









Perserteppich Nain 205 x 120 cm Wolle handgeknüpft
1077$
Handgeknüpfter Nain Perserteppich | Knotendichte: 300.000/m² | Material: Flor 100% Schurwolle | Größe: 205 x 120 cm | Muster: Floralmotiv mit Medaillon | Zustand: Neu, perfekt
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 81CE00B0
Beschreibung
Nain Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Nain Perserteppich ist handgeknüpft und besteht im Flor aus 100% Schurwolle. Die Herstellung von handgeknüpften Teppichen verbindet das Einbringen vieler einzelner Knoten mit einer sorgfältigen Ausarbeitung des Musters. Jeder Knoten wird von Hand gesetzt und trägt dazu bei, dass die Zeichnung in der Teppichfläche klar erkennbar bleibt. Im Unterschied zu einem maschinell gefertigten Teppich entsteht ein handgeknüpftes Einzelstück in vielen aufeinanderfolgenden Arbeitsschritten.
Die Schurwolle ist das zentrale Material dieses Teppichs. Wolle wird bei orientalischen Teppichen traditionell wegen ihrer angenehmen Haptik und ihrer Eignung für den täglichen Gebrauch eingesetzt. Sie kann Farben gleichmäßig aufnehmen und unterstützt eine plastische Wirkung der Florstruktur. Bei einem handgeknüpften Nain werden Material, Knotung und Muster so miteinander verbunden, dass eine fein gegliederte Oberfläche entsteht.
Die Knotendichte dieses Teppichs beträgt 300.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Dichte erlaubt eine differenzierte Darstellung von Konturen, Blütenformen und den Linien eines Medaillons. Sie gehört zu den Angaben, anhand derer sich die technische Ausarbeitung eines Teppichs einordnen lässt. Die Handarbeit bleibt dabei in der Struktur der Rückseite und in der individuellen Ausführung des Musters nachvollziehbar.
Herkunft und Tradition
Nain ist eine Stadt im Iran und für eine eigenständige Tradition der Teppichherstellung bekannt. Nain-Teppiche werden der persischen Teppichkultur zugeordnet und verbinden regionale Gestaltung mit einer auf feine Muster ausgerichteten Knüpftechnik. Die Stadt liegt in einer Landschaft, in der textile Handarbeit über lange Zeit ein wichtiger Bestandteil des kulturellen und wirtschaftlichen Lebens war. Aus dieser Umgebung entwickelte sich ein Teppichtyp, der durch geordnete Kompositionen und eine präzise Linienführung charakterisiert wird.
Die persische Teppichkunst umfasst zahlreiche regionale Schulen. Jede dieser Schulen entwickelte eigene Vorlieben für Aufbau, Ornamentik, Farbwirkung und technische Ausführung. Nain wird dabei häufig mit ausgewogenen Zentralmustern, floralen Details und einer ruhigen Gesamtwirkung verbunden. Die Gestaltung beruht auf einem klaren Verhältnis zwischen Innenfeld und Bordüre. Dadurch kann selbst ein detailreiches Muster geordnet und übersichtlich erscheinen.
Traditionelle Nain-Teppiche stehen in einer langen Geschichte persischer Ornamentik. Florale Ranken, Blätter, Blüten und Medaillons wurden über Generationen hinweg weiterentwickelt. Solche Formen sind nicht als naturgetreue Abbildungen zu verstehen, sondern als stilisierte Zeichen, die nach Regeln der persischen Musterkunst angeordnet werden. Die Wiederholung einzelner Motive schafft Rhythmus, während die zentrale Komposition dem Teppich eine erkennbare Mitte gibt.
Zur Nain-Tradition gehört außerdem die sorgfältige Abstimmung von Knüpfung und Zeichnung. Eine feine Knotung ermöglicht es, kleine Elemente voneinander abzugrenzen und Übergänge kontrolliert auszuführen. Die handwerkliche Qualität zeigt sich deshalb nicht allein in der Anzahl der Knoten, sondern auch in der Regelmäßigkeit der Linien und in der Lesbarkeit des Gesamtaufbaus. Die persische Herkunft bezeichnet dabei den kulturellen und handwerklichen Zusammenhang, aus dem dieser Teppichtyp hervorgegangen ist.
Nain-Teppiche werden traditionell als Wohntextilien gefertigt, zugleich aber auch als Ausdruck regionaler Gestaltung verstanden. Ihre Muster greifen vertraute Formen der persischen Kunst auf und übertragen sie in eine textile Fläche. Im Alltag dienen sie als Bodenbelag; in ihrer Ausarbeitung spiegeln sie jedoch ebenso die Bedeutung wider, die dem Teppich als handgearbeitetem Kulturgut zukommt. Dieser Zusammenhang zwischen Gebrauch und Ornament ist ein grundlegendes Merkmal der persischen Teppichtradition.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs besteht aus einem Floralmotiv mit Medaillon. Ein Medaillon bildet den gestalterischen Mittelpunkt und ordnet die übrigen Elemente um eine zentrale Form. Florale Ornamente können aus stilisierten Blüten, Blättern und Ranken bestehen. Sie werden so angelegt, dass die einzelnen Formen miteinander verbunden bleiben und dennoch als eigenständige Details wahrgenommen werden können.
In der persischen Mustertradition übernimmt das Medaillon eine wichtige kompositorische Aufgabe. Es gibt dem Innenfeld eine Mitte und schafft eine klare Orientierung für die Betrachtung der Fläche. Je nach Gestaltung kann es von Blütenranken, symmetrischen Formen oder weiteren Ornamenten begleitet werden. Bei einem Nain-Muster entsteht dadurch ein Zusammenspiel aus zentraler Ordnung und feiner dekorativer Ausarbeitung.
Die florale Gestaltung verweist auf die starke Bedeutung von Pflanzenmotiven in der persischen Kunst. Blüten und Ranken stehen dort häufig für Wachstum, Harmonie und die geordnete Schönheit der Natur. Im Teppich werden diese Anklänge jedoch in eine eigene Zeichensprache überführt. Die Motive werden vereinfacht, wiederholt und symmetrisch oder rhythmisch angeordnet. So entsteht kein zufälliges Naturbild, sondern ein planvoll aufgebautes Ornament.
Die Farbgebung dieses Teppichs ist Beige. Beige gehört zu den zurückhaltenden Tönen, die einem Muster Raum geben und die Konturen eines Medaillons ruhig wirken lassen können. In der Nain-Tradition werden dezente Grundfarben häufig mit fein ausgearbeiteten Ornamenten verbunden. Entscheidend ist dabei das Verhältnis zwischen Grundfläche und Muster: Die Farbe schafft die Fläche, auf der die floralen Linien und die zentrale Form sichtbar werden.
Ein florales Medaillonmuster kann sowohl klassisch als auch in reduzierteren Wohnumgebungen eingesetzt werden, weil es eine klare Mitte mit dekorativen Details verbindet. Die Gestaltung folgt dabei den Prinzipien persischer Teppichkomposition: Ein Innenfeld wird durch ein Hauptmotiv geprägt und durch ornamental gedachte Strukturen zusammengehalten. Bordüren und Randzonen übernehmen traditionell die Aufgabe, das Innenfeld zu fassen und den Übergang zur Umgebung zu ordnen.
Die genaue Wirkung eines solchen Musters entsteht durch das Zusammenwirken von Knotung, Linienführung und Farbverteilung. Kleine Unterschiede in der Dichte der Ornamentik können Blüten, Ranken und Medaillon voneinander absetzen. Die handgeknüpfte Ausführung unterstützt diese differenzierte Zeichnung, weil die Muster nicht als industrielle Druckfläche, sondern Knoten für Knoten aufgebaut werden. Dadurch bleibt die regionale Formensprache des Nain in einer unmittelbar textilen Gestaltung erkennbar.
Besonderheiten
Der Teppich ist neu und in perfektem Zustand. Er ist für die Verwendung auf Fußbodenheizungen geeignet. Außerdem verfügt er über eine hohe Farbbeständigkeit. Diese Eigenschaften ergänzen die handwerklichen Angaben zu Material, Knotung und Muster und machen die Nutzung im Wohnbereich nachvollziehbar. Die Schurwolle, die florale Gestaltung und das zentrale Medaillon verbinden dabei die praktischen Angaben mit dem traditionellen Erscheinungsbild eines Nain-Perserteppichs.
Die hohe Farbbeständigkeit ist besonders im Zusammenhang mit der klaren Musterordnung relevant, weil florale Details und Medaillon ihre Abgrenzung dauerhaft als Teil der Gestaltung behalten sollen. Die Eignung für Fußbodenheizung erweitert die möglichen Einsatzbereiche innerhalb eines Hauses. Der neue, perfekte Zustand beschreibt den Erhaltungszustand dieses Einzelstücks zum Zeitpunkt der Präsentation.
FAQ
Wie pflege ich meinen Nain Perserteppich richtig?
Für die regelmäßige Pflege empfiehlt sich vorsichtiges Staubsaugen auf niedriger Stufe. Dabei sollte die Oberfläche gleichmäßig und ohne unnötigen Druck behandelt werden. Frische Flecken werden mit einem feuchten Tuch vorsichtig abgetupft; Reiben kann die Fasern und die Farbwirkung unnötig belasten. Für eine gründliche Reinigung sollte ein Fachbetrieb beauftragt werden, der Erfahrung mit handgeknüpften Perserteppichen und Schurwolle besitzt. So kann die Reinigung auf Material, Knüpfung und Muster abgestimmt werden.
Wo kann ich einen handgeknüpften Nain Perserteppich kaufen?
Handgeknüpfte Nain Perserteppiche werden in spezialisierten Teppichhandlungen, bei ausgewählten Online-Händlern und direkt über Importeure angeboten, die sich auf orientalische Teppiche konzentrieren. Beim Kauf sind die Angaben zu Herkunft, Material, Knüpftechnik, Knotendichte, Muster und Zustand wichtig. Auch die Bezeichnung Nain sollte mit der beschriebenen Herkunft und der tatsächlichen Ausführung übereinstimmen. Bei einem Einzelstück gehören außerdem die konkreten Produktdaten zur eindeutigen Zuordnung.
Wie erkenne ich einen hochwertigen Nain Perserteppich?
Wichtige Hinweise sind eine sorgfältige Handknüpfung, eine gleichmäßige und ausreichend feine Knotung sowie eine präzise Ausarbeitung der floralen Details und des Medaillons. Die Rückseite sollte eine klare Struktur zeigen und das Muster nachvollziehbar wiedergeben. Auch die Qualität der Wolle, eine stimmige Farbverteilung und sauber ausgeführte Konturen sind bei der Beurteilung relevant. Die Knotendichte von 300.000 Knoten pro Quadratmeter ist bei diesem Teppich eine konkrete technische Angabe, die gemeinsam mit Material, Muster und Zustand betrachtet werden sollte.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |


















