






Perserteppich Nain Kaschmir 288 x 78 cm handgeknüpft (Verkauft)
1022$
Handgeknüpfter Nain Kashmari Perserteppich | Knotendichte: handgeknüpft | Material: Wolle und Baumwolle | Größe: 288 x 78 cm | Muster: orientalisch mit Blumenmotiven | Zustand: Neu ohne Etikett
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VERSANDPARTNERInventarnummer: B2740CB8
Beschreibung
Nain Kashmari Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Perserteppich ist handgeknüpft und besteht aus hochwertiger Wolle und Baumwolle. Bei einem handgeknüpften Teppich wird jeder Knoten einzeln in das Grundgewebe eingebracht. Die Arbeitsweise unterscheidet ihn von einem maschinell gefertigten Teppich, bei dem das Muster durch technische Fertigungsvorgänge entsteht. Das Knüpfen von Hand erlaubt es, Farbflächen, Konturen und florale Einzelheiten Schritt für Schritt aufzubauen. Die Ausführung dieses Teppichs wird im Angebot als handgeknüpft beschrieben.
Die Wolle bildet bei traditionellen Perserteppichen einen häufig verwendeten Werkstoff für den Flor. Sie kann gesponnen, eingefärbt und in vielen einzelnen Knoten verarbeitet werden. Baumwolle wird in der Teppichherstellung ebenfalls seit Langem für tragende Teile des Gewebes eingesetzt. Bei diesem Stück sind Wolle und Baumwolle als Materialien angegeben; eine weitere Aufteilung der Materialien in Flor und Kette ist nicht ausgewiesen. Deshalb bleibt die Materialangabe auf diese beiden genannten Textilien beschränkt.
Der Flor dieses Teppichs ist als Hochflor angegeben. Ein höherer Flor verändert die Haptik und die sichtbare Wirkung der Oberfläche. Die einzelnen Florfäden erzeugen eine textilere, weichere Anmutung als ein flach gewebter Teppich. Gleichzeitig werden Muster durch den Wechsel von Farben, Knoten und Florrichtung lesbar. Die Bezeichnung Hochflor beschreibt die Ausführung dieses Teppichs, ohne eine nicht genannte Florhöhe in Zahlen festzulegen.
Der Zustand ist als neu ohne Etikett angegeben. Damit verbindet sich bei diesem Einzelstück die Zustandsangabe neu mit dem Hinweis, dass kein Etikett vorhanden ist. Der Teppich ist für Fußbodenheizung geeignet und wird als für alle Zimmer geeignet beschrieben. Diese Angaben betreffen seine vorgesehene Verwendung im Wohnbereich. Die handgeknüpfte Fertigung, die genannte Materialkombination und der Hochflor bilden die im Angebot ausgewiesenen Eigenschaften der Verarbeitung.
Herkunft und Tradition
Der Perserteppich gehört zu einer in Iran verwurzelten Handwerkstradition. Iran wurde historisch auch Persien genannt, weshalb die Bezeichnung Perserteppich sowohl auf die geografische Herkunft als auch auf die gewachsene Kunst des persischen Teppichknüpfens verweist. Das Knüpfen ist dort in vielen Regionen über Generationen weitergegeben worden. Jede Region entwickelte eigene Vorlieben bei Aufbau, Farbwirkung, Ornamentik und Ausführung. Die Bezeichnung Nain Kashmari steht im Titel dieses Teppichs; als Herkunft ist Iran angegeben.
Nain ist als Teppichort mit einer fein geordneten, häufig floralen Gestaltung verbunden. Typische Nain-Kompositionen arbeiten oft mit einem klar gefassten Mittelfeld, einer umlaufenden Bordüre und einer ausgewogenen Verteilung kleiner Ornamente. Helle Grundtöne, kontrastierende Konturen und sorgfältig gesetzte Blütenmotive gehören zu den Gestaltungsideen, die mit Nain-Teppichen häufig verbunden werden. Solche Merkmale beschreiben die regionale Mustersprache allgemein und ersetzen keine zusätzliche Aussage über einzelne, hier nicht genannte Details dieses Teppichs.
Die persische Teppichkunst umfasst zahlreiche Zentren und Stämme mit unterschiedlichen Techniken. In Werkstätten werden Entwürfe häufig zunächst als Musterplan vorbereitet. Dabei kann ein Ornament in einzelne Knotenfolgen, Farbbereiche und Konturen übertragen werden. Die Knüpferinnen und Knüpfer arbeiten dann Reihe für Reihe. Nach dem Knüpfen wird die Oberfläche bearbeitet, damit das Muster deutlich hervortritt. Was bei einem fertigen Teppich als geschlossenes Bild erscheint, ist das Ergebnis vieler wiederholter handwerklicher Arbeitsschritte.
Persische Teppiche werden nicht nur nach ihrem Ort, sondern auch nach ihrem Muster, ihrer Konstruktion und ihrer Materialauswahl unterschieden. Nain, Isfahan, Kashan und Tabriz sind bekannte Namen innerhalb dieser vielfältigen Tradition. Bakhtiari-Teppiche werden häufig mit robusten Materialien und lebhaften Farben verbunden. Qum-Teppiche sind oft für Seidenarbeiten und detailreiche Entwürfe bekannt. Gabbeh-Teppiche zeigen dagegen vielfach einfachere Zeichnungen und kräftige Farben. Diese Beispiele verdeutlichen die Breite persischer Teppichkunst; sie sind keine zusätzlichen Herkunftsangaben zu diesem Nain Kashmari.
Das handgeknüpfte Verfahren verbindet den Teppich mit einer Arbeitsform, die Zeit, Übung und genaue Wiederholung voraussetzt. Die Dichte und Ordnung der Knoten bestimmen gemeinsam mit dem Entwurf, wie fein eine Zeichnung erscheinen kann. Traditionelle Teppiche werden deshalb nicht nur als Gebrauchsgegenstände, sondern auch als textile Ausdrucksform betrachtet. Ihre Muster bewahren Formen, die in der persischen Ornamentik über lange Zeit weiterentwickelt wurden.
Die Herkunft Iran und die Bezeichnung Perserteppich verweisen somit auf einen kulturellen Zusammenhang, während Nain Kashmari den im Titel verwendeten Namen bildet. Für die Einordnung ist es wichtig, Herkunft, Stil und Muster getrennt zu betrachten. Ein florales orientalisches Muster kann in verschiedenen Regionen aufgegriffen werden. Umgekehrt kann ein regionaler Teppich unterschiedliche florale Elemente verbinden. Der hier genannte Ursprung ist Iran; weitere regionale Zuschreibungen werden nicht ergänzt.
Design und Muster
Das Muster wird als orientalisch mit Blumenmotiven beschrieben. Florale Ornamente gehören zu den prägenden Gestaltungselementen vieler persischer Teppiche. Blüten, Blätter, Ranken und stilisierte Pflanzenformen können in regelmäßigen Abständen angeordnet oder miteinander verbunden werden. Durch Wiederholung entsteht ein rhythmischer Aufbau, während unterschiedlich große Elemente dem Muster eine erkennbare Hierarchie geben. Die Blumenmotive dieses Teppichs werden als Teil einer orientalischen Gesamtgestaltung eingeordnet.
Bei persischen Entwürfen erfüllt ein Muster mehrere Aufgaben zugleich. Es strukturiert die Fläche, lenkt den Blick und verbindet die einzelnen Farbfelder miteinander. Eine Bordüre kann das zentrale Feld rahmen und den Übergang zum Rand markieren. Ein Mittelfeld kann mit einem Medaillon, einem durchgehenden Rapport oder einer lockeren Streuung von Ornamenten gestaltet sein. Welche dieser konkreten Formen dieses Stück zeigt, ist nicht angegeben. Deshalb bleibt die Beschreibung bei den genannten orientalischen Blumenmotiven.
Florale Muster haben in der persischen Ornamentik eine lange Tradition. Sie können aus naturalistischen Vorbildern hervorgegangen sein, werden in Teppichentwürfen jedoch meist geordnet, stilisiert und in eine textile Fläche übertragen. Eine Blüte ist dann nicht zwingend eine botanisch genaue Abbildung, sondern ein Ornament mit einer bestimmten Kontur. Ranken schaffen Verbindungen zwischen einzelnen Motiven. Blätter können Richtungen anzeigen und freie Zwischenräume füllen. So entsteht aus vielen Einzelelementen ein zusammenhängender Mustercharakter.
Bekannte persische Musterbegriffe wie Herati oder Shah Abbas zeigen, wie differenziert die Ornamentensprache sein kann. Das Herati-Muster wird häufig mit einer Raute, Blattformen und seitlich angeordneten Elementen verbunden. Shah-Abbas-Ornamente verwenden vielfach große, stilisierte Blüten und Ranken. Diese Begriffe gehören zum allgemeinen Hintergrund persischer Teppichgestaltung. Das konkrete Angebot nennt jedoch kein Herati- oder Shah-Abbas-Muster, sondern beschreibt den Teppich allgemein als orientalisch mit Blumenmotiven.
Die Wirkung eines floralen Teppichs entsteht nicht allein durch das einzelne Motiv. Auch die Wiederholung, der Abstand zwischen den Ornamenten, die Linienführung und die Abgrenzung einzelner Felder spielen eine Rolle. Beim handgeknüpften Arbeiten werden diese Eigenschaften Knoten für Knoten umgesetzt. Kleine Veränderungen in der Knotenausrichtung können die Kontur beeinflussen. Die Oberfläche des Hochflors kann zusätzlich verändern, wie Farben und Linien bei unterschiedlichem Lichteinfall wahrgenommen werden.
Persische Teppiche werden in vielen Farbwelten ausgeführt. Traditionelle Entwürfe können tiefe Rot- und Blautöne, gedeckte Erdfarben oder helle Grundflächen miteinander verbinden. Welche Farben dieses Einzelstück genau verwendet, ist in den Angaben nicht festgehalten. Daher wird keine konkrete Farbpalette behauptet. Fest steht die Einordnung als orientalisches Muster mit Blumenmotiven. Diese neutrale Beschreibung lässt die vorhandene Ornamentik im Mittelpunkt, ohne nicht genannte Farbtöne oder Kompositionsdetails hinzuzufügen.
Ein florales Muster kann in klassischen, traditionell eingerichteten Räumen ebenso eingesetzt werden wie in einer reduzierteren Umgebung. Entscheidend sind dabei die vorhandenen Farben, die Möblierung und die gewünschte Flächenwirkung. Der Teppich wird als für alle Zimmer geeignet beschrieben. Diese Eignung nennt den vorgesehenen Einsatz in unterschiedlichen Räumen, ohne eine bestimmte Einrichtungsrichtung vorauszusetzen. Die Musterbezeichnung bleibt dabei ein sachliches Merkmal seiner Gestaltung.
Besonderheiten
Zu den ausgewiesenen Besonderheiten gehören die handgeknüpfte Fertigung, die Kombination aus hochwertiger Wolle und Baumwolle sowie der Hochflor. Der Zustand ist neu ohne Etikett. Außerdem ist der Teppich für Fußbodenheizung geeignet und wird als für alle Zimmer geeignet beschrieben. Die Angaben verbinden damit traditionelle Herstellung mit einer vielseitig vorgesehenen Nutzung.
Die Verkaufskennzeichnung im Titel lautet Verkauft. Der Teppich ist daher als verkauft markiert. Seine Maße werden an dieser Stelle nicht wiederholt, da die Produktgröße bereits in den kompakten Angaben steht. Für die Einordnung bleiben die ausdrücklich genannten Merkmale maßgeblich: Iran als Herkunft, Nain Kashmari als Bezeichnung, orientalische Blumenmotive, handgeknüpfte Ausführung, Wolle und Baumwolle, Hochflor sowie der angegebene Zustand.
FAQ
Wie erkennt man einen echten Perserteppich?
Hinweise auf einen echten handgeknüpften Perserteppich liegen in der Materialqualität, der Knotendichte und der Detailgenauigkeit des Musters. Auch die Rückseite ist aufschlussreich: Bei einem handgeknüpften Teppich bleibt das Muster in der Regel auf der Rückseite erkennbar, während maschinell gefertigte Teppiche häufig eine gleichförmige Rückseite besitzen. Beim hier beschriebenen Teppich ist die Fertigung als handgeknüpft angegeben. Zusätzlich werden Iran als Herkunft sowie Wolle und Baumwolle als Materialien genannt. Eine einzelne Prüfung ersetzt diese Merkmale nicht; sie sollten gemeinsam betrachtet werden.
Wie pflegt man einen Perserteppich richtig?
Regelmäßiges, schonendes Absaugen hilft, lose Verschmutzungen aus der Oberfläche zu entfernen. Direkte, intensive Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, da sie Farben mit der Zeit verblassen lassen kann. Für eine gründliche Reinigung ist eine professionelle Teppichreinigung empfehlenswert. Dabei kann die Behandlung an Material, Knüpfung und Flor angepasst werden. Da dieser Teppich als Hochflor beschrieben wird, sollte die Reinigung besonders darauf achten, die Oberfläche nicht unnötig zu belasten. Geeignete Pflege verlängert die Nutzungsdauer und erhält die textile Struktur.
Welcher Perserteppich passt zu welchem Einrichtungsstil?
Die Auswahl hängt vom persönlichen Geschmack, den Farben des Raumes und der vorhandenen Einrichtung ab. Traditionelle Muster passen häufig zu klassischen Räumen, während klarer gezeichnete Entwürfe und kräftige Farben auch in zeitgenössischen Umgebungen eingesetzt werden können. Ein orientalisches Muster mit Blumenmotiven bringt eine deutlich ornamentale Struktur in die Raumgestaltung. Der hier beschriebene Teppich wird als für alle Zimmer geeignet angegeben. Seine konkrete Wirkung hängt dennoch davon ab, wie Boden, Möbel, Licht und übrige Textilien miteinander abgestimmt sind.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Material |














