








Perserteppich Sarough 350×250 cm Seide handgeknüpft
2645$
Handgeknüpfter Sarough Perserteppich | Knotendichte: Hoch | Material: Flor Schurwolle und Seide, Kette Baumwolle | Größe: 350×250 cm | Zustand: Sehr gut, frisch gewaschen
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Beschreibung
Sarough Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser originale persische Sarough ist handgeknüpft und besitzt eine hohe Knotendichte. Als Materialien werden Schurwolle und Seide im Flor sowie Baumwolle für die Kette genannt. Die Verbindung von Wolle und Seide prägt die textile Beschaffenheit des Teppichs: Wolle bildet einen belastbaren Flor, während Seide für eine feine Oberfläche und einen charakteristischen Glanz steht. Baumwolle in der Kette dient als tragende Grundlage der Knüpfarbeit und stabilisiert den Aufbau des Gewebes.
Bei einem handgeknüpften Teppich wird jeder einzelne Knoten von Hand in die vorbereitete Kette eingearbeitet. Reihe für Reihe entsteht daraus die Struktur des Flors. Die hohe Knotendichte verweist auf eine eng ausgeführte Knüpfarbeit und ermöglicht eine differenzierte Darstellung von Konturen und Ornamenten. Zugleich ist jeder handgeknüpfte Teppich ein Einzelstück, weil die Handarbeit eine eigene, nicht industriell wiederholte Ausführung hervorbringt.
Der Seidenanteil verleiht dem Flor eine weiche Haptik und lässt das Licht unterschiedlich auf der Oberfläche erscheinen. Je nach Blickrichtung können dadurch Nuancen und Glanzpunkte hervortreten. Die Schurwolle ergänzt diese feine Wirkung mit ihrer natürlichen, textilen Substanz. Der Teppich wurde frisch gewaschen und befindet sich in einem sehr guten Zustand. Seine Grundfarbe ist Beige.
Herkunft und Tradition
Der Sarough gehört zur Tradition persischer Teppiche. Die Bezeichnung ist mit der Region Markazi im Iran verbunden, die für ihre Teppichknüpferei und ihre handwerklichen Überlieferungen bekannt ist. Im Handel wird Sarough als Herkunfts- und Stilbezeichnung für Teppiche aus diesem persischen Kulturraum verwendet. Dieses Exemplar wird als originaler persischer Sarough und als aus Persien stammend beschrieben.
Markazi liegt im zentralen Westen Irans und zählt zu den Gebieten, in denen sich städtische und dörfliche Formen der Teppichherstellung entwickelt haben. Die Teppichkultur der Region verbindet das Entwerfen geordneter Kompositionen mit einer sorgfältigen Ausführung des Knotens. Werkstätten übertrugen Muster auf traditionelle Weise in den Teppich, wobei Kartons, überlieferte Vorlagen und die Erfahrung der Knüpfer eine wichtige Rolle spielten. So entstand eine regionale Formsprache, die sich durch klare Gliederung und eine ausgearbeitete Ornamentik auszeichnen kann.
Die Geschichte persischer Teppiche reicht weit zurück. Teppiche waren in Iran Gebrauchsgegenstände, textile Ausstattung und Ausdruck lokaler Gestaltung zugleich. In repräsentativen Räumen konnten sie den Boden bedecken, in privaten Haushalten sorgten sie für eine textile Oberfläche und in religiösen oder gesellschaftlichen Zusammenhängen hatten sie eine besondere Funktion. Mit der Zeit wurden persische Teppiche auch außerhalb Irans gesammelt und als Beispiele textiler Kunst wahrgenommen. Sarough steht innerhalb dieser Geschichte für eine etablierte Werkstatttradition aus dem Umfeld von Markazi.
Die Herstellung beruht auf Arbeitsschritten, die eng miteinander verbunden sind. Zuerst wird die Kette aufgespannt. Anschließend werden die Knoten und Schussfäden eingearbeitet, bis sich ein zusammenhängender Flor bildet. Nach dem Knüpfen wird die Oberfläche geschoren, damit das Muster lesbar wird. Waschen und abschließendes Richten geben dem Teppich seine fertige textile Erscheinung. Die hohe Knotendichte dieses Teppichs gehört zu den Angaben, die seine handwerkliche Ausführung beschreiben. Der Herstellungszeitraum ist mit 1970 bis 1979 angegeben.
Persische Teppiche werden häufig über ihre Herkunft, ihre Werkstatttradition, ihre Materialien und ihre Musterordnung eingeordnet. Dabei ist eine Ortsbezeichnung nicht nur eine geografische Angabe, sondern verweist auch auf bestimmte Kenntnisse, Vorlagen und Arbeitsweisen. Der Name Sarough verbindet dieses Stück mit der persischen Knüpftradition und mit dem handwerklichen Umfeld der Markazi-Region, ohne dass daraus ein einzelnes Werkstattatelier abgeleitet werden kann.
Design und Muster
Die Sarough-Tradition ist für sorgfältig gegliederte Kompositionen bekannt. In vielen Entwürfen erscheinen florale Ornamente, Ranken, Blüten und Blattformen, die sich in einem zentralen Feld oder in einer flächigen Anordnung verbinden. Ebenso können geometrisch gefasste Elemente vorkommen. Solche Formen werden nicht zufällig verteilt, sondern in eine ausgewogene Ordnung aus Feld, Bordüren und Übergängen eingebunden. Die genaue Musterangabe dieses Teppichs ist nicht näher bezeichnet; deshalb wird hier die allgemeine Gestaltungstradition des Sarough beschrieben.
Ein klassischer persischer Teppich arbeitet oft mit einer Hierarchie von Musterzonen. Ein Innenfeld bildet den visuellen Schwerpunkt, während eine oder mehrere Bordüren die Komposition begrenzen. Zwischenräume verhindern, dass die Ornamente ungeordnet wirken, und schaffen eine lesbare Beziehung zwischen größeren und kleineren Motiven. Bei Sarough-Entwürfen kann diese Ordnung mit feinen Linien und detailreichen floralen Formen verbunden sein. Die handgeknüpfte Ausführung übersetzt die Vorlage in Knoten und erhält dadurch auch kleine Richtungswechsel und Konturen.
Farbe ist in der persischen Teppichkunst nicht nur Dekoration, sondern ein Mittel zur Gliederung. Traditionelle Sarough-Teppiche können kräftige Rot-, Blau- und Goldtöne zeigen, die Felder und Bordüren voneinander absetzen. Dieses Exemplar wird in Beige beschrieben. Beige wirkt in einer textilen Komposition als ruhiger, heller Grundton und kann die Struktur des Flors sichtbar machen. Durch den Seidenanteil kann das einfallende Licht die Oberfläche unterschiedlich aufhellen oder verdichten, ohne dass daraus eine andere Farbangabe folgt.
Florale und geometrische Elemente stehen in der persischen Gestaltung nicht zwingend gegeneinander. Geometrische Begrenzungen können einem floralen Feld Halt geben, während geschwungene Ranken die Strenge einer Bordüre auflockern. Diese Verbindung von Ordnung und Bewegung gehört zu den wiederkehrenden Prinzipien orientalischer Teppichmuster. Die Muster werden nicht als konkrete Eigenschaft dieses Stücks behauptet, sondern erklären den gestalterischen Kontext, in dem Sarough-Teppiche betrachtet werden.
Die Wirkung eines Teppichmusters verändert sich zudem mit dem Betrachtungsabstand. Aus der Nähe treten einzelne Knoten, Linien und Materialunterschiede hervor. Aus größerer Entfernung verbinden sich die kleinen Formen zu einem zusammenhängenden Feld. Bei handgeknüpften Teppichen entsteht diese doppelte Lesbarkeit aus der Kombination von Entwurf, Knotendichte, Florhöhe und Farbverteilung. Der Seidenanteil kann dabei zusätzliche Lichtreflexe erzeugen. Für dieses Stück ist als konkrete Farbe Beige angegeben; eine detaillierte Einzelbeschreibung des Musters liegt nicht vor.
Besonderheiten
Zu den besonderen Merkmalen dieses Teppichs gehören die Kombination aus Schurwolle und Seide im Flor, die handgeknüpfte Verarbeitung und die hohe Knotendichte. Der Seidenanteil bringt eine weiche Haptik und einen sichtbaren Glanz in die Oberfläche ein. Die Schurwolle ergänzt den Flor, während die Baumwollkette den textilen Aufbau trägt. Zusammen ergeben diese Angaben ein klar beschriebenes Material- und Herstellungsprofil.
Der Teppich ist frisch gewaschen und wird als sehr gut erhalten beschrieben. Seine beige Farbgebung macht ihn für unterschiedliche Raumkonzepte anschlussfähig. Als Einsatzbereiche werden alle Zimmer genannt; auch Wohnräume, Büros oder eine dekorative Verwendung an der Wand werden als Möglichkeiten erwähnt. Persische Teppiche können zugleich als dekorative Textilien und als Zeugnisse einer regionalen Handwerkstradition betrachtet werden. Der Sarough verbindet diese kulturelle Ebene mit einer Herstellung aus der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts.
FAQ
Was macht einen Sarough-Perserteppich besonders?
Ein Sarough steht für eine persische Teppichtradition aus dem Umfeld der Markazi-Region. Charakteristisch sind die handgeknüpfte Ausführung, eine sorgfältig gegliederte Ornamentik und die Verbindung von handwerklicher Arbeit mit ausgewählten Materialien. Bei diesem Stück kommen Schurwolle und Seide im Flor, Baumwolle in der Kette sowie eine hohe Knotendichte zusammen. Die Seide trägt zu einer weichen Haptik und einem feinen Glanz bei. Zusätzlich ist dieser Teppich frisch gewaschen und in sehr gutem Zustand.
Woher stammt dieser Sarough?
Der Teppich wird als originaler persischer Sarough aus Persien beschrieben. Sarough-Teppiche werden traditionell mit der Markazi-Region im Iran verbunden. Diese Region verfügt über eine lange Geschichte der Teppichherstellung und ist für ihre handwerklichen Kenntnisse bekannt. Der Name Sarough bezeichnet dabei die regionale und stilistische Tradition, nicht eine zusätzliche, hier nicht genannte Einzelwerkstatt. Der Herstellungszeitraum dieses Teppichs liegt zwischen 1970 und 1979.
Wie pflege ich einen Perserteppich mit Seide?
Die Oberfläche sollte regelmäßig und sanft abgesaugt werden, ohne den Flor unnötig zu belasten. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, damit die Farben möglichst gleichmäßig erhalten bleiben. Bei einem Fleck empfiehlt sich eine unmittelbare, vorsichtige Behandlung mit einem feuchten Tuch und einem milden Reinigungsmittel. Reiben und starke Nässe können die textile Oberfläche beeinträchtigen. Für eine gründliche Reinigung sollte ein auf Teppiche spezialisierter Fachbetrieb beauftragt werden.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Form | |
| Herkunft | |
| Material |
















