





Perserteppich Nain 290 x 198 cm Wolle handgeknüpft
1769$
Handgeknüpfter Nain Perserteppich | Knotendichte: 12-Lah (ca. 200.000 Knoten/m²) | Material: Flor Wolle mit Seide | Größe: 290 x 198 cm | Muster: Klassisch florale Motive mit Medaillon | Zustand: Sehr gut
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 2A529FEA
Beschreibung
Nain Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Nain-Perserteppich ist handgeknüpft und besteht aus Wolle mit Seide. Die Verbindung beider Materialien gehört zur überlieferten Gestaltung feiner Nain-Teppiche. Wolle bildet dabei den wesentlichen Flor und verleiht der Oberfläche eine textile, belastbare Struktur. Seide wird in Nain-Arbeiten eingesetzt, um einzelne Partien des Musters klarer hervorzuheben und der Zeichnung eine feinere Wirkung zu geben.
Die handwerkliche Herstellung entsteht Knoten für Knoten. Ein Teppich wird nicht als fertige Fläche produziert, sondern aus einer Folge sorgfältig gesetzter Knoten aufgebaut. Dadurch können florale Linien, Blätter und Konturen differenziert ausgearbeitet werden. Die Knüpfdichte dieses Stücks ist mit 12-Lah und etwa 200.000 Knoten pro Quadratmeter angegeben. Diese Einordnung beschreibt die Feinheit der geknüpften Struktur und steht im Zusammenhang mit der detailreichen Musterzeichnung.
Wolle und Seide erfüllen in einem solchen Teppich unterschiedliche Aufgaben. Wolle sorgt für eine griffige Floroberfläche, während Seide durch ihre glattere Faser eine feinere Lichtwirkung erzeugen kann. Bei Nain-Teppichen wird diese Kombination traditionell mit hellen Farbfeldern und präzisen Ornamenten verbunden. Die handgeknüpfte Ausführung bleibt dabei unmittelbar mit dem Aufbau des Teppichs verbunden: Jede einzelne Musterpartie wird während des Knüpfens ausgebildet.
Herkunft und Tradition
Nain liegt in Zentralpersien in der Region Isfahan und ist als Herkunftsort fein gearbeiteter Perserteppiche bekannt. Die Stadt entwickelte eine eigene Teppichtradition, in der helle Grundwirkungen, präzise florale Zeichnungen und eine feine Knüpfarbeit eine zentrale Rolle spielen. Nain-Teppiche werden deshalb nicht allein durch ihren Namen, sondern durch das Zusammenspiel von Herkunft, Materialwahl und charakteristischer Gestaltung erkannt.
Die Teppichherstellung in Nain steht in der persischen Tradition, in der Muster über Kartons, Vorlagen und eingeübte Ornamentformen weitergegeben werden. Ein Knüpfer oder eine Knüpferin setzt die vorgesehenen Farben und Linien schrittweise in die Kette ein. Reihe für Reihe wächst daraus eine zusammenhängende Fläche. Die Qualität der Ausführung hängt von der Genauigkeit der Knoten, der Gleichmäßigkeit der Reihen und der sauberen Umsetzung der Zeichnung ab.
Für Nain ist eine helle, ausgewogene Farbwirkung typisch. Neben Weiß- und Cremetönen können Blau, Beige und weitere gedämpfte oder klare Nuancen die florale Komposition bestimmen. Solche Farbfelder schaffen einen ruhigen Hintergrund für die Ornamente und lassen die Konturen des Musters deutlich hervortreten. Die Helligkeit ist dabei kein Hinweis auf eine moderne Herstellung, sondern gehört zur bekannten Formensprache vieler Nain-Teppiche.
Die Einteilung nach Lah bezeichnet bei Nain-Teppichen eine Qualitäts- und Feinheitsstufe der Knüpfung. Sie wird im Handel verwendet, um die Dichte und damit die Detailfähigkeit der Arbeit einzuordnen. Unterschiedliche Stufen erlauben verschiedene Ausprägungen von Musterfeinheit und Oberflächenwirkung. Bei diesem Teppich ist die Einstufung als 12-Lah Bestandteil seiner Beschreibung; sie ergänzt die Angaben zu Herkunft, Material und handgeknüpfter Verarbeitung.
Nain gehört zum weiteren Teppichraum von Zentralpersien und steht in engem kulturellem Zusammenhang mit Isfahan. Auch Teppiche aus Isfahan, Kerman oder Tabriz können florale Kompositionen und hochwertige Materialien zeigen. Dennoch bleibt die Bezeichnung Nain auf die Herkunft und Tradition dieser Stadt bezogen. Ähnliche Ornamentideen verbinden die Regionen, ohne ihre jeweiligen handwerklichen Eigenheiten aufzuheben.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs wird als klassisch floral mit Medaillon beschrieben. Im Zentrum steht damit ein hervorgehobenes Ornament, von dem sich die übrige Komposition ausbreitet. Florale Formen wie Blüten, Blätter, Ranken und geschwungene Linien werden in der persischen Teppichkunst häufig rhythmisch geordnet. Sie verbinden das zentrale Motiv mit dem umliegenden Feld und sorgen für eine geschlossene Gesamtzeichnung.
Ein Medaillon kann rund, oval, polygonal oder aus ineinandergreifenden Konturen aufgebaut sein. Entscheidend ist seine Funktion als optischer Mittelpunkt. Bei einem klassischen Nain-Muster wird das Zentrum meist durch fein gegliederte florale Details ergänzt, sodass zwischen dem Hauptmotiv und den Nebenornamenten ein ausgewogenes Verhältnis entsteht. Die Zeichnung wirkt dadurch geordnet, ohne auf die Wirkung einzelner Pflanzenformen zu verzichten.
Florale persische Muster beruhen häufig auf Wiederholung und Variation. Eine Ranke kann sich spiegeln, eine Blattform kann in abgewandelter Größe erneut erscheinen, und kleinere Blüten können Übergänge zwischen größeren Ornamenten bilden. Diese Ordnung lässt das Muster zusammenhängend erscheinen. Zugleich ermöglicht die feine Knüpfung, schmale Linien und kleine Details sauber voneinander zu unterscheiden.
Nain-Teppiche sind für helle, lebendige Farbwirkungen und detailreiche Muster bekannt. Diese Eigenschaften unterstützen das klassische Medaillon besonders gut. Ein heller Fond kann das Zentrum und die floralen Konturen deutlich sichtbar machen, während farbige Akzente die verschiedenen Ebenen der Komposition voneinander trennen. Die Farbwirkung hängt dabei immer mit der konkreten Gestaltung und der verwendeten Wolle und Seide zusammen.
Die Bordüre bildet den äußeren Rahmen eines solchen Teppichs. In der persischen Mustertradition nimmt sie die florale Sprache des Innenfeldes auf und führt sie in einem umlaufenden Rhythmus weiter. Neben einer Hauptbordüre können schmalere Begleitstreifen eingesetzt werden. Sie schaffen einen Übergang zwischen dem zentralen Feld und dem Rand und geben der Gesamtzeichnung einen klaren Abschluss.
Ein klassisches florales Medaillon lässt sich sowohl in traditionell als auch in zeitgemäß eingerichteten Räumen einordnen. Diese Einsetzbarkeit beruht auf der klaren Symmetrie, den geordneten Ranken und der ausgewogenen Farbgestaltung. Der Teppich bleibt dabei ein persisches Musterstück aus der Nain-Tradition; seine Wirkung entsteht aus dem handgeknüpften Aufbau und der sorgfältig gegliederten Ornamentik, nicht aus einer vereinfachten Druckzeichnung.
Besonderheiten
Zu den konkreten Merkmalen dieses Stücks gehören seine Herkunft aus Nain in Zentralpersien, die handgeknüpfte Ausführung, die Verwendung von Wolle mit Seide und die Einordnung als 12-Lah. Das Muster verbindet klassische florale Motive mit einem Medaillon. Der Zustand ist als sehr gut angegeben.
Die Kombination aus feiner Knüpfstruktur, floraler Zeichnung und zentralem Medaillon macht die gestalterische Zuordnung klar. Wolle und Seide prägen dabei gemeinsam die Oberfläche und die Darstellung der Ornamente. Die helle, detailreiche Formensprache gehört zum bekannten Erscheinungsbild von Nain-Teppichen, während die konkrete Bewertung des Zustands dieses einzelnen Teppichs mit sehr gut angegeben ist.
FAQ
Wie pflege ich meinen Nain-Perserteppich richtig?
Regelmäßiges, vorsichtiges Absaugen entfernt lose Verschmutzungen aus dem Flor. Die Düse sollte dabei ohne unnötigen Druck geführt werden, damit die Oberfläche geschont wird. Für eine gründliche Reinigung empfiehlt sich gelegentlich eine fachgerechte Teppichwäsche. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, weil sie Farben mit der Zeit verändern oder ausbleichen kann. Verschüttete Flüssigkeiten sollten möglichst rasch und ohne starkes Reiben aufgenommen werden.
Was macht einen Nain-Teppich so besonders?
Nain-Teppiche verbinden eine feine Knüpfarbeit mit hellen Farbwirkungen, floralen Ornamenten und häufig einem zentralen Medaillon. Die Herstellung aus Wolle und Seide verbindet eine strukturierte Oberfläche mit fein ausgearbeiteten Musterdetails. Ihre Eigenart liegt außerdem in der Verbindung zur Stadt Nain in Zentralpersien und zu deren langjähriger persischer Teppichtradition. Die Einteilung nach Lah dient dabei zur Beschreibung der Knüpfdichte und Feinheit.
Welche Größen sind für Nain-Perserteppiche erhältlich?
Nain-Perserteppiche werden in unterschiedlichen Formaten hergestellt. Dazu gehören schmale Läufer ebenso wie größere Teppiche für Wohnräume. Diese Bandbreite ermöglicht ihre Verwendung in verschiedenen Raumzusammenhängen und bei unterschiedlichen Einrichtungskonzepten. Das vorliegende Stück ist als großformatiger Teppich beschrieben. Seine konkrete Größe wird in den Produktangaben genannt; die allgemeine Tradition der Nain-Teppiche umfasst jedoch zahlreiche Formate.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |













