Perserteppich Nain 200 x 130 cm Wolle handgeknüpft

4615$

Handgeknüpfter Nain Perserteppich | Knotendichte: ca. 850.000 – 1.000.000 Knoten/m² | Material: Flor Korkwolle und Naturseide | Größe: 200 x 130 cm | Muster: Orientalisch | Zustand: Neu, sehr gut

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Inventarnummer: 894BB328

Beschreibung

Nain Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Perserteppich ist handgeknüpft und besteht aus Korkwolle und Naturseide. Der Flor verbindet damit zwei Materialien, die in der persischen Teppichherstellung häufig gemeinsam eingesetzt werden. Wolle bildet einen belastbaren und zugleich angenehm weichen Flor, während Seide für eine glatte Oberfläche und eine klare Wirkung feiner Linien steht. Die im Teppich verwendete Korkwolle ist eine besonders weiche Wollqualität. Die Kombination mit Naturseide beschreibt die Materialstruktur dieses einzelnen Stücks.

Die Handknüpfung entsteht nicht in einem automatisierten Fertigungsprozess. Knoten werden Reihe für Reihe in das Grundgewebe eingearbeitet und anschließend durch Schussfäden gesichert. So wird ein Muster aus einzelnen Arbeitsschritten aufgebaut. Die hohe angegebene Knotendichte ermöglicht eine sehr feine Ausarbeitung und unterstützt die klare Darstellung kleiner Ornamente. Bei einem handgeknüpften Teppich können dadurch geringfügige individuelle Abweichungen entstehen, ohne dass der Charakter des Stücks verloren geht.

Die Bezeichnung Super Nain 6 La verweist auf die Einordnung innerhalb der Nain-Tradition. Nain-Teppiche werden für ihre feine Knüpfung und die Verbindung von Wolle und Seide geschätzt. Bei diesem Exemplar ist die Handarbeit mit einer feinen Materialauswahl verbunden. Der Teppich wird als neu und sehr gut erhalten beschrieben. Die Ausführung ist daher nicht die eines gebrauchten oder restaurierten Teppichs.

Herkunft und Tradition

Nain liegt im Iran und gehört zu den bekannten Zentren der persischen Teppichkunst. Die Stadt befindet sich in einer trockenen Landschaft im Zentrum des Landes. Ihre Teppiche entwickelten sich zu einer eigenständigen Richtung innerhalb der iranischen Knüpftradition. Kennzeichnend ist die sorgfältige Ausarbeitung, die auf eine regelmäßige Knotung und präzise kontrollierte Arbeitsschritte angewiesen ist. Die Herkunft Nain bezeichnet dabei nicht nur einen Ort, sondern auch eine gewachsene handwerkliche Schule.

Die Teppichproduktion in Nain ist eng mit der Weiterentwicklung feiner persischer Knüpfarbeiten verbunden. Gewebte Grundstrukturen, dichter Flor und sorgfältig gezeichnete Muster werden so aufeinander abgestimmt, dass die Oberfläche ruhig und geschlossen wirkt. In den Werkstätten wird ein Entwurf in kleine Abschnitte gegliedert. Die Knüpferinnen und Knüpfer übertragen diese Vorlage in farbige Knoten, verdichten die Konturen und prüfen fortlaufend die Ausrichtung des Musters.

Nain-Teppiche stehen traditionell für eine kontrollierte, detailreiche Gestaltung. Häufig werden ein zentraler Medaillonaufbau, verschlungene Ranken und fein gezeichnete Blütenornamente verwendet. Auch Gebetsmotive und symmetrische Feldaufteilungen gehören zum Formenschatz der Region. Diese Merkmale sind Teil der regionalen Tradition und dürfen nicht mit der Aussage verwechselt werden, dass jedes einzelne Stück sämtliche Motive enthalten muss. Das vorliegende Exemplar wird im Angebot als orientalisch gemustert bezeichnet.

Die persische Teppichkunst verbindet praktische Nutzung mit einer über Generationen weitergegebenen Bildsprache. Muster werden aus Vorlagen, Werkstatterfahrung und regionalen Konventionen entwickelt. Die Herkunft aus dem Iran erklärt die Bezeichnung Perserteppich. Nain ist dabei die genannte Provinz beziehungsweise der genannte Herkunftsbereich dieses Teppichs. Andere Orte oder Musterbezeichnungen begründen keine zusätzliche Herkunftsangabe.

Die feine Nain-Tradition wird außerdem mit ausgewählten Fasern und einer präzisen Knotentechnik in Verbindung gebracht. Wolle sorgt für die textile Substanz des Flors, Seide kann innerhalb der Zeichnung feine Akzente und eine glatte Lichtwirkung erzeugen. Entscheidend ist nicht allein das Material, sondern das Zusammenspiel von Entwurf, Farbauswahl, Knotung und Nachbearbeitung. Diese Verbindung prägt den Charakter von Nain-Teppichen bis heute.

Design und Muster

Das Muster dieses Teppichs ist als orientalisch angegeben. Damit wird eine Gestaltung aus der persischen beziehungsweise orientalischen Ornamenttradition bezeichnet. Solche Muster arbeiten häufig mit einer geordneten Fläche, wiederkehrenden Ranken, stilisierten Blüten und einer ausgewogenen Beziehung zwischen Hauptmotiv und Rand. Die konkrete Beschreibung dieses Exemplars nennt keine einzelne Medaillonform oder einen bestimmten Musternamen. Deshalb bleibt die Einordnung auf das orientalische Muster beschränkt.

In der Nain-Tradition werden Ornamente meist klar voneinander abgegrenzt und mit feinen Linien ausgearbeitet. Ein Entwurf kann ein zentrales Feld mit umlaufenden Bordüren verbinden. Andere Kompositionen verteilen Ranken oder Blüten regelmäßig über die gesamte Fläche. Symmetrie unterstützt dabei die Übersichtlichkeit, während kleine Einzelheiten den handwerklichen Aufwand sichtbar machen. Die Musterwirkung entsteht somit aus dem Verhältnis von Linie, Fläche und Wiederholung.

Die im Angebot genannte Farbe dieses Teppichs ist Weiß und Rot. Weiß kann in persischen Entwürfen als heller Grund oder als verbindende Fläche auftreten, während Rot Akzente in Ornamenten und Konturen setzen kann. Die Farbwirkung hängt außerdem von der Mischung aus Wolle und Seide ab. Seidenanteile können Licht anders reflektieren als Wolle, wodurch einzelne Bereiche je nach Blickrichtung unterschiedlich deutlich erscheinen. Das ist eine allgemeine Eigenschaft der verwendeten Fasern und keine zusätzliche Farbangabe.

Traditionelle Nain-Muster werden häufig mit ruhigen, fein abgestuften Farbfeldern und einer differenzierten Zeichnung verbunden. In historischen und modernen Entwürfen finden sich unter anderem helle Grundflächen, Blau-, Beige- und Rottöne sowie dunklere Konturen. Beim vorliegenden Teppich ist jedoch die konkrete Farbangabe Weiß und Rot maßgeblich. Die Bezeichnung Super Nain 6 La beschreibt die Einordnung und Feinheit der Ausführung, nicht ein bestimmtes einzelnes Ornament.

Ein Musterteppich erhält seine Wirkung nicht nur durch große Formen. Kleine Knoten verändern die Kontur von Blättern, Blüten und Linien und machen Übergänge weicher oder schärfer. Bei hoher Knotendichte können Vorlagen differenziert übertragen werden. Die Handarbeit erlaubt außerdem eine genaue Anpassung an den jeweiligen Entwurf. So entsteht ein geschlossenes Gesamtbild, obwohl die Fläche aus vielen einzelnen Knoten aufgebaut ist.

Besonderheiten

Das Stück ist ein Unikat und nur einmal auf Lager. Es handelt sich um einen neuen, sehr gut erhaltenen Teppich. Die Handknüpfung, die Nain-Herkunft und die Bezeichnung Super Nain 6 La gehören zu den hervorgehobenen Merkmalen. Als weitere Produkteigenschaft wird die Eignung für Räume mit Fußbodenheizung genannt. Die Kombination aus Korkwolle und Naturseide bleibt dabei die maßgebliche Materialangabe für den Flor.

Die angegebene Knotendichte liegt im Bereich von etwa 850.000 bis 1.000.000 Knoten pro Quadratmeter. Sie beschreibt die Feinheit der Knüpfung und erklärt, weshalb bei diesem Teppich eine detaillierte Zeichnung möglich ist. Die Dichte ist eine technische Eigenschaft; sie ersetzt keine Aussage über Pflege, Nutzung oder Alter. Zum Zustand liegen die Angaben neu und sehr gut vor. Eine Signatur, Restaurierung oder besondere Provenienz wird nicht genannt.

FAQ

Wie pflege ich diesen Perserteppich?

Für die laufende Pflege genügt regelmäßiges, schonendes Staubsaugen, damit Staub und lose Verschmutzungen nicht dauerhaft im Flor bleiben. Die Reinigung sollte ohne aggressive Mittel und ohne unnötiges Reiben erfolgen. Flüssigkeiten werden am besten vorsichtig aufgenommen, statt sie in den Flor einzuarbeiten. Bei stärkeren Flecken oder einer umfassenden Auffrischung ist eine professionelle Teppichreinigung sinnvoll. Fachleute können Material, Knüpfung und Farbstellung berücksichtigen und die Behandlung darauf abstimmen. Direkte Nässe, starke Hitze und eigenständige chemische Versuche sollten vermieden werden, da Naturfasern unterschiedlich reagieren können.

Ist der Teppich für Fußbodenheizung geeignet?

Ja. Dieser Perserteppich wird als für Fußbodenheizung geeignet beschrieben. Bei der Verwendung sollte die Wärme gleichmäßig über die Fläche verteilt werden. Eine normale, kontrollierte Raumtemperatur ist der geeignete Rahmen für textile Materialien. Wichtig ist außerdem, dass der Untergrund trocken bleibt und der Teppich nicht durch Feuchtigkeit belastet wird. Die Eignung für Fußbodenheizung bedeutet nicht, dass jede andere Wärmequelle oder eine außergewöhnlich starke Erwärmung unproblematisch ist. Bei einer vorhandenen Anlage gelten zusätzlich die Hinweise des Heizungs- und Bodenherstellers.

Woran erkennt man einen echten handgeknüpften Perserteppich?

Hinweise sind die handgeknüpfte Konstruktion, die verwendeten Naturfasern und die Ausarbeitung des Musters. Bei einem handgeknüpften Teppich lassen sich auf der Rückseite einzelne Knoten und die Struktur des Grundgewebes erkennen. Die Knotendichte kann zusätzlich Aufschluss über die Feinheit der Arbeit geben, ist aber allein kein vollständiger Echtheitsnachweis. Auch Material, Farbverlauf, Musteraufbau und die Verarbeitung der Kanten sollten gemeinsam betrachtet werden. Bei diesem Stück werden Handknüpfung, Korkwolle, Naturseide, die Herkunft Nain und die hohe Knotendichte als Eigenschaften genannt. Eine fachkundige Prüfung bleibt sinnvoll, wenn eine unabhängige Expertise benötigt wird.

Zusätzliche Informationen
Design-Stil

Farbe

Grösse

Form

Herkunft

Knotendichte

Material

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