









Perserteppich Nain 302 x 196 cm Schurwolle handgeknüpft
2129$
Handgeknüpfter Nain Perserteppich | Knotendichte: 300.000 Knoten/m² | Material: Flor Schurwolle | Größe: 302 x 196 cm | Muster: Floralmotiv mit Medaillon in Blau | Zustand: Neu und perfekt
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Beschreibung
Nain Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Perserteppich aus Nain ist handgeknüpft und besteht im Flor aus 100 % Schurwolle. Die Wolle wird als fein, weich und angenehm beschrieben. Gleichzeitig ist sie strapazierfähig und unterstützt dadurch die lange Nutzbarkeit des Teppichs. Ihre natürliche Fettung wirkt schmutzabweisend und erleichtert die alltägliche Pflege. Damit verbindet das Material einen angenehmen Griff mit Eigenschaften, die für einen regelmäßig genutzten Wohnteppich wichtig sind.
Bei der handgeknüpften Herstellung wird jeder Knoten einzeln in das Gewebe eingearbeitet. Dieser Vorgang erfordert Zeit, Erfahrung und eine gleichmäßige Arbeitsweise. Bei diesem Nain beträgt die Knotendichte 300.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Dichte ermöglicht eine sorgfältige Ausarbeitung von Konturen und feinen Musterpartien. Sie steht außerdem für die handwerkliche Arbeit, die in einem Nain-Teppich sichtbar wird.
Schurwolle wird wegen ihrer Verbindung aus Komfort und Widerstandsfähigkeit verwendet. Sie fühlt sich weich an, bleibt zugleich belastbar und schützt den Flor vor schneller Abnutzung. Die Kombination aus Schurwolle und traditioneller Handarbeit prägt die Oberfläche und den Charakter des Teppichs. Die dicht gesetzten Knoten bilden eine stabile Grundlage für die florale Gestaltung. Der Teppich ist für Fußbodenheizung geeignet und wird als haustierfreundlich beschrieben. Seine Farbbeständigkeit ist hoch.
Die natürliche Fettung der Wolle ist eine typische Materialeigenschaft, die bei der täglichen Nutzung von Vorteil sein kann. Sie verhindert nicht jede Verschmutzung, unterstützt jedoch die schmutzabweisende Wirkung des Flors. Regelmäßige, schonende Pflege trägt dazu bei, die Struktur und die Farbwirkung zu erhalten. Die handgeknüpfte Verarbeitung verbindet dabei die traditionelle Arbeitsweise mit einem Material, das für langlebige Teppiche eingesetzt wird.
Herkunft und Tradition
Nain liegt im zentralen Iran und gehört zu den bekannten Orten der persischen Teppichherstellung. Nain-Teppiche stehen in einer langen handwerklichen Tradition, die bis in die Zeit der Safawiden zurückreicht. In dieser Tradition werden sorgfältige Knüpfarbeit, feine Ausarbeitung und hochwertige Materialien miteinander verbunden. Der Name Nain bezeichnet dabei nicht nur einen geografischen Ursprung, sondern auch eine gewachsene regionale Formensprache.
Die Lage im zentralen Iran und das für die Schafzucht geeignete Klima bilden den Hintergrund für die Verwendung von Schurwolle. Die Qualität des Ausgangsmaterials ist für den Charakter eines handgeknüpften Teppichs von Bedeutung, weil die Wolle sowohl den Griff als auch die Belastbarkeit des Flors beeinflusst. In Nain wird dieses Material mit einer präzisen Knüpftechnik verarbeitet. So entsteht die für Nain bekannte Verbindung aus feiner Struktur und klar lesbaren Ornamenten.
Persische Teppiche sind eng mit der Geschichte des iranischen Kunsthandwerks verbunden. Ihre Muster werden über Generationen weitergegeben, verändert und an die jeweilige Werkstatt angepasst. Nain-Teppiche greifen dabei klassische persische Gestaltungsideen auf. Florale Ornamente, geordnete Flächen und ein zentrales Medaillon können zu einem ausgewogenen Gesamtbild verbunden werden. Die Knüpfer arbeiten nicht nur nach einem dekorativen Schema, sondern setzen die überlieferte Gestaltung in jedem einzelnen Teppich neu um.
Die safawidische Epoche gilt als wichtige Zeit für die Entwicklung persischer Teppichkunst. In dieser Zeit wurden Teppiche als eigenständige Kunstform weiterentwickelt und vielfach mit komplexen Ornamenten gestaltet. Die Tradition wirkt in regionalen Mustern bis heute fort. Nain steht innerhalb dieser Geschichte für eine feine, detailorientierte Ausführung. Die Herkunft aus Persien und die handwerkliche Herstellung machen den Teppich zu einem Beispiel dieser regionalen Textiltradition.
Ein Nain-Teppich kann deshalb zugleich als Gebrauchsgegenstand und als Teil einer historischen Handwerkskultur verstanden werden. Seine Herstellung beruht auf Materialkenntnis, wiederholten Arbeitsschritten und der Erfahrung des Knüpfers. Die regionale Herkunft erklärt, warum Nain in der Welt der Perserteppiche als eigenständige Provenienz und nicht lediglich als Bezeichnung für ein beliebiges Muster gilt.
In der regionalen Knüpftradition kommt dem Verhältnis von Material und Muster eine besondere Bedeutung zu. Ein feiner Flor lässt ornamentale Linien klar hervortreten, während die Farbwahl die Ordnung der Gesamtkomposition unterstützt. Die Arbeit verbindet daher technische Präzision mit einer überlieferten Bildsprache. Auch wenn die Grundideen regional wiedererkennbar bleiben, erhält jedes handgeknüpfte Stück durch seine Herstellung eine eigene Ausprägung.
Design und Muster
Das Design dieses Teppichs wird von der Farbe Blau und einem Floralmotiv mit Medaillon bestimmt. Das Medaillon bildet den zentralen Blickpunkt der Komposition. Florale Formen ergänzen dieses Zentrum und führen den Blick über die umliegenden Flächen. Dadurch entsteht eine klar geordnete Gestaltung, bei der der zentrale Aufbau und die ornamentale Ausarbeitung zusammenwirken.
Florale Muster gehören zu den vertrauten Gestaltungselementen persischer Teppiche. Sie können Blätter, Blüten und geschwungene Ranken in wiederkehrenden Anordnungen zeigen. Bei Nain werden solche Formen häufig mit geometrisch geordneten Strukturen verbunden. Die floralen und geometrischen Elemente stehen dabei nicht isoliert nebeneinander, sondern werden so aufeinander abgestimmt, dass ein zusammenhängendes Muster entsteht.
Die blaue Farbgebung prägt die Wirkung des Teppichs. Blautöne werden in der persischen Gestaltung häufig mit Weite, Ruhe und Harmonie verbunden. Diese kulturellen Bedeutungen ergänzen die dekorative Funktion der Farbe, ohne die konkrete Komposition auf eine einzige Aussage festzulegen. In Verbindung mit dem floralen Medaillon entsteht ein Musterbild, das traditionelle persische Ornamente mit einer klaren Farbwirkung verbindet.
Das Medaillonprinzip ordnet die Fläche von der Mitte aus. Es schafft einen Mittelpunkt und hilft dabei, die umliegenden Ornamente in Beziehung zueinander zu setzen. Florale Details können diese Ordnung auflockern, während wiederkehrende Linien und Formen den Zusammenhang erhalten. Gerade diese Verbindung von Zentrum, Wiederholung und feiner Ornamentik ist ein wesentlicher Bestandteil vieler klassischer persischer Teppichentwürfe.
Die Muster sind nicht nur dekorativ. In der persischen Kultur werden florale Motive häufig mit Naturverbundenheit und Fruchtbarkeit in Verbindung gebracht. Blau kann für Freigeist und Harmonie stehen. Solche Zuordnungen gehören zum kulturellen Hintergrund der Motive; sie ersetzen nicht die konkrete Betrachtung des Teppichs. Bei diesem Stück bleiben als bestimmte Gestaltungselemente das blaue Kolorit sowie das Floralmotiv mit Medaillon festgehalten.
Handarbeit führt dazu, dass Farbnuancen und Musterverläufe eine individuelle Ausprägung erhalten können. Die jeweilige Knotentechnik und die Lichtverhältnisse beeinflussen, wie Farben auf der Oberfläche erscheinen. Dadurch wird das überlieferte Muster nicht zu einer vollkommen identischen industriellen Wiederholung. Der einzelne Teppich trägt die Arbeit seines Knüpfers und verbindet so ein traditionelles Nain-Design mit einer eigenen Ausführung.
Die Anordnung eines Medaillons schafft eine visuelle Mitte, während florale Ranken und Einzelmotive die Fläche miteinander verbinden. In klassischen Entwürfen können Bordüren, Felder und Binnenornamente diese Ordnung zusätzlich gliedern. Entscheidend ist das Zusammenspiel von Wiederholung und Abweichung: Wiederkehrende Formen schaffen Zusammenhang, und die handwerkliche Ausführung lässt die Linien dennoch lebendig erscheinen.
Besonderheiten
Eine wesentliche Besonderheit ist die Knotendichte von 300.000 Knoten pro Quadratmeter. Sie zeigt den hohen Arbeitsaufwand der Herstellung und ermöglicht eine detailreiche Wiedergabe der floralen Gestaltung. Zugleich unterstützt die dichte Knüpfung die robuste Struktur des Teppichs. Die handgeknüpfte Ausführung macht jedes Stück zu einem Unikat mit der individuellen Handschrift des jeweiligen Knüpfers.
Der Teppich ist neu und perfekt. Er ist für Fußbodenheizung geeignet und wird als haustierfreundlich beschrieben. Außerdem weist er eine hohe Farbbeständigkeit auf. Die Schurwolle ist durch ihre natürliche Fettung schmutzabweisend, was die laufende Pflege erleichtert. Ein handgeknüpfter Perserteppich kann bei angemessener Behandlung lange genutzt und von Generation zu Generation weitergegeben werden.
Farb- und Mustervariationen können bei handgeknüpften Einzelstücken durch die individuelle Knotentechnik und die Lichtverhältnisse entstehen. Diese Unterschiede sind Teil der handwerklichen Ausführung. Sie machen den Teppich nicht zu einem standardisierten Serienprodukt, sondern bewahren den Charakter eines eigenständig gefertigten Wohntextils.
FAQ
Wie pflege ich meinen Perserteppich richtig?
Regelmäßiges Staubsaugen und gelegentliches Ausklopfen werden für die Pflege empfohlen. So lassen sich lose Verschmutzungen aus dem Flor entfernen, ohne die tägliche Nutzung unnötig zu erschweren. Flecken sollten möglichst umgehend behandelt werden. Dafür eignen sich spezielle Teppichreiniger oder ein mildes Reinigungsmittel. Bei der Anwendung sollte das Mittel zunächst vorsichtig und entsprechend seiner Bestimmung eingesetzt werden. Die natürliche Fettung der Schurwolle wirkt schmutzabweisend und unterstützt die einfache Alltagspflege. Eine schonende Behandlung erhält die Oberfläche und trägt dazu bei, die lange Nutzungsdauer der handgeknüpften Ausführung zu bewahren.
Woher stammen die Materialien des Teppichs?
Der Teppich besteht aus 100 % Schurwolle im Flor. Die Wolle stammt aus der Umgebung von Nain im Iran. Die Region ist für ihre Schafzucht bekannt und bietet damit die Grundlage für die Gewinnung der verwendeten Wolle. Schurwolle verbindet einen weichen, angenehmen Griff mit Strapazierfähigkeit. Ihre natürliche Fettung kann schmutzabweisend wirken. Im Teppich wird dieses Material durch die traditionelle handgeknüpfte Verarbeitung zu einem belastbaren Flor geformt. Die Kombination aus regionaler Wolle und der Nain-Knüpftradition prägt Materialgefühl und handwerklichen Charakter.
Was macht diesen Teppich zu einem einzigartigen Kunstwerk?
Der Teppich wird vollständig handgeknüpft und ist damit ein Unikat. Jeder Knoten ist Teil einer individuellen Arbeitsleistung. Die Knotentechnik des Knüpfers beeinflusst die Ausarbeitung von Farben und Mustern. Auch die Lichtverhältnisse können unterschiedliche Farbnuancen sichtbar machen. Dadurch kann ein traditionelles Motiv mit Medaillon und floralen Elementen in seiner konkreten Ausführung variieren. Der Teppich trägt somit die Handschrift seines Knüpfers und ist kein vollkommen identisches Serienprodukt. Seine Einzigartigkeit entsteht aus der Verbindung von Nain-Tradition, Schurwolle, dichter Knüpfung und individueller handwerklicher Umsetzung.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |

















