









Perserteppich Nain 296 x 203 cm Schurwolle handgeknüpft
5317$
Handgeknüpfter Nain Perserteppich | Knotendichte: ca. 500.000 Knoten/m² | Material: Flor 90 % Schurwolle, 10 % Seide, Kette 100 % Baumwolle | Größe: 296 x 203 cm | Muster: Orientalisch | Zustand: Neu, sehr gut
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 108A3982
Beschreibung
Super Nain Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Perserteppich ist handgeknüpft und besteht im Flor aus Schurwolle und Seide. Die Schurwolle bildet den tragenden Materialanteil des Flors und verleiht der Oberfläche eine angenehm textile Haptik. Die Seide ergänzt den Wollflor mit einer glatteren Struktur und einem feinen Lichtspiel. Als Kette wurde Baumwolle verwendet. Damit sind die im Teppich eingesetzten Materialien klar voneinander unterschieden: Schurwolle und Seide prägen den sichtbaren Flor, während die Baumwolle die Grundlage der Knüpfarbeit bildet.
Die Handknüpftechnik entsteht nicht durch ein maschinelles Wiederholen eines vollständigen Teppichbildes, sondern durch das einzelne Einbringen und Sichern der Knoten. Reihe für Reihe wächst so das textile Gefüge. Die im Angebot angegebene Knotendichte von etwa 500.000 Knoten pro Quadratmeter steht für eine sehr fein ausgeführte Knüpfstruktur. Eine solche Dichte ermöglicht es, Linien, Übergänge und kleine Ornamente eng nebeneinander anzulegen. Die Florhöhe beträgt 8 mm. Der Teppich wird als Unikat mit Echtheitszertifikat angeboten.
Schurwolle wird in der traditionellen Teppichherstellung wegen ihrer belastbaren Faser und ihrer warmen, angenehmen Oberfläche verwendet. Seide kommt hinzu, wenn neben der wollenen Grundwirkung auch eine glattere Haptik und ein sichtbarer Glanz gewünscht sind. Bei diesem Teppich treffen beide Materialien in einem gemeinsamen Flor zusammen. Die handwerkliche Ausführung bleibt dabei an der Oberfläche ebenso erkennbar wie in der dichten, von Hand aufgebauten Struktur.
Herkunft und Tradition
Der Teppich wird als Perserteppich aus Persien beziehungsweise Iran bezeichnet. Iran gehört zu den traditionsreichsten Ländern der orientalischen Teppichkunst. Das Knüpfen von Teppichen ist dort über viele Generationen hinweg weitergegeben worden. In den verschiedenen Regionen entwickelten sich eigene Vorstellungen von Aufbau, Ornament, Farbwirkung und Feinheit. Diese Vielfalt erklärt, warum iranische Teppiche nicht als einheitliche Produktgruppe erscheinen, sondern zahlreiche regionale und stilistische Ausprägungen umfassen.
Die Bezeichnung Super Nain 9la verweist auf die Nain-Tradition. Nain ist für fein gearbeitete Teppiche bekannt, bei denen eine sorgfältige Zeichnung und eine dichte Knüpfung eine wichtige Rolle spielen. In der Nain-Knüpfkunst werden häufig helle Grundwirkungen, fein gegliederte Ornamente und eine präzise, ausgewogene Flächenaufteilung miteinander verbunden. Die Bezeichnung 9la wird im Handel mit einer feinen Nain-Ausführung in Verbindung gebracht. Sie beschreibt eine traditionelle Einordnung und ersetzt nicht die konkreten Angaben zu Material, Knüpfung oder Zustand dieses Stücks.
Iranische Teppiche stehen in einer langen Kulturgeschichte, in der der Teppich zugleich Gebrauchsgegenstand und gestaltete Handarbeit ist. Das Muster wird während des Knüpfens aus einzelnen Knoten aufgebaut. Dadurch entsteht kein vollständig identischer Abdruck eines industriellen Vorbilds, sondern ein handgearbeitetes Textil mit den Eigenheiten seiner Herstellung. Die Weitergabe von Zeichnungen, Farbrezepturen und Knüpfwissen erfolgt traditionell innerhalb von Werkstätten und Familien. Regionale Formen können dabei über lange Zeit erhalten bleiben und dennoch von jedem Knüpfer individuell umgesetzt werden.
Auch die Materialwahl gehört zu dieser Tradition. Wolle wird im iranischen Teppichhandwerk seit langem für den Flor eingesetzt, weil sie eine warme und widerstandsfähige Oberfläche ermöglicht. Seide kann als ergänzendes Material feinere Konturen, eine glattere Berührung und Lichtreflexe unterstützen. Baumwolle wird häufig für die Kette verwendet, auf der der Flor aufgebaut wird. Bei diesem Teppich verbinden sich diese drei Materialien mit einer ausdrücklich handgeknüpften Herstellung.
Die Herkunftsbezeichnung Iran grenzt den Teppich zugleich von orientalischen Teppichen aus anderen Ländern ab. Für die Einordnung dieses Stücks sind die Angaben Persien beziehungsweise Iran sowie Super Nain 9la maßgeblich. Allgemeine Hinweise auf weitere iranische Teppichzentren wie Isfahan, Tabriz oder andere Regionen beschreiben die Vielfalt der persischen Teppichtradition, machen diesen Teppich jedoch nicht zu einem Erzeugnis eines dort nicht genannten Herkunftsortes.
Design und Muster
Das Muster wird als orientalisch beschrieben und verbindet florale mit geometrischen Elementen. Florale Motive bringen eine organische, von Blättern, Blüten oder Ranken inspirierte Formensprache in die Gestaltung. Geometrische Elemente geben dieser Formensprache eine klare Ordnung. Werden beide Prinzipien miteinander verbunden, entsteht ein Teppichbild, in dem weiche Linien und präzise Konturen nebeneinander bestehen können. Die konkrete Wirkung hängt dabei von der Anordnung, der Farbverteilung und der Feinheit der Ausführung ab.
Orientalische Teppichmuster beruhen häufig auf einem Verhältnis von Hauptmotiv, Nebenornamenten und Rahmung. Ein zentrales Feld kann durch eine Bordüre eingefasst werden, während kleinere Formen die Übergänge strukturieren. Ebenso möglich ist ein durchlaufendes Muster, bei dem sich Ornamente über die gesamte Fläche wiederholen. Die Bezeichnung orientalisch beschreibt hier die traditionelle Stilrichtung des angegebenen Musters; sie benennt kein einzelnes, zusätzlich belegtes Motiv und keine weitere Herkunft.
Die feine Handknüpfung unterstützt eine differenzierte Darstellung. Kleine Knoten erlauben es, Konturen eng zu führen und florale sowie geometrische Formen sorgfältig voneinander abzugrenzen. Seidenanteile können an einzelnen Stellen einen glatteren Glanz erzeugen, während die Schurwolle dem Gesamtbild eine weichere, textile Tiefe gibt. So entsteht ein Zusammenspiel aus matteren und lichtreflektierenden Flächen, ohne dass die Gestaltung ihren handwerklichen Charakter verliert.
Die Gestaltung orientalischer Teppiche ist historisch eng mit der Weitergabe von Ornamenten verbunden. Ranken, Blüten, stilisierte Blätter und geometrische Teilungen werden nicht nur dekorativ eingesetzt, sondern schaffen Rhythmus und Zusammenhang innerhalb des Teppichfeldes. Wiederholungen können Ruhe erzeugen, während variierte Details die Zeichnung lebendig halten. Bei einem handgeknüpften Stück wird diese Ordnung Knoten für Knoten umgesetzt, wodurch die Musterstruktur unmittelbar mit dem Herstellungsprozess verbunden ist.
Ein solches Design lässt sich in unterschiedliche Raumkonzepte einordnen, weil florale und geometrische Grundformen sowohl traditionell als auch zurückhaltend wirken können. Die Gestaltung steht dabei nicht für eine moderne Druckoptik, sondern für eine orientalische Teppichsprache, die aus Linien, Flächen und wiederkehrenden Ornamenten aufgebaut ist. Der Teppich wird mit frischen Farben und feinen Details beschrieben.
Besonderheiten
Zu den besonderen Angaben dieses Stücks gehören seine Einordnung als Super Nain 9la, die handgeknüpfte Ausführung und die feine Knotendichte. Der Teppich ist ein Unikat und wird mit Echtheitszertifikat angeboten. Sein Zustand ist als neu und sehr gut angegeben. Damit verbindet das Stück eine traditionelle iranische Teppichbezeichnung mit einer klar dokumentierten Material- und Herstellungsbeschreibung.
Der Teppich ist für Fußbodenheizung geeignet. Die Materialkombination aus Schurwolle und Seide sowie die handwerkliche Ausführung bestimmen seine Haptik und sein Erscheinungsbild. Für die Pflege empfiehlt sich regelmäßiges, schonendes Saugen ohne kräftiges Schrubben. Frische Flecken können vorsichtig mit einem feuchten Tuch behandelt werden; eine professionelle Reinigung in größeren Abständen kann die textile Oberfläche sachgerecht erhalten.
FAQ
Wie pflege ich den Perserteppich?
Regelmäßiges vorsichtiges Saugen eignet sich für die laufende Pflege. Starkes Schrubben sollte vermieden werden, damit Flor und Muster nicht unnötig beansprucht werden. Frische Flecken werden am besten zeitnah mit einem feuchten Tuch aufgenommen. Für eine gründliche Behandlung kann eine professionelle Teppichreinigung in größeren zeitlichen Abständen sinnvoll sein.
Wo kann der Perserteppich eingesetzt werden?
Das orientalische Muster mit floralen und geometrischen Elementen lässt sich in verschiedene Wohnbereiche einordnen. Geeignet sind beispielsweise Wohnzimmer, Esszimmer oder Arbeitszimmer. Entscheidend ist, dass der Teppich auf einem geeigneten, ebenen Untergrund liegt und entsprechend seiner handgeknüpften, textilen Oberfläche behandelt wird.
Ist der Teppich für Fußbodenheizung geeignet?
Ja. Der Teppich ist für Fußbodenheizung geeignet. Seine Materialien und die handgeknüpfte Konstruktion können daher auch in Räumen eingesetzt werden, in denen eine Fußbodenheizung vorhanden ist. Für eine sachgerechte Nutzung sollte die Heizung entsprechend den technischen Vorgaben des Raumes betrieben werden.
Zusätzliche Informationen
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| Form | |
| Herkunft | |
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