








Perserteppich Nain 368 x 261 cm Korkwolle handgeknüpft
3549$
Handgeknüpfter Nain-Perserteppich | Knotendichte: ca. 800.000 Knoten/m² | Material: Flor Korkwolle mit Seide, Kette Baumwolle | Größe: 368×261 cm | Muster: Orientalisch | Zustand: Sehr gut, frisch professionell gewaschen
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VERSANDPARTNERInventarnummer: EF46C169
Beschreibung
Nain Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Nain ist handgeknüpft und verbindet Korkwolle mit Seide auf einer Baumwollgrundlage. Die Korkwolle beziehungsweise feine Schafwolle bildet den Flor und verleiht der Oberfläche eine weiche, zugleich strapazierfähige Beschaffenheit. Die Seide ergänzt das Materialgefüge und unterstützt die feine Wirkung, die für Nain-Teppiche charakteristisch ist. Die Baumwolle dient als Grundlage des Teppichs und gibt dem geknüpften Aufbau Stabilität.
Beim Handknüpfen wird jede einzelne Faser sorgfältig in die Grundlage eingearbeitet. Dieser Vorgang verlangt Präzision und Aufmerksamkeit für die Ausführung. Im Ergebnis entsteht eine gleichmäßige und dichte Struktur mit einem widerstandsfähigen Flor. Die im Teppich vorhandene Knotendichte beträgt etwa 800.000 Knoten pro Quadratmeter. Sie steht für die enge Verarbeitung und ermöglicht die Ausarbeitung feiner Einzelheiten im Muster.
Die dichte Oberfläche wirkt angenehm unter den Füßen und vermittelt die für Wolle typische Wärme. Zugleich bleibt der Flor belastbar. Handgeknüpfte Nain-Teppiche verbinden auf diese Weise eine sorgfältig gearbeitete Oberfläche mit einer stabilen Konstruktion. Die Materialkombination aus Wolle, Seide und Baumwolle prägt dabei sowohl den Griff als auch die optische Feinheit des Teppichs.
Herkunft und Tradition
Nain ist eine Stadt in der iranischen Provinz Isfahan und zugleich der Name einer bedeutenden persischen Teppichtradition. Nain-Teppiche sind für feine Florhöhen, eine sorgfältige Knüpfarbeit und klar ausgearbeitete Muster bekannt. Die Herkunft aus Persien ordnet diesen Teppich in die Geschichte iranischer Handwerkskunst ein. In Nain wurde die Teppichherstellung zu einer eigenständigen Ausdrucksform, in der traditionelle Gestaltung und präzise Ausführung eng miteinander verbunden sind.
Die Teppichtradition der Region reicht bis ins 16. Jahrhundert zurück. Über Generationen wurden Kenntnisse über das Spinnen, Färben, Knüpfen und Gestalten weitergegeben. Ein handgeknüpfter Nain entsteht nicht in einem einzelnen Arbeitsschritt. Die Vorbereitung der Grundlage, die Auswahl und Verarbeitung der Fasern sowie das fortlaufende Knüpfen gehören zu einer handwerklichen Abfolge, bei der die Wirkung des späteren Musters bereits während der Herstellung berücksichtigt wird.
Für Nain sind helle und beruhigende Farbstimmungen typisch. Sie stehen in Verbindung mit einer Gestaltung, die feine Linien, stilisierte Pflanzenformen und geometrisch geordnete Elemente miteinander verbindet. Die persische Teppichkunst arbeitet dabei nicht nur mit einzelnen dekorativen Zeichen, sondern mit einem sorgfältig abgestimmten Verhältnis von Fläche, Rahmen und Binnenzeichnung. Dadurch können auch komplexe Muster übersichtlich und ausgewogen erscheinen.
Die Stadt Nain liegt in einer Region, in der die Herstellung hochwertiger Teppiche eine wichtige kulturelle Bedeutung besitzt. Nain-Teppiche werden deshalb nicht nur als Gebrauchsgegenstände betrachtet, sondern auch als Zeugnisse regionaler Gestaltung und handwerklicher Überlieferung. Ihre Muster greifen Formen auf, die in der persischen Kunst vielfach verwendet werden, und übertragen diese in eine textile Komposition. Die feine Knüpftechnik macht es möglich, Linien und Ornamente differenziert auszuführen.
Die Bezeichnung 6La gehört zur überlieferten Einordnung dieses Nain-Teppichs. Sie steht hier gemeinsam mit der Herkunftsbezeichnung Nain für die traditionelle Identität des Stücks. Entscheidend bleibt die Verbindung aus persischer Herkunft, handgeknüpfter Herstellung, feinem Materialaufbau und der für Nain bekannten Gestaltung. So steht der Teppich in einer regionalen Tradition, ohne dass seine dekorative Wirkung von einer einzelnen Stilrichtung abhängig ist.
Design und Muster
Das Muster dieses Nain ist orientalisch und verbindet florale Muster mit geometrischen Motiven. Die floralen Formen greifen stilisierte Elemente aus der Natur auf, während die geometrische Ordnung dem Gesamtbild Struktur gibt. In der persischen Teppichgestaltung werden solche Elemente häufig so angeordnet, dass ein regelmäßiger, zusammenhängender Rapport entsteht. Die einzelnen Formen bleiben dabei klar erkennbar und fügen sich zugleich in die Gesamtkomposition ein.
Ein zentrales Medaillon bildet den Mittelpunkt des Entwurfs. Es ordnet die umliegenden Motive und gibt dem Teppich eine klare innere Mitte. Um diese zentrale Form herum können florale und geometrische Details in Beziehung zueinander treten. Das Medaillon ist deshalb nicht nur ein dekoratives Einzelmotiv, sondern auch ein wichtiges Gestaltungselement für die Balance der gesamten Fläche.
Feine Bordüren fassen die Komposition an den Seiten ein. Sie schaffen einen Übergang zwischen dem Innenfeld und dem äußeren Abschluss und verleihen dem Muster eine geordnete Begrenzung. In der persischen Teppichkunst haben Bordüren eine eigene dekorative Funktion: Sie wiederholen und variieren Formen, rahmen die Hauptzeichnung und sorgen dafür, dass das Auge zwischen Zentrum und Rand geführt wird.
Die Farbwirkung wird als hell und sanft beschrieben. Eine solche Farbgestaltung lässt florale Linien und geometrische Konturen ruhig hervortreten, ohne die Musterwirkung zu überladen. Helle und beruhigende Töne sind für Nain-Teppiche bekannt und gehören zu ihrer regionalen Formensprache. Sie unterstützen die harmonische Verbindung von Medaillon, Bordüren und Binnenmuster.
Das Zusammenspiel aus feiner Knüpfung, floraler Zeichnung, geometrischer Ordnung und zurückhaltender Farbwirkung prägt den Charakter des Designs. Die Muster sind kunstvoll ausgearbeitet, bleiben jedoch in einer klaren Struktur lesbar. Auf diese Weise verbindet der Teppich die dekorative Sprache orientalischer Teppiche mit der für Nain typischen Feinheit. Das Muster ist nicht auf ein einzelnes Ornament reduziert, sondern entsteht aus dem Verhältnis aller Gestaltungselemente zueinander.
Die Gestaltung verweist damit auf die reiche persische Kultur und die lange Tradition regionaler Teppichkunst. Naturformen werden stilisiert, Geometrie wird zur Ordnung der Fläche eingesetzt, und das zentrale Medaillon erhält durch die Bordüren einen klaren Rahmen. Diese Prinzipien gehören zu den wiederkehrenden Gestaltungsmitteln persischer Teppiche und erklären die ausgewogene Wirkung eines Nain-Musters.
Besonderheiten
Eine Besonderheit dieses Perserteppichs liegt in der Verbindung aus handgeknüpfter Ausführung, feinem Materialaufbau und der angegebenen hohen Knotendichte. Die sorgfältige Handarbeit zeigt sich in der gleichmäßigen, dichten Struktur und in der präzisen Ausarbeitung der Muster. Korkwolle mit Seide auf Baumwolle verbindet eine weiche Oberfläche mit einer stabilen Grundlage.
Der Teppich wurde frisch professionell gewaschen und befindet sich in sehr gutem Zustand. Für die laufende Pflege genügt regelmäßiges Staubsaugen. Dabei sollten besonders starke Bürsteneinsätze vermieden werden, damit die geknüpfte Oberfläche geschont wird. Gelegentliche professionelle Reinigungen tragen dazu bei, die Fasern, Farben und Tragfähigkeit des Teppichs langfristig zu erhalten.
Eine rutschfeste Unterlage kann den Teppich an seinem Platz halten und Abrieb vermeiden. Für Flecken sind Reinigungslösungen geeignet, die speziell für Orientteppiche entwickelt wurden. Die aufmerksame Pflege berücksichtigt die Materialien und unterstützt den Erhalt der handwerklich gearbeiteten Oberfläche.
FAQ
Wie kann ich meinen Perserteppich am besten reinigen?
Für die gründliche Reinigung sollte ein Perserteppich idealerweise professionell behandelt werden. Das schont die Fasern und die Farben und berücksichtigt die Besonderheiten der handgeknüpften Struktur. Im Alltag genügt regelmäßiges Staubsaugen. Auf sehr starke Bürsteneinsätze sollte verzichtet werden, damit der dichte Flor und die Knotung nicht unnötig belastet werden. Bei Flecken können Reinigungslösungen verwendet werden, die ausdrücklich für Orientteppiche vorgesehen sind. Eine gelegentliche professionelle Reinigung unterstützt die Erhaltung der Oberfläche und der Tragfähigkeit.
Welches Zubehör benötige ich für meinen Nain-Teppich?
Eine rutschfeste Unterlage ist als Zubehör empfehlenswert. Sie hilft, den Teppich an seinem Platz zu halten, und kann zugleich Abrieb vermeiden. Für die regelmäßige Pflege wird ein Staubsauger benötigt; dabei sollte die Oberfläche nicht mit einem besonders starken Bürsteneinsatz behandelt werden. Bei Verschmutzungen können spezielle Reinigungslösungen für Orientteppiche nützlich sein. Die Mittel sollten passend zur handgeknüpften Woll- und Seidenoberfläche ausgewählt werden, damit die Materialien und Farben geschont werden.
Ist der Nain 6La für Fußbodenheizungen geeignet?
Nain-Teppiche sind in der Regel für Fußbodenheizungen geeignet, da Wollmaterial eine hohe Temperaturbeständigkeit aufweist. Dennoch sollte die Temperatur nicht zu hoch eingestellt werden, damit die Qualität des Teppichs nicht beeinträchtigt wird. Eine gleichmäßige, angemessene Wärme ist der schonende Umgang mit der handgeknüpften Oberfläche. Bei der Verwendung auf einer Fußbodenheizung bleibt außerdem eine rutschfeste Unterlage sinnvoll, wenn sie für diese Nutzung geeignet ist.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |

















