






Perserteppich Nain 292 x 197 cm Wolle handgeknüpft
1431$
Handgeknüpfter Nain Perserteppich | Knotendichte: 12-Lah, ca. 200.000 Knoten/m² | Material: Flor Wolle mit Seidenakzenten | Größe: 292 x 197 cm | Muster: Klassisch florale Motive | Zustand: Sehr gut
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Beschreibung
Nain Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Perserteppich aus Nain ist handgeknüpft. Seine Knüpfung wird als 12-Lah bezeichnet und weist eine Dichte von etwa 200.000 Knoten pro Quadratmeter auf. Die Bezeichnung 12-Lah gehört zur Qualitäts- und Einteilungssprache der Nain-Teppiche. Bei Nain wird die Lah-Zahl verwendet, um unterschiedliche Knüpfdichten voneinander zu unterscheiden. Eine höhere Lah-Zahl steht dabei für eine gröbere Knüpfdichte als eine niedrigere Zahl. Die Angabe macht somit die Einordnung innerhalb der bekannten Nain-Qualitätsstufen verständlich.
Als Hauptmaterial des Flors ist Wolle angegeben. Ergänzt wird sie durch Seidenakzente, die in den Motiven eingesetzt werden. Wolle und Seide erfüllen bei handgeknüpften Teppichen unterschiedliche gestalterische und haptische Aufgaben. Wolle bildet einen strapazierfähigen und angenehm weichen Flor, während Seide für feine Akzente und eine veränderte Lichtwirkung verwendet werden kann. Bei Nain-Teppichen ist die Verbindung dieser Materialien Teil der traditionellen Gestaltung.
Handknüpfen bedeutet, dass die Knoten einzeln in die Kettfäden eingearbeitet werden. Reihe für Reihe entsteht so ein textile Fläche, in der das Muster direkt aus der Knüpfarbeit hervorgeht. Die genannte Knotendichte beschreibt die Feinheit dieser Arbeit, ohne die Herkunft, das Material oder das Muster zu ersetzen. Bei diesem Stück kommen die Wollbasis und die Seidenakzente gemeinsam mit der 12-Lah-Knüpfung zum Ausdruck.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus Nain in Zentraliran. Nain ist eine historische Stadt mit einer langen Tradition der Teppichproduktion. Die Stadt und ihre Umgebung gehören zu den bekannten iranischen Zentren für handgeknüpfte Teppiche. Nain-Teppiche werden mit einer klaren, sorgfältigen Formensprache und einer kontrollierten Knüpfarbeit verbunden. Ihre Einordnung als Perserteppiche verweist auf die iranische Herkunft und auf die gewachsene regionale Handwerkstradition.
Die Herstellung eines Nain-Teppichs verbindet Entwurf, Materialauswahl und geduldige Handarbeit. Ein Muster wird nicht einfach auf eine fertige Fläche aufgebracht, sondern während des Knüpfens aus Knoten aufgebaut. Kette und Flor bilden dabei die technische Grundlage des Teppichs. Die Knüpfenden orientieren sich an einer Vorlage und setzen die vorgesehenen Farben und Formen schrittweise um. Dadurch erhält jedes handgeknüpfte Stück seine eigene textile Ausführung.
Nain-Teppiche sind in verschiedenen Qualitätsstufen bekannt. Zu den gebräuchlichen Bezeichnungen gehören 4-Lah, 6-Lah, 9-Lah und 12-Lah. Diese Begriffe beziehen sich auf die Knüpfdichte und helfen dabei, die Feinheit verschiedener Nain-Teppiche zu beschreiben. Eine niedrigere Zahl steht für eine höhere Dichte, eine höhere Zahl für eine gröbere Dichte. Ein 4-Lah-Teppich kann mehr als eine Million Knoten pro Quadratmeter aufweisen, während ein 12-Lah-Teppich ungefähr 250.000 Knoten pro Quadratmeter haben kann. Die Werte dienen als allgemeine Einordnung der Qualitätsstufen; dieses Stück ist als 12-Lah mit etwa 200.000 Knoten pro Quadratmeter angegeben.
Die Region um Nain steht außerdem in Beziehung zu weiteren bedeutenden Teppichtraditionen des Iran. In der weiteren regionalen Umgebung werden auch Kashan- und Isfahan-Teppiche hergestellt. Kashan ist für komplexe Motive und reiche Farbtöne bekannt, Isfahan für detailreiche Entwürfe und den Einsatz von Seide. Tabriz und Ghom zählen ebenfalls zu den bekannten iranischen Teppichzentren. Diese Orte besitzen jeweils eigene historische Entwicklungen und Mustertraditionen. Sie sind jedoch nicht mit der Herkunft dieses Teppichs gleichzusetzen: Dieses Stück stammt aus Nain in Zentraliran.
Die iranische Teppichkultur umfasst zahlreiche regionale Schulen. Unterschiede zeigen sich in der Auswahl der Ornamente, in der Farbwirkung, in der Knüpfdichte und in der Behandlung von Wolle und Seide. Nain steht innerhalb dieser Vielfalt für eine Tradition, in der feine florale Kompositionen und eine präzise Ausführung eine wichtige Rolle spielen. Die handwerkliche Weitergabe von Entwürfen und Techniken verbindet ältere Formen mit der Herstellung von Teppichen für heutige Wohnräume.
Design und Muster
Das Muster dieses Nain-Perserteppichs besteht aus klassisch floralen Motiven. Florale Ornamente gehören zu den typischen Gestaltungselementen der Nain-Tradition. Sie können Blüten, Blattranken und ineinandergreifende Pflanzenformen umfassen. Solche Motive werden in der Knüpfvorlage geordnet und anschließend Knoten für Knoten ausgeführt. Die Wirkung entsteht aus dem Zusammenspiel kleiner Einzelornamente und einer übergeordneten Komposition.
Neben floralen Entwürfen sind bei Nain auch Medaillonkompositionen verbreitet. Ein Medaillon kann als zentraler Blickpunkt dienen, während Ranken und Blüten die Fläche darum strukturieren. Andere Entwürfe verteilen die floralen Formen über das gesamte Feld oder verbinden sie mit einer Bordüre. Welche Anordnung gewählt wird, hängt vom jeweiligen Entwurf ab. Für dieses Stück ist die Gestaltung als klassisch floral beschrieben; eine zusätzliche Bezeichnung als Medaillonmuster wird nicht gemacht.
Die feine Wirkung vieler Nain-Muster beruht auf der sorgfältigen Ausarbeitung von Konturen und kleinen Ornamenten. Seide wird bei solchen Teppichen häufig in den Motiven eingesetzt und kann dort einen schimmernden Glanz erzeugen. Bei diesem Teppich sind Seidenakzente als Bestandteil des Materials angegeben. Sie setzen innerhalb des Wollflors besondere Akzente, ohne die textile Grundlage des Teppichs zu verändern. Das Ergebnis ist eine Verbindung aus wollener Fläche und punktuell verfeinerter Ornamentik.
Florale Muster besitzen in der persischen Teppichkunst eine lange Tradition. Pflanzenformen werden stilisiert, rhythmisch wiederholt und zu zusammenhängenden Rapporten verbunden. Eine Ranke kann dabei mehrere Blüten miteinander verknüpfen, während Blätter Übergänge zwischen größeren und kleineren Formen schaffen. Die Motive bleiben nicht naturgetreue Abbildungen, sondern werden in eine dekorative Ordnung überführt. Diese Ordnung macht das Muster auch aus größerer Entfernung als zusammenhängende Komposition lesbar.
Die Farbgestaltung von Nain-Teppichen wird häufig mit sanften und harmonischen Tönen verbunden. Solche Farbstimmungen lassen sich in klassische wie auch in modern eingerichtete Räume integrieren. Die Farbwirkung eines Teppichs entsteht aus dem Verhältnis von Grundfläche, Ornamenten, Konturen und den verwendeten Materialien. Besonders Seidenakzente können das Licht anders aufnehmen als Wolle und dadurch einzelne Musterbereiche hervorheben. Die konkrete Beschreibung dieses Stücks nennt die florale Gestaltung und Seidenakzente, nicht jedoch einzelne Farbtöne.
Ein Muster ist bei einem handgeknüpften Teppich zugleich Bild und Arbeitsplan. Jede Form wird in einzelne Farbfelder und Knotengruppen übersetzt. Die Knüpfenden müssen dabei die Reihenfolge, die Konturen und die Wiederholung der Ornamente beachten. Kleine Abweichungen gehören zur handwerklichen Entstehung eines Einzelstücks. Die klassisch florale Gestaltung dieses Nain-Teppichs steht somit für eine dekorative Tradition, die durch präzise textile Arbeit umgesetzt wird.
Besonderheiten
Zu den besonderen Merkmalen dieses Stücks gehören seine Herkunft aus Nain, die handgeknüpfte Ausführung, die Einordnung als 12-Lah und die angegebene Knotendichte von etwa 200.000 Knoten pro Quadratmeter. Der Flor besteht aus Wolle und enthält Seidenakzente. Das Muster ist klassisch floral. Der Zustand wird als sehr gut beschrieben.
Nain-Teppiche werden allgemein wegen ihrer Knüpfdichte, der Verbindung von Wolle und Seide sowie ihrer kunstvollen floralen Muster geschätzt. Wolle gilt als strapazierfähig und weich; die Seidenakzente ergänzen die Gestaltung durch ihre feine Wirkung. Außerdem werden Nain-Teppiche als pflegeleicht und widerstandsfähig gegen Abnutzung beschrieben. Diese Eigenschaften erklären ihre Eignung für unterschiedliche Wohnbereiche. Für die Pflege empfiehlt sich regelmäßiges Absaugen, der Schutz vor direkter Sonne und bei Bedarf eine professionelle Reinigung.
FAQ
Wie pflege ich meinen Perserteppich aus Nain?
Regelmäßiges Absaugen entfernt Staub und Schmutz aus dem Flor. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, damit die Farben nicht ausbleichen. Bei stärkerem Reinigungsbedarf ist eine professionelle Teppichreinigung sinnvoll. Die Verbindung aus Wolle und Seidenakzenten sollte dabei fachgerecht behandelt werden. Eine schonende, regelmäßige Pflege unterstützt die Schönheit und die Langlebigkeit des handgeknüpften Teppichs.
Kann ich einen Nain-Teppich in jedem Raum verwenden?
Ja. Nain-Teppiche werden als strapazierfähig und pflegeleicht beschrieben und können deshalb in verschiedenen Räumen eingesetzt werden. Geeignet sind Wohnräume, Schlafzimmer und Flure. Die klassisch florale Gestaltung lässt sich sowohl mit klassischer als auch mit moderner Einrichtung verbinden. Entscheidend sind eine passende Platzierung, der Schutz vor direkter Sonneneinstrahlung und eine regelmäßige, schonende Pflege.
Was macht Nain-Teppiche besonders?
Nain-Teppiche verbinden eine vergleichsweise feine Knüpftradition mit Materialien wie Wolle und Seide. Typisch sind kunstvolle florale Muster und eine sorgfältig ausgeführte Handarbeit. Die Lah-Bezeichnung ordnet die Teppiche nach ihrer Knüpfdichte ein. Dieses Stück ist als 12-Lah mit etwa 200.000 Knoten pro Quadratmeter angegeben. Seine Herkunft aus Nain, der Wollflor mit Seidenakzenten und der sehr gute Zustand ergänzen die charakteristischen Merkmale.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |














