






Perserteppich Nain 60 x 40 cm Schurwolle handgeknüpft
262$
Handgeknüpfter Nain Perserteppich | Knotendichte: ca. 300.000 Knoten/m² | Material: Flor 95% Schurwolle, 5% Seide, Kette/Schuss 100% Baumwolle | Größe: 60 x 40 cm | Muster: Weiß/Rot | Zustand: Neu, sehr gut
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Beschreibung
Nain Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Nain Perserteppich ist handgeknüpft. Sein Flor besteht zu 95% aus Schurwolle und zu 5% aus Seide. Kette und Schuss sind aus 100% Baumwolle gefertigt. Die Materialzusammensetzung verbindet damit einen überwiegenden Wollanteil mit einem kleineren Seidenanteil und einem Baumwollgrund. Die Schurwolle steht für einen warmen, strapazierfähigen Flor. Wolle kann Schmutz und Staub teilweise abweisen und lässt sich bei regelmäßiger, schonender Pflege gut sauber halten. Die Seide ergänzt die Oberfläche um einen feinen Schimmer. Je nach Lichteinfall kann dieser Anteil die Farbwirkung und die Wahrnehmung der Florstruktur verändern.
Bei der Handknüpfung wird jeder Knoten einzeln gesetzt. Die Knoten entstehen nicht maschinell, sondern durch die sorgfältige Arbeit eines Knüpfers. Dadurch erhält das Stück seine handwerkliche Eigenart und ist als Unikat ausgewiesen. Die Knotendichte beträgt ca. 300.000 Knoten je Quadratmeter. Eine solche Dichte ermöglicht eine differenzierte Ausarbeitung von Linien, Blüten und kleinen Ornamenten. Zugleich verlangt sie eine gleichmäßige Spannung des Grundgewebes und viel Erfahrung bei der Ausführung.
Die Baumwolle in Kette und Schuss bildet das tragende Gerüst, an dem die Florfäden befestigt werden. Der Flor aus Schurwolle und Seide bestimmt dagegen die sichtbare Oberfläche. Die Kombination dieser Materialien ist für die Wirkung des Teppichs wesentlich: Wolle bringt Körper und Wärme ein, während Seide einzelne Partien feiner und lichtreflektierender erscheinen lassen kann. Die Verarbeitung als handgeknüpftes Einzelstück, das Echtheitszertifikat und die Angabe eines neuen, sehr guten Zustands gehören zu den Eigenschaften dieses Teppichs.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus Persien, dem heutigen Iran, und ist als Nain eingeordnet. Nain ist eine Stadt und ein bedeutendes Teppichzentrum in der iranischen Provinz Isfahan. Die dortige Knüpftradition wurde besonders im 20. Jahrhundert bekannt, als sich Nain zu einem wichtigen Ort für fein gearbeitete Teppiche entwickelte. In der Region entstand eine eigene Formensprache, die klassische persische Ornamentik mit einer klaren, oft fein gegliederten Komposition verbindet.
Die Geschichte der Stadt reicht weit zurück. Nain lag an Handelswegen und war über lange Zeit für handwerkliche Tätigkeiten bekannt. Neben der Teppichherstellung spielten Textilien und andere kunsthandwerkliche Arbeiten eine Rolle. Die regionale Teppichproduktion knüpfte an die allgemeine persische Tradition an, in der Entwurf, Färbung, Knüpfung und Nachbearbeitung eng miteinander verbunden sind. Ein Teppich wird dabei nicht nur als Gebrauchsgegenstand betrachtet, sondern auch als textile Ausarbeitung eines überlieferten Mustervorrats.
Nain-Teppiche werden häufig mit feinen floralen Mustern, einer deutlichen Mittelachse und einer sorgfältig geordneten Bordüre verbunden. Viele Entwürfe greifen auf persische Blüten, Ranken, Palmetten und Medaillonformen zurück. Die Motive werden meist symmetrisch angelegt und in ein geschlossenes Verhältnis von Innenfeld und Randzone gebracht. Diese Ordnung erleichtert die Lesbarkeit des Musters, ohne die handwerkliche Vielfalt der einzelnen Ausführung aufzuheben.
Zur Nain-Tradition gehört auch die Arbeit mit fein abgestimmten Farbfeldern. Helle Grundtöne werden oft mit dunkleren oder kräftigeren Konturen und Akzenten verbunden. Dadurch können Blüten und Ranken klar hervortreten, während die Gesamtfläche ruhig gegliedert bleibt. Die Herkunftsbezeichnung Nain verweist somit auf eine regionale Gestaltungstradition und nicht lediglich auf ein einzelnes Ornament. Jeder handgeknüpfte Teppich wird innerhalb dieser Tradition durch die konkrete Ausführung, die Farbverteilung und die Arbeit des jeweiligen Knüpfers eigenständig.
Die iranische Teppichknüpfkunst beruht auf der Weitergabe von Kenntnissen über Entwurf, Material und Webstuhltechnik. Ein Muster kann zunächst als Zeichnung oder Vorlage geplant werden. Beim Knüpfen muss es jedoch Schritt für Schritt in eine Folge einzelner Knoten übertragen werden. Die Dichte des Knüpfens beeinflusst dabei, wie fein Kurven, Blätter und Konturen dargestellt werden können. Das Wissen über die Verbindung von Kette, Schuss, Flor und Abschlussarbeiten wird innerhalb der Werkstätten weitergegeben und bildet einen wichtigen Teil der regionalen Handwerkstradition.
Design und Muster
Das Design dieses Teppichs ist durch die Farbangabe Weiß/Rot gekennzeichnet. Weiß bildet eine helle Grundlage der Gestaltung, während Rot als deutlicher Akzent eingesetzt ist. Das Verhältnis der beiden Farben bestimmt, wie stark die Musterzonen voneinander abgesetzt werden. Helle Flächen können den Entwurf offen und übersichtlich erscheinen lassen; rote Partien verleihen einzelnen Ornamenten und Konturen eine klar erkennbare Gewichtung.
Für Nain sind florale Motive und elegante, traditionelle Entwürfe charakteristisch. Florale Muster können Blüten, Blätter, Ranken und Palmetten umfassen. Sie werden nicht wie eine zufällige Naturdarstellung verteilt, sondern in ein geregeltes ornamentales System eingebunden. Wiederholungen, Spiegelungen und ausgewogene Abstände sorgen dafür, dass das Auge dem Verlauf des Musters folgen kann. Eine feine Knotung unterstützt die Darstellung kleiner Einzelheiten und sauberer Übergänge zwischen den Motiven.
Persische Teppichmuster arbeiten häufig mit einer Gliederung in Innenfeld, Umrandung und Bordüre. Im Innenfeld kann ein zentrales Motiv oder ein fortlaufendes Rankenwerk liegen. Die Bordüre fasst die Komposition und schafft einen Übergang zwischen dem Muster und dem äußeren Abschluss. Bei einem Nain-Entwurf werden solche Bereiche oft fein aufeinander abgestimmt. Linien und Blüten können sich vom hellen Grund abheben, während wiederkehrende Ornamente für eine visuelle Verbindung zwischen den Zonen sorgen.
Die Wirkung des Musters entsteht nicht allein durch einzelne Formen, sondern durch deren Verhältnis zueinander. Ein kleineres Ornament kann eine größere Blüte begleiten, eine Ranke kann mehrere Motive miteinander verbinden, und eine Kontur kann die Richtung einer Form verdeutlichen. Rot kann dabei als Akzent an Blüten, Rändern oder ausgewählten Linien auftreten. Weiß lässt Zwischenräume sichtbar und trägt dazu bei, dass die Ornamentik nicht als geschlossene Farbfläche erscheint. Die Gestaltung bleibt dadurch auch bei genauer Betrachtung in einzelne Ebenen gegliedert.
Nain-Muster stehen in der Tradition persischer Ornamentik, sind aber nicht auf eine einzige Vorlage beschränkt. Regionale Werkstätten verwenden unterschiedliche Kompositionen und passen überlieferte Motive an die jeweilige Ausführung an. Deshalb kann ein Teppich innerhalb der Nain-Tradition eine eigene Balance von Floralik, Bordüre und Farbflächen entwickeln. Bei diesem Stück verbindet sich die genannte Weiß-Rot-Farbgebung mit der feinen handgeknüpften Ausarbeitung. Das Muster ist als Teil einer regionalen Gestaltungssprache zu verstehen, während die konkrete Anordnung diesem Einzelstück seine eigene Erscheinung gibt.
Besonderheiten
Zu den ausdrücklich genannten Besonderheiten gehören die Knotendichte von 300.000 Knoten je Quadratmeter, die Materialkombination aus 95% Schurwolle und 5% Seide sowie die Baumwollausführung von Kette und Schuss. Der Teppich ist handgeknüpft und als Unikat mit Echtheitszertifikat ausgewiesen. Sein Zustand wird als neu und sehr gut beschrieben. Außerdem ist er für alle Zimmer geeignet. Die helle Weiß-Rot-Gestaltung, der Seidenanteil und die feine Knotung bestimmen seine sichtbare und haptische Eigenart.
Die Bezeichnung Unikat bezieht sich auf die individuelle handwerkliche Ausführung. Auch wenn Nain-Teppiche auf traditionelle Muster zurückgreifen, wiederholt sich die konkrete Verbindung von Knoten, Farben und Ornamenten nicht vollständig. Das Echtheitszertifikat begleitet das Einzelstück als zusätzlicher Nachweis seiner ausgewiesenen Eigenschaften.
FAQ
Wie pflege ich meinen Nain Perserteppich?
Regelmäßiges, vorsichtiges Staubsaugen entfernt losen Schmutz und Staub. Bei einem Fleck sollte die Stelle zeitnah mit einem feuchten Tuch abgetupft werden. Milde Reinigungsmittel können sparsam eingesetzt werden. Starkes Reiben, aggressive Mittel und eine durchnässende Behandlung können Flor und Farben belasten. Für eine gründliche Reinigung empfiehlt sich ein Fachbetrieb, der Erfahrung mit handgeknüpften Teppichen und der Verbindung von Schurwolle und Seide hat. So lässt sich die Oberfläche schonend behandeln und der sehr gute Zustand unterstützen.
Sind handgeknüpfte Perserteppiche eine gute Investition?
Handgeknüpfte Perserteppiche werden häufig als wertbeständige Einrichtungs- und Kunsthandwerksstücke betrachtet. Ihre Haltbarkeit hängt unter anderem von Material, Knotung, Nutzung und Pflege ab. Bei diesem Teppich gehören die Handknüpfung, die feine Knotendichte, der Woll-Seide-Flor, der neue sehr gute Zustand und das Echtheitszertifikat zu den genannten Merkmalen. Eine pauschale Wertentwicklung lässt sich daraus nicht ableiten. Sorgfältige Pflege und eine sachgerechte Nutzung helfen jedoch, die Eigenschaften und den Zustand des Teppichs langfristig zu erhalten.
Wo kann ich meinen Nain Perserteppich einsetzen?
Der Teppich ist für alle Zimmer geeignet und lässt sich mit klassischer ebenso wie mit moderner Einrichtung verbinden. Seine Weiß-Rot-Farbgebung kann in Wohnräumen als klarer Akzent eingesetzt werden. Ebenso ist eine Verwendung in einem Büro oder Empfangsbereich möglich. Als einzelnes Gestaltungselement kann er zusammen mit zurückhaltenden Möbeln wirken, damit Muster und Farben erkennbar bleiben. Entscheidend sind eine passende, sichere Platzierung und eine Nutzung, die den handgeknüpften Flor nicht unnötig belastet.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |














