Perserteppich Nain 228 x 151 cm Korkwolle handgeknüpft

6779$

Handgeknüpfter Nain Perserteppich | Knotendichte: ca. 1.000.000 Knoten/m² | Material: Flor 80% Korkwolle, 20% Naturseide, Kette 100% Baumwolle | Größe: 228 x 151 cm | Muster: Super Nain 6 La, traditionell orientalisch-persisch, mehrfarbig | Zustand: Neu und perfekt

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Inventarnummer: 1FB2BB5F

Beschreibung

Nain Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Perserteppich ist handgeknüpft und wird als Super Nain 6 La bezeichnet. Sein Flor besteht aus 80 % Korkwolle und 20 % Naturseide. Die Kette ist aus 100 % Baumwolle gefertigt. Damit sind die Materialien den jeweiligen Teilen des Teppichs klar zugeordnet: Korkwolle und Naturseide bilden den sichtbaren Flor, während die Baumwolle die Kette bildet. Die Wolle verleiht der Oberfläche einen weichen textilen Charakter, während Naturseide eine glattere Struktur und feine Lichtreflexe beitragen kann.

Bei der Handknüpfung wird das Muster direkt im Grundgewebe aufgebaut. Die einzelnen Knoten werden in die Kette eingearbeitet und mit Schussfäden gesichert. Reihe für Reihe entsteht so die spätere Oberfläche. Im Unterschied zu einem gedruckten Muster ist die Zeichnung nicht nachträglich auf das fertige Gewebe aufgebracht. Die angegebene Knotendichte von ca. 1.000.000 Knoten pro Quadratmeter steht für eine sehr feine Konstruktion. Kleine Ornamente, schmale Linien und geschwungene Konturen können dadurch differenziert ausgearbeitet werden.

Die Kombination aus Korkwolle und Naturseide verbindet zwei unterschiedliche Eigenschaften der Naturfasern. Wolle wird traditionell wegen ihrer Widerstandsfähigkeit, ihrer angenehmen Haptik und ihrer Fähigkeit verwendet, Farben gleichmäßig aufzunehmen. Naturseide besitzt eine glattere Faserstruktur und kann je nach Lichteinfall feine Glanzpunkte erzeugen. Die Baumwolle der Kette bildet die tragende Grundlage der Knüpfung. Das Zusammenspiel von Kette, Schuss und Flor ist entscheidend dafür, dass ein geknüpfter Teppich seine Form und seine Zeichnung erhält.

Die Dicke des Teppichs beträgt ca. 6 mm. In der Produktbeschreibung wird die Verarbeitung als sehr fein bezeichnet. Der Teppich ist neu und perfekt. Diese Angaben beschreiben Material, Ausführung und Zustand dieses konkreten Stücks. Die hohe Knotendichte ist dabei ein technisches Merkmal der Knüpfung; sie allein ersetzt keine Aussage über die individuelle Zeichnung, sondern erklärt, warum auch kleinteilige Muster in einer feinen Ausführung angelegt werden können.

Herkunft und Tradition

Der Teppich stammt aus Persien und gehört damit zur langen Tradition persischer Teppichknüpfkunst. Persien bezeichnet einen weitreichenden Kulturraum mit unterschiedlichen regionalen Werkstätten und gewachsenen Formen des Entwerfens, Färbens und Knüpfens. Teppiche wurden dort über viele Generationen für den Gebrauch in Wohnräumen, für repräsentative Zwecke und als textile Kunstwerke hergestellt. Ihre Gestaltung verbindet praktische Funktion mit einer ausgearbeiteten Ornamentik.

Nain ist mit einer bedeutenden Teppichtradition in Zentralpersien verbunden. Nain-Teppiche werden allgemein mit einer feinen Knüpfung, klar gezeichneten Konturen und einer sorgfältig gegliederten Musterfläche in Verbindung gebracht. Die Werkstätten arbeiten häufig mit Entwürfen, in denen ein Innenfeld, Bordüren und kleinere Ornamente präzise aufeinander abgestimmt sind. Die Bezeichnung Super Nain 6 La wird im Teppichhandel als Bezeichnung innerhalb dieser Nain-Tradition verwendet. Sie ist hier die im Angebot genannte Klassifizierung; die Herkunftsangabe für den Teppich lautet Persien.

Die Entwicklung der Nain-Teppiche steht im Zusammenhang mit der persischen Fähigkeit, Entwurf und Technik eng miteinander zu verbinden. Ein Muster muss so gezeichnet sein, dass es in Knotenreihen umgesetzt werden kann. Dabei werden Linien nicht einfach auf eine Fläche übertragen, sondern aus einzelnen farbigen Knoten aufgebaut. Die Knüpfenden folgen einem Entwurf, der die Abfolge von Farben, Konturen und Wiederholungen vorgibt. Je feiner die Knüpfung, desto mehr Möglichkeiten bestehen, kleine Abweichungen in Kurven und Ornamenten sichtbar zu machen.

Persische Teppiche werden meist anhand mehrerer Merkmale beschrieben: Herkunft, Mustertradition, Material und Herstellungsweise. Diese Eigenschaften gehören zusammen, sind aber nicht gleichbedeutend. Nain bezeichnet eine bestimmte regionale und stilistische Tradition, während Persien die ausdrücklich genannte Herkunft dieses Teppichs ist. Andere bekannte persische Teppicharten wie Tabriz, Kashan oder Isfahan besitzen eigene Zeichensprachen und Werkstatttraditionen. Tabriz wird häufig mit differenzierten Kompositionen und komplexen Ornamenten verbunden, Kashan mit floralen Entwürfen und kräftigen Farbbeziehungen, Isfahan mit sorgfältig ausgeführten Mustern und einer ausgeprägten Farbkontrolle.

Die persische Knüpfkunst beruht auf überliefertem Wissen über Fasern, Färbung, Webgrund und Musteraufbau. Die Kette wird auf dem Knüpfstuhl gespannt, anschließend werden Knoten und Schussfäden in wiederkehrenden Arbeitsschritten eingebracht. Nach mehreren Reihen wird der Flor verdichtet und später auf eine gleichmäßige Höhe geschoren. Das fertige Erscheinungsbild entsteht daher aus vielen einzelnen Arbeitsschritten. Eine hohe Knotendichte kann eine feine Zeichnung unterstützen, verlangt aber ebenso Sorgfalt bei Spannung, Reihenfolge und Ausrichtung.

Die Nain-Tradition wird außerdem durch eine enge Verbindung von symmetrischer Ordnung und pflanzlicher Ornamentik geprägt. Wiederkehrende Formen sorgen für Zusammenhalt, während kleinere Details die Fläche beleben. Der Entwurf muss dabei aus verschiedenen Entfernungen lesbar bleiben: aus der Nähe zeigen sich einzelne Knoten und feine Linien, aus größerem Abstand treten Feld, Bordüren und die Gesamtwirkung hervor. Diese Wechselwirkung von Detail und Gesamtordnung ist ein wesentlicher Bestandteil vieler persischer Teppichentwürfe.

Ein handgeknüpfter Teppich ist stets das Ergebnis einer individuellen Ausführung. Auch wenn ein Entwurf als Vorlage dient, werden die Knoten einzeln gesetzt und die Farbflächen Schritt für Schritt aufgebaut. Dadurch unterscheidet sich die textile Herstellung von einem industriellen Verfahren, bei dem identische Muster in gleichförmigen Abläufen reproduziert werden. Bei diesem Stück treffen die Herkunft Persien, die Nain-Bezeichnung, die feine Knüpfung und der Flor aus Korkwolle und Naturseide zusammen.

Design und Muster

Das Muster wird als Super Nain 6 La bezeichnet. Der Stil ist traditionell orientalisch-persisch, die Farbwirkung mehrfarbig. Diese Angaben ordnen den Teppich in eine persische Ornamenttradition ein, ohne einzelne Farben oder nicht genannte Motive zu behaupten. Ein konkretes Zentralmedaillon, bestimmte Blütenformen oder eine festgelegte Bordürenfolge werden in der Beschreibung nicht ausdrücklich genannt und werden daher nicht als Eigenschaften dieses Stücks ergänzt.

Viele Nain-Entwürfe beruhen allgemein auf einer klaren Gliederung der Fläche. Ein Innenfeld wird von einer oder mehreren Bordüren eingefasst; kleinere Ornamente verbinden die einzelnen Bereiche miteinander. Pflanzliche Formen wie Ranken, Blätter und Blüten gehören zum allgemeinen Vokabular persischer Teppichkunst. Ebenso können symmetrische Linien, wiederkehrende Arabesken und geometrisch geordnete Details eingesetzt werden. Solche Hintergrundmerkmale erklären die Tradition des Nain-Musters, ohne festzulegen, welche dieser Formen auf dem konkreten Teppich vorhanden sind.

Die feine Knotung wirkt sich unmittelbar auf die Darstellung aus. Eine große Zahl kleiner Knoten pro Fläche erlaubt es, Kurven in enger Folge zu setzen und schmale Konturen genauer auszuführen. Die Zeichnung entsteht aus dem Nebeneinander unterschiedlich gefärbter Knoten. Dadurch können Übergänge, Wiederholungen und Abgrenzungen innerhalb eines Entwurfs präzise aufgebaut werden. Bei fein geknüpften persischen Teppichen ist die technische Ausarbeitung deshalb eng mit der visuellen Wirkung verbunden.

Mehrfarbige Gestaltung bedeutet, dass mehrere Farbtöne gemeinsam zur Gliederung der Fläche beitragen. Farben können ein Innenfeld von einer Bordüre trennen, einzelne Ornamente hervorheben oder den Rhythmus einer wiederkehrenden Form verstärken. In der persischen Teppichkunst wird Farbe außerdem genutzt, um Tiefe, Gewichtung und Balance innerhalb eines Entwurfs zu schaffen. Für dieses Stück ist lediglich die Angabe mehrfarbig überliefert. Eine konkrete Palette oder einzelne Farbnamen werden deshalb nicht festgelegt.

Die Bezeichnung Nain 6 La verweist auf eine im Handel gebräuchliche Klassifizierung innerhalb der Nain-Tradition. Die zusätzliche Bezeichnung Super kennzeichnet die im Angebot verwendete Einordnung. Solche Begriffe beziehen sich auf Stilvorstellungen und Feinheitsmerkmale, nicht auf eine nachträglich erfundene Herkunft. Für die Musterbeschreibung dieses Teppichs sind daher die belegten Angaben maßgeblich: Super Nain 6 La, traditionell orientalisch-persischer Stil und mehrfarbige Ausführung.

Die ornamentale Wirkung eines geknüpften Teppichs entsteht immer aus dem Zusammenspiel von Entwurf und Material. Wolle nimmt Farbstoffe anders auf als Seide und kann dadurch eine ruhigere, weichere Fläche bilden. Seide kann an einzelnen Stellen stärker auf das Licht reagieren. Die unterschiedlichen Fasereigenschaften verändern nicht den Aufbau des Musters, beeinflussen aber, wie Konturen und Farbflächen im Raum erscheinen. Bei einem handgeknüpften Stück bleibt die Oberfläche zudem durch die tatsächliche Knotung und Schur geprägt.

Besonderheiten

Zu den besonderen Merkmalen dieses Teppichs gehören die Bezeichnung Super Nain 6 La, die sehr feine handgeknüpfte Verarbeitung und die Kombination von 80 % Korkwolle und 20 % Naturseide im Flor. Die Kette besteht aus 100 % Baumwolle. Der Teppich ist neu und perfekt, mehrfarbig und traditionell orientalisch-persisch gestaltet. Diese Angaben beschreiben das konkrete Produkt und werden nicht um zusätzliche Aussagen zu Alter, Provenienz oder Erhaltungsdetails erweitert.

Zum Angebot gehören ein Teppich-Zertifikat, das die Echtheit und Qualität des Produkts gewährleistet, sowie eine vierjährige Garantie von Moni Sonne. Der Versand erfolgt kostenlos innerhalb Deutschlands. Diese Leistungen ergänzen die Angaben zur Ausführung und zum Zustand. Sie sind von den regionalen und technischen Merkmalen des Teppichs zu unterscheiden, gehören aber zur vollständigen Produktbeschreibung.

FAQ

Wie pflege ich diesen Perserteppich richtig?

Eine regelmäßige, schonende Reinigung hilft, die Oberfläche sauber zu halten. Bei einem handgeknüpften Teppich aus Korkwolle und Naturseide sollte die Behandlung vorsichtig erfolgen, damit Flor und Fasern nicht unnötig belastet werden. Stärkere Verschmutzungen sollten professionell gereinigt werden. Direkte Sonneneinstrahlung ist möglichst zu vermeiden, weil Farben bei längerer intensiver Einwirkung verblassen können. Die Pflege sollte außerdem die Naturseide im Flor berücksichtigen und daher keine unnötig aggressive Behandlung vorsehen.

Woher stammt der Perserteppich und was macht ihn besonders?

Der Perserteppich stammt aus Persien und wird als Super Nain 6 La bezeichnet. Besonders sind seine handgeknüpfte Verarbeitung, der Flor aus 80 % Korkwolle und 20 % Naturseide sowie die Kette aus 100 % Baumwolle. Hinzu kommen die sehr feine Ausführung, die Knotendichte von ca. 1.000.000 Knoten pro Quadratmeter, die mehrfarbige traditionell orientalisch-persische Gestaltung und der neue, perfekte Zustand. Ein Teppich-Zertifikat gewährleistet die Echtheit und Qualität des Produkts.

Wie unterscheidet sich ein handgeknüpfter Teppich von einem maschinell hergestellten Teppich?

Bei einem handgeknüpften Teppich werden die einzelnen Knoten von Hand in die Kette eingebracht und mit Schussfäden gesichert. Das Muster entsteht dadurch unmittelbar während der Herstellung. Eine maschinelle Fertigung arbeitet dagegen mit industriell standardisierten Abläufen. Handgeknüpfte Teppiche können deshalb eine individuelle textile Ausführung und eine feine Detailzeichnung besitzen. Bei diesem Perserteppich wird die Handknüpfung mit einer sehr hohen Knotendichte sowie einem Flor aus Korkwolle und Naturseide verbunden.

Zusätzliche Informationen
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