Perserteppich Nain 90 x 60 cm Wolle handgeknüpft

559$

Handgeknüpfter Nain Perserteppich | Knotendichte: ca. 500.000 Knoten/m² | Material: Flor 80% Schurwolle, 20% Seide | Größe: 90 x 60 cm | Muster: florale und geometrische Elemente | Zustand: Neu, sehr gut/Perfekt

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Inventarnummer: 756942EA

Beschreibung

Nain Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Nain Perserteppich ist handgeknüpft und besteht im Flor aus 80% Schurwolle und 20% Seide. Die Schurwolle bildet den wesentlichen Anteil des Materials und steht für eine belastbare, angenehm griffige Oberfläche. Wolle wird seit Jahrhunderten für Orientteppiche verwendet, weil sie widerstandsfähig ist und bei guter Pflege ihre Gebrauchseigenschaften über lange Zeit bewahren kann. Zugleich bringt sie eine natürliche, behagliche Haptik in den Raum.

Die eingearbeitete Seide ergänzt die Wollqualität um einen feinen Glanz und eine glatte, elegante Anmutung. In einem Teppich mit Wollflor kann Seide dazu beitragen, dass Muster und Farbflächen klarer hervortreten. Die Verbindung beider Materialien ist bei Nain-Teppichen ein bekanntes Merkmal. Sie verbindet die praktische Robustheit der Wolle mit der differenzierten Wirkung von Seidenanteilen.

Die handgeknüpfte Herstellung bedeutet, dass die einzelnen Knoten von Hand gesetzt werden. Dieses Verfahren erfordert kontrollierte, sorgfältige Arbeit und ermöglicht eine präzise Ausarbeitung feiner Formen. Die hohe Knotendichte dieses Teppichs unterstützt die detailreiche Darstellung des Designs. Der Teppich ist neu, sehr gut beziehungsweise perfekt erhalten und als Unikat beziehungsweise Einzelstück ausgewiesen. Er wird mit einem Echtheitszertifikat angeboten und ist für Fußbodenheizung geeignet.

Herkunft und Tradition

Nain liegt im zentralen Iran und ist als Herkunftsort persischer Teppiche mit einer ausgeprägten Knüpftradition verbunden. Die Stadt und ihre Umgebung haben sich einen Namen für handgeknüpfte Teppiche gemacht, deren Gestaltung auf feine Zeichnung, ausgewogene Proportionen und eine helle, ruhige Farbwirkung setzt. Die Nain-Tradition gehört damit zu den klar erkennbaren Stilrichtungen innerhalb der persischen Teppichkunst.

Die Geschichte der Teppichproduktion in Nain reicht bis ins siebzehnte Jahrhundert zurück. Wie bei vielen regionalen Knüpftraditionen wurden Kenntnisse über Materialien, Musteraufbau und Arbeitsabläufe über Generationen weitergegeben. Eine solche Tradition umfasst nicht nur das eigentliche Knüpfen. Auch die Auswahl und Vorbereitung der Wolle, die Abstimmung der Farben, das Anlegen des Musters und die abschließende Bearbeitung gehören zum handwerklichen Wissen einer Teppichregion.

Persische Teppiche aus Nain werden häufig mit einer hellen Farbpalette verbunden. Helle Grundflächen und fein abgestimmte Kontraste lassen die Zeichnung übersichtlich erscheinen und geben floralen sowie geometrischen Formen eine geordnete Wirkung. Traditionelle Naturfarben spielen in der Beschreibung der Nain-Gestaltung eine wichtige Rolle. Dabei entsteht keine zufällige Farbverteilung, sondern ein aufeinander abgestimmtes Gesamtbild, in dem die einzelnen Ornamente lesbar bleiben.

Ein weiteres Kennzeichen der Nain-Tradition ist die Verbindung einer Wollbasis mit feinen Seidenfäden. Die Seide wird eingesetzt, um ausgewählte Partien des Musters hervorzuheben und der Oberfläche zusätzlichen Glanz zu geben. Diese Materialkombination steht nicht für eine andere Herkunft, sondern gehört zur typischen handwerklichen Ausprägung, mit der Nain-Teppiche ihre feine und differenzierte Wirkung erreichen.

Die Bezeichnung Super Nain 9 la verweist auf die im Angebot verwendete Nain-Klassifizierung. Der Teppich bleibt dabei ein persischer Teppich aus dem iranischen Kulturraum. Seine Einordnung beruht auf der genannten Herkunft Persien und auf der Nain-Tradition, nicht auf einem bloßen Motivnamen. Die handgeknüpfte Ausführung verbindet regionale Gestaltung mit einer aufwendigen Technik, die in der persischen Teppichherstellung einen festen Platz hat.

Design und Muster

Das Muster dieses Super Nain ist von floralen und geometrischen Elementen geprägt. Florale Formen können in der Nain-Tradition als stilisierte Blätter, Blüten und Ranken erscheinen. Sie werden nicht naturgetreu wiedergegeben, sondern in eine klar strukturierte Ornamentik überführt. Dadurch entsteht eine Zeichnung, die fein gegliedert wirkt und den Blick über die gesamte Fläche führt.

Geometrische Formen geben dem floralen Anteil Ordnung. Linien, Achsen und wiederkehrende Formen schaffen einen nachvollziehbaren Aufbau und sorgen dafür, dass einzelne Motive miteinander verbunden bleiben. In der persischen Teppichkunst werden florale und geometrische Gestaltung nicht grundsätzlich als Gegensätze behandelt. Beide Elemente können sich ergänzen: Die Geometrie stabilisiert die Komposition, während die florale Ornamentik ihr eine weichere, bewegte Wirkung verleiht.

Nain-Muster sind für detailreiche Ausarbeitung bekannt. Bei einer dichten Knüpfung können kleine Ornamente und feine Übergänge differenziert dargestellt werden. Die hohe Knotendichte dieses Einzelstücks steht deshalb in einem direkten Zusammenhang mit der präzisen Wirkung des Designs. Sie ist eine technische Eigenschaft der Ausführung und zugleich eine Voraussetzung dafür, dass die vielgliedrige Zeichnung sauber lesbar bleibt.

Die Nain-Gestaltung arbeitet häufig mit einer hellen und harmonischen Farbwirkung. Eine solche Palette lässt Ornamente deutlich hervortreten, ohne dass das Gesamtbild unruhig wirken muss. Die Kombination aus Wolle und Seide kann diesen Eindruck zusätzlich unterstützen, weil die Seidenanteile das Licht anders aufnehmen als die Wollpartien. So werden bestimmte Konturen und Musterbereiche je nach Lichteinfall unterschiedlich betont.

In der persischen Ornamentik besitzen florale und geometrische Motive auch kulturelle Bedeutung. Ranken und Blüten werden traditionell mit Wachstum, Ordnung und der Darstellung einer idealisierten Natur verbunden. Geometrische Strukturen stehen häufig für Klarheit und Ausgewogenheit. Diese Bedeutungen sind Teil des kulturellen Hintergrunds der Mustertradition; sie verändern jedoch nicht die konkrete Material- oder Herkunftsangabe dieses Teppichs.

Durch seine traditionelle Nain-Anmutung lässt sich das Muster mit klassischen ebenso wie mit zeitgemäß eingerichteten Räumen verbinden. Das ist eine Aussage über die Gestaltungssprache, nicht über einen bestimmten Einsatzort. Entscheidend bleibt die klare Komposition aus floralen Ornamenten und geometrischer Ordnung. Der Teppich zeigt damit eine Form persischer Musterkunst, die dekorative Detailarbeit mit einer ruhigen Gesamtwirkung verbindet.

Besonderheiten

Eine besondere technische Eigenschaft dieses Teppichs ist seine Knotendichte von ca. 500.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine derart dichte Ausführung ermöglicht eine feine und detaillierte Wiedergabe des Musters. Sie steht für einen hohen handwerklichen Arbeitsaufwand, weil zahlreiche einzelne Knoten gesetzt und in ihrer Anordnung aufeinander abgestimmt werden müssen.

Der Teppich ist neu und wird als sehr gut beziehungsweise perfekt erhalten beschrieben. Er ist ein Unikat und Einzelstück, sodass diese konkrete Ausführung nur einmal angeboten wird. Zum Lieferumfang gehört ein Echtheitszertifikat. Außerdem ist der Teppich für Fußbodenheizung geeignet. Für die Pflege empfiehlt sich regelmäßiges Staubsaugen ohne aggressive Behandlung; bei einer gründlichen Reinigung sollte ein Fachbetrieb hinzugezogen werden.

FAQ

Wie pflege ich diesen Perserteppich richtig?

Regelmäßiges, vorsichtiges Staubsaugen entfernt losen Staub und Schmutz. Direkte, intensive Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, damit die Farben möglichst gleichmäßig bleiben. Kleinere Flecken können mit einem leicht feuchten Tuch vorsichtig behandelt werden, ohne stark zu reiben oder den Flor durchnässen zu lassen. Für eine umfassende Reinigung ist die Behandlung durch einen Fachbetrieb sinnvoll, da Wolle und Seide eine abgestimmte Pflege benötigen.

Welche Vorteile bietet die Verbindung von Schurwolle und Seide?

Schurwolle ist robust und widerstandsfähig gegenüber alltäglicher Abnutzung. Sie verleiht dem Flor eine angenehme, natürliche Haptik und bildet den belastbaren Hauptanteil dieses Teppichs. Seide ergänzt die Wolle durch zusätzlichen Glanz und eine glattere, feinere Wirkung. Zusammen entsteht eine Materialkombination, die Widerstandsfähigkeit mit einer differenzierten Oberfläche und einer klaren Wirkung der Muster verbindet.

Woran lässt sich die Qualität eines Perserteppichs erkennen?

Wichtige Anhaltspunkte sind die Knotendichte, die verwendeten Materialien und die Präzision der Musterzeichnung. Eine hohe Knotenzahl weist auf eine dichte, sorgfältige Handarbeit hin und kann die Darstellung kleiner Details unterstützen. Ebenso relevant sind eine gleichmäßige Verarbeitung, die sichtbare Farbwirkung und der Erhaltungszustand. Bei diesem Teppich werden eine hohe Knotendichte, ein Flor aus Schurwolle und Seide, eine handgeknüpfte Ausführung sowie ein neuer, sehr guter beziehungsweise perfekter Zustand genannt.

Zusätzliche Informationen
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