Perserteppich Nain 213 x 120 cm Wolle handgeknüpft

937$

Handgeknüpfter Nain Perserteppich | Knotendichte: ca. 300.000 Knoten/m² | Material: Flor 100% Schurwolle, Kette 100% Baumwolle | Größe: 213 x 120 cm | Muster: traditionell orientalisch/persisch | Zustand: Neu, perfekt

Ausverkauft

  • ✓Kostenloser Versand in der EU
  • ✓2-5 Werktage Lieferzeit
  • ✓14 Tage Rückgaberecht
  • ✓Weltweiter Versand auf Anfrage
Secure Payment SICHERE ZAHLUNG
Shipping Partners VERSANDPARTNER
Artikelnummer: 5735A808 Kategorien: , ,

Inventarnummer: 5735A808

Beschreibung

Nain Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Nain Perserteppich ist handgeknüpft. Sein Flor besteht aus 100% reiner Schurwolle, die Kette aus 100% Baumwolle. Die Kette bildet beim Knüpfen das tragende Grundgerüst. In dieses Gerüst werden die Florfäden Knoten für Knoten eingearbeitet. Dadurch entsteht eine Oberfläche, deren Struktur unmittelbar aus der manuellen Herstellung hervorgeht.

Schurwolle wird für Teppichflore seit langer Zeit verwendet. Das Material ist widerstandsfähig und besitzt zugleich eine angenehme, natürliche Haptik. Wolle kann Wärme im Wohnraum vermitteln und eignet sich wegen ihrer Faserstruktur für die Nutzung als Bodenbelag. Die Baumwolle befindet sich in der Kette und übernimmt dort eine konstruktive Funktion. Bei diesem Teppich sind Flor und Kette als unterschiedliche Materialien ausgewiesen.

Die Knotendichte ist hoch und ermöglicht eine differenzierte Ausarbeitung der Zeichnung. Je dichter die Knoten gesetzt werden, desto genauer lassen sich Linien, Konturen und kleinere Ornamente in der Fläche anordnen. Beim Handknüpfen werden die Knoten einzeln gesetzt und durch Schussfäden gesichert. Dabei müssen Spannung, Farbfolge und Musterverlauf fortlaufend kontrolliert werden. Der Teppich ist neu und wird als perfekt beschrieben.

Die rechteckige Form ist für die klassische Verwendung als Bodenbelag geeignet. Der Teppich ist außerdem für Fußbodenheizung geeignet. Diese Eigenschaft ergänzt die Angaben zu Material und Herstellungsart und macht ihn für entsprechend ausgestattete Innenräume verwendbar.

Herkunft und Tradition

Nain liegt im Iran und ist als bedeutender Ort der persischen Teppichherstellung bekannt. Die Bezeichnung Nain verweist auf diese regionale Herkunft und auf eine eigenständige Tradition des Knüpfens. Nain-Teppiche werden mit sorgfältig geordneten Entwürfen, feinen Details und einer kontrollierten handwerklichen Ausführung verbunden. Die Kenntnisse dazu werden in Werkstätten und Familien über Generationen weitergegeben.

Die persische Teppichkultur umfasst zahlreiche regionale Schulen. Jede dieser Schulen entwickelte eigene Vorstellungen von Zeichnung, Farbbeziehungen, Bordüren und Flächenaufteilung. Nain steht innerhalb dieser iranischen Tradition für eine Gestaltung, bei der Übersichtlichkeit und Detailreichtum miteinander verbunden werden. Ein Teppich entsteht dabei aus dem Zusammenspiel eines Entwurfs, geeigneter Materialien und einer Vielzahl manueller Arbeitsschritte.

Am Anfang der Herstellung werden die Kettfäden am Webstuhl befestigt und gleichmäßig gespannt. Anschließend werden die Florfäden in Reihen eingeknüpft. Nach jeder Reihe können Schussfäden zur Stabilisierung eingefügt und verdichtet werden. Die Arbeit verlangt Aufmerksamkeit für die Spannung des Gewebes, die Ausrichtung der Zeichnung und die Abstimmung der Farben. Nach dem eigentlichen Knüpfen wird der Flor bearbeitet, damit die Muster klarer sichtbar werden. Reinigen, Spannen und die Ausarbeitung der Kanten gehören zu den üblichen abschließenden Arbeiten.

Handwerkliches Wissen besteht nicht nur aus der Fähigkeit, einzelne Knoten zu setzen. Ebenso wichtig sind der Umgang mit dem Webstuhl, die Übertragung eines Musterplans und die gleichmäßige Behandlung der Wolle. Ein Entwurf kann als Vorlage dienen, doch die endgültige Fläche entsteht erst durch die Arbeit am Webstuhl. Kleine Unterschiede in der Ausführung sind ein Teil dieser Herstellungsmethode. Bei Nain treffen regionale Herkunft, persische Ornamentik und eine auf Präzision ausgerichtete Knüpftechnik zusammen.

Persische Teppiche erfüllen seit jeher praktische und gestalterische Aufgaben. Sie bedecken Böden, gliedern Räume und können Sitz- oder Wohnbereiche optisch zusammenfassen. Zugleich bewahren sie Kenntnisse über Materialien, Farben und Muster, die in einer Region über lange Zeit entwickelt wurden. Ein neu gefertigter Teppich kann deshalb traditionelle Gestaltung mit heutigen Wohnsituationen verbinden. Seine handgeknüpfte Herstellung bleibt dabei an eine überlieferte Form der Textilarbeit gebunden.

Die Geschichte Nains ist Teil der größeren Geschichte iranischer Teppichregionen. Regionale Identität entsteht durch die Verbindung von Werkstattpraxis, überlieferten Entwürfen und technischen Entscheidungen. Die Herkunftsbezeichnung ist daher mehr als ein dekorativer Hinweis. Sie ordnet den Teppich in einen kulturellen und handwerklichen Zusammenhang ein, ohne für jedes einzelne Stück ein identisches Muster vorauszusetzen.

Design und Muster

Der Stil dieses Teppichs ist als traditionell orientalisch beziehungsweise persisch angegeben. Damit gehört seine Gestaltung zur Formensprache klassischer Teppiche aus dem Orient. Diese Formensprache arbeitet häufig mit klar gegliederten Flächen, wiederkehrenden Ornamenten und einem ausgewogenen Verhältnis von Mittelfeld und Einfassung. Die Wirkung eines Entwurfs entsteht aus dem Zusammenspiel von Linien, Formen, Abständen und Farben.

In der persischen Teppichkunst kommen florale, pflanzliche und geometrische Motive in vielen Varianten vor. Ranken können einzelne Bereiche miteinander verbinden, Blüten und Blätter können als wiederkehrende Ornamente erscheinen. Geometrische Formen geben einer Komposition Rhythmus und Ordnung. Die Motive werden je nach Entwurf unterschiedlich skaliert, wiederholt und miteinander kombiniert. Aus diesem Grund lässt sich aus dem allgemeinen Stilhinweis kein bestimmtes Einzelmotiv ableiten.

Viele Teppiche sind aus einem Mittelfeld und einer oder mehreren Bordüren aufgebaut. Das Mittelfeld trägt die Hauptzeichnung. Die Bordüren rahmen sie ein und schaffen einen Übergang zur Umgebung. Andere Entwürfe verteilen ihre Ornamente als durchgehendes Muster über die gesamte Fläche. Beide Prinzipien gehören zur orientalischen Gestaltungstradition. Ein Musterplan kann sehr regelmäßig sein, während die handwerkliche Umsetzung durch die Arbeit am Webstuhl ihre eigene textile Struktur erhält.

Farben übernehmen in einem persischen Teppich mehrere Aufgaben. Kontraste können ein Ornament vom Untergrund abheben. Verwandte Farbtöne können Ranken, Blüten und Bordüren miteinander verbinden. Die Farbwirkung hängt außerdem vom Lichteinfall und von der Richtung des Flors ab. Wollfasern reflektieren Licht je nach Lage unterschiedlich, sodass eine handgeknüpfte Oberfläche lebendig gegliedert erscheinen kann. Entscheidend ist stets die Gesamtkomposition und nicht nur die Betrachtung einer einzelnen Farbe.

Die Gestaltung von Nain-Teppichen wird allgemein mit einer sorgfältigen Ordnung und einer detailreichen Zeichnung verbunden. Damit feine Ornamente lesbar bleiben, müssen ihre Abstände und Proportionen beim Knüpfen kontrolliert werden. Eine hohe Knotendichte unterstützt die genaue Wiedergabe kleiner Linien und Konturen. Gleichzeitig bleiben Musterwirkung und Stil vom jeweiligen Entwurf abhängig. Für diesen Teppich ist der traditionelle orientalisch-persische Stil angegeben; ein nicht ausdrücklich benanntes Medaillon oder eine bestimmte Bordüre wird nicht ergänzt.

Ornamente können in der Geschichte persischer Textilien auch symbolisch gelesen werden. Pflanzenformen werden häufig mit Natur und Wachstum verbunden. Geometrische Ordnungen können als Ausdruck von Gleichgewicht und Stabilität verstanden werden. Solche Deutungen gehören zur allgemeinen Ornamentgeschichte und stellen keine zusätzliche Beschreibung dieses einzelnen Teppichs dar. Die konkrete Einordnung dieses Stücks lautet traditionell orientalisch/persisch und Nain.

Die technische Ausführung beeinflusst, wie ein Muster wahrgenommen wird. Viele dicht gesetzte Knoten erlauben eine engere Abstufung von Konturen und eine differenzierte Darstellung kleiner Formen. Die Qualität der Wirkung hängt zusätzlich von der Vorbereitung des Entwurfs, der Auswahl der Farben und der Erfahrung am Webstuhl ab. So verbinden sich bei einem Nain-Teppich regionale Gestaltung und handwerkliche Präzision, ohne dass jedes Stück denselben Aufbau besitzen muss.

Besonderheiten

Zu den besonderen Eigenschaften dieses Teppichs gehören die hohe Knotendichte, die handgeknüpfte Herstellung und der Flor aus reiner Schurwolle. Die Kette besteht aus Baumwolle. Der Zustand ist neu und perfekt. Außerdem ist die rechteckige Form angegeben, und der Teppich eignet sich für Fußbodenheizung.

Als Einsatzbereiche werden Wohnraum, Esszimmer und Flur genannt. Auch in einem Arbeitszimmer oder Schlafzimmer mit geringerer Beanspruchung kann er als dekorative Bodenfläche eingesetzt werden. Für die Pflege empfiehlt sich regelmäßiges Absaugen. Frische Flecken sollten vorsichtig mit einem feuchten Tuch und einem milden Reinigungsmittel behandelt werden. Eine professionelle Reinigung kann die fachgerechte Behandlung der Wolle sicherstellen.

Starkes Reiben, aggressive Mittel und übermäßige Nässe sollten bei Wollteppichen vermieden werden. Eine materialgerechte Pflege trägt dazu bei, die Oberfläche und die Musterwirkung zu erhalten. Die Eignung für Fußbodenheizung erweitert die praktische Verwendung, ersetzt aber nicht die Beachtung der Hinweise zur jeweiligen Heizungs- und Bodenanlage.

FAQ

Wie pflege ich diesen Perserteppich?

Entfernen Sie Staub regelmäßig mit einem geeigneten Staubsauger. Frische Flecken sollten vorsichtig mit einem feuchten Tuch und einem milden Reinigungsmittel abgetupft werden. Vermeiden Sie kräftiges Reiben, aggressive Reinigungsmittel und starke Nässe, da diese die Wollfasern oder die Farbwirkung beeinträchtigen können. Eine regelmäßige professionelle Reinigung ist sinnvoll, damit der Teppich mit geeigneten Verfahren behandelt wird. Die Hinweise zur Nutzung auf Fußbodenheizung sollten ebenfalls beachtet werden.

Wo kann der Nain-Teppich eingesetzt werden?

Der rechteckige Teppich kann im Wohnzimmer, Esszimmer oder Flur als Bodenbelag eingesetzt werden. Auch ein Arbeitszimmer oder Schlafzimmer mit geringerer Frequentierung kommt als dekorativer Einsatzort infrage. Der Teppich ist für Fußbodenheizung geeignet. Welche Position im Raum am besten passt, hängt von der Möblierung, der täglichen Belastung und den Möglichkeiten einer regelmäßigen Pflege ab.

Was macht handgeknüpfte Teppiche besonders?

Bei einem handgeknüpften Teppich werden die Florfäden einzeln in die Kette eingearbeitet. Reihe für Reihe entsteht so die textile Oberfläche. Der Vorgang erfordert Erfahrung, Zeit und eine gleichmäßige Kontrolle von Spannung, Muster und Farbfolge. Eine hohe Knotendichte kann eine detailreiche Zeichnung unterstützen. Schurwolle bietet einen widerstandsfähigen und angenehmen Flor, während die Baumwollkette die Grundlage bildet. Durch die manuelle Herstellung ist jeder Teppich ein eigenständiges Stück regionaler Knüpftradition.

Zusätzliche Informationen
}) }) }) }) } }) } })
Gratis-PDF: unser Perserteppich-Lexikon – jetzt holen