






Perserteppich Nain 290 x 80 cm handgeknüpft (Verkauft)
1022$
Handgeknüpfter Nain Perserteppich | Material: Flor Wolle, Kette Baumwolle | Größe: 290 x 80 cm | Muster: Orientalisch mit Blumenmotiven | Zustand: Neu ohne Etikett, Top Zustand
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VERSANDPARTNERInventarnummer: E5373857
Beschreibung
Nain Kashmari Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Perserteppich ist handgeknüpft und besteht aus hochwertiger Wolle und Baumwolle. Die handwerkliche Fertigung ist ein wesentliches Merkmal persischer Teppiche: Knoten werden von Hand in das Grundgewebe eingearbeitet, sodass ein eigenständiges Einzelstück entsteht. Die Wolle bildet den Flor und sorgt für eine angenehm textile Oberfläche. Baumwolle gehört ebenfalls zur Materialangabe dieses Teppichs und ergänzt den Aufbau des Gewebes.
Die Bezeichnung handgeknüpft beschreibt eine traditionelle Arbeitsweise, bei der der Teppich nicht maschinell gefertigt wird. Jeder Abschnitt des Musters wird im Verlauf der Arbeit aus einzelnen Knoten aufgebaut. Dadurch besitzt ein handgeknüpfter Teppich eine eigene Ausführung und ist als Einzelstück zu betrachten. Bei diesem Exemplar verbinden sich die handwerkliche Herstellung und die Verwendung von Wolle und Baumwolle zu einer klassischen persischen Teppichausführung.
Der Teppich wird als neu ohne Etikett und als Top Zustand geführt. Diese Zustandsangabe gehört zur Beschreibung des angebotenen Stücks. Außerdem ist er für Fußbodenheizung geeignet. Die Materialangabe nennt hochwertige Wolle und Baumwolle; weitere Fasern werden für dieses Exemplar nicht angegeben.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus dem Iran und ist als Perserteppich eingeordnet. Iran besitzt eine lange und vielfältige Teppichtradition, in der regionale Werkstätten eigene Vorstellungen von Zeichnung, Farbwirkung und handwerklicher Ausführung entwickelt haben. Die Herstellung von Teppichen ist dort eng mit überlieferten Formen des Knüpfens verbunden. Muster werden nicht nur als dekorative Flächen verstanden, sondern als Bestandteil einer über Generationen weitergegebenen Gestaltungssprache.
Nain ist eine bekannte Bezeichnung innerhalb der persischen Teppichwelt. Teppiche aus Nain werden häufig mit klar gegliederten Kompositionen, feinen floralen Motiven und einer zurückhaltenden, ausgewogenen Farbwirkung verbunden. Die Stadt liegt in Zentraliran und steht in der regionalen Tradition von Werkstätten, die klassische persische Ornamentik in sorgfältig geordneten Entwürfen umsetzen. Die Bezeichnung Nain Kashmari dieses Stücks verweist auf die im Titel genannte Ausführung.
Persische Teppiche unterscheiden sich je nach Herkunftsgebiet deutlich voneinander. Tabriz ist für detailreiche Zeichnungen und vielfältige Kompositionen bekannt, während Isfahan häufig mit sorgfältig proportionierten floralen Entwürfen verbunden wird. Kashan besitzt ebenfalls eine lange Tradition und ist für dekorative, häufig floral geprägte Teppiche bekannt. Diese Ortsbezeichnungen beschreiben jeweils eigene regionale Entwicklungen; sie sind nicht austauschbar. Dieses Stück ist als Nain Kashmari bezeichnet und stammt aus dem Iran.
Die iranische Teppichkunst umfasst sowohl nomadische als auch städtische und regionale Werkstatttraditionen. In städtischen Zentren werden Muster oft nach Entwürfen organisiert, die ein Zentrum, ein Feld und eine Bordüre aufeinander beziehen. Andere Traditionen arbeiten freier oder stärker geometrisch. Gemeinsam ist vielen persischen Teppichen die Verbindung von handwerklicher Wiederholung und einem festen Formenvorrat. So entsteht ein Teppich, in dem technische Arbeit und kulturell vertraute Ornamentik zusammenwirken.
Überlieferte persische Muster wurden über lange Zeit weiterentwickelt und an die jeweiligen Werkstätten angepasst. Farben, Blütenformen, Ranken und Bordüren können dabei unterschiedlich interpretiert werden. Die Herkunft eines Teppichs ist deshalb nicht allein an einem einzelnen Ornament abzulesen. Entscheidend ist das Zusammenspiel aus regionaler Tradition, Entwurf und Ausführung. Bei diesem Teppich sind Iran sowie die Bezeichnung Nain Kashmari als Herkunfts- und Einordnungsangaben genannt.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs wird als orientalisch mit Blumenmotiven beschrieben. Florale Muster gehören zu den prägenden Gestaltungstraditionen persischer Teppiche. Blüten, Blätter und Ranken können zu einem wiederkehrenden Rapport verbunden oder in einer übergeordneten Komposition angeordnet werden. Die Blumenmotive verleihen der Fläche eine klar erkennbare ornamentale Struktur, ohne dass damit eine konkrete zusätzliche Herkunftsangabe verbunden ist.
In der persischen Ornamentik werden Pflanzenformen meist nicht als naturgetreue Abbildung verstanden. Sie werden stilisiert, rhythmisch wiederholt und in das Verhältnis von Innenfeld und Bordüre eingebunden. Eine Blüte kann dabei als einzelnes Zeichen erscheinen oder Teil einer Ranke sein. Blätter können Richtungen vorgeben, Flächen verbinden und den Übergang zwischen einzelnen Ornamentgruppen gestalten. Diese Formensprache erklärt, warum florale Teppiche zugleich geordnet und bewegt wirken können.
Typische persische Kompositionen arbeiten mit einem zentralen Medaillon, einem allover angelegten Muster oder einer ausgewogenen Folge von floralen Elementen. Welche dieser Möglichkeiten vorliegt, wird für dieses Stück nicht näher ausgeführt. Fest steht die Angabe eines orientalischen Musters mit Blumenmotiven. Deshalb beschreibt die Produktdarstellung die florale Ornamentik, ohne ein nicht genanntes Medaillon, eine bestimmte Bordüre oder eine zusätzliche Musterbezeichnung zu behaupten.
Die Wirkung eines floralen Entwurfs entsteht durch Wiederholung, Abstand und eine sorgfältige Begrenzung der einzelnen Formen. Bordüren rahmen bei vielen persischen Teppichen das Innenfeld und geben der Komposition einen Abschluss. Schmale Nebenbordüren können den Übergang betonen, während eine breitere Hauptbordüre ein eigenes Ornamentfeld bildet. Solche Gestaltungsmittel gehören zur allgemeinen persischen Teppichtradition; über ihre konkrete Ausführung bei diesem Teppich macht die Beschreibung keine weiteren Angaben.
Nain-Entwürfe werden häufig mit feinen Blüten, geschwungenen Ranken und einer kontrollierten Anordnung verbunden. Die Mustertradition kann sowohl dicht belegte als auch ruhigere Flächen hervorbringen. Entscheidend ist die Balance zwischen wiederkehrenden Ornamenten und freien Bereichen. Beim vorliegenden Teppich ist die florale, orientalische Musterung als wesentliches Gestaltungsmerkmal genannt. Sie ordnet die Oberfläche in eine traditionelle persische Bildsprache ein.
Persische Muster besitzen neben ihrer dekorativen Funktion auch eine kulturelle Dimension. Formen werden über lange Zeit überliefert, verändert und neu kombiniert. Dadurch können vertraute Motive in unterschiedlichen Regionen verschieden erscheinen. Blumenmotive stehen in dieser Tradition für eine Gestaltung, die Naturformen in ein textiles Ornament übersetzt. Der Teppich verbindet diese allgemein persische Mustersprache mit der im Titel genannten Nain-Kashmari-Bezeichnung.
Besonderheiten
Zu den besonderen Angaben dieses Stücks gehören seine handgeknüpfte Herstellung, die Materialkombination aus hochwertiger Wolle und Baumwolle sowie die Einordnung als Perserteppich aus dem Iran. Der Teppich ist als neu ohne Etikett und als Top Zustand beschrieben. Außerdem eignet er sich für Räume mit Fußbodenheizung. Diese Angaben beziehen sich auf das angebotene Einzelstück und ergänzen die klassische florale Gestaltung.
Die lange Läuferform macht den Teppich grundsätzlich für längliche Wohnbereiche, Durchgänge oder Eingangsbereiche interessant, ohne dass damit eine bestimmte Raumverwendung festgelegt wird. In der Einrichtung können orientalische Blumenmotive sowohl mit klassischen als auch mit modernen Möbeln kombiniert werden. Maßgeblich bleibt dabei die im Angebot genannte Ausführung: ein handgeknüpfter Nain-Kashmari-Perserteppich mit orientalischem Blumenmuster.
FAQ
Wie pflege ich einen Perserteppich richtig?
Für die allgemeine Pflege eines Perserteppichs empfiehlt sich regelmäßiges, schonendes Absaugen. Staub und lose Verschmutzungen werden dadurch entfernt, ohne die Oberfläche unnötig zu belasten. Eine professionelle Reinigung kann in größeren Abständen sinnvoll sein; in der Produktbeschreibung wird eine Reinigung einmal jährlich als Orientierung genannt. Direkte, intensive Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, damit die Farben möglichst nicht ausbleichen. Bei Flecken ist eine fachgerechte Behandlung ratsam.
Woher stammen Perserteppiche?
Perserteppiche stammen traditionell aus dem Iran, der für seine vielfältigen regionalen Knüpftraditionen bekannt ist. Zu den häufig genannten Teppichregionen gehören unter anderem Isfahan, Tabriz und Kashan. Jede Region entwickelte eigene Formen, Farbkonzepte und Mustertraditionen. Dieses Stück ist als Nain Kashmari bezeichnet und hat Iran als Herkunft. Die Herkunftsangabe sollte deshalb von allgemeinen Bezeichnungen anderer persischer Teppichregionen unterschieden werden.
Was macht diesen Perserteppich besonders?
Seine Besonderheit liegt in der Verbindung aus handgeknüpfter Fertigung, hochwertiger Wolle und Baumwolle, iranischer Herkunft und einem orientalischen Muster mit Blumenmotiven. Hinzu kommen die Angaben neu ohne Etikett, Top Zustand und für Fußbodenheizung geeignet. Die Nain-Kashmari-Bezeichnung ordnet das Stück in eine persische Tradition ein. Da jeder handgeknüpfte Teppich als eigenes Einzelstück entsteht, besitzt auch dieses Exemplar seine individuelle Ausführung.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Material |















