








Perserteppich Nain 244 x 168 cm Schurwolle handgeknüpft
1505$
Handgeknüpfter Nain Perserteppich | Knotendichte: ca. 300.000 Knoten/m² | Material: Flor 90% Schurwolle, 10% Seide, Kette 100% Baumwolle | Größe: 244 x 168 cm | Zustand: Neu, sehr gut
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VERSANDPARTNERInventarnummer: B0EAA943
Beschreibung
Nain Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Nain Perserteppich ist handgeknüpft und als Unikat gefertigt. Sein Flor besteht zu 90% aus Schurwolle und zu 10% aus Seide. Als Kette dient 100% Baumwolle. Die Verbindung dieser Materialien prägt sowohl die Oberfläche als auch den Charakter des Teppichs. Die Schurwolle steht für einen weichen, geschmeidigen Flor und bringt zugleich die im Ausgangstext beschriebenen isolierenden und widerstandsfähigen Eigenschaften ein. Der Seidenanteil ergänzt die Wolloberfläche durch einen feinen Glanz und eine besondere optische Eleganz.
Beim Handknüpfen wird jeder Knoten einzeln in die vorbereitete Kette eingearbeitet. Die Knotendichte von ca. 300.000 Knoten pro Quadratmeter weist auf eine eng gearbeitete Struktur hin. Eine solche Fertigungsweise verlangt Zeit, Übung und sorgfältige Ausführung. Anders als bei maschinell hergestellten Teppichen entsteht dabei ein einzelnes Stück, dessen Herstellung unmittelbar mit der Arbeit der knüpfenden Person verbunden ist.
Die rechteckige Form macht den Teppich für unterschiedliche Raumaufteilungen verwendbar. Im Ausgangstext wird er als neu und sehr gut erhalten beschrieben. Außerdem ist er für Räume mit Fußbodenheizung geeignet. Die Kombination aus handgeknüpfter Verarbeitung, Schurwolle, Seide und Baumwollkette bildet die konkreten materiellen Merkmale dieses einzelnen Teppichs.
Herkunft und Tradition
Der Teppich wird als Nain Perserteppich aus Persien bezeichnet. Nain gehört zur persischen Teppichtradition, in der die Herstellung fein geknüpfter Teppiche über lange Zeit zu einem wichtigen Handwerk geworden ist. Persische Teppiche werden nicht durch eine einzige, überall gleiche Formensprache bestimmt. Vielmehr unterscheiden sich die regionalen Arbeiten durch Knüpftechnik, Farbwahl, Aufbau der Fläche und die Überlieferung lokaler Muster. Die Bezeichnung Nain verweist dabei auf eine bestimmte Richtung innerhalb dieser weit gefassten Tradition.
Die Stadt Nain liegt in Zentraliran und ist für Teppiche bekannt, deren Wirkung häufig durch eine ausgewogene Gliederung und eine feine Ausarbeitung geprägt wird. In der regionalen Entwicklung spielten erfahrene Werkstätten, überlieferte Entwürfe und die Weitergabe handwerklicher Kenntnisse eine wichtige Rolle. Das Knüpfen ist ein Arbeitsprozess, bei dem Entwurf, Kette, Schuss, Flor und das abschließende Zurichten miteinander verbunden werden. Jede Phase beeinflusst, wie klar ein Muster erscheint und wie sich die Oberfläche anfühlt.
Persische Knüpftraditionen entstanden in einem kulturellen Umfeld, in dem Teppiche sowohl für den täglichen Gebrauch als auch für repräsentative Räume gefertigt wurden. Werkstätten entwickelten eigene Gewohnheiten bei der Anlage von Mittelbildern, Bordüren und Nebenmotiven. Gleichzeitig wurden Muster über Generationen hinweg bewahrt und in neuen Farbstellungen oder mit veränderten Proportionen weitergeführt. Deshalb kann ein persischer Teppich zugleich erkennbar in einer regionalen Tradition stehen und individuelle Merkmale der jeweiligen Werkstatt zeigen.
Die handwerkliche Überlieferung beruht nicht nur auf dem eigentlichen Knoten. Auch das Spannen der Kette, das Einbringen des Schusses, das Sichern der Reihen und das Nacharbeiten der Oberfläche gehören zum Herstellungswissen. Eine hohe Knotendichte verlangt eine genaue Orientierung am Entwurf. Kleine Abweichungen können den Verlauf eines Motivs verändern, weshalb konzentriertes Arbeiten und Erfahrung eine zentrale Rolle spielen. Der Begriff Nain steht somit nicht lediglich für ein dekoratives Erscheinungsbild, sondern für die Einordnung in eine persische Handwerkstradition.
Der kulturelle Hintergrund persischer Teppiche wird häufig über ihre Muster, Farben und technischen Eigenschaften vermittelt. Er ist in einer langen Geschichte von Werkstätten, Handelswegen und regionalen Formen verankert. Dabei bleibt jeder handgeknüpfte Teppich ein eigenständiges Stück. Die Tradition liefert die Grundlagen, während die konkrete Ausführung durch die verwendeten Materialien, die Dichte der Knüpfung und die Entscheidungen bei der Gestaltung bestimmt wird. Bei diesem Stück verbindet sich die Bezeichnung Nain mit der im Ausgangstext genannten Herkunft Persien und der handgeknüpften Fertigung.
Design und Muster
Der Ausgangstext ordnet den Teppich dem traditionellen orientalisch-persischen Stil zu. Diese Einordnung beschreibt ein Gestaltungsvokabular, das in vielen persischen Teppichen vorkommt. Dazu gehören klar gegliederte Flächen, wiederkehrende Ornamente und eine bewusste Beziehung zwischen Innenfeld und Bordüre. Welche einzelnen Motive auf diesem Unikat tatsächlich ausgeführt sind, wird nicht näher benannt. Deshalb steht hier die Einordnung in die Nain- und Persertradition im Vordergrund, nicht die Zuschreibung eines einzelnen Musternamens.
In der persischen Teppichgestaltung können florale Formen, Ranken, Blätter, Rosetten und geometrisch geordnete Elemente miteinander verbunden werden. Solche Motive werden häufig rhythmisch wiederholt oder um ein zentrales Feld angelegt. Bordüren rahmen die Komposition und schaffen einen Übergang zwischen dem inneren Muster und dem äußeren Abschluss. Die Wirkung entsteht nicht nur durch einzelne Zeichen, sondern durch Abstand, Wiederholung, Symmetrie und die Gewichtung der verschiedenen Flächen.
Nain-Teppiche werden in der Gestaltung häufig mit einer kontrollierten, fein gegliederten Ornamentik verbunden. In der regionalen Tradition kann ein Entwurf sehr regelmäßig aufgebaut sein, ohne dadurch seinen handwerklichen Charakter zu verlieren. Ein Mittelmedaillon, eine durchgehende Rankenstruktur oder eine allover angelegte Komposition sind allgemeine Möglichkeiten persischer Teppichentwürfe; sie werden diesem Stück nicht als konkrete Motive zugeschrieben, weil der Ausgangstext dazu keine Einzelheiten nennt.
Farben übernehmen in orientalischen Teppichen mehrere Aufgaben. Sie unterscheiden Ebenen, betonen Konturen und geben einem Muster Tiefe. Helle und dunkle Bereiche können einander ausgleichen, während Nuancen innerhalb einer Farbgruppe die Oberfläche lebendig erscheinen lassen. Auch eine zurückhaltende Farbpalette kann durch feine Abstufungen differenziert wirken. Die konkrete Farbpalette dieses Teppichs ist nicht angegeben. Fest steht die Stilzuordnung als traditionell orientalisch beziehungsweise persisch.
Traditionelle Muster sind nicht als beliebige Dekoration entstanden. Viele Formen wurden aus der Natur, aus geometrischen Ordnungen oder aus regional überlieferten Bildzeichen entwickelt. Ihre Bedeutung kann je nach Kulturraum, Zeit und Zusammenhang unterschiedlich verstanden werden. Auf einem Teppich bilden sie zugleich ein praktisches Ordnungssystem: Wiederholungen helfen beim Aufbau des Entwurfs, Bordüren begrenzen die Fläche und ein Mittelbereich schafft einen visuellen Schwerpunkt. Die feine Knüpfung unterstützt dabei eine differenzierte Darstellung, ohne dass für dieses konkrete Unikat ein bestimmtes Einzelmotiv behauptet werden muss.
Durch seine rechteckige Form lässt sich ein solcher Teppich grundsätzlich entlang einer Raumachse ausrichten oder zur Gliederung eines Wohnbereichs einsetzen. Die Platzierung kann die Beziehung zwischen Möbeln und Bodenfläche ordnen. Im Wohnzimmer, Schlafzimmer oder in einem anderen Raum kann ein traditionell-persischer Teppich als zusammenhängende Fläche wirken. Diese Einsatzmöglichkeiten beschreiben die Form und die Stilrichtung; sie ersetzen keine Aussage über ein nicht genanntes konkretes Muster.
Besonderheiten
Zu den besonderen Merkmalen dieses Stücks gehören die Knotendichte von ca. 300.000 Knoten pro Quadratmeter, die handgeknüpfte Fertigung und die Materialkombination aus Schurwolle und Seide. Der Teppich besteht zu 90% aus Schurwolle und zu 10% aus Seide; die Kette ist aus 100% Baumwolle gefertigt. Die dichte Knüpfung ermöglicht eine detaillierte Ausarbeitung und steht im Zusammenhang mit der im Ausgangstext beschriebenen Langlebigkeit.
Der Teppich ist ein Unikat und wird als neu, sehr gut erhalten beziehungsweise im Top-Zustand beschrieben. Er besitzt eine rechteckige Form und ist für Fußbodenheizung geeignet. Damit verbindet dieses einzelne Stück seine persische Nain-Einordnung mit konkreten Angaben zu Verarbeitung, Material, Erhaltungszustand und Verwendung.
FAQ
Wie pflege ich einen handgeknüpften Perserteppich?
Für die regelmäßige Pflege empfiehlt sich vorsichtiges Absaugen. Eine gelegentliche Reinigung mit einem leicht feuchten Tuch kann die Oberfläche auffrischen. Wenn eine gründlichere Reinigung erforderlich ist, ist eine professionelle Teppichreinigung die geeignete Wahl. Dabei sollte die handgeknüpfte Verarbeitung und die Materialkombination aus Schurwolle und Seide berücksichtigt werden. Aggressive oder ungeeignete Reinigungsmittel sollten nicht ohne fachkundige Prüfung eingesetzt werden.
Kann der Teppich auf einer Fußbodenheizung liegen?
Ja. Dieser handgeknüpfte Nain Perserteppich ist für Räume mit Fußbodenheizung geeignet. Trotzdem sollte er nicht übermäßig direkter Hitze ausgesetzt werden, damit Material und Oberfläche geschont werden. Eine gleichmäßige, angemessene Wärme und die übliche sorgfältige Pflege unterstützen den guten Zustand des Teppichs. Bei besonderen technischen Bedingungen der Heizung sollte die Verträglichkeit zusätzlich geprüft werden.
Wie lässt sich der Teppich im Raum platzieren?
Die rechteckige Form kann genutzt werden, um einen Wohnbereich zu definieren oder eine Raumachse aufzunehmen. Eine Platzierung in einem Bereich, in dem der Teppich sichtbar zur Raumgliederung beiträgt, lässt seine Fläche zusammenhängend wirken. Möbel können teilweise auf dem Teppich stehen und dadurch eine harmonische Anordnung schaffen. Wichtig ist, dass der Teppich passend zum Grundriss ausgerichtet wird und genügend Raum für seine rechteckige Form erhält.
Zusätzliche Informationen
| Farbe | |
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| Form | |
| Herkunft | |
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| Material |
















