







Perserteppich Nain 244 x 166 cm Wolle handgeknüpft
1541$
Handgeknüpfter Nain Perserteppich | Knotendichte: ca. 300.000 Knoten/m² | Material: Flor 90% Schurwolle, 10% Seide, Kette 100% Baumwolle | Größe: 244 x 166 cm | Muster: florale und geometrische Nain-Motive | Zustand: Neu, sehr gut
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 7AD177FF
Beschreibung
Nain Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Nain Perserteppich ist handgeknüpft und besteht im Flor aus 90% Schurwolle und 10% Seide. Die Kette ist aus 100% Baumwolle gefertigt. Die Verbindung von Wolle und Seide gehört zu den traditionellen Materialkombinationen persischer Teppiche. Wolle bildet dabei den wesentlichen Flor und verleiht der Oberfläche eine belastbare, angenehme Struktur. Die Seide ergänzt das Material mit einer glatteren Faser und einem feinen Glanz.
Mit einer Knotendichte von ca. 300.000 Knoten pro Quadratmeter besitzt der Teppich eine dichte Knüpfung. Eine solche Knüpfweise ermöglicht eine differenzierte Ausarbeitung von Linien, Konturen und kleinen Musterdetails. Die handgeknüpfte Fertigung erfolgt Knoten für Knoten und unterscheidet sich dadurch grundsätzlich von maschinell hergestellten Teppichen. Der Teppich ist als neu und sehr gut erhalten beschrieben.
Bei einem handgeknüpften Teppich wird das Grundgewebe zunächst auf einem Webstuhl gespannt. Die Kette bildet die längs verlaufende Grundlage, in die der Flor eingearbeitet wird. Der Knüpfer setzt einzelne Knoten und sichert die jeweiligen Reihen mit Schussfäden. Anschließend wird der Flor ausgerichtet und geschoren. Die genaue Ausführung kann je nach Region, Werkstatt und Entwurf unterschiedlich sein, doch die manuelle Abfolge bleibt das kennzeichnende technische Merkmal.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus Persien und wird der Nain-Tradition zugeordnet. Nain ist eine Stadt in Iran, die für fein gearbeitete Orientteppiche bekannt ist. Die dortige Teppichkultur entwickelte sich aus einer langen persischen Handwerkstradition, in der die sorgfältige Ausarbeitung des Musters, eine ausgewogene Farbwirkung und eine dichte Knüpfung eine wichtige Rolle spielen. Nain-Teppiche werden häufig mit einer klaren, geordneten Gestaltung verbunden.
Die Geschichte der persischen Teppichkunst reicht weit zurück. Teppiche wurden in unterschiedlichen Regionen für den Gebrauch im Haushalt, für repräsentative Räume und als dekorative Textilien gefertigt. Über Generationen hinweg wurden Kenntnisse über Spinnen, Färben, Knüpfen, Mustergliederung und Nachbearbeitung weitergegeben. Aus dieser regionalen Vielfalt entwickelten sich jeweils eigene Bildsprachen. Nain steht innerhalb dieser Tradition für eine eher feine, präzise und ausgewogen gegliederte Gestaltung.
Die Nain-Tradition steht für Teppiche, deren Wirkung aus dem Zusammenspiel von präziser Handarbeit und ruhiger Ornamentik entsteht. In der persischen Teppichkunst werden Entwürfe nicht allein als dekorative Flächen verstanden. Sie verbinden überlieferte Formen, rhythmische Wiederholungen und eine sorgfältig abgestimmte Flächenaufteilung. Bei Nain-Mustern zeigt sich diese Ordnung oft in einem zentralen Medaillon, in symmetrischen Seitenfeldern oder in einem durchlaufenden floralen Rapport.
Die handwerkliche Herstellung ist ein wesentlicher Bestandteil dieser Tradition. Beim Knüpfen wird das Muster Schritt für Schritt aufgebaut. Die Dichte der Knoten unterstützt dabei die genaue Wiedergabe von Konturen und feinen Ornamenten. Zugleich entsteht eine textile Struktur, deren Charakter von der verwendeten Wolle, dem Seidenanteil und der Baumwollkette bestimmt wird. Die Herkunft aus Persien verweist somit sowohl auf einen geografischen Kulturraum als auch auf eine überlieferte Form der Teppichherstellung.
Persische Teppiche werden in vielen unterschiedlichen Regionen gefertigt, wobei jede Herkunft eigene Gestaltungsmerkmale entwickelt hat. Nain wird besonders mit helleren, eleganten Farbstimmungen, feinen floralen Einzelheiten und einer ausgewogenen Komposition in Verbindung gebracht. Diese gestalterische Zurückhaltung erklärt, weshalb Nain-Teppiche in unterschiedlichen Wohnbereichen eingesetzt werden. Der vorliegende Teppich verbindet diese Nain-Zuordnung mit einer handgeknüpften Ausführung und einer für feine Muster geeigneten Knotendichte.
Zur regionalen Einordnung gehört auch die Weiterentwicklung der Muster. Traditionelle Entwürfe werden nicht als starre Vorlagen verstanden, sondern von Zeichnern und Knüpfern in Proportion, Farbverteilung und Detailgrad angepasst. Ein Muster kann dadurch vertraute Nain-Merkmale bewahren und zugleich eine eigene kompositorische Ausprägung erhalten. Die handwerkliche Tradition besteht daher sowohl in der Bewahrung bekannter Formen als auch in ihrer sorgfältigen erneuten Ausarbeitung.
Design und Muster
Das Design dieses Super Nain wird durch die für Nain bekannten floralen und geometrischen Motive geprägt. Florale Formen können als stilisierte Blüten, Blattranken und miteinander verbundene Zweige erscheinen. Geometrische Elemente geben der Komposition eine klare Ordnung und sorgen für einen regelmäßigen Rhythmus. In der persischen Ornamentik werden solche Formen häufig miteinander kombiniert, sodass organische Linien und strukturierende Konturen eine zusammenhängende Fläche bilden.
Ein Nain-Entwurf kann von einem zentralen Medaillon ausgehen, das von fein gegliederten Seitenfeldern und einer ornamentierten Bordüre begleitet wird. Das Medaillon ordnet den Innenbereich und schafft einen visuellen Mittelpunkt. Alternativ kann ein durchgehendes Muster verwendet werden, bei dem Ranken, Blüten und kleinere Ornamente die Fläche kontinuierlich ausfüllen. Die genaue Wirkung entsteht durch die Anordnung der Motive, ihre Wiederholung und die sorgfältige Begrenzung einzelner Formen.
Die Bordüre übernimmt in vielen persischen Teppichen eine wichtige gestalterische Funktion. Sie fasst das Innenfeld ein, schafft einen Übergang zwischen Zentrum und Rand und kann den Rhythmus der Hauptmotive aufnehmen. Neben einer Hauptbordüre können schmalere Begleitstreifen angelegt sein. Solche Einfassungen strukturieren die Fläche und helfen dabei, die unterschiedlichen Ornamentbereiche miteinander zu verbinden. Die Gestaltung folgt dabei meist einer ausgewogenen Symmetrie.
Die feine Knüpftechnik unterstützt die Darstellung solcher Details. Schmale Linien, kleine Blütenformen und differenzierte Konturen lassen sich bei einer dichten Knüpfung klarer ausarbeiten als bei einer groben Struktur. Seide kann innerhalb einer Wolloberfläche zusätzliche Lichtreflexe erzeugen und einzelne Partien optisch hervorheben. Dadurch verändert sich die Erscheinung je nach Blickwinkel und Lichteinfall, ohne dass das Grundprinzip des Musters verloren geht.
Nain-Teppiche werden traditionell häufig mit helleren und sanften Farbtönen verbunden. Eine solche Farbgestaltung wirkt geordnet und zurückhaltend. Sie lässt florale Details und geometrische Linien als Bestandteile einer harmonischen Gesamtkomposition erscheinen. Der Teppich ist dadurch vielseitig in Innenräumen einsetzbar. Das Muster folgt keiner kurzlebigen Dekorationsidee, sondern greift Formen auf, die in der persischen Teppichkunst über lange Zeit weitergegeben und verändert wurden.
Florale Ornamente besitzen in der persischen Gestaltung häufig keinen naturgetreuen, sondern einen stilisierten Charakter. Blüten, Blätter und Ranken werden so gezeichnet, dass sie sich wiederholen, spiegeln oder in größere Formen einfügen können. Geometrische Elemente schaffen dazu einen ordnenden Rahmen. Das Ergebnis ist eine Bildsprache, in der Bewegung und Regelmäßigkeit nebeneinanderstehen. Die Präzision der Ausführung lässt diese Beziehungen auch in kleinen Ornamenten nachvollziehbar bleiben.
Besonderheiten
Eine Besonderheit dieses Teppichs ist die Verbindung von Schurwolle und Seide im Flor sowie die dichte handgeknüpfte Ausführung. Er ist ein echtes Einzelstück und wird als neu und sehr gut erhalten beschrieben. Die Materialkombination verbindet eine strapazierfähige Wollbasis mit dem feinen Charakter der Seide. Der Teppich ist haustierfreundlich und für alle Zimmer geeignet. Bei richtiger Pflege kann ein handgeknüpfter Orientteppich über lange Zeit genutzt und weitergegeben werden.
Für die tägliche Pflege empfiehlt sich regelmäßiges, schonendes Absaugen. Flüssigkeiten und Flecken sollten nicht eingerieben, sondern vorsichtig mit einem feuchten Tuch abgetupft werden. Bei stärkerer Verschmutzung ist eine professionelle Teppichreinigung sinnvoll. Der Teppich ist für trockene Innenräume bestimmt und sollte nicht dauerhaft Feuchtigkeit oder direkter Witterung ausgesetzt werden.
Die Eigenschaft als Einzelstück ergibt sich aus der handwerklichen Fertigung. Auch wenn traditionelle Muster wiederkehrende Formen verwenden, gleicht kein handgeknüpfter Teppich in jeder Einzelheit einem anderen. Unterschiede können in der Anordnung, der Knotenspannung, der Farbwirkung und der Ausarbeitung einzelner Ornamente entstehen. Diese Merkmale gehören zur Herstellung von Orientteppichen und machen die individuelle textile Struktur sichtbar.
FAQ
Wie reinige ich meinen Orientteppich richtig?
Regelmäßiges, vorsichtiges Absaugen entfernt losen Staub und hält die Oberfläche sauber. Bei einem frischen Fleck sollte die betroffene Stelle mit einem feuchten Tuch abgetupft werden. Reiben kann die Fasern und die Musteroberfläche unnötig beanspruchen. Für eine gründliche Reinigung oder bei hartnäckigen Verschmutzungen empfiehlt sich ein professioneller Teppichreinigungsdienst, der auf handgeknüpfte Orientteppiche und ihre Materialkombination aus Wolle und Seide eingestellt ist.
Kann ich den Orientteppich auch draußen verwenden?
Nein. Der Teppich ist für trockene Innenräume vorgesehen und nicht für den Außeneinsatz geeignet. Feuchtigkeit kann die natürlichen Fasern und die textile Konstruktion beeinträchtigen. Auch direkte Sonneneinstrahlung über längere Zeit sollte vermieden werden, da sie die Farbwirkung verändern kann. In Wohn-, Ess- oder Flurbereichen bleibt der Teppich vor Witterung geschützt und kann dort entsprechend seiner Bestimmung verwendet werden.
Wie kann ich den Wert meines Orientteppichs bestimmen?
Für die Bewertung eines Orientteppichs sind mehrere Merkmale maßgeblich. Dazu zählen die Knotendichte, die verwendeten Materialien, die handgeknüpfte Ausführung, die Herkunft und der Erhaltungszustand. Auch das Muster und die Ausarbeitung können eine Rolle spielen. Eine verlässliche Einschätzung sollte durch einen Teppichexperten erfolgen, der den Teppich direkt prüft und seine Eigenschaften als Ganzes beurteilt.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |















