



Perserteppich Shiraz 246 x 155 cm Wolle handgeknüpft
1243$
Handgeknüpfter Shiraz Perserteppich | Knotendichte: 100.000 – 180.000 Knoten/m² | Material: Flor natürliche Wolle | Größe: 246 x 155 cm | Muster: Geometrische Ornamente | Zustand: Sehr gut erhalten
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 06D681A6
Beschreibung
Shiraz Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Shiraz Perserteppich ist handgeknüpft und besteht aus natürlicher Wolle. Die Wolle ist als Material für Teppiche seit langer Zeit verbreitet, weil sie sich für die Herstellung eines belastbaren Florbildes eignet und zugleich eine angenehme Oberfläche ermöglicht. Bei einem handgeknüpften Teppich wird jede einzelne Knotenreihe von Hand aufgebaut. Dadurch entsteht ein textiles Gefüge, in dem Flor, Knoten und Grundgewebe unmittelbar miteinander verbunden sind. Die Ausführung unterscheidet sich damit grundsätzlich von maschinell gefertigten Bodenbelägen. Die Knotendichte dieses Teppichs liegt zwischen 100.000 und 180.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Dichte beschreibt, wie viele Knoten in einer bestimmten Fläche verarbeitet sind, und steht bei Shiraz-Teppichen mit der sorgfältigen handwerklichen Herstellung in Verbindung. Die Kombination aus natürlicher Wolle und Handarbeit prägt die Oberfläche und den Charakter des Stücks. Der Teppich ist sehr gut erhalten. Die Verarbeitung mit Wolle verbindet eine textile, wohnliche Haptik mit einer Struktur, die im Alltag eingesetzt werden kann. Die Angaben zu Material, Knüpftechnik und Knotendichte machen die handwerkliche Grundlage dieses Einzelstücks nachvollziehbar, ohne seine Herstellung mit einer industriellen Produktion gleichzusetzen.
Herkunft und Tradition
Shiraz ist eine Stadt in der iranischen Provinz Fars und zugleich der Herkunftsname dieser Teppichtradition. Teppiche aus Shiraz stehen in einer regionalen Handwerksgeschichte, die weit zurückreicht und eng mit der kulturellen Vergangenheit von Fars verbunden ist. In der Umgebung liegt Persepolis, die berühmte Ruinenstadt, deren Geschichte bis in die Antike reicht. Diese Verbindung erklärt, weshalb Shiraz in Darstellungen iranischer Textil- und Teppichkultur nicht nur als Ortsbezeichnung, sondern auch als Hinweis auf eine gewachsene regionale Tradition erscheint. Die Teppichknüpferei der Region wird mit überlieferten handwerklichen Verfahren verbunden, bei denen Erfahrung, Materialkenntnis und die Gestaltung des Musters zusammenwirken.
Shiraz-Teppiche werden häufig mit einer eigenständigen, eher rustikalen und bodenständigen Formensprache beschrieben. Ihre Entstehung wird in der überlieferten Darstellung oft mit dem Knüpfen unter freiem Himmel und ohne vorher vollständig festgelegten Entwurf verbunden. Ein solches Vorgehen lässt Raum für eine individuelle Anordnung von Formen und Farben. Es bedeutet nicht, dass jedes Stück gleich gestaltet ist, sondern verweist auf die Bedeutung des persönlichen handwerklichen Ausdrucks innerhalb dieser Tradition. Die Kombination aus überlieferten Motiven und freierer Gestaltung gehört zu dem Bild, das mit Shiraz-Teppichen verbunden wird.
Die regionale Einordnung lässt sich auch im Verhältnis zu anderen iranischen Teppicharten betrachten. Ghashghai-Teppiche werden in ähnlichen Gestaltungen gefertigt und sind für komplexe Muster sowie hochwertige Materialien bekannt. Sie werden häufig als qualitativ noch höher eingeordnet und können dadurch eine kostspieligere Alternative darstellen. Tabriz- und Isfahan-Teppiche gehören ebenfalls zu den bekannten iranischen Traditionen. Sie werden mit besonders filigranen Mustern und der Verwendung von Seide in Verbindung gebracht. Im Vergleich dazu werden Shiraz-Teppiche eher als rustikal und unmittelbar wirkend charakterisiert. Diese Unterschiede betreffen die jeweilige regionale Formsprache und Tradition; sie verändern nicht die Herkunft dieses Stücks aus Shiraz in Fars, Iran.
Die Geschichte der Region ist damit nicht nur ein Hintergrund für die Benennung, sondern auch ein Schlüssel zum Verständnis der Herstellungsweise. Ein Shiraz-Teppich verbindet die iranische Knüpftradition mit einer Gestaltung, die zwischen überlieferten Ornamenten und freierem handwerklichem Aufbau vermittelt. Die lange Verbindung von Fars, Shiraz und Persepolis macht den Ortsnamen zu einem kulturellen Hinweis auf die iranische Herkunft und nicht lediglich zu einer dekorativen Bezeichnung.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs wird durch geometrische Ornamente bestimmt. Geometrische Formen ordnen eine Fläche mithilfe von Linien, Winkeln, Wiederholungen und klar voneinander abgegrenzten Feldern. Auf einem handgeknüpften Teppich entsteht diese Ordnung Knoten für Knoten, sodass das Muster nicht aufgedruckt, sondern in die textile Struktur eingearbeitet ist. Die Geometrie kann dabei eine ruhige Gliederung schaffen oder durch die Wiederholung einzelner Formen einen bewegteren Rhythmus entwickeln. Bei Shiraz-Teppichen wird die Gestaltung häufig mit Motiven aus der Natur verbunden. Dazu können florale und geometrische Elemente gehören, die gemeinsam eine harmonische und einladende Wirkung erzeugen. Bei diesem Einzelstück sind als Muster ausdrücklich geometrische Ornamente angegeben.
Die Farbgestaltung bewegt sich bei diesem Teppich in Rottönen und Brauntönen. Rot kann in einer ornamentalen Komposition als bestimmende Grund- oder Akzentfarbe auftreten, während Braun den Eindruck von Erdverbundenheit und Wärme unterstützt. Das Zusammenspiel beider Farbbereiche passt zu der eher rustikalen und bodenständigen Formsprache, die Shiraz-Teppichen zugeschrieben wird. Die Farben stehen nicht losgelöst vom Muster, sondern helfen dabei, geometrische Felder, Konturen und Wiederholungen sichtbar zu machen. So entsteht die Wirkung aus dem Verhältnis von Ornament, Fläche und Farbton.
Für Shiraz-Teppiche werden natürliche Farbstoffe als Grundlage der Farbpalette beschrieben. Natürliche Färbemittel werden traditionell aus pflanzlichen oder anderen natürlichen Quellen gewonnen und in der Textilherstellung eingesetzt, um Wolle einzufärben. Dabei hängt das Ergebnis vom Färbevorgang, vom Ausgangsmaterial und von der Verbindung zwischen Farbstoff und Faser ab. Die in diesem Teppich genannten Rot- und Brauntöne verweisen auf diese regionale Farbtradition, ohne dass damit eine einzelne Färbepflanze oder ein bestimmtes Rezept behauptet wird.
Die Musterwelt von Shiraz steht außerdem in Beziehung zu den benachbarten und verwandten Teppichtraditionen der Region. Ghashghai-Teppiche können ähnliche Gestaltungsansätze zeigen, oft mit komplexeren Musterfolgen. Tabriz und Isfahan werden dagegen eher mit filigranen Zeichnungen und Seide in Verbindung gebracht. Der Shiraz-Typ bleibt in dieser Gegenüberstellung durch seine geometrische, rustikalere und bodenständigere Ausrichtung erkennbar. Das vorliegende Stück verbindet diese regionale Bildsprache mit der dokumentierten Farbgebung aus Rot- und Brauntönen.
Besonderheiten
Zu den besonderen Merkmalen dieses Einzelstücks gehören die natürliche Wolle, die Handknüpfung, die geometrischen Ornamente und die Farbgebung in Rot- und Brauntönen. Der Teppich ist sehr gut erhalten. Seine robuste Ausrichtung macht Shiraz-Teppiche grundsätzlich auch für stärker genutzte Wohnbereiche geeignet. Eine regelmäßige, schonende Pflege unterstützt dabei, die Oberfläche, die Farben und das Muster zu bewahren. Dazu gehört regelmäßiges Absaugen. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, damit die Farben nicht ausbleichen. Bei Flecken empfiehlt sich eine professionelle Reinigung. Die Pflegeleichtigkeit und die widerstandsfähige Struktur werden als praktische Eigenschaften der Teppiche aus Shiraz beschrieben. Im Wohnbereich können sie eine warme und wohnliche Atmosphäre schaffen, ohne dass ihre dekorative Funktion von der handwerklichen Herkunft getrennt werden muss.
FAQ
Was macht einen Shiraz Perserteppich besonders?
Ein Shiraz Perserteppich verbindet iranische Handknüpftradition mit natürlicher Wolle und einer regional geprägten Gestaltung. Dieses Stück zeigt geometrische Ornamente und eine Farbpalette aus Rot- und Brauntönen. Hinzu kommt die dokumentierte Knotendichte von 100.000 bis 180.000 Knoten pro Quadratmeter. Die Handarbeit, die natürlichen Materialien und die sehr gute Erhaltung bestimmen seinen sachlich beschriebenen Charakter.
Wie pflege ich meinen Shiraz Perserteppich?
Der Teppich sollte regelmäßig vorsichtig abgesaugt werden. Direkte Sonneneinstrahlung ist möglichst zu vermeiden, damit die Farben nicht ausbleichen. Bei Flecken sollte eine professionelle Teppichreinigung beauftragt werden, anstatt die Wolle mit ungeeigneten Mitteln zu behandeln. Eine aufmerksame, schonende Pflege hilft dabei, die Oberfläche, die Rottöne und Brauntöne sowie die geometrischen Ornamente über lange Zeit zu erhalten.
Wie wähle ich die passende Größe für einen Perserteppich?
Die passende Größe richtet sich nach den Abmessungen des Raumes und nach der Anordnung der Möbel. Ein Teppich kann unter den Möbeln liegen oder einen klar definierten Bereich innerhalb des Raumes markieren. Vor der Auswahl sollten die verfügbare Fläche und die Position der Möbel genau ausgemessen werden. So lässt sich beurteilen, ob der Teppich den gewünschten Wohnbereich sinnvoll gliedert und mit den vorhandenen Möbeln harmoniert.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |












