






Perserteppich Nain 90 x 60 cm Wolle handgeknüpft
748$
Handgeknüpfter Nain Perserteppich | Knotendichte: ca. 500.000 Knoten/m² | Material: Flor 80% Schurwolle, 20% Seide | Größe: 90 x 60 cm | Muster: traditionell orientalisch-persisch | Zustand: neu, perfekt
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Beschreibung
Nain Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Nain 9La ist handgeknüpft und besitzt einen Flor aus Schurwolle und Seide. Die Schurwolle sorgt für eine weiche, zugleich widerstandsfähige Oberfläche. Wolle wird im Teppichhandwerk seit Langem verwendet, weil ihre Fasern eine angenehme Haptik mit einer belastbaren Struktur verbinden. Sie nimmt Farbstoffe gut auf und bietet eine geeignete Grundlage für fein ausgearbeitete Ornamente. Unter den Füßen wirkt ein Wollflor warm und textil, während seine natürliche Faserstruktur dem Teppich eine klare, lebendige Oberfläche gibt.
Die Seide ergänzt die Schurwolle durch einen glatten Griff und einen feinen Glanz. In persischen Teppichen wird Seide sowohl wegen ihrer Lichtwirkung als auch wegen ihrer Fähigkeit verwendet, schmale Konturen und kleine Muster deutlich hervorzuheben. In Verbindung mit Wolle entsteht ein Materialbild, das textile Fülle und eine zurückhaltende Eleganz verbindet. Die Wirkung der Fasern verändert sich je nach Blickwinkel und Lichteinfall. Bei diesem Teppich gehören Schurwolle und Seide zur angegebenen Florzusammensetzung.
Handknüpfen bedeutet, dass die Knoten einzeln von Hand in die vorbereitete Grundstruktur eingearbeitet werden. Nach den einzelnen Knüpfreihen wird das Gewebe verdichtet, damit die Knoten fest sitzen und die Zeichnung schrittweise entsteht. Danach wird der Flor bearbeitet, damit eine gleichmäßige Oberfläche und eine klare Lesbarkeit des Musters erreicht werden. Dieser Ablauf verlangt Erfahrung, Konzentration und eine genaue Orientierung am Entwurf. Die handwerkliche Ausführung macht jeden Teppich zu einem Unikat und Einzelstück.
Die feine Knotung erlaubt eine detaillierte Ausarbeitung von Linien, Blütenformen und Übergängen. Knotendichte ist im Teppichhandwerk ein technischer Hinweis darauf, wie eng die Knoten innerhalb der Fläche gesetzt sind. Je feiner die Knüpfung, desto genauer lassen sich kleine Konturen und differenzierte Ornamente wiedergeben. Sie ist jedoch nur ein Teil der handwerklichen Qualität. Ebenso wichtig sind die Spannung der Grundstruktur, die Gleichmäßigkeit des Flors, die sorgfältige Farbverteilung und die abschließende Bearbeitung.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus Persien und wird als Nain bezeichnet. Nain ist eine Stadt im Iran, die für ihre Tradition in der Herstellung feiner persischer Teppiche bekannt ist. Die Stadt liegt in der Provinz Isfahan. Isfahan gilt als ein bedeutendes Zentrum persischer Kunst und Teppichherstellung. In dieser Region entwickelten sich eigene Formen der Gestaltung, der Zeichnung und der handwerklichen Ausbildung. Die Bezeichnung Nain verweist deshalb sowohl auf einen geografischen Ursprung als auch auf eine regionale Teppichtradition.
Die Teppichkultur von Nain steht im Zusammenhang mit der langen Geschichte persischer Handwerkszentren. In den Werkstätten werden Entwürfe, Arbeitsweisen und Kenntnisse über Materialien über Generationen weitergegeben. Ein Teppich entsteht nicht allein durch das wiederholte Setzen von Knoten. Vor der eigentlichen Arbeit muss die Gestaltung auf der Grundstruktur geplant werden. Feld, Bordüre, Konturen und Farbbereiche müssen so angeordnet sein, dass der Entwurf während des Knüpfens seine Proportionen und seinen Rhythmus behält.
Traditionell wird ein Nain auf einem senkrechten Knüpfstuhl aufgebaut. Die Kette bildet die tragende Struktur, in die die Florfäden eingeknüpft werden. Nach jeder Reihe wird das Gewebe mit dem Webkamm verdichtet. Der Flor wird anschließend geschoren, damit die Konturen des Musters sichtbar werden. Waschen und Spannen gehören zu den weiteren Arbeitsschritten, die das endgültige Erscheinungsbild beeinflussen. Jeder dieser Vorgänge erfordert handwerkliche Kontrolle, weil kleine Abweichungen die Oberfläche, die Linienführung und die Wirkung des Gesamtentwurfs verändern können.
Nain-Teppiche werden innerhalb der persischen Tradition häufig mit feiner Zeichnung und sorgfältig geordneten Ornamenten verbunden. Die regionale Gestaltung arbeitet mit klaren Konturen, Ranken, Blättern, Blüten und geometrisch gegliederten Übergängen. Dabei werden überlieferte Gestaltungsideen nicht mechanisch reproduziert. Die handwerkliche Umsetzung lässt Raum für Unterschiede in der Ausführung, ohne die Ordnung des Entwurfs aufzugeben. Diese Verbindung aus festgelegter Ornamentik und manueller Arbeit ist ein wesentlicher Bestandteil der regionalen Teppichkultur.
Die Lage in Isfahan stellt Nain in einen größeren kulturellen Zusammenhang. Persische Teppichzentren entwickelten jeweils eigene Vorlieben für Farbwirkung, Proportion, Bordüren und Ornament, blieben aber durch gemeinsame künstlerische Grundideen miteinander verbunden. Nain ist daher eine konkrete Herkunfts- und Stilbezeichnung innerhalb der persischen Teppichwelt. Die Modellbezeichnung 9La ergänzt den Ortsnamen und dient der näheren Einordnung bestimmter Nain-Teppiche. Für dieses Stück sind außerdem die Herkunft aus Persien, die Bezeichnung Nain, die Handknüpfung und die angegebene Materialzusammensetzung festgehalten.
Design und Muster
Der Nain 9La ist dem traditionellen orientalisch-persischen Stil zugeordnet. Seine Gestaltung steht damit in einer Bildsprache, die auf Ausgewogenheit, Wiederholung und einer klaren Ordnung der Ornamente beruht. Beschrieben werden traditionelle Muster, in denen florale Motive und geometrische Elemente miteinander verbunden sind. Florale Formen bringen geschwungene Linien und einen organischen Charakter ein. Geometrische Elemente strukturieren die Fläche und geben den Übergängen zwischen den Ornamenten eine klare Führung.
Viele persische Teppichentwürfe gliedern sich in ein Mittelfeld und eine umlaufende Bordüre. Im Zentrum kann ein Medaillon, ein Rankenwerk oder eine fein verteilte Ornamentik stehen. Die Bordüre fasst das innere Feld ein und schafft einen geordneten Abschluss. Diese Gestaltungsprinzipien gehören zum allgemeinen Hintergrund persischer Teppiche und beschreiben nicht ein zusätzlich benanntes Motiv dieses Stücks. Maßgeblich für den Nain ist hier die traditionelle, detaillierte Verbindung von floralen und geometrischen Gestaltungselementen.
Bei feinen Nain-Mustern kommt der Linienführung eine besondere Bedeutung zu. Schmale Ranken können miteinander verschlungen sein, während Blätter und Blüten die Zwischenräume beleben. Geometrische Formen können als Begrenzung, als Übergang oder als wiederkehrendes Ordnungsmotiv eingesetzt werden. Durch die präzise Knüpfung bleiben auch kleinere Musterbereiche lesbar. Die Zeichnung wirkt nicht zufällig, sondern folgt einem Entwurf, in dem Größenverhältnisse, Wiederholungen und Abstände aufeinander abgestimmt sind.
Florale Motive werden in der persischen Ornamentik meist stilisiert dargestellt. Sie sind keine naturgetreuen Abbildungen einzelner Pflanzen, sondern gestaltete Formen innerhalb einer dekorativen Sprache. Ranken können Wachstum und Bewegung andeuten, während die wiederholte Anordnung der Blätter und Blüten eine ruhige Ordnung erzeugt. Geometrische Linien ergänzen diese organischen Formen durch klare Begrenzungen. Die Verbindung beider Bereiche lässt ein Muster entstehen, das zugleich beweglich und kontrolliert wirkt.
Die sanften Farben und detaillierten Muster dieses Teppichs erleichtern die Verbindung mit verschiedenen Einrichtungsstilen. In einer klassischen Umgebung können sie die vorhandene persische Formensprache aufnehmen. In einem modernen Raum bildet der Teppich einen klar umrissenen textilen Akzent, ohne dass die ornamentale Gestaltung ihren traditionellen Charakter verliert. Auch in einer minimalistischen Einrichtung kann ein fein gemusterter Teppich einen eigenen Bereich definieren. Die Farbwirkung und die detaillierte Zeichnung sind dabei die im Ausgangstext hervorgehobenen gestalterischen Merkmale.
Persische Ornamentik wird häufig auch symbolisch gelesen. Die Verbindung von floralen Formen, geometrischer Ordnung und wiederkehrenden Linien kann mit Naturverbundenheit und der Harmonie des Lebens in Verbindung gebracht werden. Solche Deutungen gehören zum kulturellen Hintergrund der Mustertradition. Sie ersetzen jedoch nicht die konkrete Beschreibung eines einzelnen Teppichs. Bei diesem Nain sind der traditionelle orientalisch-persische Stil sowie die Verbindung floraler und geometrischer Elemente als Gestaltung genannt.
Besonderheiten
Der Teppich wird als neu und perfekt beschrieben. Er ist für Fußbodenheizung geeignet und als haustierfreundlich angegeben. Seine Dicke beträgt etwa zehn Millimeter. Zum Stück gehört ein Echtheitszertifikat. Außerdem ist der Nain 9La als Unikat und Einzelstück bezeichnet. Diese Angaben ergänzen die Informationen zu Herkunft, Material und Herstellung um praktische und dokumentarische Merkmale.
Die feine angegebene Knotung gehört zu den technischen Besonderheiten des Teppichs. Sie ermöglicht eine detaillierte Wiedergabe der beschriebenen Muster und steht für den hohen manuellen Arbeitsaufwand einer solchen Ausführung. Die Kombination aus Schurwolle und Seide verbindet eine angenehme Oberfläche mit einer feinen Lichtwirkung. Die Eignung für Fußbodenheizung und die Bezeichnung haustierfreundlich beziehen sich auf die im Angebot genannten Nutzungseigenschaften. Das Echtheitszertifikat begleitet das einzelne Stück als zusätzliche Dokumentation.
FAQ
Wie pflege ich den Nain Perserteppich richtig?
Für die regelmäßige Pflege sollte der Teppich vorsichtig gesaugt werden. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, damit die Oberfläche und die Farbwirkung geschont werden. Entstehende Flecken werden am besten sofort mit einem feuchten Tuch abgetupft. Starkes Reiben kann die Fasern und die Verteilung des Flecks unnötig belasten. Für eine gründliche Reinigung kann eine professionelle Teppichreinigung genutzt werden. Bei einer Florzusammensetzung aus Schurwolle und Seide ist eine fachgerechte Behandlung besonders sinnvoll.
Wo kann der Teppich am besten platziert werden?
Der Nain 9La passt laut Beschreibung in Wohnräume und Esszimmer. Er kann außerdem in einem Büro oder Empfangsbereich als stilvolles textiles Element eingesetzt werden. Die sanfte Farbgestaltung und die feine Musterung lassen sich mit verschiedenen Möbeln und Einrichtungsstilen verbinden. In einem klassischen Raum kann der Teppich die persische Ornamentik ergänzen, während er in einer modernen Umgebung einen klaren Akzent setzt. Die angegebene Eignung für Fußbodenheizung erweitert die möglichen Einsatzbereiche im Alltag.
Was macht einen handgeknüpften Teppich besonders?
Bei einem handgeknüpften Teppich wird jeder Knoten einzeln von Hand gefertigt. Die Arbeit verlangt Zeit, Geschicklichkeit und eine sorgfältige Umsetzung des Entwurfs. Deshalb gleicht kein handgeknüpftes Einzelstück vollständig einem anderen. Kleine Unterschiede in Linienführung und Oberfläche gehören zur manuellen Herstellung. Handgeknüpfte Teppiche bewahren außerdem regionale und kulturelle Traditionen des Teppichhandwerks. Beim Nain 9La verbinden sich diese Eigenschaften mit der feinen Knotung und dem Flor aus Schurwolle und Seide.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |














