und besteht aus natürlicher Wolle. Die Wolle bildet den Flor und verleiht der Oberfläche ihre textile Struktur. Naturwolle wird seit Jahrhunderten für Teppiche verwendet, weil sie sich für die Verarbeitung zu widerstandsfähigen Garnen eignet und eine angenehm griffige Oberfläche hervorbringen kann. Bei einem handgeknüpften Teppich entsteht das Muster nicht durch einen industriellen Druck, sondern Knoten für Knoten auf dem Grundgewebe.
Die genannte Knotendichte liegt bei 100.000 bis 180.000 Knoten pro Quadratmeter. Diese Angabe beschreibt die Anzahl der Knoten innerhalb einer bestimmten Fläche und macht die Feinheit der Knüpfarbeit nachvollziehbar. Eine höhere Knotenzahl erlaubt grundsätzlich eine detailliertere Ausarbeitung von Linien und Ornamenten; sie ist jedoch immer gemeinsam mit Garn, Knüpftechnik und Gestaltung zu betrachten. Bei diesem Teppich verbindet sich die angegebene Knotendichte mit einem geometrischen Muster.
Handknüpfen verlangt einen gleichmäßigen Aufbau und eine sorgfältige Ausführung über die gesamte Fläche. Die einzelnen Knoten werden in Reihen gesetzt und anschließend durch Schussfäden sowie weitere Arbeitsschritte stabilisiert. Die natürliche Wolle wird dabei so eingesetzt, dass ein belastbarer Flor mit einer charakteristischen Haptik entsteht. Die Verarbeitung ist bei diesem Stück als handgeknüpft ausgewiesen; weitere Angaben zu Kette oder speziellen Webtechniken liegen nicht vor.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus Shiraz im Iran. Shiraz liegt im Süden des Landes in der Provinz Fars und ist als bedeutendes kulturelles Zentrum der Region bekannt. Die Stadt steht in enger Verbindung mit der Geschichte Persiens und mit einer Landschaft, in der sowohl städtische als auch nomadische Lebensformen die textile Kultur geprägt haben. Diese unterschiedlichen Einflüsse erklären, warum Teppiche aus dem weiteren Gebiet um Shiraz in verschiedenen Ausdrucksformen auftreten können.
Die Teppichtradition von Shiraz ist eng mit der allgemeinen iranischen Knüpfkunst verbunden. Im Iran werden Teppiche seit langer Zeit als Gebrauchsgegenstände, textile Bilder und überlieferte Handwerksarbeiten gefertigt. Wissen über das Spinnen, Färben, Aufspannen und Knüpfen wurde vielfach innerhalb von Familien und Werkstätten weitergegeben. Dabei entscheidet die regionale Erfahrung über die Art, wie Muster angelegt, Farben kombiniert und Materialien verarbeitet werden. Ein handgeknüpfter Shiraz-Teppich steht somit in einer Tradition, in der praktische Nutzung und dekorative Gestaltung zusammengehören.
Fars ist außerdem mit nomadischen Teppichtraditionen verbunden. Nomadische Weber arbeiteten häufig mit den Materialien, die in ihrer Umgebung verfügbar waren, und entwickelten Muster, die sich aus überlieferten Zeichen, geometrischen Formen und der eigenen Lebenswelt speisten. Städtische Werkstätten konnten diese Bildsprache aufnehmen und in geordnetere Kompositionen übertragen. Deshalb ist die Bezeichnung Shiraz nicht mit einem einzigen, unveränderlichen Muster gleichzusetzen. Sie verweist zunächst auf die Herkunftsregion und auf deren handwerkliches Umfeld.
Die Geschichte von Shiraz reicht weit zurück. In der Umgebung liegen bedeutende Zeugnisse der iranischen Kulturgeschichte, darunter die Ruinen von Persepolis. Solche historischen Bezüge gehören zum kulturellen Hintergrund der Region, sind aber keine Aussage über das Alter oder die Entstehungszeit dieses Teppichs. Für dieses Stück ist die Herkunft Shiraz, Iran, angegeben. Eine nähere Datierung, eine Werkstattangabe oder eine Signatur sind nicht genannt.
Iranische Teppiche werden international nach ihren Herkunftsorten und Regionen unterschieden. Shiraz gehört dabei zu den Namen, die auf eine südiranische Tradition verweisen. Zum Vergleich werden in der Teppichkunde auch Ghashghai-, Bakhtiari- und Tabriz-Teppiche genannt. Diese Bezeichnungen stehen für jeweils eigene regionale oder stammesbezogene Entwicklungen und dürfen nicht mit der Herkunft dieses Teppichs verwechselt werden. Der vorliegende Teppich ist ein Shiraz-Perserteppich.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs besteht aus geometrischen Ornamenten. Geometrische Gestaltung arbeitet mit klar gegliederten Formen, Linien, Winkeln, Wiederholungen und symmetrischen oder rhythmischen Anordnungen. Solche Elemente können ein Feld strukturieren, eine Bordüre bilden oder einzelne Ornamente voneinander abgrenzen. Die konkrete Komposition dieses Teppichs ist als geometrisch beschrieben; eine detaillierte Bezeichnung einzelner Medaillons, Ranken oder Bordüren liegt nicht vor.
Geometrische Muster haben in der iranischen Teppichkunst eine lange Tradition. Sie lassen sich sowohl in ländlichen und nomadischen Arbeiten als auch in städtischen Werkstattteppichen finden. Ihre Wirkung entsteht durch das Verhältnis von Fläche und Linie sowie durch die Wiederholung bestimmter Formen. Kleine Veränderungen innerhalb eines regelmäßigen Aufbaus können dabei auf die Handarbeit hinweisen. Beim Knüpfen wird jede Form aus einzelnen farbigen Knoten aufgebaut, sodass das Muster unmittelbar mit der technischen Herstellung verbunden ist.
Die Farbgebung wird mit Rottönen und Brauntönen angegeben. Rot kann in Teppichen von tiefen, erdigen Nuancen bis zu kräftigeren Farbbereichen reichen; Braun bewegt sich zwischen warmen Holz-, Erde- und dunkleren Naturtönen. Diese Farbfamilien können geometrische Linien deutlich hervorheben oder größere Flächen optisch zusammenfassen. Bei diesem Stück bilden sie die benannte Farbpalette. Weitere Farbtöne oder genaue Farbbezeichnungen sind nicht angegeben.
Rottöne und Brauntöne sind in der iranischen Teppichgestaltung häufig anzutreffen, weil sie sowohl mit dekorativen als auch mit alltagsbezogenen Innenräumen harmonieren können. In traditionellen Kompositionen werden Farben nicht isoliert betrachtet, sondern im Verhältnis von Feld, Ornament und Bordüre eingesetzt. Ein roter Grund kann Formen tragen, während braune Elemente Übergänge beruhigen oder Konturen betonen. Welche Rolle die einzelnen Farben in diesem Teppich genau übernehmen, ist aus der allgemeinen Beschreibung nicht ersichtlich und wird daher nicht näher festgelegt.
Die geometrische Ornamentik verbindet diesen Teppich mit einem wichtigen Gestaltungsvokabular der regionalen Knüpfkunst. Sie unterscheidet sich von rein floralen Mustern durch die stärkere Betonung von Kontur, Achse und Wiederholung. Gleichzeitig kann auch ein geometrisches Muster eine symbolische oder überlieferte Formensprache aufnehmen. Entscheidend ist bei diesem Stück die Kombination aus geometrischen Ornamenten sowie Rot- und Brauntönen, nicht die Zuordnung zu einem anderen benannten Teppichtyp.
Besonderheiten
Zu den klar benannten Merkmalen gehören die Herkunft aus Shiraz im Iran, die handgeknüpfte Ausführung, natürliche Wolle als Material, die Knotendichte von 100.000 bis 180.000 Knoten pro Quadratmeter sowie das geometrische Muster. Die Farbgestaltung umfasst Rottöne und Brauntöne. Der Teppich ist gut erhalten. Diese Angaben beschreiben die besonderen Eigenschaften des einzelnen Stücks, ohne ihm eine zusätzliche Datierung, Signatur oder Werkstatt zuzuschreiben.
Die Verbindung aus natürlicher Wolle und Handknüpfung macht die textile Herstellung unmittelbar erkennbar. Die Knotendichte gibt außerdem einen konkreten Hinweis auf die Ausarbeitung der Fläche. Weil jeder Teppich ein eigenes Zusammenspiel von Material, Knoten, Ornamenten und Farben bildet, bleibt die Kombination dieser Merkmale für dieses Stück charakteristisch. Nicht angegeben sind unter anderem das Alter, die genaue Knüpfwerkstatt, die Kettenausführung und eine Signatur.
FAQ
Wie pflege ich einen Perserteppich aus Shiraz?
Regelmäßiges, vorsichtiges Absaugen hilft, losen Staub und alltägliche Verschmutzungen aus dem Flor zu entfernen. Der Teppich sollte vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden, damit die Farben möglichst gleichmäßig bleiben. Flecken werden am besten sofort mit einem feuchten Tuch aufgenommen. Dabei sollte nicht stark gerieben werden, weil Reiben die Wollfasern und die Oberfläche belasten kann. Für eine weitergehende Reinigung empfiehlt sich eine fachkundige Behandlung, die auf handgeknüpfte Wollteppiche abgestimmt ist.
Welche Größen sind für Perserteppiche aus Shiraz erhältlich?
Perserteppiche aus Shiraz werden in unterschiedlichen Formaten gefertigt. Das Spektrum reicht von schmalen Läufern bis zu größeren Teppichen für Wohnbereiche. Welche Größe passend ist, hängt von der verfügbaren Fläche, der gewünschten Raumaufteilung und der Position der Möbel ab. Dieses Stück ist in seinem eigenen Format gefertigt; die Auswahl anderer Teppiche richtet sich jeweils nach dem einzelnen vorhandenen Maß. Maße sollten deshalb vor der Platzierung mit dem vorgesehenen Bereich verglichen werden.
Sind Perserteppiche aus Shiraz eine gute Investition?
Ein handgeknüpfter Teppich aus Shiraz kann bei sorgfältiger Behandlung über lange Zeit genutzt werden. Natürliche Wolle und die traditionelle Knüpftechnik gehören zu den Eigenschaften, die seine textile Beständigkeit prägen. Ob ein Teppich im Wert steigt, lässt sich jedoch nicht pauschal feststellen. Dafür können unter anderem Alter, Erhaltung, Provenienz, Seltenheit, Ausführung und Nachfrage eine Rolle spielen. Dieses Stück ist gut erhalten und besitzt die genannten handwerklichen Merkmale; eine konkrete Wertentwicklung oder Anlagegarantie ist damit nicht verbunden.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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