






Perserteppich Nain Kaschmir 250 x 77 cm Wolle handgeknüpft
947$
Handgeknüpfter Nain Kashmari Perserteppich | Knotendichte: Handgeknüpft | Material: Flor Wolle, Kette Baumwolle | Größe: 250 cm x 77 cm | Muster: Orientalisch mit Blumenmotiv | Zustand: Neu ohne Etikett, Top Zustand
1 verfügbar
- ✓Kostenloser Versand in der EU
- ✓2-5 Werktage Lieferzeit
- ✓14 Tage Rückgaberecht
- ✓Weltweiter Versand auf Anfrage
SICHERE ZAHLUNG
VERSANDPARTNERInventarnummer: D9195D33
Beschreibung
Nain Kashmari Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Perserteppich ist handgeknüpft und besteht aus hochwertiger Wolle und Baumwolle. Die handwerkliche Fertigung entsteht Knoten für Knoten und unterscheidet sich damit von maschinell hergestellten Bodenbelägen. Bei einem handgeknüpften Teppich wird das Grundgewebe sorgfältig aufgebaut, während die Florfäden einzeln eingearbeitet werden. Dadurch erhält die Oberfläche ihre textile Struktur und ihren charakteristischen Griff. Wolle wird bei Perserteppichen traditionell wegen ihrer Belastbarkeit, ihrer angenehmen Haptik und ihrer Fähigkeit eingesetzt, Wärme im Gewebe zu halten. Baumwolle wird im Teppichhandwerk häufig als stabilisierender Bestandteil des Grundgewebes verwendet. Die Verbindung dieser Materialien gehört zu den etablierten Grundlagen der orientalischen Teppichfertigung. Der Teppich hat einen Hochflor. Dadurch wirkt seine Oberfläche voluminös und bietet beim Betreten eine ausgeprägte textile Haptik. Die rechteckige Form entspricht der klassischen Ausführung vieler Läufer und Teppiche für den Innenbereich. Dieser Teppich ist für alle Zimmer geeignet und kann auch auf einer Fußbodenheizung verwendet werden. Sein Zustand ist neu ohne Etikett und wird als Top Zustand angegeben.
Herkunft und Tradition
Der Teppich ist als Perserteppich aus Iran bezeichnet. Iran gehört zu den traditionsreichsten Herkunftsländern handgeknüpfter Orientteppiche. In den verschiedenen Teppichregionen des Landes haben sich über viele Generationen eigene Arbeitsweisen, Musterordnungen und Farbtraditionen entwickelt. Die Herstellung ist eng mit der Weitergabe praktischer Kenntnisse verbunden: Dazu zählen das Spannen der Kette, das Einbringen der Knoten, das Verdichten der Schussfäden und die abschließende Bearbeitung des Flors. Ein handgeknüpfter Teppich entsteht nicht in einem einzigen industriellen Arbeitsschritt, sondern durch eine Folge sorgfältiger Tätigkeiten, die das Erscheinungsbild und die Stabilität des Gewebes bestimmen.
Nain ist eine bekannte Bezeichnung innerhalb der persischen Teppichwelt. Nain-Teppiche werden traditionell mit einer klar geordneten Ornamentik, feinen floralen Formen und einer sorgfältig ausgeführten Knüpfarbeit verbunden. Die Gestaltung kann von zentral aufgebauten Kompositionen bis zu dicht gegliederten Flächen reichen. Entscheidend ist dabei die Verbindung von Zeichnung, Rhythmus und handwerklicher Ausführung. Die Bezeichnung Kashmari steht im vorliegenden Artikelnamen neben Nain und beschreibt die Benennung dieses Teppichs. Sie wird hier nicht als zusätzliche Herkunftsangabe verwendet.
Iranische Teppiche haben eine lange Geschichte als Gebrauchsgegenstände und als textile Ausdrucksform. Sie werden für unterschiedliche Räume und Funktionen in verschiedenen Formaten gefertigt. Läufer sind besonders für längliche Bereiche geeignet, während rechteckige Teppiche auch vor Möbelgruppen oder in offenen Wohnbereichen eingesetzt werden können. Die handwerkliche Tradition bleibt dabei unabhängig vom jeweiligen Raummaß erkennbar. Wolle und Baumwolle bilden eine bewährte Materialkombination, die in vielen persischen Teppichen anzutreffen ist. Neben Nain sind auch Bakhtiar und Tabriz für eigenständige handwerkliche Traditionen bekannt. Nain und Kashan werden ebenfalls häufig mit fein ausgearbeiteten Teppichen in Verbindung gebracht. Diese regionalen Bezeichnungen stehen für unterschiedliche Stilrichtungen innerhalb der iranischen Teppichkultur und dürfen nicht miteinander gleichgesetzt werden.
Die persische Teppichkunst ist außerdem durch die Verbindung von praktischer Nutzung und dekorativer Ordnung geprägt. Ein Teppich strukturiert den Boden, grenzt Bereiche voneinander ab und bringt zugleich ein textiles Muster in den Raum. Überlieferte Entwürfe werden dabei nicht nur wiederholt, sondern von Knüpfern in ihrer eigenen handwerklichen Ausführung umgesetzt. Deshalb ist jeder handgeknüpfte Teppich ein einzelnes Stück. Seine genaue Oberfläche entsteht aus dem Zusammenspiel von Material, Knotenarbeit, Flor und Musterzeichnung.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs wird als orientalisch mit Blumenmotiv beschrieben. Florale Muster gehören zu den verbreiteten Gestaltungselementen persischer Teppiche. Blüten, Blätter, Ranken und andere pflanzliche Formen können in regelmäßigen Wiederholungen, in gegliederten Feldern oder als Teil einer umfassenden Ornamentik erscheinen. Die florale Zeichnung schafft eine dekorative Ordnung, ohne dass ein Teppich dadurch auf eine einzige historische Vorlage festgelegt werden muss. Bei persischen Entwürfen werden Pflanzenformen häufig stilisiert dargestellt. Sie sind daher nicht als naturgetreue Abbildung zu verstehen, sondern als ornamentale Zeichen mit wiederkehrenden Konturen und Rhythmen.
Orientalische Teppichmuster beruhen oft auf einem Verhältnis von Fläche, Rahmen und Innenzeichnung. Ein Bordürenaufbau kann die äußere Begrenzung markieren, während ein Mittelfeld die Hauptkomposition trägt. Andere Entwürfe arbeiten mit einer über die gesamte Fläche verteilten Ornamentik. Diese unterschiedlichen Organisationsformen erlauben es, Blumenmotive sowohl ruhig als auch dicht gegliedert zu gestalten. Für die Wirkung eines Musters sind außerdem die Größe der Motive, ihre Abstände und die Richtung der Linien maßgeblich. Bei einem handgeknüpften Teppich werden diese Einzelheiten durch die Knotenfolge Schritt für Schritt in die Oberfläche übertragen.
Nain wird in der Teppichkunde häufig mit einer kontrollierten, fein gegliederten Zeichnung verbunden. Dazu können symmetrische Blumenarrangements, geschwungene Ranken und klar gefasste Ornamentbereiche gehören. Diese allgemeine Stiltradition erklärt, weshalb florale Muster in der Bezeichnung und Gestaltung von Nain-Teppichen eine wichtige Rolle spielen. Sie sagt jedoch nichts über ein einzelnes Motivdetail aus, das nicht ausdrücklich für diesen Teppich genannt ist. Für dieses Stück ist das Muster als orientalisch mit Blumenmotiv angegeben. Weitere konkrete Farbtöne, eine bestimmte Bordüre oder ein bestimmtes Medaillon sind nicht ausgewiesen.
Blumenmotive lassen sich in unterschiedliche Einrichtungsumgebungen einordnen. In klassisch eingerichteten Räumen können sie die vorhandene Ornamentik aufnehmen. In schlichteren Räumen bilden sie einen textilen Akzent und bringen eine gegliederte Zeichnung auf den Boden. Ein Läufer kann dabei Flure, Durchgänge oder längliche Wohnbereiche optisch ordnen. Da die Form rechteckig ist und der Teppich für alle Zimmer geeignet angegeben wird, bleibt seine Verwendung nicht auf einen bestimmten Raumtyp beschränkt. Die Mustertradition der persischen Teppiche bietet viele Beispiele dafür, wie florale Ornamente mit einer klaren Flächenaufteilung verbunden werden.
Auch andere persische Teppicharten verwenden florale und geometrische Formen. Herati und Shah Abbas werden beispielsweise als bekannte Musterbezeichnungen genannt. Solche Begriffe gehören zur allgemeinen Sprache der Teppichkunde und bezeichnen bestimmte Ornamenttraditionen. Sie sind nicht automatisch eine Aussage über das Muster dieses Teppichs. Ebenso stehen Bakhtiar, Tabriz, Nain und Kashan für unterschiedliche regionale oder stilistische Zusammenhänge. Beim vorliegenden Stück bleibt die konkrete Musterangabe bei einem orientalischen Blumenmotiv.
Besonderheiten
Zu den ausgewiesenen Eigenschaften gehören die handgeknüpfte Fertigung, die Verwendung von hochwertiger Wolle und Baumwolle sowie der Hochflor. Der Teppich ist neu ohne Etikett und befindet sich im Top Zustand. Er hat eine rechteckige Form, ist für alle Zimmer geeignet und kann auf einer Fußbodenheizung verwendet werden. Die Kennzeichnung als Läufer beschreibt seine längliche rechteckige Ausführung. Die Pflege eines Perserteppichs umfasst im Allgemeinen regelmäßiges Staubsaugen und gelegentliche professionelle Reinigung. Direkte, intensive Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, damit Farben und textile Struktur langfristig geschont werden. Eine professionelle Reinigung ist besonders dann sinnvoll, wenn eine gründliche Behandlung erforderlich ist.
FAQ
Wie erkenne ich die Qualität eines Perserteppichs?
Bei einem Perserteppich geben die Knotendichte, die verwendeten Materialien und die Detailgenauigkeit des Musters wichtige Hinweise auf die handwerkliche Qualität. Eine hohe Knotenzahl ermöglicht grundsätzlich eine feinere Zeichnung, während die Materialwahl die Haptik und die Belastbarkeit beeinflusst. Auch die Gleichmäßigkeit der Knüpfung und die saubere Ausarbeitung der Muster sind relevante Merkmale. Als allgemeine Orientierung wird bei hochwertigen Perserteppichen häufig eine Dichte von mehr als 100.000 Knoten pro Quadratmeter genannt. Diese Zahl ist ein allgemeiner Qualitätsrichtwert und keine Angabe zur Knotenzahl dieses Teppichs.
Kann ich einen Perserteppich reinigen?
Ja, Perserteppiche können gereinigt werden. Für eine gründliche Reinigung empfiehlt sich ein professioneller Reinigungsdienst, da Material, Flor und Knüpfung sachgerecht behandelt werden müssen. Regelmäßiges Staubsaugen hilft dabei, lose Verschmutzungen aus dem Flor zu entfernen. Dabei sollte die Oberfläche nicht unnötig stark beansprucht werden. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, weil sie Farben und textile Strukturen beeinträchtigen kann. Eine professionelle Reinigung ist besonders geeignet, wenn Flecken, tief sitzender Schmutz oder eine umfassende Auffrischung behandelt werden sollen.
Wie wähle ich die richtige Größe für meinen Perserteppich aus?
Die passende Größe hängt von den Abmessungen des Raumes und von der Möblierung ab. Zuerst wird der Bereich ausgemessen, in dem der Teppich liegen soll. Danach lässt sich entscheiden, ob er unter Möbeln platziert werden, einen Durchgang begleiten oder einen bestimmten Bodenbereich abgrenzen soll. Bei einem Läufer ist außerdem die Form des Raumes wichtig: Längliche Bereiche können durch eine rechteckige Ausführung klar gegliedert werden. Die Entscheidung sollte die gewünschte Raumaufteilung und die vorhandenen Möbel gleichermaßen berücksichtigen.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
|---|---|
| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |














