








Perserteppich Nain 200 x 300 cm Wolle handgeknüpft
376$
Handgeknüpfter Nain Perserteppich | Knotendichte: 360.000 Knoten/m² | Material: Flor 90 % Schurwolle, 10 % Naturfasermischung | Größe: 200 x 300 cm | Muster: Florales, orientalisches Design mit Medaillon | Zustand: Neu, perfekt
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Beschreibung
Nain Perserteppich
Material und Verarbeitung
Der Nain Perserteppich besitzt einen Flor aus Schurwolle und einer Naturfasermischung. Die Schurwolle prägt den textilen Charakter des Teppichs, während die Naturfasermischung Bestandteil der angegebenen Florzusammensetzung ist. Wolle wird im Teppichhandwerk wegen ihrer natürlichen Faserstruktur, ihrer angenehmen Haptik und ihrer Fähigkeit geschätzt, Wärme und Feuchtigkeit in einem gewissen Maß aufzunehmen. Bei diesem Teppich verbindet sich das Wollmaterial mit einer Verarbeitung, die handgearbeitete und maschinengewebte Anteile zusammenführt.
Die Verarbeitung ist zur Hälfte handgearbeitet und zur Hälfte maschinengewebt. Damit werden traditionelle Arbeitsschritte mit einer maschinellen Fertigung verbunden. Der handgearbeitete Anteil steht für die manuelle Bearbeitung des Teppichs, während die maschinengewebten Bestandteile eine gleichmäßige textile Konstruktion unterstützen. Diese Kombination ist ausdrücklich Teil der Beschreibung dieses Teppichs und wird nicht mit einer vollständig handgeknüpften Herstellung gleichgesetzt. Der Teppich wird im Angebot dennoch als handgeknüpfter Nain Perserteppich geführt.
Die Knotendichte beträgt 360.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine solche Dichte beschreibt die Anzahl der Knoten innerhalb einer bestimmten Fläche und ist ein technischer Hinweis auf die Feinheit der Zeichnung. Je dichter ein Flor aufgebaut ist, desto mehr Möglichkeiten bestehen grundsätzlich, Linien, Ranken und Konturen differenziert auszuführen. Bei einem floralen Medaillon kann eine hohe Knotendichte dazu beitragen, dass Übergänge zwischen den Ornamenten klar erkennbar bleiben. Die Knotenzahl ist dabei eine technische Eigenschaft und kein alleiniger Maßstab für die Qualität eines Teppichs.
Der Flor ist etwa acht Millimeter dick, und das Gewicht ist mit etwa dreieinhalb Kilogramm je Quadratmeter angegeben. Diese Eigenschaften beschreiben den Aufbau und die textile Präsenz des Teppichs. Die Wolloberfläche bietet eine natürliche, strukturierte Haptik, während die Verbindung aus Handarbeit und Maschinenwebtechnik die konkrete Herstellung kennzeichnet. Weitere Materialien als die genannte Schurwolle und Naturfasermischung werden für den Flor nicht angegeben.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus Persien und wird als Nain Perserteppich bezeichnet. Nain ist ein bedeutendes Zentrum der persischen Teppichkunst. Die Stadt liegt in Zentraliran, in einer trockenen Landschaft zwischen wichtigen historischen Verbindungen des iranischen Hochlands. Die regionale Umgebung hat die Lebensweise, die Architektur und auch die textile Kultur geprägt. In einer solchen Umgebung wurden handwerkliche Kenntnisse über Generationen weitergegeben und an die verfügbaren Materialien sowie an die Anforderungen des täglichen Lebens angepasst.
Die Nain-Tradition entwickelte sich innerhalb der langen Geschichte persischer Teppiche. Persische Teppiche entstehen aus dem Zusammenspiel von Entwurf, Faser, Färbung, Knoten und Webstruktur. Ein Muster wird nicht zufällig auf die Fläche gesetzt, sondern folgt einer geplanten Ordnung. Der Entwurf kann ein zentrales Medaillon, eine Feldgestaltung, Nebenornamente und Bordüren vorsehen. Beim Knüpfen wird diese Ordnung Schritt für Schritt in textile Form übertragen. Die handwerkliche Arbeit verlangt dabei Aufmerksamkeit für die Spannung der Kette, die Gleichmäßigkeit des Knotens und die Ausrichtung des Flors.
Nain-Teppiche werden traditionell mit feiner Zeichnung, ausgewogenen Proportionen und floralen Kompositionen verbunden. Häufig stehen Ranken, Blätter und Blüten in einem symmetrischen Verhältnis zueinander. Die Motive werden stilisiert, damit sie als textile Ornamente funktionieren. Ihre Wirkung entsteht nicht nur aus einzelnen Blütenformen, sondern aus dem Rhythmus, den wiederkehrende Linien und gegensätzliche Flächen erzeugen. Die Nain-Tradition ist deshalb sowohl durch regionale Musterideen als auch durch eine sorgfältige technische Ausführung geprägt.
Die persische Teppichkunst kennt zahlreiche regionale Zentren, die jeweils eigene Bildsprachen entwickelt haben. Isfahan ist für detailreiche Entwürfe und eine fein gegliederte Ornamentik bekannt. Kerman wird häufig mit floralen Mustern und geschwungenen Pflanzenmotiven verbunden. Tabriz steht in der Teppichgeschichte oft für komplexe Medaillons, strukturierte Felder und ausgearbeitete Bordüren. Sarough und Kashan besitzen ebenfalls eigenständige Traditionen. Diese Orte zeigen die Vielfalt persischer Teppiche, verändern aber nicht die Herkunft dieses Stücks: Es ist als Nain Perserteppich aus Persien beschrieben.
Historisch wurden persische Teppiche in unterschiedlichen sozialen und räumlichen Zusammenhängen verwendet. Sie konnten Wohnräume ausstatten, als textile Dekoration dienen oder innerhalb einer Familie weitergegeben werden. Die Mustertradition wurde dabei nicht unverändert kopiert. Weber und Werkstätten übernahmen bekannte Grundformen, veränderten Proportionen, Farben und Einzelmotive und reagierten so auf neue Geschmäcker. Auch moderne Nain-Teppiche stehen in dieser Entwicklung. Sie greifen die Ordnung des traditionellen Entwurfs auf und können sie mit einer zeitgemäßen Farbgestaltung verbinden.
Die Herkunftsbezeichnung Nain verweist somit auf eine regionale Schule innerhalb der persischen Teppichkunst. Sie beschreibt nicht nur einen geografischen Ort, sondern auch eine Verbindung von Zeichnung, Komposition und handwerklicher Überlieferung. Ein Nain-Entwurf kann anhand seines zentralen Aufbaus und seiner floralen Sprache in den größeren Zusammenhang persischer Teppiche eingeordnet werden. Gleichzeitig bleibt jedes konkrete Stück durch seine eigene Farbwahl, seine Fertigungsweise und seine Ausführung unterscheidbar.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs wird als florales, orientalisches Design mit Medaillon beschrieben. Das Medaillon bildet in dieser Kompositionsform den Mittelpunkt des Feldes. Es kann die umliegenden floralen Formen ordnen und eine visuelle Achse schaffen. In der persischen Ornamentik steht das zentrale Motiv häufig in Beziehung zu Ranken, Blättern und Blüten, die sich vom Zentrum aus entwickeln oder es umgeben. Die Wirkung beruht auf dem Zusammenspiel von Mitte und Umgebung, nicht auf einem isolierten Einzelmotiv.
Florale Muster gehören zu den wichtigen Gestaltungsmitteln der persischen Teppichkunst. Pflanzenformen werden dabei stilisiert und in Linien, Konturen und Flächen übersetzt. Eine Blüte kann aus mehreren konzentrischen Formen bestehen, ein Blatt kann in eine symmetrische Kontur überführt werden, und eine Ranke kann als verbindendes Element zwischen verschiedenen Ornamenten dienen. Durch Wiederholung und Spiegelung entsteht ein Rhythmus, der die Teppichfläche zusammenhält. Die konkrete Beschreibung dieses Teppichs nennt florale Ornamente und ein Medaillon, legt jedoch keine weiteren einzelnen Motive oder eine bestimmte Bordereinteilung fest.
Die Farbangabe Grau-Grün gibt dem traditionellen orientalischen Muster eine moderne Tonalität. Grau kann als ruhiger Grundton oder als vermittelnde Farbe zwischen verschiedenen Ornamentbereichen eingesetzt werden. Grün steht in der Wahrnehmung häufig in Verbindung mit pflanzlichen Formen und unterstützt damit den floralen Charakter. Entscheidend ist nicht nur die Farbe eines einzelnen Motivs, sondern ihre Verteilung über die gesamte Komposition. Helle und dunklere Bereiche, Konturen und Zwischenräume beeinflussen gemeinsam, wie deutlich das Medaillon und die Ranken hervortreten.
Ein Medaillonmuster kann einem Raum eine erkennbare Mitte geben, ohne dass die Gestaltung auf wenige geometrische Formen beschränkt bleibt. Die florale Zeichnung ergänzt die zentrale Ordnung durch weichere Linien und wiederkehrende Pflanzenmotive. Dadurch entsteht eine Verbindung aus klarer Struktur und dekorativer Bewegung. Die moderne Grau-Grün-Farbgebung hält diese Verbindung zurückhaltend und stellt den Teppich in den Zusammenhang zeitgemäßer Einrichtung, ohne die Orientierung an der persischen Ornamentik aufzugeben.
Nain-Muster werden oft wegen ihrer feinen Ausarbeitung und ihrer ausgewogenen Flächenaufteilung geschätzt. Eine hohe Knotendichte unterstützt grundsätzlich die Darstellung schmaler Linien und kleiner ornamentaler Übergänge. Das bedeutet nicht, dass jedes Nain-Muster gleich aufgebaut ist. Werkstätten, Entwürfe und Ausführungen können sich voneinander unterscheiden. Bei diesem Teppich sind als konkrete Gestaltungselemente das florale orientalische Design, das Medaillon und die Grau-Grün-Farbgebung angegeben.
Die Gestaltung lässt sich mit verschiedenen Einrichtungsrichtungen verbinden. Ein skandinavisch geprägter Raum kann die ruhige Farbwirkung aufnehmen, ein minimalistisches Umfeld kann das Medaillon als konzentriertes Ornament hervorheben, und ein klassisch eingerichteter Raum kann an die persische Mustertradition anknüpfen. Diese Einordnung beschreibt die mögliche gestalterische Beziehung zwischen Muster und Einrichtung. Sie ergänzt keine weitere Herkunftsangabe und macht aus dem Nain-Teppich keinen Teppich einer anderen Region.
Besonderheiten
Der Teppich ist neu und befindet sich in perfektem Zustand. Als besondere Eigenschaften werden Abriebfestigkeit, Allergikerfreundlichkeit und eine antistatische Ausrichtung genannt. Außerdem ist der Teppich für Fußbodenheizungen geeignet. Die angegebene Florzusammensetzung aus Schurwolle und Naturfasermischung, die handgearbeiteten und maschinengewebten Anteile sowie die beschriebene Florstärke bestimmen seine textile Beschaffenheit. Der Teppich wird für Wohnräume, Büros und andere gewerbliche Anwendungen als geeignet beschrieben. Seine graugrüne Farbgebung und das florale Medaillon geben ihm innerhalb der Nain-Tradition eine moderne gestalterische Ausrichtung.
FAQ
Wie pflege ich meinen Perserteppich?
Regelmäßiges Staubsaugen entfernt losen Staub und hält die Oberfläche sauber. Der Teppich sollte dabei schonend behandelt werden, damit Flor und Kanten nicht unnötig belastet werden. Für eine gründlichere Pflege kann gelegentlich eine professionelle Reinigung in Betracht gezogen werden. Direkte Sonneneinstrahlung sollte möglichst vermieden werden, da Farben durch dauerhaftes Licht mit der Zeit ausbleichen können. Bei stärkeren Verschmutzungen ist eine fachgerechte Reinigung geeigneter als aggressive Reinigungsmittel oder eine Behandlung mit zu viel Feuchtigkeit. Die Pflege sollte sich an der Wolloberfläche und an der konkreten Verschmutzung orientieren.
Wie unterscheidet sich ein Nain-Teppich von anderen Perserteppichen?
Nain-Teppiche werden traditionell mit feinen Mustern, hoher Knotendichte und einer geordneten floralen Gestaltung verbunden. Medaillons, Ranken und symmetrische Kompositionen gehören zu den häufigen Gestaltungsideen der regionalen Tradition. Andere persische Teppichzentren besitzen eigene Schwerpunkte: Isfahan ist für detailreiche Muster bekannt, Kerman für florale Motive und Tabriz für komplexe Medaillons und Bordüren. Der hier beschriebene Teppich verbindet die Bezeichnung Nain mit einem modernen Grau-Grün-Farbbild und einem floralen Medaillon.
Kann ich den Teppich auch in anderen Größen bekommen?
Die angebotene Ausführung wird in einem Standardmaß beschrieben. Bei speziellen Größenwünschen kann der Händler kontaktiert werden, um individuelle Anpassungen zu besprechen. Dabei sollten die gewünschte Form, die Proportionen und die geplante Nutzung im Voraus geklärt werden. Bei handgearbeiteten Anteilen können leichte Abweichungen entstehen. Eine andere Größe wäre daher eine gesonderte Anfrage und nicht automatisch Bestandteil dieses konkreten Teppichs.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
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| Material |

















