



Perserteppich Nain 60 x 40 cm Wolle handgeknüpft
559$
Handgeknüpfter Nain Perserteppich | Knotendichte: ca. 300.000 Knoten/m² | Material: 90% Schurwolle, 10% Seide | Größe: 60 x 40 cm | Zustand: Neu | Echtheitszertifikat vorhanden
1 verfügbar
- ✓Kostenloser Versand in der EU
- ✓2-5 Werktage Lieferzeit
- ✓14 Tage Rückgaberecht
- ✓Weltweiter Versand auf Anfrage
SICHERE ZAHLUNG
VERSANDPARTNERInventarnummer: 2921BCD0
Beschreibung
Nain Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Perserteppich Nain besteht aus 90% Schurwolle und 10% Seide. Die Materialkombination verbindet die Eigenschaften beider Fasern in einem handgeknüpften Teppich. Schurwolle ist als Naturfaser elastisch, strapazierfähig und angenehm im Griff. Sie kann Wärme speichern und trägt dadurch zu einer ausgeglichenen Raumwirkung bei. Zugleich besitzt Wolle eine natürliche Oberflächenstruktur, durch die das Licht nicht gleichmäßig, sondern leicht nuanciert reflektiert wird.
Die Seide ergänzt die Schurwolle mit einem feineren Glanz und einer glatteren Haptik. In einem Teppich kann sie dazu beitragen, Konturen, Farbübergänge und einzelne Musterpartien klarer erscheinen zu lassen. Die Seidenanteile werden hier zusammen mit der Schurwolle in einem handgeknüpften Herstellungsverfahren verarbeitet. Die konkrete Materialzusammensetzung dieses Stücks ist mit 90% Schurwolle und 10% Seide angegeben.
Handknüpfen ist ein Verfahren, bei dem die einzelnen Knoten von Hand in das Grundgewebe eingebracht werden. Reihe für Reihe entsteht so eine textile Fläche, deren Aufbau unmittelbar mit dem Arbeitsprozess verbunden ist. Im Unterschied zu maschinell gefertigten Bodenbelägen wird das Muster nicht lediglich auf eine fertige Oberfläche aufgebracht. Es entsteht aus der Anordnung der Knoten und der eingesetzten Garnfarben. Die sorgfältige Ausführung unterstützt die klare Wiedergabe feiner Ornamente.
Die Knotendichte dieses Teppichs beträgt ca. 300.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Dichte ermöglicht bei entsprechender handwerklicher Ausführung die Darstellung kleiner Formen und differenzierter Linien. Sie ist zugleich ein Merkmal des Herstellungsaufwands. Der Teppich ist als handgeknüpft ausgewiesen und wurde als Neuware beschrieben.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus Persien beziehungsweise Iran und wird als Nain bezeichnet. Nain ist eine Stadt in Zentraliran, deren Name in der Teppichkunde mit fein gearbeiteten, meist ausgewogen gegliederten Teppichen verbunden ist. Die Stadt liegt in einer trockenen Region, in der sich über lange Zeit eine eigenständige Textil- und Webtradition entwickelt hat. Nain-Teppiche werden international als Teil der iranischen Teppichkultur eingeordnet.
Die Teppichherstellung im Iran umfasst zahlreiche regionale Zentren, die sich in Aufbau, Farbgebung, Ornamentik und Ausführung unterscheiden. Nain steht dabei häufig für eine sorgfältige Zeichnung und eine feine Knüpfarbeit. Die Weitergabe von Entwürfen, Arbeitsweisen und Farbrezepturen erfolgt in den traditionellen Werkstätten über längere Zeiträume. Dabei verbindet sich die Kenntnis regionaler Motive mit der Fähigkeit, ein Muster in einer regelmäßigen, dicht geknüpften Fläche umzusetzen.
Die Bezeichnung Nain beschreibt bei diesem Stück die genannte Herkunfts- und Stilzuordnung. Sie verweist nicht nur auf einen geografischen Ort, sondern auch auf eine bestimmte Entwicklung innerhalb der persischen Teppichkunst. Viele Nain-Teppiche greifen klassische Formen der iranischen Ornamentik auf und ordnen sie in klar lesbaren Gesamtkompositionen. Zentralmedaillons, spiegelnde Achsen und umlaufende Bordüren gehören zu den Gestaltungsmitteln, die in der Nain-Tradition häufig vorkommen, ohne dass jedes Stück dieselbe Komposition besitzt.
Iranische Teppiche werden traditionell in unterschiedlichen Regionen unter jeweils eigenen Bedingungen gefertigt. Verfügbare Materialien, überlieferte Zeichnungen und die Arbeitsweise lokaler Knüpfer prägen das Ergebnis. Bei Nain ist insbesondere die Verbindung von feiner Ausführung und kontrollierter Musterzeichnung Teil des überlieferten Erscheinungsbildes. Die Verwendung von Wolle und Seide steht dabei in einer langen Tradition iranischer Teppichproduktion. Naturfasern werden wegen ihrer Verarbeitbarkeit, ihrer Haltbarkeit und ihrer unterschiedlichen optischen Wirkung eingesetzt.
Auch die Farbgestaltung besitzt in der iranischen Teppichkunst eine wichtige Funktion. Nain-Muster werden häufig mit abgestimmten hellen und dunkleren Partien aufgebaut, sodass die Ornamentik lesbar bleibt und eine geordnete Gesamtwirkung entsteht. Historisch wurden Farbstoffe aus pflanzlichen, tierischen oder mineralischen Quellen verwendet. In modernen Werkstätten kommen je nach Herstellung auch andere Färbeverfahren hinzu. Die regionale Tradition besteht daher nicht in einem einzigen unveränderlichen Rezept, sondern in der fortlaufenden Anwendung und Weiterentwicklung bewährter Gestaltungsmittel.
Das Echtheitszertifikat begleitet dieses Einzelstück. Es dokumentiert die im Angebot angegebene Einordnung und gehört zu den vorhandenen Produkteigenschaften. Der Teppich ist als Unikat beziehungsweise Einzelstück ausgewiesen. Damit bezieht sich die Beschreibung auf genau ein handgeknüpftes Exemplar und nicht auf eine Serienproduktion identischer Teppiche.
Design und Muster
Nain-Teppiche sind für eine geordnete, detailreiche Ornamentik bekannt. Typisch für die regionale Formensprache sind florale Ranken, Blüten, Blätter und fein gegliederte Arabesken. Solche Elemente können zu einem zentralen Motiv, zu spiegelnden Feldern oder zu einem fortlaufenden Rapport verbunden werden. Geometrische Strukturen dienen häufig dazu, die floralen Formen zu rahmen und die Fläche übersichtlich zu gliedern.
Ein klassischer persischer Teppich ist meist aus mehreren Zonen aufgebaut. Das Innenfeld bildet den Hauptbereich der Komposition. Eine oder mehrere Bordüren fassen dieses Feld ein und schaffen einen Übergang zwischen Muster und Rand. Bei vielen iranischen Entwürfen wird die Anordnung entlang einer Mittelachse gespiegelt. Dadurch entsteht ein Eindruck von Balance, während kleine Abweichungen der Handarbeit die textile Herstellung erkennbar lassen können.
Florale Ornamente tragen in der persischen Kunstgeschichte unterschiedliche symbolische Bezüge. Blüten können für Wachstum und Erneuerung stehen, Ranken für Verbindung und fortlaufende Bewegung. Geometrische Wiederholungen werden mit Ordnung und Harmonie verbunden. Diese Deutungen gehören zum kulturellen Hintergrund vieler persischer Muster; sie sind keine konkrete Aussage über ein einzelnes Zeichen in diesem Teppich. Entscheidend für die Gestaltung ist das Zusammenspiel von Kontur, Wiederholung und freier Fläche.
Die Farbwelt von Nain-Teppichen wird häufig aus harmonisch aufeinander abgestimmten Nuancen entwickelt. Helle Grundflächen können feine Linien und florale Details sichtbar machen, während dunklere Akzente dem Muster Kontur geben. Auch zurückhaltende Farbübergänge können eine differenzierte Tiefenwirkung erzeugen. Bei der Betrachtung verändern sich textile Oberflächen je nach Lichteinfall, Blickrichtung und Abstand. Das gilt besonders dann, wenn Wolle und Seide gemeinsam verarbeitet wurden.
Die hohe Knotendichte unterstützt die Wiedergabe kleiner Ornamente. Linien können enger geführt und Blattformen genauer abgestuft werden als bei einer grob geknüpften Fläche. Für die Wirkung eines Musters ist jedoch nicht allein die Anzahl der Knoten entscheidend. Ebenso wichtig sind die Qualität der Zeichnung, die Regelmäßigkeit der Ausführung, die Farbauswahl und die Abstimmung von Innenfeld und Bordüre. In der Nain-Tradition werden diese Faktoren zu einer kontrollierten, fein gegliederten Komposition verbunden.
Der Stil wird als traditionell orientalisch beziehungsweise persisch beschrieben. Diese Einordnung bezieht sich auf die kulturelle Formensprache und nicht auf eine bestimmte moderne Einrichtung. Persische Teppichmuster können in klassisch eingerichteten Räumen ebenso gelesen werden wie in reduzierten Interieurs. Ihre Wirkung entsteht durch die textile Zeichnung und die Beziehung zwischen Ornament, Farbe und umgebender Fläche.
Besonderheiten
Eine Besonderheit dieses Teppichs ist die angegebene Knotendichte von ca. 300.000 Knoten pro Quadratmeter. Die dichte Knüpfung steht mit der feinen Ausarbeitung in Verbindung und erlaubt eine differenzierte Darstellung von Ornamenten. Jede Knotenreihe ist Teil des Gesamtaufbaus. Bei einem handgeknüpften Teppich wird die Fläche nicht in einem einzigen industriellen Arbeitsschritt hergestellt, sondern entsteht fortlaufend durch die Arbeit an der Kette und am Schuss.
Die Kombination aus 90% Schurwolle und 10% Seide prägt Haptik und Erscheinungsbild. Wolle bringt eine belastbare, wärmeisolierende Naturfaser in den Teppich ein, während Seide feinere Lichtreflexe und eine glattere Anmutung ergänzt. Das Stück ist handgeknüpft, neu und mit einem Echtheitszertifikat versehen. Es wird als Unikat beziehungsweise Einzelstück angeboten.
Der Teppich ist laut Beschreibung auch für Räume mit Fußbodenheizung geeignet. Bei der Verwendung sollte die Wärme gleichmäßig und entsprechend der technischen Vorgaben des jeweiligen Heizsystems betrieben werden. Für die tägliche Pflege empfiehlt die Produktbeschreibung regelmäßiges Absaugen. Flecken sollten möglichst sofort mit einem feuchten Tuch und mildem Seifenwasser behandelt werden. Eine gründliche Reinigung sollte durch einen Fachbetrieb erfolgen. Direkte, intensive Sonneneinstrahlung ist zu vermeiden, damit die Farben möglichst gleichmäßig erhalten bleiben.
FAQ
Wie pflege ich den Nain-Perserteppich richtig?
Regelmäßiges Absaugen entfernt Staub und lose Verschmutzungen aus der Oberfläche. Bei einem frischen Fleck sollte die Stelle sofort mit einem feuchten Tuch und mildem Seifenwasser behandelt werden. Starkes Reiben kann die Fasern und die Musterwirkung beeinträchtigen und sollte deshalb vermieden werden. Direkte Sonneneinstrahlung sollte nicht dauerhaft auf den Teppich treffen, damit die Farben nicht ausbleichen. Für eine tiefgreifende Reinigung ist ein Fachbetrieb zuständig, der die Kombination aus Schurwolle und Seide fachgerecht berücksichtigt.
Zu welchem Einrichtungsstil passt ein Nain-Teppich?
Der traditionelle orientalische beziehungsweise persische Stil lässt sich mit unterschiedlichen Raumkonzepten verbinden. In einer klassischen Einrichtung kann die Ornamentik die vorhandenen Formen und Materialien aufnehmen. In einem modernen Raum kann sie als klar abgegrenzte textile Struktur neben schlichten Möbeln stehen. Auch eine orientalisch geprägte Gestaltung ist möglich. Ausschlaggebend sind die vorhandenen Farben, die Anordnung der Möbel und der gewünschte Grad an Musterung. Der Nain-Teppich ist daher nicht auf einen einzigen Einrichtungsstil festgelegt.
Ist der Teppich für Fußbodenheizungen geeignet?
Ja. Die Produktbeschreibung weist den Nain-Perserteppich als für Räume mit Fußbodenheizung geeignet aus. Die Materialien Schurwolle und Seide bieten dabei eine angenehme textile Oberfläche und können die Wärme im Raum gleichmäßig begleiten. Die Heizung sollte nach den Vorgaben des jeweiligen Systems betrieben werden. Eine ausreichende Luftzirkulation und eine fachgerechte Verlegung unterstützen die sachgerechte Nutzung. Bei besonderen technischen Bedingungen ist die Eignung des konkreten Heizaufbaus zu prüfen.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
|---|---|
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |











