







Perserteppich Nain 200 x 145 cm Wolle handgeknüpft
1316$
Handgeknüpfter Nain Perserteppich | Knotendichte: ca. 300.000 Knoten/m² | Material: Flor 90 % Schurwolle, 10 % Seide, Kette 100 % Baumwolle | Größe: 200 x 145 cm | Zustand: Neu, sehr gut | Muster: Traditionell orientalisch/persisch
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 4F2F16D9
Beschreibung
Nain Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser handgeknüpfte Perserteppich verbindet einen Flor aus 90 % Schurwolle und 10 % Seide mit einer Kette aus 100 % Baumwolle. Die Schurwolle gibt der Oberfläche ihre angenehme, natürliche Haptik und trägt zu einem warmen Laufgefühl bei. Als robuste Naturfaser wird Wolle seit langer Zeit für Teppiche verwendet, weil sie belastbar ist und ihre Struktur bei guter Pflege bewahren kann. Die Seidenanteile ergänzen den Wollflor um einen feinen Glanz. Sie können Farbtöne klarer erscheinen lassen und geben der Oberfläche bei wechselndem Lichteinfall eine differenzierte Wirkung.
Die Herstellung ist handgeknüpft. Dabei entsteht der Flor Knoten für Knoten auf der Kette, bevor die Oberfläche ausgearbeitet und die Kontur des Musters sichtbar gemacht wird. Diese Arbeitsweise erlaubt eine präzise Ausführung auch bei kleinteiligen Ornamenten. Die im Produkt angegebene Knotendichte von ca. 300.000 Knoten pro Quadratmeter steht für eine fein gearbeitete Oberfläche und unterstützt die Detaildarstellung des traditionellen Designs. Handarbeit bedeutet zugleich, dass jeder einzelne Teppich durch die Ausführung der Knüpfer eine eigene textile Struktur erhält.
Baumwolle wird bei vielen geknüpften Teppichen als Kettenmaterial eingesetzt, da sie eine gleichmäßige Grundlage für den Aufbau des Flors bildet. Im Zusammenspiel mit dem Woll-Seide-Material entsteht eine Konstruktion, bei der Träger und sichtbare Oberfläche unterschiedliche Aufgaben übernehmen. Die Materialkombination verbindet die natürliche Widerstandsfähigkeit der Schurwolle mit der glatteren, lichtreflektierenden Qualität der Seide. Damit bleibt der Charakter dieses Teppichs sowohl von der traditionellen Handarbeit als auch von der ausgewählten Faserzusammensetzung bestimmt.
Herkunft und Tradition
Die Herkunft ist mit Persien angegeben. Persische Teppiche stehen für eine über viele Generationen entwickelte Knüpftradition, in der Entwurf, Farbgebung und technische Ausführung eng miteinander verbunden sind. Teppiche wurden in unterschiedlichen Regionen und Werkstätten gefertigt, wobei sich jeweils eigene Vorstellungen von Proportion, Ornament und Farbklang herausbildeten. Die Bezeichnung Nain verweist im Teppichhandel auf eine bekannte persische Gestaltungstradition. Sie ist hier Teil der Produktbezeichnung; als Herkunft ist Persien angegeben.
Nain liegt in Zentraliran und ist als Teppichregion mit fein ausgearbeiteten, meist ausgewogen aufgebauten Entwürfen verbunden. In der dortigen Tradition spielen klare Kompositionen, eine sorgfältige Zeichnung und eine kontrollierte Farbwirkung eine wichtige Rolle. Viele Nain-Entwürfe arbeiten mit einem zentralen Medaillon oder mit gegliederten floralen Anordnungen, doch die konkrete Gestaltung kann von Teppich zu Teppich unterschiedlich ausfallen. Deshalb lässt sich aus der Bezeichnung Nain eine Stilrichtung ableiten, nicht jedoch ein bestimmtes Ornament behaupten, das in der Produktbeschreibung nicht genannt wird.
Die Geschichte persischer Teppiche ist von der Weitergabe handwerklicher Kenntnisse geprägt. Das Wissen über das Spannen der Kette, das Setzen der Knoten, das Sichern der Reihen und das Ausarbeiten der Oberfläche wird traditionell praktisch vermittelt. Ein Entwurf wird dabei nicht nur als dekorative Zeichnung verstanden. Er bestimmt auch, wie Flächen gegliedert, Linien geführt und Farben aufeinander abgestimmt werden. Die handgeknüpfte Ausführung macht diese Verbindung von technischem Können und gestalterischer Planung bei diesem Stück nachvollziehbar.
Persische Teppichmuster können florale Formen, Ranken, Blätter, Blüten, Medaillons, Bordüren oder geometrische Elemente enthalten. Solche Motive sind im Lauf der Zeit aus regionalen Bildwelten, höfischen Entwürfen, religiösen Vorstellungen und der Arbeit lokaler Werkstätten hervorgegangen. Ihre Bedeutung ist nicht bei jedem Teppich gleich und sollte nicht pauschal auf ein einzelnes Stück übertragen werden. Sicher ist hier die Einordnung in die traditionelle orientalisch-persische Stilwelt sowie die Bezeichnung Nain. Die Herkunftsangabe Persien bildet den geografischen Rahmen dieser Einordnung.
Die persische Knüpfkunst umfasst sowohl repräsentative Teppiche mit sehr feiner Zeichnung als auch alltagstaugliche Stücke mit stärker vereinfachten Formen. Die Qualität eines Teppichs entsteht aus dem Zusammenspiel von Material, Knotung, sorgfältiger Ausarbeitung und harmonischer Gestaltung. Bei einem handgeknüpften Exemplar wird der Entwurf in vielen einzelnen Arbeitsschritten in die textile Fläche übertragen. So entsteht kein industriell identisches Muster, sondern ein Gewebe, dessen Oberfläche unmittelbar aus der handwerklichen Fertigung hervorgeht.
Design und Muster
Das Stück wird als traditionell orientalisch beziehungsweise persisch beschrieben und der Nain-Tradition zugeordnet. Die Produktbeschreibung hebt ein fantasievolles Design und lebhafte Farben hervor. Damit steht die Gestaltung im Mittelpunkt einer Teppichsprache, die dekorative Ordnung und farbliche Wirkung miteinander verbindet. Ein traditioneller persischer Entwurf kann einen Raum durch ein Zentrum, eine Rahmung und unterschiedlich gewichtete Nebenflächen strukturieren. Wie diese Elemente bei diesem Exemplar genau angeordnet sind, wird nicht näher benannt; beschrieben sind jedoch die traditionelle Ausrichtung, die lebendige Farbwirkung und die sorgfältige Ausarbeitung.
Bei Nain-inspirierten Teppichen wird häufig Wert auf eine gut lesbare Komposition gelegt. Feine Linien können Ranken und florale Formen miteinander verbinden, während Bordüren den Übergang zwischen dem Innenfeld und dem äußeren Abschluss ordnen. Ein Medaillon, falls vorhanden, bildet den visuellen Schwerpunkt; ein allover angelegter Entwurf verteilt die Ornamente dagegen über die gesamte Fläche. Da die konkrete Musterform dieses Teppichs nicht weiter spezifiziert ist, bleibt die Beschreibung bei den genannten Merkmalen und macht keine Aussage über ein bestimmtes Medaillon oder einzelne Symbole.
Die Wirkung der Farben hängt bei einem Woll-Seide-Flor sowohl von den verwendeten Farbtönen als auch von der Oberfläche ab. Wolle nimmt Farbe auf eine weichere, nuancierte Weise auf, während Seide Licht stärker reflektieren kann. Dadurch können Konturen und Farbübergänge bei wechselnder Beleuchtung unterschiedlich erscheinen. Die im Text genannten lebhaften Farben und die Farbbrillanz der Seidenanteile gehören zu den gestalterischen Eigenschaften, die den Teppich im Raum prägen. Sie werden nicht mit einer einzelnen Farbbezeichnung gleichgesetzt, da konkrete Farben nicht aufgeführt sind.
Ein traditioneller Orientteppich kann in klassisch eingerichteten Räumen ebenso eingesetzt werden wie in einer moderneren Umgebung. Seine Musterordnung kann Möbelgruppen zusammenfassen, einen Bereich optisch abgrenzen oder als textile Fläche zwischen klaren Linien und natürlichen Materialien vermitteln. Bei diesem Teppich kommt hinzu, dass die feine Knüpfung die Zeichnung differenziert wirken lässt. Die rechteckige Form unterstützt die üblichen Einsatzmöglichkeiten vor Sitzgruppen, unter einem Tisch oder in einem Schlafbereich, ohne eine bestimmte Raumgestaltung vorzuschreiben.
Ornamente auf persischen Teppichen sind häufig mehr als reine Flächendekoration. Blüten und Ranken können für eine idealisierte Natur stehen, geometrische Formen können Ordnung und Rhythmus erzeugen, und eine Bordüre kann das Innenfeld wie ein Rahmen fassen. Diese allgemeinen Gestaltungsideen gehören zur Geschichte persischer Teppiche. Für dieses Stück werden keine einzelnen Symbole oder historischen Bildzeichen angegeben. Maßgeblich bleiben daher die beschriebene Nain-Einordnung, der traditionelle orientalisch-persische Stil, die lebhafte Farbwirkung und die handwerklich präzise Ausführung.
Besonderheiten
Der Teppich ist neu und wird als sehr gut erhalten beschrieben. Als Besonderheiten sind seine Eignung für Fußbodenheizung und seine Haustierfreundlichkeit angegeben. Die rechteckige Form macht ihn für viele klassische Teppichlagen im Wohnbereich geeignet. Die Kombination aus Schurwolle und Seide verbindet eine natürliche, warme Oberfläche mit einem feinen Glanz. Die handgeknüpfte Fertigung und die feine Knotung gehören ebenfalls zu den ausdrücklich genannten Eigenschaften dieses Stücks.
Für die Pflege empfiehlt sich regelmäßiges Staubsaugen ohne Bürstenaufsatz, damit die Fasern geschont werden. Bei stärkeren Verschmutzungen sollte eine fachkundige Reinigung gewählt werden. So lassen sich Farben, Flor und textile Struktur gezielter behandeln. Auch wenn der Teppich für Räume mit Fußbodenheizung geeignet ist, sollte er nicht dauerhaft unmittelbarer, übermäßiger Hitze ausgesetzt werden. Die Wolle wirkt dabei als wärmeisolierende Naturfaser und trägt zu einem angenehmen Raumklima bei.
FAQ
Wie pflege ich meinen Orientteppich richtig?
Regelmäßiges Staubsaugen ohne Bürstenaufsatz ist eine geeignete grundlegende Pflege, weil die Fasern dabei weniger mechanisch belastet werden. Bei Verschmutzungen sollte ein Fachmann mit der Reinigung beauftragt werden. Eine professionelle Behandlung hilft, die Farben und die Struktur des handgeknüpften Teppichs zu schonen. Aggressive oder unpassende Reinigungsmittel sollten nicht eigenständig auf der Oberfläche angewendet werden.
Kann der Teppich auf einer Fußbodenheizung liegen?
Ja, der Teppich ist für Räume mit Fußbodenheizung geeignet. Die Wolle bietet eine natürliche Wärmeisolation und unterstützt ein angenehmes Raumklima. Trotzdem sollte der Teppich nicht dauerhaft direkter, starker Hitze ausgesetzt werden. Eine gleichmäßige Wärmeabgabe und die sachgerechte Nutzung der Heizung sind für den Erhalt von Fasern und Untergrund sinnvoll.
Wie erkenne ich einen handgeknüpften Teppich?
Hinweise auf einen handgeknüpften Teppich liefern die Knotendichte, die Rückseite und die verwendeten Materialien. Auf der Rückseite ist bei einem echten handgeknüpften Teppich ein klares Muster erkennbar, das dem Muster der Vorderseite entspricht. Außerdem fühlt sich die Verarbeitung angenehm und hochwertig an. Die handgeknüpfte Struktur entsteht nicht durch eine vollständig gleichförmige maschinelle Fertigung, sondern durch viele einzeln ausgeführte Knoten.
Zusätzliche Informationen
| Farbe | |
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| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |















