






Perserteppich Nain 290 x 197 cm Wolle handgeknüpft
€ 2250
Handgeknüpfter Nain Perserteppich | Knotendichte: handgeknüpft | Material: Flor Wolle, Kette Baumwolle | Größe: 290 x 197 cm | Muster: orientalisch mit Blumenmotiven | Zustand: neu ohne Etikett, Top Zustand
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 5619DEF4
Beschreibung
Nain Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Nain Perserteppich ist handgeknüpft. Seine Materialangabe nennt Wolle und Baumwolle: Der Flor besteht aus Wolle, während die Kette aus Baumwolle gefertigt ist. Damit sind die beiden im Teppich verwendeten Materialien klar ausgewiesen. Die Kombination aus einem Wollflor und einer Baumwollkette gehört zu den traditionellen Materialaufteilungen, die bei handgeknüpften Teppichen eine wichtige Rolle spielen. Wolle wird für den sichtbaren Flor verwendet, weil sie sich zu einem dichten, angenehm griffigen Teppichbild verarbeiten lässt. Baumwolle wird als Kettenmaterial eingesetzt und bildet die textile Grundlage, an der die Knoten befestigt werden.
Handknüpfen ist eine textile Arbeitsweise, bei der der Flor Knoten für Knoten aufgebaut wird. Anders als bei einem bedruckten oder maschinell erzeugten Muster entsteht das Erscheinungsbild dabei aus der Verbindung von Knoten, Schussfäden und Flor. Die Ausführung erfordert einen Webstuhl, eine vorbereitete Kette und eine fortlaufende manuelle Bearbeitung. Jede Reihe wird nach und nach ergänzt, bevor der Flor gesichert und die Oberfläche weiter ausgearbeitet wird. Bei diesem Teppich ist die Technik als handgeknüpft angegeben; zusätzliche Angaben zu einer bestimmten Knotenzahl oder zu einer exakten Knotendichte liegen nicht vor.
Der Wollflor prägt die Haptik und die sichtbare Oberfläche des Teppichs. Hochflor bezeichnet eine längere Florhöhe und damit eine deutlich ausgeprägte textile Oberfläche. Die Baumwollkette bleibt im fertigen Erscheinungsbild weitgehend im Hintergrund, ist für die Form des geknüpften Gewebes jedoch wesentlich. Material und Technik sind bei einem Orientteppich eng miteinander verbunden: Der Flor trägt Farbe und Muster, die Kette hält die einzelnen Arbeitsgänge zusammen. Für diesen Nain sind Wolle im Flor, Baumwolle in der Kette und die handgeknüpfte Verarbeitung die ausgewiesenen Angaben.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus dem Iran und wird als Nain Perserteppich bezeichnet. Nain ist eine bedeutende Teppichstadt in Zentraliran und steht in der Teppichkunde für eine klar erkennbare persische Webtradition. Die Stadt liegt in einer trockenen Landschaft zwischen wichtigen historischen Zentren des Landes. Ihre Teppichherstellung entwickelte sich im 20. Jahrhundert zu einem eigenständigen Bereich der iranischen Handwerkskultur. Nain-Teppiche sind Teil der persischen Tradition, in der Entwurf, Farbgestaltung und manuelle Fertigung über Generationen weitergegeben wurden.
Persische Teppiche entstehen nicht nach einem einzigen regionalen Schema. Iranische Zentren wie Nain, Isfahan, Tabriz und Kashan haben jeweils eigene Vorlieben für Aufbau, Ornamentik, Farbwirkung und Komposition. Nain wird häufig mit einer geordneten Zeichnung, feinen floralen Details und einer eher ausgewogenen Gesamtwirkung verbunden. Diese Einordnung beschreibt die regionale Tradition; sie ersetzt nicht die konkreten Angaben zu einem einzelnen Stück. Bei diesem Teppich sind als individuelle Fakten Nain und Iran ausgewiesen.
Die Geschichte persischer Teppiche ist mit der Entwicklung von Nomaden-, Dorf- und Stadtwerkstätten verbunden. In städtischen Werkstätten werden Entwürfe häufig sorgfältig vorbereitet, bevor sie auf den Webstuhl übertragen werden. Ein Muster kann dabei auf einem Plan beruhen, der die Anordnung von Bordüren, Feld und zentralen oder wiederholten Ornamenten vorgibt. Die Knüpferinnen und Knüpfer setzen diese Vorlage mit farbigen Fäden und regelmäßigen Arbeitsschritten um. Gleichzeitig bleibt die Handarbeit sichtbar, weil die Ausführung nicht aus einem industriellen Druckprozess stammt.
Nain gehört zu den Orten, deren Teppiche weltweit unter ihrem Ortsnamen gehandelt werden. Der Name verweist auf eine iranische Herkunft und auf eine regionale Gestaltungstradition, nicht auf ein einheitliches Aussehen jedes einzelnen Teppichs. Auch innerhalb einer Provenienz gibt es Unterschiede bei Format, Flor, Farbpalette, Musteraufbau und Ausführung. Die persische Teppichkultur umfasst sowohl streng symmetrische Ornamente als auch freiere Blumenzeichnungen. Ihre Bedeutung liegt nicht nur in der Nutzung als Bodenbelag, sondern auch in der Weitergabe textiler Kenntnisse, zeichnerischer Systeme und regionaler Formen.
Die handgeknüpfte Herstellung verbindet den Teppich mit dieser langen Tradition. Ein geknüpfter Teppich wird während seiner Entstehung fortlaufend aufgebaut, statt als fertige Fläche aus einer Maschine zu kommen. Dadurch können klassische Entwürfe, florale Wiederholungen und differenzierte Bordüren in einer textilen Struktur umgesetzt werden. Die Herkunft Iran und die Bezeichnung Nain ordnen das Stück in die persische Teppichgeschichte ein, während Material, Zustand und Muster die individuellen Produktangaben bilden.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs ist orientalisch und mit Blumenmotiven gestaltet. Florale Ornamente gehören zu den prägenden Ausdrucksformen persischer Teppiche. Sie können einzelne Blüten, Blattranken, stilisierte Zweige und wiederkehrende pflanzliche Formen umfassen. In einer geordneten Komposition werden solche Elemente oft so angelegt, dass das Auge zwischen einem zentralen Feld, umlaufenden Bordüren und kleineren Füllmotiven bewegt wird. Bei diesem Stück ist die florale Ausrichtung ausdrücklich genannt; eine genaue Beschreibung von Medaillon, Feldaufteilung oder Farbpalette liegt nicht vor.
Blumenmotive sind in der persischen Ornamentik keine naturgetreue Abbildung eines Gartens. Häufig werden Pflanzenformen vereinfacht, rhythmisiert und symmetrisch angeordnet. Aus einer Blüte kann ein wiederkehrendes Ornament werden, aus einer Ranke ein verbindendes Linienmotiv. Diese Übertragung von Natur in ein textiles Zeichen macht florale Muster über größere Flächen lesbar. Die Knüpftechnik unterstützt diese Wirkung, weil jedes farbige Detail in die Struktur des Flors eingebunden wird.
Die Bezeichnung orientalisch beschreibt hier die Musterwelt, nicht einen zusätzlichen Herkunftsort. Der Teppich bleibt ein iranischer Perserteppich aus Nain. In der allgemeinen Teppichsprache werden orientalische Muster häufig mit floralen, geometrischen oder medaillonartigen Formen verbunden. Persische Entwürfe zeichnen sich dabei oft durch eine sorgfältige Balance von Wiederholung und Variation aus. Eine Bordüre kann das innere Feld rahmen, während kleinere Motive Zwischenräume füllen und die Komposition zusammenhalten. Welche dieser Gestaltungselemente bei diesem Teppich tatsächlich vorhanden sind, wird nicht näher angegeben und bleibt daher offen.
Die Nain-Tradition wird häufig mit einer kontrollierten Zeichnung und einer klaren, fein gegliederten Ornamentik in Verbindung gebracht. Das bedeutet nicht, dass jedes Nain-Muster gleich aufgebaut ist. Werkstatt, Entwurf, Florhöhe und Farbwahl können das Erscheinungsbild verändern. Die florale Gestaltung dieses Exemplars lässt sich deshalb als ausgewiesenes Merkmal benennen, ohne weitere Einzelheiten hinzuzufügen. Sichtbar ist eine textile Interpretation von Blumenmotiven, die über die Handarbeit in den Flor übertragen wurde.
Persische Muster haben zudem eine historische Verbindung zu Garten- und Pflanzenbildern. Der Garten gilt in der persischen Kultur als geordneter, von Wasserläufen und Wegen gegliederter Raum. In Teppichentwürfen können florale Formen diese Vorstellung aufnehmen, ohne eine konkrete Landschaft abzubilden. Ranken, Blüten und Blätter erzeugen Rhythmus und eine visuelle Verbindung zwischen einzelnen Bereichen. Die Motive werden dabei nicht lose auf die Oberfläche gesetzt, sondern durch die Knoten dauerhaft in das Gewebe integriert.
Auch die Wirkung eines Blumenmusters hängt von Flor und Licht ab. Ein Hochflor kann die Konturen weicher erscheinen lassen und den Wechsel zwischen den Farben durch die unterschiedliche Lage der Wollfasern beeinflussen. Das ist eine allgemeine Eigenschaft von Floroberflächen und keine zusätzliche Zustandsbeschreibung dieses Teppichs. Für dieses Stück sind das orientalische Muster mit Blumenmotiven, die Nain-Zuordnung, die iranische Herkunft und die handgeknüpfte Ausführung die maßgeblichen Angaben.
Besonderheiten
Der Teppich wird als neu ohne Etikett und in Top Zustand beschrieben. Diese Zustandsangabe gehört zu den individuellen Merkmalen des Stücks. Zusätzlich ist er als Hochflor ausgeführt. Die längere Florhöhe beeinflusst die fühlbare Oberfläche und unterscheidet den Teppich von einem flach gewebten Kelim. Eine Eignung für Fußbodenheizung ist angegeben. Damit verbindet dieses Einzelstück seine traditionelle handgeknüpfte Herstellung mit einer ausdrücklich genannten Nutzungsmöglichkeit im modernen Wohnbereich.
Die Angaben zu Zustand und Nutzung sind von der Herkunft und dem Muster getrennt zu betrachten. Nain und Iran bezeichnen die regionale Einordnung, Wolle und Baumwolle die Materialien, Blumenmotive die Gestaltung und Hochflor die Florhöhe. Zusammen ergeben diese Angaben ein klares Profil, ohne nicht genannte Details zu ergänzen. Zur Pflege sollten die allgemeinen Regeln für Wollteppiche beachtet werden: regelmäßiges, schonendes Saugen und eine fachgerechte Reinigung bei stärkerer Verschmutzung helfen, die Oberfläche zu erhalten.
FAQ
Wie pflege ich einen handgeknüpften Nain Perserteppich?
Regelmäßiges, vorsichtiges Staubsaugen entfernt losen Staub aus dem Flor. Flecken sollten möglichst sofort mit einem feuchten Tuch aufgenommen werden, ohne stark zu reiben. Bei einer gründlicheren Reinigung ist eine professionelle Teppichreinigung sinnvoll, besonders weil ein Hochflor mehr textile Oberfläche besitzt als ein flach gewebter Teppich. Eine fachgerechte Behandlung berücksichtigt Wolle, Baumwollkette, Färbung und Knüpftechnik. Direkte Experimente mit aggressiven Reinigungsmitteln sollten vermieden werden. So bleibt die handgeknüpfte Struktur möglichst schonend erhalten.
Woher stammt dieser Perserteppich?
Dieser Teppich stammt aus dem Iran und ist der Herkunft Nain zugeordnet. Nain ist ein iranisches Zentrum der persischen Teppichherstellung mit einer eigenen Tradition floraler und geordneter Entwürfe. Die Ortsbezeichnung beschreibt die regionale Einordnung dieses Stücks. Sie sollte nicht mit bloßen Musterbegriffen verwechselt werden: Die Blumenmotive benennen die Gestaltung, während Nain und Iran die Herkunft angeben. Weitere Werkstatt-, Datierungs- oder Provenienzangaben sind nicht ausgewiesen.
Was macht diesen Teppich besonders?
Seine besonderen Merkmale liegen in der Verbindung aus iranischer Nain-Herkunft, handgeknüpfter Ausführung, Wollflor, Baumwollkette und orientalischem Blumenmuster. Hinzu kommen die angegebene Hochflor-Ausführung, der neue Zustand ohne Etikett und die Eignung für Fußbodenheizung. Damit vereint das Stück traditionelle persische Handarbeit mit einer Nutzung, die für moderne Wohnräume angegeben ist. Jeder dieser Punkte beschreibt eine konkrete Eigenschaft des Teppichs; weitergehende Aussagen zu Alter, Signatur oder exakter Knotendichte sind nicht vorhanden.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Material |














