






Perserteppich Sarough 344 x 240 cm Wolle handgeknüpft
2412$
Handgeknüpfter Sarough Perserteppich | Knotendichte: Hoch | Material: Flor 100% Wolle | Größe: 344 x 240 cm | Zustand: Top Zustand | Muster: Mehrfarbig, geometrische und florale Motive
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 4166AFA8
Beschreibung
Sarough Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Sarough Perserteppich ist handgeknüpft und besteht aus 100% Wolle. Wolle wird im Teppichhandwerk eingesetzt, weil sie eine belastbare Faser mit einem natürlichen, angenehmen Griff ist. Ihre Struktur eignet sich für einen dichten Flor und unterstützt die Gebrauchsfähigkeit eines handgeknüpften Teppichs. Bei diesem Stück wird die Wolle als Material des Flors angegeben; eine zusätzliche Angabe zum Kettenmaterial liegt nicht vor.
Beim Handknüpfen wird jeder Knoten einzeln in die vorbereiteten Kettfäden eingearbeitet. Reihe für Reihe entsteht dadurch eine textile Fläche, deren Muster direkt aus der Folge der gesetzten Knoten aufgebaut wird. Anders als bei maschinell hergestellten Belägen beruht die Struktur eines handgeknüpften Teppichs auf manueller Arbeit. Kleine Unterschiede in der Ausführung gehören zu dieser Herstellungstechnik und machen jedes einzelne Stück zu einem Unikat.
Die angegebene hohe Knotendichte beschreibt eine enge Folge von Knoten innerhalb der Teppichfläche. Eine solche Konstruktion ermöglicht es, Linien, Konturen und feine Übergänge im Muster differenziert auszuführen. Sie steht außerdem für eine kompakte Verarbeitung. Der Teppich befindet sich in Top Zustand. Die Kombination aus Wollflor, Handarbeit und hoher Knotendichte ordnet ihn in die traditionelle persische Teppichherstellung ein, ohne über die konkrete Ausführung weitere technische Angaben zu machen.
Herkunft und Tradition
Der Teppich wird als persischer Teppich aus Sarough bezeichnet und stammt aus Persien, dem heutigen Iran. Sarough ist eine bekannte Teppichregion im westlichen beziehungsweise zentralen iranischen Kulturbereich. Die dortige Knüpftradition ist Teil einer größeren persischen Handwerksgeschichte, in der Teppiche nicht nur als Gebrauchsgegenstände, sondern auch als textile Bildflächen hergestellt wurden. Regionale Werkstätten entwickelten eigene Vorstellungen von Farbaufbau, Ornamentik und Komposition, während sie zugleich auf gemeinsame persische Gestaltungstraditionen zurückgriffen.
Persische Teppiche entstehen traditionell auf einem Knüpfstuhl. Die Kettfäden bilden das Grundgerüst, in das die Knüpferinnen und Knüpfer die Florfäden einarbeiten. Nach jeder Knotenreihe wird das Gewebe verdichtet, damit die Knoten an ihrem Platz bleiben und die Fläche stabil wird. Anschließend wird der Flor auf eine gleichmäßige Höhe geschoren. Diese Abfolge aus Knüpfen, Verdichten und Scheren schafft die charakteristische Oberfläche eines handgeknüpften Teppichs. Bei einer hohen Knotendichte kann die Zeichnung besonders geschlossen und präzise wirken.
Sarough-Teppiche werden häufig mit einer sorgfältigen, klar lesbaren Musterordnung verbunden. In der regionalen Tradition finden sich sowohl zentrale Kompositionen als auch flächig gegliederte Entwürfe. Florale Formen, Ranken, Blüten und geometrisch gefasste Partien können miteinander verbunden werden. Solche Muster werden nicht zufällig verteilt, sondern in einem Verhältnis von Innenfeld und Bordüre organisiert. Die Bordüre rahmt die zentrale Fläche und sorgt dafür, dass das Ornament als zusammenhängende Komposition wahrgenommen wird.
Die persische Teppichkunst kennt zahlreiche regionale Zentren, darunter Tabriz, Isfahan, Nain und Sarough. Jedes Zentrum hat im Lauf der Zeit eigene Vorlieben für Zeichnung, Farbwirkung und technische Ausführung entwickelt. Sarough steht dabei für eine eigenständige regionale Tradition innerhalb der iranischen Teppichkultur. Die Bezeichnung beschreibt bei diesem Stück die Herkunftsbezeichnung Sarough und nicht lediglich ein einzelnes Ornament. Seine Herstellung im Zeitraum 2000-2009 verbindet die überlieferte Handknüpftechnik mit einer jüngeren Entstehungszeit.
Wolle spielt in der persischen Teppichherstellung seit langer Zeit eine wichtige Rolle. Sie lässt sich verspinnen, färben und zu einem widerstandsfähigen Flor verarbeiten. Natürliche und später auch synthetische Farbstoffe wurden in verschiedenen Epochen und Werkstätten eingesetzt; aus dem Materialhinweis dieses Teppichs lässt sich jedoch keine bestimmte Färbemethode ableiten. Ebenso erlaubt die Herkunftsbezeichnung keine Aussage über eine einzelne Werkstatt oder eine bestimmte Person. Festgehalten werden können die regionale Zuordnung zu Sarough, die persische Herkunft und die handwerkliche Herstellung.
Design und Muster
Die Gestaltung dieses Sarough ist mehrfarbig und verbindet geometrische mit floralen Motiven. Diese beiden Formensprachen bilden einen wichtigen Teil der persischen Teppichgestaltung. Geometrische Elemente können Felder, Rahmen, Rauten, Winkel oder symmetrische Achsen ordnen. Florale Motive bringen dagegen Blüten, Blätter, Ranken und geschwungene Linien in die Komposition. Werden beide Elemente kombiniert, entsteht ein Muster, das zugleich strukturiert und dekorativ gelesen werden kann.
Bei einem persischen Teppich wird das Design gewöhnlich aus einer zentralen Fläche und einer oder mehreren umgebenden Bordüren aufgebaut. Das Innenfeld trägt die Hauptzeichnung, während die Bordüre den Übergang zum Rand gestaltet. Auch wenn für dieses Einzelstück keine genaue Musterbezeichnung angegeben ist, beschreibt die Quelle seine Komposition als geometrisch und floral. Deshalb wird hier keine zusätzliche Teppichfamilie oder ein bestimmtes Ornament behauptet. Die vorhandenen Angaben reichen aus, um die Gestaltung als mehrfarbige Verbindung beider Motivgruppen einzuordnen.
Mehrfarbigkeit bedeutet, dass die Wirkung nicht von einem einzigen Farbton getragen wird. Unterschiedliche Farben können die Hierarchie der Muster sichtbar machen, Konturen voneinander absetzen und einzelne Motive innerhalb der Fläche hervorheben. Der in der Quelle genannte rote Farbton gehört zur Farbangabe dieses Teppichs. Über die genaue Anzahl der verwendeten Farben, ihre Verteilung oder die Art der Farbstoffe wird keine weitergehende Aussage getroffen. So bleibt die Beschreibung bei dem, was für dieses Stück feststeht: rote Farbwirkung, eine mehrfarbige Komposition sowie geometrische und florale Formen.
Geometrische Muster werden in der persischen Tradition häufig durch Wiederholung, Spiegelung und rhythmische Abstände aufgebaut. Florale Zeichnungen können stilisiert sein und müssen nicht die naturgetreue Darstellung einer einzelnen Pflanze anstreben. In einem geknüpften Teppich werden beide Motivarten aus farbigen Knoten gebildet. Die Linien entstehen also nicht durch aufgedruckte Konturen, sondern aus der Anordnung des Flors. Eine hohe Knotendichte kann bei solchen Aufgaben die Ausführung von Konturen und kleinen Ornamenten unterstützen, ohne allein eine bestimmte Musterfamilie zu bestimmen.
Die Verbindung von klarer Geometrie und bewegteren floralen Formen ist in vielen persischen Entwürfen anzutreffen. Sie erlaubt eine ausgewogene Beziehung zwischen Ordnung und ornamentaler Bewegung. Ein solcher Teppich kann deshalb in unterschiedlich eingerichteten Räumen gelesen werden, ohne dass daraus eine bestimmte Verwendung oder Raumwirkung als Eigenschaft dieses Stücks abgeleitet werden muss. Entscheidend ist die textile Komposition selbst: ein handgeknüpftes, mehrfarbiges Muster mit roten Partien und einer Kombination aus floraler und geometrischer Zeichnung.
Besonderheiten
Als besondere Merkmale dieses Teppichs nennt die Quelle die hohe Knotendichte, den Top Zustand, den Wollflor und die handgeknüpfte Ausführung. Die hohe Knotendichte ist ein technisches Kennzeichen der Verarbeitung. Sie verweist auf eine enge Knotenfolge und kann dazu beitragen, dass Musterkonturen kompakt erscheinen. Die Angabe Top Zustand beschreibt den überlieferten Zustand des konkreten Stücks und gehört zu seiner Warenbeschreibung.
Die Quelle führt den Teppich außerdem als leicht zu reinigen. Wolle wird im Allgemeinen wegen ihrer robusten Faserstruktur im Teppichbereich geschätzt; die konkrete Pflege sollte dennoch an die tatsächliche Verschmutzung und an die Konstruktion des Stücks angepasst werden. Regelmäßiges, schonendes Reinigen und gutes Lüften gehören zur üblichen Pflege. Direkte, starke Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, da sie Farben ausbleichen kann. Für eine gründliche Reinigung ist eine fachgerechte Teppichwäsche geeignet.
Die Herstellung im Zeitraum 2000-2009 macht diesen Sarough zu einem jüngeren Vertreter der persischen Handknüpftradition. Er verbindet damit eine überlieferte Technik mit einer zeitgenössischeren Entstehungsperiode. Weitere Angaben zu Signatur, Werkstatt, exakter Knüpfzahl oder Alter innerhalb dieses Zeitraums liegen nicht vor und werden daher nicht ergänzt.
FAQ
Wie pflege ich einen persischen Wollteppich am besten?
Eine regelmäßige, schonende Reinigung und gutes Lüften helfen dabei, den Teppich sauber zu halten. Direkte Sonneneinstrahlung sollte möglichst vermieden werden, weil sie die Farben mit der Zeit ausbleichen kann. Bei stärkerer Verschmutzung empfiehlt sich eine Reinigung durch einen Fachbetrieb, der Erfahrung mit handgeknüpften Wollteppichen hat. Haushaltsmittel oder aggressive Verfahren können den Flor, die Farben oder die textile Konstruktion beeinträchtigen. Für dieses Stück ist außerdem die Angabe überliefert, dass es leicht zu reinigen ist. Das ersetzt keine materialgerechte Behandlung, erleichtert aber die laufende Pflege im Alltag.
Woher kommen persische Teppiche?
Persische Teppiche stammen traditionell aus verschiedenen Regionen des Iran. Zu den bekannten Zentren gehören unter anderem Tabriz, Isfahan, Nain und Sarough. Jede Region entwickelte eigene Vorlieben für Muster, Farbaufbau und technische Ausführung. Dieser Teppich ist Sarough zugeordnet und wird als Perserteppich aus Persien bezeichnet. Die regionale Bezeichnung verweist auf die Sarough-Tradition und ist nicht mit einer bloßen Musterbenennung gleichzusetzen. Herkunftsangaben nennen jedoch nicht automatisch eine einzelne Werkstatt oder einen bestimmten Knüpfer.
Woran erkenne ich einen hochwertigen Perserteppich?
Wichtige Kriterien sind die verwendete Materialqualität, die handwerkliche Verarbeitung, die Knotendichte und die Ausarbeitung des Musters. Ein handgeknüpfter Teppich wird Knoten für Knoten gefertigt und unterscheidet sich dadurch von einem maschinell hergestellten Belag. Eine hohe Knotendichte kann eine kompakte Struktur und differenzierte Zeichnung ermöglichen. Ebenso sollten Flor, Kanten und Gesamtzustand betrachtet werden. Bei diesem Stück sind 100% Wolle, handgeknüpfte Herstellung, hohe Knotendichte und Top Zustand angegeben. Diese Merkmale beschreiben seine konkrete Ausführung, ohne eine zusätzliche Qualitätsstufe zu behaupten.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Material |














