Perserteppich Nain 90 x 60 cm Wolle handgeknüpft

748$

Handgeknüpfter Nain Perserteppich | Knotendichte: ca. 500.000 Knoten/m² | Material: Flor 90% Schurwolle, 10% Seide | Größe: 90 x 60 cm | Muster: Traditionell orientalisch und persisch, mehrfarbig | Zustand: Neu und in perfektem Zustand

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Inventarnummer: 2C35FD0C

Beschreibung

Nain Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Perserteppich ist handgeknüpft und besteht aus Naturfasern. Der Flor setzt sich aus 90% Schurwolle und 10% Seide zusammen. Durch diese Materialkombination verbindet der Teppich die charakteristischen Eigenschaften beider Fasern. Schurwolle steht für einen weichen, zugleich strapazierfähigen Flor. Seide ergänzt die Oberfläche mit ihrer feinen Haptik und unterstützt die klare Wirkung der Farben. Die Angaben zum Teppich nennen keine gesonderte Zusammensetzung der Kette; beschrieben ist der Flor aus Schurwolle und Seide.

Die Handknüpfung ist eine traditionelle textile Technik. Dabei entsteht das Muster Knoten für Knoten, bevor der Flor weiter bearbeitet wird. Die angegebene Knotendichte von etwa 500.000 Knoten pro Quadratmeter verweist auf eine sehr feine Ausführung mit zahlreichen einzelnen Knüpfpunkten. Eine solche Dichte erlaubt eine differenzierte Darstellung von Linien, Flächen und ornamentalen Einzelheiten. Der Teppich wird als traditionell orientalisch und persisch beschrieben.

Die Herstellung mit Schurwolle und Seide erklärt die unterschiedliche Anmutung des Flors: Wolle wirkt weich und natürlich, während Seide eine glattere, feinere Oberfläche einbringt. Zusammen bilden beide Materialien die Grundlage für einen Flor, in dem die mehrfarbige Gestaltung deutlich zur Geltung kommt. Die handgeknüpfte Verarbeitung macht jedes einzelne Stück zu einem eigenständigen textilen Objekt, weil die Knoten nicht industriell in einem einheitlichen Vorgang gesetzt werden.

Herkunft und Tradition

Der Teppich wird als Perserteppich aus Persien bezeichnet und dem Bereich Super Nain 9 La zugeordnet. Nain gehört zur persischen Teppichtradition, in der feine Knüpfarbeit, sorgfältig aufgebaute Ornamente und eine kontrollierte Farbgestaltung eine wichtige Rolle spielen. Die Bezeichnung Nain steht in der Teppichkunde für eine regionale Stilrichtung aus dem Iran. Sie beschreibt nicht allein eine Farbe oder ein einzelnes Motiv, sondern verweist auf eine eigene Tradition der Gestaltung und Ausführung.

Persische Teppiche entstehen in einer Kultur, in der das Knüpfen über lange Zeit als handwerkliches Wissen weitergegeben wurde. Der Aufbau eines Teppichs verlangt Kenntnisse über Knoten, Flor, Farbwirkung, Musteraufteilung und die abschließende Bearbeitung. Bei einem handgeknüpften Stück wird das Design nicht einfach auf eine fertige Fläche gedruckt. Es wird während des Knüpfens aus einzelnen Knoten aufgebaut. Dadurch sind technische Ausführung und ornamentale Gestaltung eng miteinander verbunden.

Die Tradition persischer Teppiche umfasst zahlreiche regionale Schulen und Werkstätten. Jede dieser Traditionen hat eigene Vorstellungen von Proportion, Ornament, Farbverteilung und Detailgrad. Nain wird häufig mit einer feinen, geordneten Bildsprache verbunden. Typisch für diese Richtung ist die sorgfältige Ausarbeitung eines zentralen Aufbaus, ergänzt durch ein gegliedertes Umfeld und wiederkehrende florale Formen. Diese allgemeinen Merkmale erklären den kulturellen Rahmen der Bezeichnung Nain; sie ersetzen keine Aussage über einzelne, hier nicht näher genannte Motive dieses Teppichs.

Persische Teppiche haben sich historisch aus dem Zusammenspiel von Gebrauch, Handwerk und Ornament entwickelt. Sie konnten Räume schmücken, Wärme geben und zugleich handwerkliches Können sichtbar machen. Das Muster wurde dabei nicht nur als dekorative Oberfläche verstanden. Symmetrien, Ranken, Blüten, Medaillons und Bordüren ordnen die Fläche und geben dem Teppich einen lesbaren Aufbau. Die lange Tradition lebt in modernen Wohnräumen weiter, weil die handwerkliche Struktur und die textile Farbwirkung unabhängig von einem bestimmten Einrichtungsstil betrachtet werden können.

Bei der Nain-Tradition spielt die Präzision der Ausführung eine zentrale Rolle. Eine hohe Knotendichte ermöglicht es, feine Übergänge und kleine Ornamente enger nebeneinander zu setzen. Gleichzeitig muss die Gestaltung so geordnet sein, dass das Gesamtbild aus der Entfernung ruhig und zusammenhängend wirkt. Diese Verbindung von Detail und Flächenordnung gehört zu den wichtigen Grundideen feiner persischer Teppiche. Der vorliegende Teppich wird in diesem traditionellen persischen Zusammenhang als handgeknüpftes Stück angeboten.

Design und Muster

Das Design wird als traditionell orientalisch und persisch beschrieben. Der Teppich ist mehrfarbig und verbindet damit mehrere Farbtöne zu einer zusammenhängenden Gestaltung. Die Farbigkeit ist nicht als einzelne dominante Farbe angegeben, sondern als mehrfarbige Komposition. Dadurch können ornamentale Linien, florale Formen und geometrisch geordnete Bereiche miteinander in Beziehung treten. Die konkrete Farbliste und eine genaue Beschreibung einzelner Motive nennt die Vorlage nicht.

In der persischen Teppichkunst werden florale und geometrische Gestaltungsmittel häufig gemeinsam eingesetzt. Florale Motive können als Blüten, Blätter, Ranken oder stilisierte Pflanzenformen erscheinen. Sie geben der Fläche Bewegung und führen das Auge entlang wiederkehrender Linien. Geometrische Elemente schaffen dagegen klare Begrenzungen, Achsen und Rhythmen. Sie können in Medaillons, Bordüren, Ecklösungen oder regelmäßigen Wiederholungen vorkommen. Diese allgemeine Formensprache gehört zum Hintergrund persischer Teppiche, ohne einzelne nicht genannte Details dieses Exemplars zu behaupten.

Ein traditioneller Teppichaufbau arbeitet meist mit einer bewussten Beziehung zwischen Innenfeld und Bordüre. Das Innenfeld trägt die Hauptkomposition, während Randbereiche die Fläche einfassen und den Übergang zur Umgebung bilden. Bei fein geknüpften persischen Entwürfen können kleine Ornamente in größere Strukturen eingebettet sein. Wiederholungen sorgen für Zusammenhalt, während unterschiedliche Größen und Richtungen der Motive Spannung erzeugen. Die hohe Knotendichte unterstützt grundsätzlich eine präzise Ausarbeitung solcher Strukturen.

Die Bezeichnung Super Nain 9 La verweist auf eine Nain-Orientierung innerhalb der persischen Teppichsprache. Bei Nain-Entwürfen wird häufig Wert auf eine ausgewogene, klare Komposition gelegt. Helle und dunklere Bereiche können sich abwechseln, um Muster voneinander abzuheben. Feine Linien teilen die Ornamentik, ohne dass die Gesamtfläche unruhig wirken muss. Der hier angebotene Teppich wird als mehrfarbig und traditionell orientalisch beziehungsweise persisch eingeordnet; über diese Angaben hinaus wird kein bestimmtes Medaillon, keine konkrete Bordüre und kein einzelnes Symbol festgelegt.

Ornamente in orientalischen Teppichen werden oft mit kulturellen Bedeutungen verbunden. Ranken können Wachstum und Natur darstellen, regelmäßige Formen Ordnung und Wiederholung. Solche Deutungen gehören zur allgemeinen Geschichte der Teppichkunst und sind nicht als individuelle Botschaft dieses Teppichs zu verstehen. Entscheidend für die Beschreibung dieses Stücks sind die belegten Merkmale: die traditionelle persische Gestaltung, die mehrfarbige Ausführung, die Nain-Zuordnung und die handgeknüpfte Herstellung.

Die mehrfarbige Gestaltung macht den Teppich zu einem textilen Element, das sich in unterschiedliche Raumkonzepte einordnen lässt. Traditionelle persische Muster können neben klassischen Möbeln ebenso mit schlichteren, moderneren Flächen kombiniert werden. Dabei entsteht die Wirkung aus dem Verhältnis von Ornament, Farbton und umgebender Einrichtung. Der Teppich wird als für alle Zimmer geeignet beschrieben. Damit ist sein Einsatz nicht auf einen einzigen Wohnbereich wie Wohnzimmer oder Schlafzimmer beschränkt.

Besonderheiten

Eine zentrale Besonderheit ist die angegebene Knotendichte von etwa 500.000 Knoten pro Quadratmeter. Sie steht für eine aufwendige Handarbeit und eine fein aufgebaute Oberfläche. Die Vielzahl der Knoten unterstützt eine genaue Darstellung des Designs und verleiht dem Muster eine differenzierte textile Struktur. Der Teppich ist außerdem handgeknüpft, aus 90% Schurwolle und 10% Seide gefertigt und etwa 9 mm dick.

Der Zustand wird als neu und in perfektem Zustand angegeben. Der Teppich ist mehrfarbig gestaltet und wird dem traditionellen orientalischen beziehungsweise persischen Stil zugeordnet. Durch die Kombination aus Wolle und Seide entsteht ein Flor, der natürliche Weichheit mit einer feineren, seidigeren Haptik verbindet. Diese Aussagen beschreiben die vorhandenen Produktmerkmale, ohne zusätzliche Eigenschaften über Alter, Herkunftswerkstatt oder Signatur hinzuzufügen.

Als Einsatzbereich werden alle Zimmer genannt. Ein handgeknüpfter Teppich kann dadurch in verschiedenen Wohn- und Arbeitsbereichen verwendet werden, sofern er dort passend ausgelegt und gepflegt wird. Die mehrfarbige, traditionelle Gestaltung lässt verschiedene Einrichtungsumgebungen zu. Im Mittelpunkt bleiben die textile Qualität, die Nain-Zuordnung und die sichtbare Ordnung des persischen Musters.

FAQ

Wie pflege ich diesen Perserteppich?

Regelmäßiges, vorsichtiges Absaugen hilft dabei, Staub und losen Schmutz aus dem Flor zu entfernen. Da der Teppich aus Schurwolle und Seide besteht, sollte die Reinigung behutsam erfolgen. Bei Bedarf kann ein sanfter Teppichreiniger verwendet werden. Eine direkte, dauerhafte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, damit die mehrfarbige Gestaltung nicht unnötig ausbleicht. Für eine gründliche oder schwierige Reinigung ist eine fachgerechte Teppichwäsche sinnvoll.

Woran erkenne ich die Qualität eines handgeknüpften Teppichs?

Wichtige Anhaltspunkte sind die Knotendichte, die Genauigkeit der Muster, die Verarbeitung und die verwendeten Naturmaterialien. Bei diesem Teppich werden eine Knotendichte von etwa 500.000 Knoten pro Quadratmeter, eine handgeknüpfte Ausführung sowie ein Flor aus Schurwolle und Seide angegeben. Zusätzlich sollte man auf eine gleichmäßige Oberfläche, sauber ausgearbeitete Details und eine stimmige Farbwirkung achten. Die Knotendichte allein ist jedoch nicht das einzige Qualitätsmerkmal; auch Material, Knüpftechnik und Zustand gehören zur Gesamtbeurteilung.

In welchen Räumen kann der Teppich verwendet werden?

Der Teppich wird als für alle Zimmer geeignet beschrieben. Er kann daher grundsätzlich in Wohn- und Schlafräumen, Eingangsbereichen oder Büros eingesetzt werden. Seine traditionelle, mehrfarbige Gestaltung lässt sich mit unterschiedlichen Einrichtungsstilen verbinden. Bei der Platzierung sollte auf einen ebenen Untergrund, eine sichere Lage und eine zum Raum passende Nutzung geachtet werden. So bleibt die handgeknüpfte Oberfläche im Alltag gut zugänglich und kann angemessen gepflegt werden.

Zusätzliche Informationen
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