Perserteppich Nain 350 x 254 cm Wolle handgeknüpft

9077$

Handgeknüpfter Nain Perserteppich | Knotendichte: ca. 500.000 Knoten/m² | Material: Flor 90% Schurwolle, 10% Seide | Größe: 350 x 254 cm | Muster: traditionell orientalisch und persisch | Zustand: neu, sehr gut

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Inventarnummer: F8E17D27

Beschreibung

Nain Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Nain Perserteppich ist handgeknüpft. Sein Flor besteht aus 90% Schurwolle und 10% Seide. Damit ist die Materialzusammensetzung dieses Einzelstücks klar ausgewiesen: Schurwolle bildet den Hauptanteil, Seide ergänzt den Flor. Beide Materialien prägen die textile Oberfläche auf unterschiedliche Weise. Wolle wird traditionell wegen ihrer belastbaren Faserstruktur, ihrer Wärme und ihrer angenehmen Haptik für den Flor verwendet. Seide kann innerhalb einer solchen Mischung für eine glattere Oberfläche und eine feinere Lichtwirkung sorgen.

Beim Handknüpfen wird der Teppich Knoten für Knoten aufgebaut. Die Knoten werden in ein vorbereitetes Grundgerüst eingearbeitet und anschließend Reihe für Reihe verdichtet. Auf diese Weise entsteht die Verbindung von Trägerstruktur, Flor und Muster nicht in einem industriellen Arbeitsschritt, sondern durch fortlaufende handwerkliche Arbeit. Die angegebene Knotendichte von ca. 500.000 Knoten pro Quadratmeter gehört zu den technischen Merkmalen dieses Teppichs. Eine hohe Knotendichte ermöglicht bei einem entsprechenden Entwurf die feine Ausarbeitung kleiner Konturen, Übergänge und Ornamente.

Die Florhöhe ist mit ca. 6 mm angegeben. Sie beschreibt die Höhe der aufrechten Fasern über dem Grundgewebe und ergänzt die Angaben zu Material und Knüpftechnik. Die Ausführung als handgeknüpfter Teppich, die Zusammensetzung aus Schurwolle und Seide sowie die ausgewiesene Knotendichte bilden zusammen ein nachvollziehbares Bild seines technischen Aufbaus. Der Teppich wird als neu und sehr gut erhalten beschrieben. Diese Zustandsangabe bezieht sich auf das konkrete Angebot.

Die Arbeit an einem handgeknüpften Teppich erfordert ein gleichmäßiges Vorgehen, sorgfältige Fadenspannung und die fortlaufende Orientierung an einem Musterentwurf. Kleine Abweichungen können Teil der manuellen Herstellung sein, ohne dass daraus eine andere Herkunft oder ein anderes Muster abgeleitet werden darf. Bei diesem Stück sind die handgeknüpfte Herstellung und die ausgewiesene Materialzusammensetzung ausdrücklich genannt. Ein Echtheitszertifikat ist im Angebot enthalten.

Herkunft und Tradition

Der Teppich stammt aus Persien und wird als Nain Perserteppich bezeichnet. Nain ist eine Stadt im Iran, die für ihre Teppichproduktion bekannt ist. Die Bezeichnung ordnet dieses Stück in die iranische beziehungsweise persische Teppichtradition ein. Sie steht nicht nur für eine allgemeine orientalische Gestaltung, sondern verweist auf eine bestimmte regionale Entwicklung des Teppichhandwerks. In der Fachsprache werden Ortsnamen bei Teppichen häufig verwendet, um eine Verbindung zwischen Herstellungsregion, Werkstatttradition und überlieferten Gestaltungsformen herzustellen.

Nain liegt in Zentraliran, in einer Landschaft, deren kulturelle Verbindungen seit Langem durch Handelswege und den Austausch handwerklicher Kenntnisse geprägt sind. Die Stadt entwickelte sich zu einem bedeutenden Ort der Teppichherstellung. Die moderne Nain-Tradition wird vor allem mit sorgfältiger Knüpfung, feiner Zeichnung und einer ausgewogenen Ordnung der Ornamente verbunden. Werkstätten greifen auf ältere persische Formen zurück und entwickeln daraus eigene Entwürfe. So können sich regionale Merkmale erhalten, während einzelne Teppiche dennoch eine individuelle Ausführung zeigen.

Persische Teppiche entstehen in einer Verbindung aus Entwurf, Materialkenntnis und handwerklicher Wiederholung. Vor Beginn der Knüpfarbeit wird ein Grundgerüst aus Kette und Schuss vorbereitet. Der Entwurf gibt die Abfolge von Farben, Linien und Ornamenten vor. Die Knüpferinnen und Knüpfer setzen diesen Aufbau in einzelnen Reihen um. Nach dem Einfügen der Knoten werden die Schüsse verdichtet, der Flor wird bearbeitet und die Oberfläche wird schrittweise geordnet. Diese technische Abfolge erklärt, weshalb die Herstellung eines handgeknüpften Teppichs Zeit, Übung und genaue Aufmerksamkeit verlangt.

Die persische Teppichproduktion umfasst zahlreiche regionale Traditionen. Unterschiede können sich in der Knotentechnik, im Aufbau der Grundstruktur, in der Ausführung der Bordüren und in der Zeichnung des Mittelfeldes zeigen. Nain ist innerhalb dieser Vielfalt mit einer feinen, kontrollierten Formensprache verbunden. In vielen Nain-Entwürfen treffen florale Ornamente auf eine klare geometrische Ordnung. Die Muster werden dabei nicht zufällig über die Fläche verteilt, sondern folgen einem Plan, der Wiederholung, Achse und Ausgleich berücksichtigt.

Wolle und Seide haben in der persischen Teppichherstellung unterschiedliche, sich ergänzende Aufgaben. Wolle wird als Florfaser traditionell wegen ihrer Widerstandsfähigkeit und ihrer warmen, griffigen Oberfläche geschätzt. Seide kann für feinere Zeichnungen, glattere Partien und eine differenzierte Lichtreflexion verwendet werden. Bei diesem Teppich ist die konkrete Mischung mit 90% Schurwolle und 10% Seide angegeben. Die regionale Bezeichnung Nain, die Herkunft Persien und die Materialangabe stehen damit gemeinsam für ein Stück innerhalb der iranischen Teppichkultur.

Die Weitergabe des Wissens erfolgt in Teppichwerkstätten über lange Zeiträume. Entwürfe, Arbeitsweisen und der Umgang mit Garnen werden durch praktische Erfahrung vermittelt. Gleichzeitig wird jeder Teppich während seiner Herstellung zu einem eigenen Exemplar. Die manuelle Ausführung, die Abfolge der Knoten und die Behandlung der einzelnen Musterbereiche machen den fertigen Teppich zu einem konkreten Einzelstück. Dieses Angebot ist ausdrücklich als Unikat beziehungsweise Einzelstück ausgewiesen.

Design und Muster

Die Gestaltung wird als traditionell orientalisch und persisch beschrieben. Die Produktbeschreibung nennt komplexe Muster, florale Motive und geometrische Formen. Diese Einordnung beschreibt die übergeordnete Formensprache, ohne dem Teppich einen nicht genannten speziellen Musternamen zuzuschreiben. In der persischen Ornamentik werden pflanzliche Formen häufig stilisiert. Blüten, Blätter, Ranken und Rosetten können so geordnet werden, dass sie einen regelmäßigen Rhythmus bilden und sich mit geometrischen Linien verbinden.

Florale Muster gehören zu den häufig verwendeten Gestaltungsmitteln persischer Teppiche. Sie können eine natürliche Vorlage aufnehmen, werden in der Ausführung jedoch meist in eine dekorative Ordnung übertragen. Dadurch wirken Blätter und Blüten nicht wie eine frei dargestellte Landschaft, sondern wie Bestandteile eines geplanten Ornaments. In der traditionellen Symbolik werden florale Formen oft mit Wachstum, Lebensfreude, Harmonie und einer geordneten Natur in Verbindung gebracht. Diese Bedeutungen gehören zur allgemeinen kulturellen Bildsprache und sind keine zusätzliche Behauptung über ein einzelnes, nicht benanntes Motiv dieses Teppichs.

Geometrische Formen strukturieren die Fläche durch Achsen, Wiederholungen und klare Abgrenzungen. Ein Entwurf kann ein Mittelfeld, eine Bordüre oder kleinere Ornamentfelder ordnen. Auch florale Elemente können geometrisch aufgebaut sein, wenn sie spiegelbildlich, regelmäßig oder entlang einer festgelegten Linie angeordnet werden. Die Verbindung aus floraler Zeichnung und geometrischer Struktur schafft jene Balance, die für viele persische Teppichentwürfe typisch ist. Beim vorliegenden Teppich wird genau diese Verbindung in der Beschreibung hervorgehoben.

Eine hohe Knotendichte ist für die Wiedergabe feiner Muster technisch bedeutsam. Je kleiner die einzelnen Arbeitseinheiten ausfallen können, desto differenzierter lassen sich Konturen, Kurven und wiederkehrende Details ausführen. Die für dieses Stück angegebene Knotendichte gehört deshalb sowohl zur Beschreibung seiner Verarbeitung als auch zu seiner möglichen Musterfeinheit. Nicht genannt werden einzelne Farbtöne, ein bestimmtes Medaillon oder eine konkrete Bordürenform. Diese Details werden daher nicht ergänzt.

Traditionelle persische Kompositionen arbeiten häufig mit dem Verhältnis von Mittelfeld und Randzone. Ein zentraler Aufbau kann den Blick sammeln, während eine Bordüre die Fläche fasst. Wiederholte Ornamente schaffen Zusammenhang, und symmetrische Anordnungen sorgen für eine geordnete Wirkung. Andere Entwürfe verwenden eine freiere Verteilung, bleiben aber ebenfalls auf ein ausgewogenes Verhältnis von Formen und Zwischenräumen ausgerichtet. Die hier belegte Beschreibung beschränkt sich auf die traditionelle orientalisch-persische Stilrichtung, komplexe Muster sowie florale und geometrische Elemente.

Die Bezeichnung Super Nain 9 la gehört zum Namen des angebotenen Teppichs. Sie wird als Produktbezeichnung übernommen und nicht um eine zusätzliche Klassifizierung erweitert. Entscheidend für die Einordnung bleiben die Herkunft aus Persien, die Zuordnung zu Nain, die handgeknüpfte Technik und die traditionelle orientalisch-persische Gestaltung. Die Wirkung eines Musters hängt außerdem von seiner tatsächlichen Ausführung, der Materialoberfläche und dem Lichteinfall ab; konkrete Aussagen zu nicht beschriebenen Farben oder Raumwirkungen wären hier nicht belegt.

Besonderheiten

Zu den besonderen Merkmalen dieses Teppichs gehören die Knotendichte von ca. 500.000 Knoten pro Quadratmeter, der Flor aus 90% Schurwolle und 10% Seide sowie die handgeknüpfte Herstellung. Die Florhöhe ist mit ca. 6 mm angegeben. Diese Angaben beschreiben die konkrete Verarbeitung und die textile Zusammensetzung des angebotenen Stücks. Der Teppich ist als Unikat beziehungsweise Einzelstück ausgewiesen.

Der Zustand wird als neu und sehr gut beschrieben. Zusätzlich ist der Teppich für Fußbodenheizung geeignet. Diese Eigenschaft kann bei der Planung des Einsatzortes berücksichtigt werden. Für die Erhaltung eines handgeknüpften Teppichs bleiben eine regelmäßige, schonende Reinigung und ein geeigneter Standort wichtig. Die Produktbeschreibung empfiehlt, direkte Sonneneinstrahlung zu vermeiden und starke Verkehrsflächen nicht zu wählen.

Zum Angebot gehört ein Echtheitszertifikat. Es begleitet dieses konkrete Stück und ergänzt die Angaben zu Herkunft, Material, Technik und Zustand. Die Kombination aus Zertifikat und der Bezeichnung als Einzelstück macht nachvollziehbar, dass hier kein beliebig reproduzierbarer Serienartikel beschrieben wird. Weitere Eigenschaften, etwa ein bestimmtes Alter oder eine Signatur, werden nicht genannt.

Der traditionelle orientalisch-persische Stil kann sich in traditionelle wie auch moderne Räume einfügen. Diese Aussage betrifft die allgemeine Einordnung der Gestaltung. Maßgeblich bleiben die belegten Merkmale des Teppichs: Nain, Persien, Handknüpfung, Schurwolle und Seide, die ausgewiesene Knotendichte, der beschriebene Zustand, die Eignung für Fußbodenheizung und das Echtheitszertifikat.

FAQ

Wie sollte ich diesen Perserteppich reinigen und pflegen?

Für die regelmäßige Pflege empfiehlt sich Staubsaugen ohne Bürstenaufsatz. So kann loser Schmutz entfernt werden, ohne den Flor zusätzlich durch eine rotierende Bürste zu beanspruchen. Flecken sollten sofort mit einem feuchten Tuch abgewischt werden. Alle paar Jahre wird eine professionelle Teppichreinigung empfohlen. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, damit die Farben nicht verblassen. Ein sorgfältiger Umgang schützt die Oberfläche aus Schurwolle und Seide sowie die handgeknüpfte Struktur.

Wo kann ich den Perserteppich am besten platzieren?

Als geeignete Räume werden das Wohnzimmer oder der Essbereich genannt. Dort kann der Teppich genutzt und betrachtet werden. Starke Verkehrsflächen sollten vermieden werden, um zusätzliche Abnutzung zu begrenzen. Empfehlenswert ist außerdem ein Platz mit stabiler Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Da dieses Stück für Fußbodenheizung geeignet ist, kann diese Eigenschaft bei der Raumplanung berücksichtigt werden. Der Untergrund sollte eben sein, damit der Teppich sicher und gleichmäßig liegt.

Wie kann ich die Authentizität des Perserteppichs überprüfen?

Zur Prüfung können die Knotendichte, die Rückseite des Teppichs und das enthaltene Echtheitszertifikat betrachtet werden. Handgeknüpfte Perserteppiche zeigen keine Maschinenmarkierungen; auf der Rückseite lässt sich die Knotenstruktur erkennen. Auch die ausgewiesene Zusammensetzung aus Schurwolle und Seide ist eine relevante Angabe. Herkunft Persien und Zuordnung zu Nain ergänzen die Beschreibung. Bei verbleibenden Fragen sollte eine fachkundige Person eine verbindliche Einschätzung vornehmen.

Zusätzliche Informationen
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