






Perserteppich Nain 246 x 158 cm Wolle Seide handgeknüpft
2406$
Handgeknüpfter Nain Perserteppich | Knotendichte: ca. 500.000 Knoten/m² | Material: Flor 90 % Schurwolle, 10 % Seide | Größe: 246 x 158 cm | Muster: Orientalisch | Zustand: Neu und in perfektem Zustand
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 1371A0D1
Beschreibung
Nain Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Nain Perserteppich ist handgeknüpft und verbindet einen Flor aus 90 % Schurwolle mit 10 % Seide. Die Kombination beider Materialien prägt die textile Wirkung des Teppichs: Wolle steht für einen warmen, griffigen Flor, während Seide feine Lichtreflexe und eine glatte Oberfläche einbringt. Gemeinsam entsteht eine ausgewogene Materialstruktur, die für Nain-Teppiche typisch ist. Der Teppich ist neu und befindet sich in perfektem Zustand.
Die Knotendichte beträgt etwa 500.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Dichte ermöglicht eine differenzierte Ausarbeitung feiner Linien und kleiner Ornamente. Beim Handknüpfen wird jeder Knoten einzeln in die vorbereitete Kette eingearbeitet. Danach wird die Schussführung ergänzt und der Flor schrittweise geordnet. Dieses Verfahren erklärt, weshalb handgeknüpfte Teppiche in ihrer Oberfläche und in ihrem Muster nicht wie industriell gefertigte Ware wirken. Die Herstellung verbindet Materialwahl, Knotentechnik und sorgfältige Nacharbeit zu einem eigenständigen Einzelstück.
Die im Flor verwendete Schurwolle bringt eine natürliche textile Fülle mit. Der Seidenanteil setzt dazu einen feineren Akzent und unterstützt die klare Wirkung detaillierter Zeichnungen. Bei der Nutzung treffen somit ein belastbarer Wollanteil und ein veredelnder Seidenanteil aufeinander. Der Teppich ist außerdem für Fußbodenheizung geeignet und wird als haustierfreundlich beschrieben. Diese Angaben ergänzen die handwerklichen Eigenschaften um praktische Aspekte des Wohnens.
Herkunft und Tradition
Nain liegt im Iran und gab einer eigenständigen Teppichtradition ihren Namen. Die Stadt befindet sich in der Provinz Isfahan, einer Region mit langer Geschichte in der Herstellung von Orientteppichen. Nain-Teppiche werden mit feinen Mustern, sorgfältiger Ausarbeitung und hoher Knotendichte verbunden. Der vorliegende Teppich ist als Perserteppich aus Persien beziehungsweise Iran bezeichnet und gehört damit in diesen kulturellen Zusammenhang.
Die Entwicklung der Nain-Tradition steht in Verbindung mit den handwerklichen Zentren Zentraliran. In solchen Zentren wurden Kenntnisse über Entwurf, Farbaufbau, Knotung und Finish über Generationen weitergegeben. Die Arbeit am Teppich beginnt nicht erst mit dem einzelnen Knoten. Zunächst muss der Entwurf in ein Raster übertragen werden, damit die Proportionen von Feld, Bordüre und Ornament zusammenpassen. Die Knüpfer setzen anschließend die Farbflächen und Linien Knoten für Knoten um. Je feiner die Zeichnung angelegt ist, desto genauer müssen diese Arbeitsschritte aufeinander abgestimmt werden.
Die Geschichte persischer Teppiche reicht weit zurück. Die Safawiden-Dynastie brachte im 16. Jahrhundert eine Blütezeit von Kunst und Kultur im Iran hervor. In dieser Epoche erhielten textile Künste und die Gestaltung von Teppichen besondere Bedeutung. Florale Ornamente, geordnete Kompositionen und wiederkehrende geometrische Strukturen wurden zu wichtigen Bestandteilen der persischen Entwurfssprache. Nain-Teppiche stehen in dieser Tradition, ohne dass jeder Teppich dieselbe historische Darstellung oder identische Ornamentik zeigen muss.
Für Nain ist die Verbindung von feiner Knotung und kontrollierter Musterzeichnung kennzeichnend. Die Stadttradition wird häufig mit einer ruhigen, ausgewogenen Gestaltung in Verbindung gebracht. Dabei geht es nicht allein um dekorative Wirkung, sondern auch um die technische Fähigkeit, komplexe Formen in einer kleinen Knoteneinheit lesbar zu halten. Handwerkliches Wissen zeigt sich deshalb sowohl in der Auswahl der Materialien als auch in der gleichmäßigen Umsetzung des Entwurfs.
Als iranischer Teppich gehört Nain zur persischen Teppichkultur, die regionale Eigenheiten mit einer gemeinsamen handwerklichen Sprache verbindet. Unterschiede zwischen einzelnen Werkstätten können sich in Farben, Bordüren, Florhöhe und Zeichnung zeigen. Die Bezeichnung Nain verweist dabei auf die Herkunftstradition und den Stilzusammenhang, nicht auf eine industrielle Norm. Dieses Verständnis hilft, den Teppich als handgefertigtes Einzelstück innerhalb einer gewachsenen regionalen Kultur einzuordnen.
Design und Muster
Der Teppich ist im Stil traditionell orientalisch beziehungsweise persisch gehalten und wird als orientalisch gestaltet beschrieben. Nain-Entwürfe arbeiten häufig mit feinen floralen Elementen und klar gegliederten geometrischen Formen. Florale Motive können sich als Ranken, Blätter oder Blüten in einem geordneten Feld verteilen. Geometrische Details geben der Komposition Halt und schaffen eine erkennbare Struktur zwischen den organischen Formen.
Typisch für die Nain-Ästhetik ist das Zusammenspiel von Detailreichtum und einer kontrollierten Gesamtordnung. Ein Muster wird nicht zufällig über die Fläche verteilt, sondern folgt einer inneren Balance aus Zentrum, Seitenfeldern und Rahmen. Wiederholungen sorgen für Rhythmus, während kleinere Abweichungen der handgeknüpften Ausführung ihre textile Eigenart bewahren. Die feine Knotung unterstützt dabei eine präzise Darstellung auch kleiner Musterbestandteile.
In der traditionellen Gestaltung werden häufig sanfte Blau- und Beigetöne verwendet. Solche Farbfamilien können florale Zeichnungen voneinander abheben, ohne die Komposition in viele harte Kontraste aufzulösen. Blau wird in persischen Teppichentwürfen oft als ordnendes Farbfeld eingesetzt, während Beige ruhige Übergänge und helle Flächen bildet. Die Kombination lässt sich sowohl mit klassischen Möbeln als auch mit einer zurückhaltenden modernen Einrichtung verbinden. Sie beschreibt die Farbwelt der Nain-Tradition und nicht eine zusätzliche, hier nicht genannte Farbangabe über einzelne Partien.
Die Bordüre erfüllt bei orientalischen Teppichen eine gestalterische und eine ordnende Funktion. Sie fasst das zentrale Muster ein und schafft einen Übergang zwischen Teppichfläche und Umgebung. Innerhalb des Feldes können florale und geometrische Zeichen miteinander wechseln. Bei handgeknüpften Nain-Teppichen wird diese Beziehung durch die genaue Abstimmung von Linien, Farben und Knotung ausgearbeitet. So entsteht ein Musterbild, das aus der Nähe viele Einzelheiten zeigt und aus größerer Entfernung als zusammenhängende Komposition erscheint.
Die Bezeichnung Super Nain 9 La gehört zur Produktbezeichnung. Die Gestaltung selbst wird durch die Angaben traditionell orientalisch, persisch und orientalisch eingeordnet. Damit steht der Teppich in einer Formensprache, die dekorative Pflanzenmotive, regelmäßige Geometrie und ausgewogene Farbkompositionen miteinander verbindet. Das Muster ist nicht an eine kurzlebige Mode gebunden, sondern orientiert sich an einer überlieferten persischen Designtradition.
Besonderheiten
Zu den festgehaltenen Eigenschaften gehören die handgeknüpfte Ausführung, die hohe Knotendichte, der Flor aus Schurwolle und Seide sowie der neue und perfekte Zustand. Die Materialkombination verbindet den Wollcharakter mit dem feinen Einfluss der Seide. Die dichte Knotung unterstützt eine detaillierte Musterzeichnung und ist ein wesentliches technisches Merkmal dieses Nain-Teppichs.
Der Teppich ist für Fußbodenheizung geeignet und wird als haustierfreundlich beschrieben. Außerdem besitzt er eine rechteckige Form. Diese praktischen Angaben machen ihn für unterschiedliche Wohnsituationen einordbar, ohne seine Herkunft oder sein Muster zu verändern. Als handgeknüpftes Einzelstück bleibt er zugleich ein eigenständiges textiles Objekt mit einer individuell ausgeführten Oberfläche.
FAQ
Wie reinige ich einen Nain-Teppich richtig?
Für die laufende Pflege empfiehlt sich regelmäßiges Staubsaugen in Richtung der Fasern. Dadurch lassen sich Staub und lose Verschmutzungen entfernen, ohne die Florrichtung unnötig zu verändern. Eine gründliche Reinigung sollte einem Fachbetrieb überlassen werden. Nain-Teppiche können empfindlich auf Wasser und Chemikalien reagieren; deshalb ist es sinnvoll, Reinigungsmittel und feuchte Verfahren nicht eigenständig einzusetzen. Die Kombination aus Schurwolle und Seide verlangt eine materialgerechte Behandlung, damit Oberfläche, Farben und Muster erhalten bleiben. Flecken sollten nicht kräftig verrieben werden, sondern fachgerecht beurteilt werden.
Kann ich den Teppich im Wohnbereich nutzen?
Ja. Der Teppich eignet sich für Wohnräume, Esszimmer und Büros. Seine handgeknüpfte Verarbeitung und der Wollanteil machen ihn für regelmäßig genutzte Innenräume passend. Der Teppich ist außerdem für Fußbodenheizung geeignet und wird als haustierfreundlich angegeben. Wie bei jedem Teppich sollte die tägliche Nutzung mit einer angemessenen Pflege verbunden werden. Im Essbereich ist es besonders wichtig, Verschmutzungen zeitnah und materialgerecht behandeln zu lassen. So kann die textile Oberfläche im vorgesehenen Wohnumfeld sachgerecht genutzt werden.
Welches Ambiente passt zu einem Nain-Teppich?
Ein Nain-Teppich lässt sich in ein klassisches ebenso wie in ein modernes Ambiente integrieren. Seine traditionell orientalische und persische Gestaltung verbindet feine Muster mit einer geordneten Gesamtwirkung. Neutrale Farbwelten und elegante florale oder geometrische Zeichnungen können rustikale Möbel ergänzen und zugleich mit zeitgenössischen Formen zusammenspielen. Der Teppich kann dadurch einen klar definierten textilen Mittelpunkt bilden, ohne auf eine einzige Einrichtungsrichtung festgelegt zu sein. Entscheidend ist, dass Möbel und Umgebung die Musterordnung aufnehmen und die Farbkomposition nicht überlagern.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |








