Perserteppich Nain 198 x 80 cm Wolle handgeknüpft

824$

Handgeknüpfter Nain Perserteppich | Knotendichte: ca. 500.000 Knoten/m² | Material: Flor 90 % Schurwolle und 10 % Seide, Kette 100 % Baumwolle | Größe: 198 x 80 cm | Muster: Orientalisch | Zustand: Neu, sehr gut

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Inventarnummer: 5A4DE471

Beschreibung

Nain Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Super Nain 9la Perserteppich ist handgeknüpft. Sein Flor besteht aus 90 % Schurwolle und 10 % Seide; die Kette besteht aus 100 % Baumwolle. Die Verbindung von Schurwolle und Seide gehört zu den prägenden Materialmerkmalen dieses Teppichs. Wolle wird traditionell wegen ihrer robusten Faserstruktur, ihrer angenehmen Haptik und ihrer Eignung für die Teppichherstellung verwendet. Seide ergänzt die Wollfaser durch eine glatte Oberfläche und einen feinen Glanz. So entsteht ein Materialbild, das sich sowohl über die Oberfläche als auch über die Lichtwirkung wahrnehmen lässt.

Die Fertigung von Hand bedeutet, dass die Knoten einzeln in das Grundgewebe eingebracht wurden. Das ist eine andere Herstellungsweise als die maschinelle Produktion und macht die Arbeit an jedem handgeknüpften Teppich zu einem schrittweisen Prozess. Die angegebene Knotendichte beträgt ca. 500.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine dichte Knüpfung ermöglicht eine präzise Ausarbeitung von Linien, Flächen und kleinen Musterdetails. Bei diesem Teppich verbindet sich die dichte Knüpfung mit dem Einsatz von Schurwolle und Seide.

Die Baumwolle der Kette bildet die Grundlage, an der die Knoten befestigt werden. Der Flor bestimmt dagegen die sichtbare Oberfläche und die Haptik des Teppichs. Diese klare Unterscheidung ist bei der Beurteilung von Materialangaben wichtig: Der Flor besteht hier nicht ausschließlich aus Wolle, sondern enthält zusätzlich Seide, während die Kette aus Baumwolle gefertigt ist. Die handgeknüpfte Konstruktion, die hohe Knotendichte und die ausgewiesene Materialkombination sind die wesentlichen technischen Kennzeichen dieses Stücks.

Der Teppich ist neu und befindet sich in sehr gutem beziehungsweise top Zustand. Die Materialangaben, die Herstellungsart und der Zustand werden durch ein Echtheitszertifikat ergänzt. Außerdem ist der Teppich laut Beschreibung für Fußbodenheizung geeignet und haustierfreundlich. Diese Angaben beziehen sich auf seine vorgesehene Nutzung und gehören neben der handwerklichen Ausführung zu den praktischen Eigenschaften des Angebots.

Herkunft und Tradition

Der Teppich stammt aus Persien beziehungsweise dem Iran und wird als Nain-Perserteppich bezeichnet. Nain ist eine Stadt und Teppichregion im Iran, deren Arbeiten innerhalb der persischen Knüpftradition einen eigenen Charakter entwickelt haben. Die Herstellung von Nain-Teppichen steht in einer langen regionalen Tradition, in der die Weitergabe von Kenntnissen über Generationen eine wichtige Rolle spielt. Dazu gehören der Aufbau des Grundgewebes, das Setzen gleichmäßiger Knoten und die sorgfältige Ausarbeitung eines geordneten Musters.

Die Teppichproduktion in Nain wird mit einer feinen, kontrollierten Gestaltung verbunden. Anders als bei sehr grob gezeichneten Teppichen erlaubt eine hohe Knotendichte eine differenzierte Wiedergabe von Konturen und Ornamenten. Die Knüpferinnen und Knüpfer arbeiten Reihe für Reihe und orientieren sich dabei an einem Entwurf. Die handwerkliche Leistung liegt nicht nur im Einbringen der Knoten, sondern auch in der gleichmäßigen Spannung des Gewebes und in der konsequenten Fortführung der Zeichnung über die gesamte Fläche.

Persische Teppiche werden traditionell in unterschiedlichen Regionen mit jeweils eigenen Gestaltungsmerkmalen gefertigt. Nain gehört zu den Herkunftsbezeichnungen, die auf eine solche regionale Prägung hinweisen. Nain-Teppiche werden häufig mit feinen floralen und geometrischen Motiven in Verbindung gebracht. Dabei steht die Ordnung des Musters im Vordergrund: Ein Mittelfeld, eine Bordüre und kleinere Füllelemente können so aufeinander abgestimmt werden, dass die Fläche geschlossen und ausgewogen wirkt. Die konkrete Gestaltung dieses Teppichs wird im Angebot als orientalisches Muster beschrieben.

Die Nain-Tradition ist außerdem mit der Verwendung von Wolle und Seide verbunden. Wolle bietet eine tragfähige Grundlage für den Flor, während Seide in feineren Partien und in der Lichtwirkung eine ergänzende Rolle spielen kann. Bei diesem Stück ist diese Materialkombination ausdrücklich angegeben. Sie verweist auf eine Ausführung, in der die Gebrauchseigenschaften von Wolle mit der glatteren, glänzenderen Wirkung von Seide zusammengeführt werden.

Die Bezeichnung Perserteppich beschreibt hier die iranische Herkunft. Sie ist von der Musterbezeichnung zu unterscheiden: Ein orientalisches Muster kann verschiedene Einflüsse aufnehmen, während Nain die regionale Einordnung des Teppichs bezeichnet. Diese Unterscheidung ist bei handgeknüpften Orientteppichen wesentlich, weil Herkunft, Technik und Ornamentik nicht immer dasselbe aussagen. Bei diesem Angebot sind Persien beziehungsweise Iran als Herkunft und Nain als regionale Bezeichnung genannt.

Die lange Tradition der persischen Teppichherstellung beruht auf praktischer Erfahrung und überlieferten Arbeitsabläufen. Vom Vorbereiten der Kette über das Knüpfen des Flors bis zum Abschluss des Gewebes greifen mehrere Arbeitsschritte ineinander. Das Ergebnis wird durch das Zusammenspiel von Material, Knotendichte und Muster bestimmt. Ein Nain-Teppich steht daher nicht nur für ein Dekor, sondern auch für eine bestimmte regionale Einordnung innerhalb der iranischen Teppichkultur.

Design und Muster

Das Muster dieses Teppichs ist als orientalisch angegeben. Die Beschreibung des Super Nain 9la hebt eine harmonische Farbpalette und faszinierende Muster hervor. Für Nain-Teppiche sind feine und filigrane Motive typisch, die häufig florale und geometrische Elemente miteinander verbinden. Solche Gestaltungsmittel können Ranken, Blüten, stilisierte Blattformen, geordnete Linien und klar abgegrenzte Ornamentfelder umfassen. Sie werden so angeordnet, dass aus vielen Einzelmotiven eine zusammenhängende Gesamtfläche entsteht.

Eine klassische persische Musterordnung arbeitet oft mit dem Verhältnis von Mittelfeld und Bordüre. Das Mittelfeld trägt die Hauptzeichnung, während die Randzonen den Übergang zur äußeren Begrenzung bilden. Nebenbordüren können die Hauptbordüre begleiten und die Komposition gliedern. Bei fein geknüpften Arbeiten werden diese Bereiche nicht nur durch große Formen, sondern auch durch kleine Wiederholungen, Linien und Füllornamente differenziert. Die hohe Knotendichte unterstützt eine solche kleinteilige Darstellung, ohne dass daraus eine konkrete, nicht genannte Einzelzeichnung dieses Teppichs abgeleitet werden muss.

Die Farbwirkung wird in der Beschreibung mit Erdtönen und lebendigeren Farben verbunden. Erdtöne können eine ruhige Grundlage schaffen, während kräftigere Akzente einzelne Ornamente hervorheben. Bei Wolle und Seide fällt außerdem die unterschiedliche Lichtaufnahme der Fasern auf: Wolle wirkt eher matt und weich, Seide kann Partien glatter und heller erscheinen lassen. Dadurch kann sich das Erscheinungsbild je nach Lichteinfall verändern. Die Materialkombination unterstützt also nicht nur die Haptik, sondern auch die visuelle Differenzierung innerhalb eines orientalischen Musters.

Florale und geometrische Formen erfüllen in der persischen Teppichkunst unterschiedliche Aufgaben. Florale Motive bringen geschwungene Linien und organische Bewegungen in die Komposition. Geometrische Elemente sorgen für Begrenzung, Rhythmus und eine erkennbare Ordnung. Die Verbindung beider Formensprachen ist bei orientalischen Teppichen verbreitet und erlaubt eine Gestaltung, die zugleich dekorativ und strukturiert wirkt. Nain-Muster werden häufig mit einer feinen Zeichnung und einer sorgfältigen Abstimmung der einzelnen Ornamentbereiche verbunden.

Das Design kann sich in moderne und traditionell eingerichtete Räume einfügen. Diese Einsatzmöglichkeit ergibt sich aus der in der Beschreibung genannten ausgewogenen Gestaltung und den orientalischen Musterelementen. In einem traditionellen Umfeld kann der Teppich die vorhandene Formensprache aufnehmen. In einem moderneren Raum kann das Ornament als strukturierender Kontrast zu schlichten Möbeln und klaren Flächen wirken. Auch Flure, Wohnzimmer und Büros werden als mögliche Einsatzbereiche genannt. Dabei bleibt die Wirkung von der jeweiligen Umgebung, dem Licht und der übrigen Einrichtung abhängig.

Ein orientalisches Muster muss nicht auf eine einzige historische Form reduziert werden. In der persischen Tradition begegnen sich florale, geometrische und regional geprägte Gestaltungsideen. Nain wird dabei besonders mit feiner Ausarbeitung und einer kontrollierten Ornamentik verbunden. Bei diesem Teppich treffen diese regionale Bezeichnung, die hohe Knotendichte, die Kombination aus Wolle und Seide und die als orientalisch beschriebene Musterwelt zusammen. Die Gestaltung bleibt dadurch detailreich, ohne dass eine bestimmte einzelne Figur oder ein nicht genannter Farbton als Eigenschaft des Stücks behauptet wird.

Besonderheiten

Zu den besonderen Merkmalen gehören die handgeknüpfte Ausführung, die Knotendichte von ca. 500.000 Knoten pro Quadratmeter und die Materialkombination aus 90 % Schurwolle und 10 % Seide bei einer Kette aus 100 % Baumwolle. Der Teppich ist neu und wird als sehr gut beziehungsweise top erhalten beschrieben. Ein Echtheitszertifikat ist im Angebot enthalten. Damit werden technische Ausführung, Material, Zustand und Nachweis in einem Angebot zusammengeführt.

Praktisch wird der Teppich als für Fußbodenheizung geeignet und als haustierfreundlich beschrieben. Zusätzlich wird seine dichte Knüpfung mit Widerstandsfähigkeit, Pflegeleichtigkeit und Langlebigkeit in Verbindung gebracht. Diese Eigenschaften ersetzen keine sachgerechte Pflege, erklären aber, warum eine dichte handgeknüpfte Konstruktion im Alltag geschätzt wird. Für die Pflege empfiehlt sich regelmäßiges vorsichtiges Saugen. Verschüttete Flüssigkeiten sollten zeitnah aufgenommen werden; aggressive Reinigungsmittel sind zu vermeiden.

Nain-Teppiche werden als bei Sammlern und designbewussten Käufern beliebt beschrieben. Ihre Bedeutung ergibt sich aus der Verbindung von regionaler Herkunft, traditioneller Knüpftechnik und feiner Musterarbeit. Dieses Stück ist zudem neu und mit einem Echtheitszertifikat versehen. Die Angaben machen seine Einordnung nachvollziehbar, ohne über die konkret genannten Merkmale hinauszugehen.

FAQ

Wie pflege ich einen Nain-Teppich richtig?

Regelmäßiges Staubsaugen entfernt Staub und losen Schmutz aus dem Flor. Dabei sollte die Reinigung schonend erfolgen, damit die Oberfläche und die Fransen nicht unnötig belastet werden. Frische Flecken werden am besten sofort mit einem feuchten Tuch vorsichtig abgetupft, statt sie zu reiben. Aggressive Reinigungsmittel sollten vermieden werden, weil sie die Farben beeinträchtigen können. Bei stärkeren Verschmutzungen ist eine fachgerechte Teppichreinigung sinnvoll.

Woran erkenne ich die Qualität eines handgeknüpften Teppichs?

Wichtige Anhaltspunkte sind die Knotendichte, die verwendeten Materialien und die Präzision der Knüpfung. Eine höhere Knotendichte kann eine feinere und detailliertere Musterzeichnung ermöglichen. Ebenso spielt die Beschaffenheit des Flors eine Rolle. Bei diesem Nain-Teppich sind eine hohe Knotendichte, Schurwolle, Seide, eine Baumwollkette und die handgeknüpfte Herstellung angegeben. Ein Echtheitszertifikat ergänzt die Produktangaben.

Wo kann ich den Teppich einsetzen?

Der Teppich eignet sich laut Beschreibung für Wohnzimmer, Büros und Flure. Sein orientalisches Muster und die harmonische Farbwirkung lassen eine Verwendung in unterschiedlichen Einrichtungsstilen zu, von modern bis traditionell. Er wird außerdem als für Fußbodenheizung geeignet und als haustierfreundlich beschrieben. Die konkrete Platzierung sollte sich an Raumaufteilung, Nutzung und vorhandener Einrichtung orientieren.

Zusätzliche Informationen
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