Perserteppich Shiraz 133 x 93 cm Schurwolle handgeknüpft

799$

Handgeknüpfter Shiraz Perserteppich | Knotendichte: 100.000 – 250.000 Knoten/m² | Material: Flor Schurwolle | Größe: 133 x 93 cm | Muster: Geometrische Ornamente | Zustand: Ausgezeichnet

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Inventarnummer: 2A2D233E

Beschreibung

Shiraz Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Perserteppich aus Shiraz ist handgeknüpft und besteht im Flor aus hochwertiger Schurwolle. Die Verwendung natürlicher Schurwolle gehört zu den überlieferten Grundlagen der Teppichherstellung in der Region. Wolle wird wegen ihrer angenehmen Haptik, ihrer Widerstandsfähigkeit und ihrer Eignung für die Verarbeitung zu einem strapazierfähigen Flor verwendet. Bei einem handgeknüpften Teppich entsteht jedes einzelne Knüpfdetail durch eine Folge von Handarbeitsschritten. Die Knoten werden in Reihen gesetzt, anschließend wird das Schussmaterial eingetragen und der Flor regelmäßig verdichtet.

Die Knotendichte dieses Teppichs liegt zwischen 100.000 und 250.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Angabe beschreibt die Anzahl der Knoten innerhalb einer bestimmten Fläche und gibt damit einen Einblick in die Feinheit der Ausführung. Sie ist nicht allein ein Qualitätsurteil, sondern ein technisches Merkmal, das zusammen mit Wolle, Knüpftechnik und Muster betrachtet wird. Die handgeknüpfte Herstellung lässt den Aufbau des Teppichs aus vielen einzelnen, von Hand gesetzten Knoten nachvollziehbar werden.

Schurwolle kann Farbstoffe gleichmäßig aufnehmen und wird in traditionellen Teppichen häufig für klar erkennbare Musterflächen eingesetzt. Ihre natürliche Struktur verleiht dem Flor eine griffige Oberfläche. Bei der Herstellung wird das Material so verarbeitet, dass die ornamentale Zeichnung in den einzelnen Reihen aufgebaut werden kann. Der Teppich verbindet damit das Material Schurwolle mit der überlieferten Technik des Handknüpfens.

Herkunft und Tradition

Der Teppich stammt aus Shiraz im Iran. Shiraz ist zugleich der Name der Stadt und der Herkunftsbezeichnung dieses Perserteppichs. Teppiche aus dieser Region stehen in einer iranischen Knüpftradition, in der textile Handarbeit, regionale Gestaltung und die Verwendung natürlicher Wolle miteinander verbunden werden. Die Herstellung wird im Ausgangstext mit Nomadenstämmen der Region in Verbindung gebracht. Traditionell können solche Arbeiten unter freiem Himmel entstehen, wobei die praktische Herstellung eng mit den Lebensbedingungen der knüpfenden Gemeinschaften verbunden ist.

Eine regionale Teppichtradition entsteht nicht nur durch einen bestimmten Knotentyp. Sie umfasst auch die Auswahl der Wolle, den Umgang mit Farben, die Einteilung des Musters und die Weitergabe handwerklicher Kenntnisse. Beim Handknüpfen wird ein Entwurf nicht maschinell auf eine fertige Fläche übertragen. Stattdessen wächst die textile Fläche Knotenreihe für Knotenreihe. Dadurch gehören Planung und Ausführung unmittelbar zusammen. Das erklärt, weshalb handgeknüpfte Teppiche aus derselben Region Gemeinsamkeiten zeigen und dennoch jeweils eine eigene Ausprägung besitzen.

Shiraz-Teppiche werden mit der regionalen Arbeit von Nomadenstämmen verbunden. Diese Herkunft erklärt die Nähe zwischen Gebrauchstauglichkeit und ornamentaler Gestaltung, die für viele in der Region gefertigte Teppiche typisch ist. Ein Teppich muss während seiner Herstellung präzise aufgebaut werden und zugleich als nutzbares Textil bestehen. Die Tradition verbindet deshalb technische Kenntnisse mit Motiven, die sich in rhythmischen Wiederholungen, klaren Konturen und einer gut lesbaren Flächenaufteilung zeigen können.

Die iranische Teppichkultur umfasst viele unterschiedliche regionale Zentren. Kerman-Teppiche werden häufig mit feinen Details, zarten Farben und künstlerischen Entwürfen verbunden. Isfahan ist für komplexe florale Muster und eine hohe Knotendichte bekannt. Tabriz wiederum steht in der allgemeinen Teppichkunde für vielfältige Entwürfe, arabeske Formen und ausgearbeitete Handwerksarbeit. Diese Hinweise beschreiben regionale Traditionen und Vergleichsmöglichkeiten; der hier angebotene Teppich bleibt in seiner Herkunft ein Shiraz-Perserteppich.

Design und Muster

Das Muster dieses Teppichs besteht aus geometrischen Ornamenten. Geometrische Muster beruhen auf Linien, Winkeln, Flächen und wiederkehrenden Formen. Sie können symmetrisch angelegt sein oder eine Folge von Motivelementen bilden, die sich über die Teppichfläche verteilt. Beim Knüpfen werden solche Formen aus einzelnen Farbbereichen und Knotenreihen aufgebaut. Die Klarheit eines geometrischen Ornaments hängt deshalb sowohl vom Entwurf als auch von der sorgfältigen Ausführung ab.

In der Gestaltung iranischer Teppiche begegnen geometrische Ornamente häufig als strukturierende Elemente. Sie können eine zentrale Fläche ordnen, einzelne Felder voneinander abgrenzen oder eine Bordüre rhythmisch gliedern. Auch wenn die konkrete Zeichnung von Teppich zu Teppich variiert, bleibt das Grundprinzip gleich: Wiederholung und Abgrenzung erzeugen eine lesbare Ordnung. Bei einem handgeknüpften Stück wird diese Ordnung nicht gedruckt, sondern aus vielen einzelnen Knoten entwickelt.

Shiraz-Teppiche werden in der regionalen Beschreibung häufig mit einer intensiven Farbpalette und warmen Rot- und Brauntönen verbunden. Solche Farben können geometrischen Ornamenten eine deutlich erkennbare Kontur und eine traditionsbezogene Wirkung geben. Die allgemeine Farbcharakteristik der Region ist dabei von der konkreten Farbverteilung eines einzelnen Teppichs zu unterscheiden. Sicher bezeichnet ist bei diesem Stück die ornamentale Ausrichtung mit geometrischen Mustern.

Geometrische Ornamentik steht neben anderen wichtigen Formen der persischen Teppilchgestaltung, etwa floralen Motiven, Arabesken und komplexen Rapportmustern. Kerman- und Isfahan-Traditionen werden oft anhand ihrer floralen und detailreichen Entwürfe beschrieben, während Tabriz auch für arabeske Kompositionen bekannt ist. Shiraz-Muster können dagegen stärker durch klar gegliederte Formen und wiederkehrende ornamentale Einheiten wahrgenommen werden. Diese Unterschiede machen regionale Vergleiche möglich, ohne die Herkunft oder das Muster dieses Teppichs mit einer anderen Provenienz zu vermischen.

Besonderheiten

Zu den festgehaltenen Eigenschaften dieses Teppichs gehören seine Herkunft aus Shiraz im Iran, die handgeknüpfte Ausführung, der Flor aus hochwertiger Schurwolle und die Knotendichte zwischen 100.000 und 250.000 Knoten pro Quadratmeter. Sein Muster wird als geometrische Ornamente bezeichnet. Der Zustand ist ausgezeichnet. Diese Merkmale beschreiben Material, Technik, Gestaltung und Erhaltungszustand des einzelnen Stücks.

Die Kombination aus regionaler Herkunft und handwerklicher Fertigung ordnet den Teppich in die iranische Tradition der handgeknüpften Orientteppiche ein. Die geometrische Musterwahl gibt ihm eine klar strukturierte ornamentale Sprache. Die Schurwolle steht für ein natürliches Flor­material, während die angegebene Knotendichte den technischen Aufbau näher beschreibt. Zusammen ergeben diese Angaben ein sachliches Profil des Teppichs, ohne seine Eigenschaften mit denen anderer Shiraz-Teppiche gleichzusetzen.

FAQ

Wie pflege ich meinen Perserteppich aus Shiraz?

Regelmäßiges Absaugen hilft, lose Verschmutzungen aus dem Flor zu entfernen. Dabei sollte der Teppich schonend behandelt werden, damit die Oberfläche nicht unnötig beansprucht wird. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, um das textile Material und seine Farbwirkung zu schützen. Entsteht ein Fleck, wird die betroffene Stelle am besten sofort mit einem feuchten Tuch abgetupft. Reiben ist nicht empfehlenswert, weil dadurch Schmutz tiefer in den Flor gelangen oder die Struktur der Oberfläche belastet werden kann. Für eine weitergehende Reinigung ist eine auf handgeknüpfte Teppiche abgestimmte Vorgehensweise sinnvoll.

Welche Räume eignen sich für einen Shiraz-Teppich?

Ein Shiraz-Teppich kann in unterschiedlichen Wohnbereichen eingesetzt werden. Besonders genannt werden Wohnzimmer, Esszimmer und Schlafzimmer, wo ein handgeknüpfter Teppich mit geometrischen Ornamenten die Raumgestaltung ordnen kann. Auch Flure und Eingangsbereiche kommen als Einsatzorte infrage. Entscheidend sind dort die vorhandenen Platzverhältnisse, die Nutzung des Raumes und ein geeigneter Untergrund. Der Teppich lässt sich daher nicht auf einen einzigen Wohnbereich festlegen. Seine regionale Herkunft und die geometrische Gestaltung machen ihn für Räume interessant, in denen ein traditionelles Textil mit klarer Ornamentik eingesetzt werden soll.

Sind Shiraz-Teppiche eine gute Investition?

Shiraz-Teppiche verbinden traditionelle Handwerksarbeit mit natürlichen Materialien und einer regional geprägten Gestaltung. Bei diesem Stück kommen die handgeknüpfte Ausführung, der Flor aus hochwertiger Schurwolle, die angegebene Knotendichte und der ausgezeichnete Zustand hinzu. Diese Eigenschaften sind wichtige Kriterien, wenn ein Teppich als langlebiges Wohntextil und als handwerklich gefertigtes Einzelstück betrachtet wird. Eine pauschale Wertentwicklung lässt sich jedoch nicht aus der Herkunft allein ableiten. Für die Einschätzung eines einzelnen Teppichs spielen neben der Tradition auch Erhaltungszustand, Material, Ausführung und Gestaltung eine Rolle.

Zusätzliche Informationen
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