







Perserteppich Nain 280 x 77 cm Wolle handgeknüpft
1041$
Handgeknüpfter Nain Perserteppich | Knotendichte: ca. 300.000 Knoten/m² | Material: Flor 90 % Schurwolle und 10 % Seide, Kette 100 % Baumwolle | Größe: 280 x 77 cm | Muster: florale Muster in sanften, harmonischen Farben | Zustand: Neu, sehr gut
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 2F62871F
Beschreibung
Nain Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Nain Perserteppich besteht aus 90 % Schurwolle und 10 % Seide. Die Kette ist aus 100 % Baumwolle gefertigt. Schurwolle wird für ihre natürliche Wärme, ihre Elastizität und ihre Widerstandsfähigkeit geschätzt. Die Faser kann Feuchtigkeit aufnehmen und wieder an die Raumluft abgeben, wodurch sie zu einem angenehmen Raumklima beiträgt. Ihre natürliche Struktur unterstützt außerdem die Formstabilität des Flors.
Die Seide ergänzt die Schurwolle mit einer glatten Oberfläche, feiner Haptik und einem dezenten Glanz. In einer solchen Materialkombination treffen die belastbaren Eigenschaften der Wolle auf die geschmeidige Erscheinung der Seide. Die unterschiedlichen Fasern können das Licht verschieden reflektieren und dadurch die Zeichnung des Flors nuanciert wirken lassen. Die Baumwolle der Kette bildet die Grundlage für die Knüpfarbeit und hält die darauf aufgebauten Knoten in ihrer Struktur.
Der Teppich ist handgeknüpft und ein Unikat. Bei dieser Technik wird jeder Knoten einzeln in das Grundgewebe eingearbeitet. Das Verfahren verlangt Zeit, Konzentration und handwerkliche Erfahrung. Die hohe Knotendichte unterstützt die Ausarbeitung feiner Linien und kleiner Musterdetails. Sie ist ein Merkmal der aufwendigen Herstellung, ersetzt aber keine sachgerechte Pflege und keinen schonenden Umgang mit dem Teppich.
Handarbeit macht jedes Stück zu einem Einzelstück. Auch wenn ein Muster einer regionalen Tradition folgt, entsteht durch das individuelle Knüpfen kein vollständig industriell gleichförmiges Produkt. Die Verbindung aus Schurwolle, Seide, Baumwollkette und traditioneller Knüpftechnik bestimmt den Charakter dieses Teppichs.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus Nain, einer Stadt im Iran. Nain gehört zu den bekannten Zentren der persischen Teppichherstellung. Die Stadt liegt in einer trockenen Landschaft Zentralirans und entwickelte eine eigene, klar erkennbare Knüpftradition. Nainer Teppiche werden mit feiner Ausführung, sorgfältig abgestimmten Farben und einer differenzierten Ornamentik verbunden.
Die persische Teppichkultur reicht weit zurück. In Iran wurden Teppiche über viele Generationen hinweg als Gebrauchsgegenstände, Raumschmuck und Ausdruck regionaler Handwerkskunst gefertigt. Die Safaviden-Zeit wird häufig als wichtige Epoche für die Entwicklung und Verfeinerung persischer Teppichkunst genannt. In dieser Zeit wurden Gestaltung, Hofkunst und textile Techniken nachhaltig geprägt. Regionale Werkstätten bewahrten später eigene Formen und passten sie an lokale Materialien, Farben und Arbeitsweisen an.
Nain steht innerhalb dieser Tradition für eine feine, kontrollierte Gestaltung. Die Knüpfer arbeiten mit einer dichten Grundstruktur, damit geschwungene Ranken, Blüten und kleine geometrische Elemente präzise dargestellt werden können. Die zurückhaltende Farbwirkung vieler Nain-Muster beruht auf einer abgestimmten Palette und auf der sorgfältigen Verteilung von hellen und dunkleren Flächen. Der Teppichtyp verbindet dadurch dekorative Klarheit mit einer detaillierten Oberfläche.
Die Herkunft bezeichnet nicht nur einen Ort, sondern auch eine gewachsene Arbeitsweise. Wissen über das Spinnen, Färben, Aufziehen der Kette, Knüpfen und Scheren wird in der persischen Teppichherstellung handwerklich weitergegeben. Die Arbeit am Webstuhl erfordert dabei ein Verständnis für Spannung, Knotenzahl und Musteraufbau. Ein Muster wird nicht allein durch einzelne Ornamente bestimmt, sondern durch das Verhältnis von Feld, Bordüre, Linienführung und Farbverteilung.
Bei Nain-Teppichen finden sich häufig florale und geometrische Gestaltungselemente. Diese Formen stehen in der persischen Ornamenttradition für eine geordnete, kunstvoll entwickelte Bildsprache. Ranken können Flächen verbinden, Blüten geben der Komposition Rhythmus, und geometrische Begrenzungen schaffen einen klaren Rahmen. Die genaue Ausführung variiert von Teppich zu Teppich. Die Bezeichnung Nain verweist daher auf die regionale Tradition und nicht auf eine industrielle Serienausführung.
Persische Teppiche wurden historisch in unterschiedlichen Wohn- und Repräsentationsräumen eingesetzt. Ihre Gestaltung konnte auf die Größe und Funktion eines Raumes reagieren, während die handwerkliche Herstellung stets eine enge Verbindung zwischen Gebrauch und Kunst herstellte. Auch heute erklärt diese Verbindung, warum die Nain-Tradition sowohl wegen ihrer technischen Feinheit als auch wegen ihrer geordneten Muster geschätzt wird.
Design und Muster
Das Design dieses Teppichs ist von anmutigen floralen Mustern und sanften, harmonischen Farben geprägt. Florale Ornamente gehören zu den wichtigsten Ausdrucksformen der persischen Teppichkunst. Sie können stilisierte Blüten, Ranken und Blätter zeigen, die nicht als naturgetreue Abbildung gedacht sind, sondern als geordnete Zeichen innerhalb einer Gesamtkomposition. Ihre Wirkung entsteht aus Wiederholung, Richtung und dem Wechsel zwischen dicht gestalteten und ruhigeren Flächen.
Die Farbgestaltung unterstützt die feine Zeichnung. Sanfte, aufeinander abgestimmte Töne lassen die Linienführung ausgewogen erscheinen und geben den Ornamenten eine ruhige Präsenz. Bei einem Teppich mit Woll- und Seidenanteil kann das Licht auf den Fasern unterschiedlich erscheinen. Dadurch können einzelne Partien je nach Blickwinkel und Beleuchtung leicht variieren, ohne dass das Muster seine Einheit verliert.
Viele Nain-Kompositionen arbeiten mit einem zentral geordneten Aufbau. Ein Mittelfeld wird von einer Bordüre eingefasst, während florale Formen die Fläche miteinander verbinden. Geometrische Elemente können dabei als Begrenzung oder als strukturierender Kontrast eingesetzt werden. Entscheidend ist das Zusammenspiel: Keine einzelne Blüte steht isoliert, sondern jede Form fügt sich in ein System aus Achsen, Ranken und wiederkehrenden Motiven ein.
Die feinen Details werden durch die dichte Knüpfung unterstützt. Kleine Abweichungen in Richtung, Kontur oder Farbübergang können der Oberfläche eine handwerkliche Lebendigkeit geben. Anders als bei einem gedruckten Muster entsteht das Bild hier aus einzelnen Knoten und aus der Anordnung der farbigen Florfäden. Das erklärt, weshalb handgeknüpfte Teppiche eine eigene Tiefe und eine differenzierte Textur entwickeln.
Als traditionell orientalischer und persischer Stil verbindet der Entwurf dekorative Ordnung mit einem Bezug zur Natur. Die Motive greifen vertraute Formen der iranischen Ornamentik auf, ohne auf eine naturalistische Landschaftsdarstellung angewiesen zu sein. Der Teppich kann dadurch in klassisch eingerichteten Räumen ebenso gelesen werden wie in einer schlichteren Umgebung, in der seine florale Struktur den gestalterischen Schwerpunkt bildet.
Ein Läufer mit dieser Gestaltung eignet sich grundsätzlich dazu, längliche Raumzonen wie Diele, Flur oder Durchgang gestalterisch zu begleiten. Die konkrete Wirkung hängt von Möbeln, Licht und Wandfarben ab. Helle, neutrale Umgebungen können die Muster klar hervortreten lassen; warme Holztöne greifen den traditionellen Charakter auf. Diese Hinweise beschreiben die Gestaltungstradition und keine zusätzliche Eigenschaft des einzelnen Teppichs.
Besonderheiten
Der Teppich ist neu und in sehr gutem Zustand. Er ist als Unikat handgeknüpft. Die Kombination aus Schurwolle und Seide verbindet eine weiche Haptik mit einer fein wirkenden Oberfläche. Die im Produkttext genannte Knotendichte und die sorgfältige Handarbeit stehen für eine detaillierte Ausführung.
Der Teppich ist für Fußbodenheizung geeignet. Außerdem wird er als haustier- und kinderfreundlich sowie als mottenresistent beschrieben. Für die laufende Pflege empfiehlt sich regelmäßiges Staubsaugen ohne Bürsteneinsatz. Verschüttete Flüssigkeiten oder Flecken sollten mit einem feuchten Tuch abgetupft und nicht kräftig verrieben werden. Bei tiefergehenden Verschmutzungen ist eine professionelle Teppichreinigung ratsam.
Seine Nutzung sollte der handgeknüpften Konstruktion angemessen sein. Eine saubere, trockene und möglichst ebene Unterlage hilft, den Teppich schonend zu verwenden. Direkte und dauerhafte Belastungen an einzelnen Stellen können bei jedem textilen Bodenbelag Spuren hinterlassen. Die Besonderheiten dieses Stücks liegen in seiner Materialmischung, seiner Herkunft aus Nain, der Handarbeit und seiner ausgewiesenen Alltagstauglichkeit.
FAQ
Wie pflege ich meinen handgeknüpften Orientteppich?
Regelmäßiges Staubsaugen ohne Bürsteneinsatz entfernt losen Staub, ohne die Fasern unnötig zu beanspruchen. Bei einem frischen Fleck sollte die Flüssigkeit mit einem feuchten Tuch vorsichtig abgetupft werden. Reiben, aggressive Reinigungsmittel und eine durchnässende Behandlung können den Flor und die Farben belasten. Für stärkere oder tiefer sitzende Verschmutzungen ist eine professionelle Teppichreinigung die passende Lösung. Eine fachgerechte Reinigung berücksichtigt die Verbindung aus Schurwolle und Seide sowie die handgeknüpfte Konstruktion. Der Teppich sollte außerdem trocken gehalten und regelmäßig auf gleichmäßige Nutzung kontrolliert werden.
Wo finde ich passende Möbel für meinen neuen Teppich?
Passende Möbel lassen sich nach dem ruhigen, traditionellen Charakter der Nain-Gestaltung auswählen. Warme Holztöne ergänzen die persische Anmutung, ohne die floralen Ornamente zu überdecken. Auch neutrale Farbpaletten können sinnvoll sein, weil sie den Teppich als gestaltendes Element sichtbar lassen. Wichtig ist weniger ein einzelner Möbelstil als ein harmonisches Verhältnis von Farben, Formen und Materialien. In einem klar eingerichteten Raum kann die Musterung einen dekorativen Schwerpunkt bilden; in einer klassischeren Umgebung lässt sie sich mit weiteren warmen und zurückhaltenden Elementen verbinden. Vor dem Aufstellen sollte auf eine stabile, ebene Position und ausreichend Abstand zu scharfkantigen Möbelteilen geachtet werden.
Welche Vorteile hat ein handgeknüpfter Teppich?
Ein handgeknüpfter Teppich ist ein Einzelstück, weil die Knoten einzeln von Hand gesetzt werden und keine vollständig identische industrielle Wiederholung entsteht. Die Technik ermöglicht eine detaillierte Musterarbeit und führt zu einer besonderen textilen Oberfläche. Bei diesem Teppich kommen die Eigenschaften von Schurwolle und Seide hinzu: Wolle steht für Elastizität, Wärme und Widerstandsfähigkeit, während Seide eine glatte Haptik und einen feinen Glanz beisteuert. Handknüpferei bewahrt außerdem traditionsreiche Fertigkeiten der persischen Teppichherstellung. Im Vergleich zu industriell gefertigten Teppichen steht daher nicht nur die Nutzung, sondern auch die handwerkliche Entstehung im Mittelpunkt.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |















