Perserteppich Nain 230 x 169 cm Wolle handgeknüpft

1505$

Handgeknüpfter Nain Perserteppich | Knotendichte: ca. 300.000 Knoten/m² | Material: Flor 90% Schurwolle, 10% Seide, Kette 100% Baumwolle | Größe: 230 x 169 cm | Muster: traditionell orientalisch und persisch | Zustand: neu, sehr gut

1 verfügbar

  • ✓Kostenloser Versand in der EU
  • ✓2-5 Werktage Lieferzeit
  • ✓14 Tage Rückgaberecht
  • ✓Weltweiter Versand auf Anfrage
Secure Payment SICHERE ZAHLUNG
Shipping Partners VERSANDPARTNER

Inventarnummer: B0236484

Beschreibung

Nain Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Nain Perserteppich ist handgeknüpft und verbindet Schurwolle, Seide und Baumwolle in einem traditionellen Teppichaufbau. Der Flor besteht zu 90% aus Schurwolle und zu 10% aus Seide. Die Kette ist aus 100% Baumwolle gefertigt. Die Schurwolle bildet den wesentlichen Floranteil und verleiht dem Teppich die für Wolle typische angenehme Haptik, Wärme und Strapazierfähigkeit. Die Seide ergänzt die Wollfasern mit einer glatteren Oberfläche und einem sanften Glanz.

Die handgeknüpfte Herstellung entsteht nicht in einem kurzen industriellen Arbeitsgang, sondern durch das Einsetzen einzelner Knoten in die vorbereitete Kette. Reihe für Reihe wird der Flor aufgebaut und anschließend bearbeitet. Dadurch erhält das Stück seine individuelle Struktur. Bei diesem Teppich wird die Verarbeitung durch eine Knotendichte von ca. 300.000 Knoten pro Quadratmeter beschrieben. Eine solche Dichte ermöglicht eine differenzierte Darstellung feiner Linien und traditioneller Ornamente.

Die Baumwollkette bildet das textile Gerüst, in dem die Florfäden befestigt werden. Wolle und Seide übernehmen dabei unterschiedliche Aufgaben innerhalb der sichtbaren Oberfläche: Wolle sorgt für Fülle und Widerstandsfähigkeit, während Seide einzelne Partien optisch verfeinern kann. Die Kombination ist für fein gearbeitete persische Teppiche charakteristisch. Die angegebene Dicke beträgt 8 mm. Das Stück ist als Unikat mit Teppich-Zertifikat ausgewiesen.

Herkunft und Tradition

Der Teppich stammt aus Persien und wird als Nain bezeichnet. Nain ist eine Stadt in der iranischen Provinz Isfahan. Die Stadt ist für handgeknüpfte Teppiche bekannt, deren Gestaltung und Verarbeitung eng mit der persischen Teppichtradition verbunden sind. In Nain entwickelte sich eine eigenständige Form der Teppichherstellung, die feine Ausführung, ausgewogene Ornamente und sorgfältig abgestimmte Materialien miteinander verbindet.

Die Teppichknüpftradition von Nain reicht bis in das 19. Jahrhundert zurück. In dieser Zeit und in den folgenden Generationen wurde das Wissen über das Spannen der Kette, das Setzen der Knoten, das Scheren des Flors und die abschließende Bearbeitung weitergegeben. Eine solche Herstellung beruht auf mehreren Arbeitsschritten, die einander präzise ergänzen müssen. Die Qualität eines Nain-Teppichs hängt deshalb nicht nur von der Zahl der Knoten ab, sondern ebenso von der Gleichmäßigkeit des Knüpfens, der Auswahl der Fasern und der Ausarbeitung des Musters.

Die Stadt Nain liegt in einer Region, in der persische Teppiche über lange Zeit als Gebrauchsgegenstände und als textile Kunstwerke gefertigt wurden. Ihre Mustertradition steht in Verbindung mit der allgemeinen persischen Ornamentik, bleibt dabei aber mit der örtlichen Herstellung verbunden. Florale Formen, geordnete Medaillons und fein gegliederte Flächen gehören zum Formenschatz, der mit Nain in Verbindung gebracht wird. Die handwerklichen Kenntnisse werden innerhalb der Region von Generation zu Generation vermittelt und bilden einen wichtigen Teil des kulturellen Erbes.

Persische Teppiche unterscheiden sich von handgewebten Kelims durch den geknüpften Flor. Bei einem geknüpften Teppich werden die Florfäden einzeln an der Kette befestigt und anschließend durch Schussfäden gesichert. Die Oberfläche kann dadurch dicht und fein strukturiert ausgearbeitet werden. Nain-Teppiche werden häufig mit Materialien gefertigt, die eine klare Zeichnung unterstützen. Bei diesem Stück gehören die Kombination aus Schurwolle und Seide, die Baumwollkette und die ausgewiesene feine Knotendichte zu den beschriebenen Merkmalen der Verarbeitung.

Die Bezeichnung Nain verweist hier zugleich auf die Herkunftstradition und auf einen bestimmten regionalen Stil innerhalb der persischen Teppichkunst. Sie ist nicht lediglich eine Farbbezeichnung. Der Name steht für eine Stadt, eine gewachsene Handwerkstradition und eine Form der Gestaltung, die feine Ausarbeitung mit klassischer persischer Ornamentik verbindet. Der Zusatz Super Nain beschreibt die im Ausgangstext verwendete Einordnung des Teppichs.

Design und Muster

Das Design dieses Teppichs wird als traditionell orientalisch und persisch beschrieben. Seine Gestaltung steht damit in der Tradition persischer Muster, bei denen die Fläche durch Ornamente gegliedert und nicht allein durch eine einfarbige Wirkung bestimmt wird. Klassische Motive können florale Formen, geometrische Elemente und Tierdarstellungen umfassen. Diese Motive werden in der persischen Ornamentik nicht nur als Dekoration eingesetzt, sondern können auch Vorstellungen von Natur, Ordnung und Harmonie aufnehmen.

Florale Ornamente gehören zu den häufig verwendeten Gestaltungsmitteln persischer Teppiche. Blätter, Blüten und Ranken können miteinander verbunden werden und einen fortlaufenden Rapport bilden. Geometrische Formen geben einer Komposition klare Konturen und helfen, einzelne Bereiche voneinander abzugrenzen. Tierdarstellungen können als eigenständige Motive oder als Teil einer umfassenderen Bildsprache auftreten. Welche Elemente im Einzelnen den Teppich bestimmen, wird im Ausgangstext nicht näher aufgeschlüsselt; genannt wird jedoch die Einordnung in traditionelle persische Motive.

Bei fein geknüpften Nain-Teppichen spielt die Beziehung zwischen Knotendichte und Muster eine wichtige Rolle. Eine dichte Knüpfung bietet die Möglichkeit, schmale Konturen, kleine Ornamentabschnitte und abgestufte Formen klarer auszuarbeiten. Die sichtbare Zeichnung entsteht aus dem Zusammenspiel von Florhöhe, Faserwahl und Farbverteilung. Seide kann innerhalb einer Wollfläche einen sanften Glanz erzeugen und dadurch bestimmte Partien anders erscheinen lassen als die überwiegend aus Wolle bestehende Oberfläche.

Die Farben dieses Teppichs werden als harmonisch aufeinander abgestimmt beschrieben. Eine harmonische Farbordnung bedeutet in der persischen Teppichgestaltung, dass Grundfläche, Umrandungen und Ornamente aufeinander bezogen sind. So kann ein Muster trotz vieler Einzelheiten als zusammenhängende Komposition wahrgenommen werden. Die Farbwirkung hängt dabei vom Verhältnis der Materialien und von der Beleuchtung ab; Seide reflektiert Licht anders als Wolle und kann dadurch einen dezenten Wechsel innerhalb der Oberfläche hervorheben.

Persische Teppichmuster sind häufig aus mehreren Ebenen aufgebaut. Eine zentrale Ordnung kann von Bordüren begleitet werden, während kleinere Ornamente Zwischenräume füllen. Dieses Prinzip ermöglicht eine Balance zwischen Wiederholung und Variation. Bei einem handgeknüpften Einzelstück werden die Motive nicht durch einen mechanischen Druck aufgebracht, sondern während des Knüpfens aus den einzelnen Knoten entwickelt. Dadurch gehört die Musterbildung unmittelbar zur Herstellungstechnik.

Besonderheiten

Der Teppich wird als neu und in sehr gutem Zustand beschrieben. Damit verbindet der Ausgangstext den aktuellen Zustand mit einer handgeknüpften Ausführung. Als weiteres Merkmal ist ein Teppich-Zertifikat genannt, und das Stück wird als Unikat ausgewiesen. Die Materialzusammensetzung aus 90% Schurwolle, 10% Seide im Flor und 100% Baumwolle in der Kette gehört ebenso zu seinen dokumentierten Eigenschaften wie die angegebene Knotendichte von ca. 300.000 Knoten pro Quadratmeter.

Die traditionelle Gestaltung erlaubt eine Verwendung in unterschiedlich eingerichteten Räumen. Der Teppich wird als passend für Wohnräume, Esszimmer und Flure beschrieben. Seine Einordnung in einen klassischen orientalisch-persischen Stil lässt eine Verbindung mit traditioneller, moderner oder orientalisch inspirierter Einrichtung zu. Die Eignung für einen Raum hängt dabei von der jeweiligen Möblierung und der gewünschten Wirkung der Fläche ab.

FAQ

Wie pflege ich den Nain Perserteppich richtig?

Regelmäßiges, vorsichtiges Absaugen entfernt lose Partikel aus dem Flor. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, damit die Oberfläche und ihre Farben geschont werden. Bei Flecken wird empfohlen, die betroffene Stelle sofort mit einem feuchten Tuch abzutupfen, statt sie kräftig zu reiben. Eine fachmännische Reinigung in mehrjährigen Abständen unterstützt die Pflege und kann dazu beitragen, die Beschaffenheit des Teppichs langfristig zu erhalten. Für die konkrete Reinigung sind die Eigenschaften von Wolle, Seide und Baumwolle zu berücksichtigen.

Kann ich den Teppich auf einer Fußbodenheizung verwenden?

Ja, der Nain Perserteppich kann auf einer Fußbodenheizung verwendet werden. Die Heizung sollte nicht zu hoch eingestellt werden, damit die Fasern keiner unnötigen Wärmebelastung ausgesetzt sind. Eine moderate Heizungsstufe ist für die Nutzung geeignet. Zusätzlich sollte der Teppich flach und sicher liegen, damit die Wärme gleichmäßig wirken kann und die Nutzung im Raum nicht beeinträchtigt wird.

Welches Zimmer eignet sich am besten für diesen Teppich?

Der Teppich eignet sich für Wohnräume, Esszimmer und als dekoratives Element in einem Flur. Sein traditionell orientalisch-persisches Design lässt sich mit klassischer, moderner oder orientalisch inspirierter Einrichtung verbinden. Im Wohnzimmer kann er eine Sitzgruppe zusammenfassen, im Esszimmer eine Tischzone definieren und im Flur einen textilen Akzent setzen. Welche Platzierung am besten passt, richtet sich nach Raumaufteilung, Möbeln und der gewünschten Einbindung des Musters.

Zusätzliche Informationen
}) }) }) }) } }) } })
Gratis-PDF: unser Perserteppich-Lexikon – jetzt holen