Perserteppich Nain 90 x 60 cm Wolle handgeknüpft

559$

Handgeknüpfter Nain Perserteppich | Knotendichte: ca. 500.000 Knoten/m² | Material: Flor 90% Schurwolle und 10% Seide, Kette 100% Baumwolle | Größe: 90 x 60 cm | Muster: Orientalisch | Zustand: Neu, sehr gut

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Inventarnummer: B36A37E0

Beschreibung

Nain Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Nain Perserteppich ist handgeknüpft. Seine Florzusammensetzung besteht aus 90 % Schurwolle und 10 % Seide; für die Kette wurde 100 % Baumwolle verwendet. Die Verbindung dieser Materialien prägt sowohl die Oberfläche als auch den Charakter des Teppichs. Schurwolle bildet den wesentlichen Floranteil und bringt eine natürliche, belastbare Struktur mit. Seide ergänzt die Wolloberfläche durch eine glattere Haptik und einen feinen Glanz. Je nach Lichteinfall kann dieser Glanz unterschiedlich hervortreten.

Die Knüpfung erfolgt vollständig von Hand. Dabei wird Knoten für Knoten in die Kette eingearbeitet, bevor die Florfäden ausgerichtet und die Oberfläche weiterbearbeitet werden. Die im Produkt beschriebene hohe Knotendichte ermöglicht eine präzise Ausführung feiner Muster. Konturen können dadurch klar angelegt werden, während kleine florale und geometrische Einzelheiten deutlich lesbar bleiben. Die handwerkliche Fertigung macht jedes einzelne Stück zu einem Unikat.

Wolle wird bei handgeknüpften Teppichen wegen ihrer strapazierfähigen und isolierenden Eigenschaften eingesetzt. Sie kann zu einer angenehmen Oberflächenwirkung beitragen und ist im täglichen Gebrauch vielseitig. Die Seide setzt innerhalb des Flors einen zusätzlichen Akzent: Ihre glatte Faser reflektiert das Licht anders als Wolle und kann dadurch einzelne Bereiche des Musters hervorheben. Die Baumwollkette bildet die Grundlage der Knüpfung und hält die einzelnen Reihen in ihrer Ordnung.

Der Teppich wird als neu und sehr gut erhalten beschrieben. Zum Lieferumfang gehört ein Teppich-Zertifikat. Die Materialangaben beziehen sich auf Flor und Kette und unterscheiden damit klar zwischen sichtbarer Oberfläche und tragender Grundlage des Gewebes.

Herkunft und Tradition

Der Teppich stammt aus Persien, dem heutigen Iran, und wird der Region Nain zugeordnet. Nain liegt in der Provinz Isfahan und ist für handgeknüpfte Teppiche mit feinen Materialien und sorgfältig ausgearbeiteten Mustern bekannt. Die Tradition der Teppichherstellung in Nain reicht in das 19. Jahrhundert zurück. In dieser Zeit entwickelte sich die Stadt zu einem wichtigen Ort für die Herstellung von Teppichen, deren Gestaltung sich an persischen Formen und einer präzisen handwerklichen Ausführung orientiert.

Nain-Teppiche stehen innerhalb der persischen Teppichkultur für eine kontrollierte Zeichnung und eine feine, oft dicht gearbeitete Oberfläche. Die Knüpfer übertragen das Muster nicht einfach mechanisch auf den Teppich. Vielmehr wird ein Entwurf in einzelne Knotenfolgen, Linien und Farbflächen aufgelöst. Aus der Wiederholung dieser kleinen Arbeitsschritte entsteht ein geschlossenes Gesamtbild. Eine hohe Knotendichte unterstützt dabei die Wiedergabe von Kurven, Blüten, Blättern und schmalen Bordüren.

Die Provinz Isfahan gehört zu den bekannten Zentren persischer Kunst und Kunsthandwerke. In ihrer Teppichtradition verbinden sich ornamentale Ordnung, symmetrische Komposition und eine sorgfältige Behandlung von Details. Nain-Muster greifen häufig florale Elemente und geometrische Formen auf. Diese Elemente werden in ein Zentrum, ein Feld und umlaufende Bordüren gegliedert. Die regionale Gestaltung ist deshalb nicht nur durch einzelne Motive erkennbar, sondern auch durch das Verhältnis von Fläche, Rahmen und wiederkehrenden Ornamenten.

Persische Teppiche besitzen eine lange kulturelle Geschichte. Muster und Symbole können regionale Eigenheiten, Vorstellungen aus dem Alltag und überlieferte Formen des künstlerischen Ausdrucks aufnehmen. Blumen, Ranken und geometrische Zeichen werden dabei über Generationen weitergegeben und zugleich an den jeweiligen Entwurf angepasst. Im Nain-Stil steht die technische Genauigkeit neben der dekorativen Klarheit. Das Muster soll fein lesbar bleiben, ohne die geordnete Gesamtwirkung zu verlieren.

Die Bezeichnung Nain verweist auf die Stadt und die mit ihr verbundene Knüpftradition. Sie bezeichnet hier die Herkunftsregion des Teppichs und nicht lediglich ein beliebiges Dekor. Als Perserteppich gehört dieses Stück zur iranischen Teppichtradition. Die Bezeichnung Super Nain 9 La aus dem Ausgangstitel beschreibt die angebotene Nain-Ausführung und bleibt mit der angegebenen regionalen Zuordnung verbunden.

Design und Muster

Das Muster wird als orientalisch beschrieben und orientiert sich an der traditionellen persischen Formensprache. Für Nain sind florale und geometrische Elemente typisch. Florale Ornamente können als Blüten, Blätter, Ranken oder ineinandergreifende Zweige erscheinen. Geometrische Strukturen geben dem Entwurf Halt und sorgen für eine klare Gliederung. Beide Formgruppen lassen sich miteinander verbinden, sodass ein Muster entsteht, das zugleich dekorativ und geordnet wirkt.

Die Gestaltung dieses Teppichs wird als zeitlos und elegant charakterisiert. Harmonische Farbnuancen bestimmen den Gesamteindruck, während kontrastreiche Bereiche einzelne Ornamente voneinander absetzen. Der Wechsel zwischen fein gezeichneten Linien und größeren Farbflächen schafft eine lesbare Komposition. Die hohe Knotendichte unterstützt die Darstellung kleiner Einzelheiten. Dadurch können Randlinien, Blütenformen und Übergänge sorgfältig ausgeführt werden.

Eine typische persische Teppichkomposition arbeitet mit unterschiedlichen Zonen. Im Inneren liegt das Hauptfeld, das die zentrale Ornamentik trägt. Darum kann eine oder können mehrere Bordüren angeordnet sein. Diese Ränder fassen die Fläche und führen das Auge entlang der Längsseiten. Bei einem floralen Entwurf wiederholen sich Ranken und Blüten häufig in einem regelmäßigen Rhythmus. Geometrische Akzente können die Wiederholung unterbrechen und dem Muster eine zusätzliche Struktur geben.

Die Verbindung von Wolle und Seide beeinflusst auch die Wahrnehmung des Designs. Wolle erscheint eher weich und satt, während Seide Licht feiner zurückwirft. So können bestimmte Linien oder Ornamentbereiche je nach Betrachtungswinkel unterschiedlich hervortreten. Dieser Effekt verändert nicht das Muster selbst, sondern seine optische Wirkung im Raum. Die handgeknüpfte Ausführung bewahrt dabei die kleinen Unterschiede, die während der manuellen Arbeit entstehen.

Der Entwurf lässt sich in klassische wie auch in modern eingerichtete Räume einordnen, weil seine Gestaltung auf traditionellen orientalischen Formen beruht und zugleich klar gegliedert ist. Seine dekorative Wirkung entsteht aus dem Zusammenspiel von floraler Zeichnung, geometrischer Ordnung, Bordüren und abgestimmten Farbtönen. Der Teppich ist damit nicht auf eine einzelne Einrichtungsart festgelegt.

Besonderheiten

Zu den beschriebenen Besonderheiten gehören die handgeknüpfte Fertigung, die Kombination aus Schurwolle und Seide sowie die Baumwollkette. Die natürliche Materialzusammensetzung verbindet eine wollene, belastbare Oberfläche mit seidenen Glanzanteilen. Der Teppich wird als neu und sehr gut erhalten angeboten. Ein Teppich-Zertifikat ist inklusive.

Die hohe Knotendichte ist ein weiteres Merkmal der Ausführung. Sie steht für eine feinere Auflösung des Musters und unterstützt die klare Darstellung kleiner Ornamentdetails. Weil jeder Knoten von Hand gesetzt wird, ist jedes Exemplar ein eigenständiges Stück. Die im Ausgangstext genannte Eignung für Wohnräume, Schlafzimmer und Flure beschreibt mögliche Einsatzbereiche. Die Wolle wird außerdem mit feuchtigkeitsregulierenden Eigenschaften verbunden, die zu einem angenehmen Raumklima beitragen können.

Für die Pflege wird empfohlen, den Teppich regelmäßig mit einem Staubsauger ohne Bürstenaufsatz zu reinigen. Flecken sollten vorsichtig mit einem feuchten Tuch und mildem Teppichreiniger behandelt werden. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, damit die Farben möglichst nicht verblassen. Der Teppich ist außerdem für die Verwendung über einer Fußbodenheizung geeignet.

FAQ

Wie pflege ich den Nain Perserteppich richtig?

Für die regelmäßige Reinigung eignet sich ein Staubsauger ohne Bürstenaufsatz. Dadurch wird die Oberfläche gereinigt, ohne dass eine rotierende Bürste den Flor unnötig beansprucht. Bei Flecken sollte die betroffene Stelle vorsichtig mit einem feuchten Tuch behandelt werden. Der Ausgangstext empfiehlt zusätzlich einen milden Teppichreiniger. Starkes Reiben ist dabei nicht vorgesehen. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, weil sie zu einem Verblassen der Farben führen kann. Eine schonende, regelmäßige Pflege unterstützt die Langlebigkeit des handgeknüpften Teppichs.

Woher kommt der Name Nain?

Nain ist der Name einer Stadt in der iranischen Provinz Isfahan. Die Stadt ist für traditionell handgeknüpfte Teppiche bekannt. Nain-Teppiche werden mit feinen Materialien und einer hohen Knotendichte verbunden. Diese Eigenschaften ermöglichen eine präzise Darstellung floraler und geometrischer Muster. Der Name verweist daher auf eine regionale Knüpftradition und nicht ausschließlich auf ein einzelnes Ornament. Dieser Teppich wird als Perserteppich aus der Region Nain in Persien beziehungsweise Iran beschrieben.

Ist der Teppich für Fußbodenheizung geeignet?

Ja. Der Teppich ist für die Verwendung über einer Fußbodenheizung geeignet. Die im Ausgangstext genannten Materialien bieten Wärmeisolierung, während der Teppich die Wärme gleichmäßig verteilt. Dadurch kann ein angenehmes Raumklima entstehen. Bei der Nutzung sollte die Fußbodenheizung entsprechend den Empfehlungen des jeweiligen Heizsystems betrieben werden. Die Eignung für Fußbodenheizung gehört zu den ausdrücklich beschriebenen Eigenschaften dieses Teppichs.

Zusätzliche Informationen
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