Perserteppich Nain 196 x 124 cm Wolle handgeknüpft

1127$

Handgeknüpfter Nain-Perserteppich | Knotendichte: ca. 300.000 Knoten/m² | Material: Flor 90 % Schurwolle, 10 % Seide, Kette 100 % Baumwolle | Größe: 196 x 124 cm | Muster: traditionell orientalisch und persisch | Zustand: neu, sehr gut

1 verfügbar

  • ✓Kostenloser Versand in der EU
  • ✓2-5 Werktage Lieferzeit
  • ✓14 Tage Rückgaberecht
  • ✓Weltweiter Versand auf Anfrage
Secure Payment SICHERE ZAHLUNG
Shipping Partners VERSANDPARTNER

Inventarnummer: 1255B658

Beschreibung

Nain Perserteppich

Material und Verarbeitung

Dieser Nain Perserteppich ist handgeknüpft und verbindet einen Flor aus 90 % Schurwolle mit 10 % Seide. Die Kette besteht aus 100 % Baumwolle. Schurwolle wird in der Teppichherstellung wegen ihrer widerstandsfähigen und strapazierfähigen Eigenschaften verwendet. Sie bildet einen belastbaren Flor und fühlt sich zugleich angenehm an. Seide ergänzt die Wolle mit einer feineren Faser und kann der Oberfläche einen dezenten Glanz verleihen. Die Materialkombination verbindet dadurch eine robuste Grundlage mit einer glatten und weichen Haptik.

Beim Handknüpfen wird jeder einzelne Knoten von Hand in die vorbereitete Kette eingearbeitet. Danach wird die Schusslage eingebracht und der Flor schrittweise verdichtet. Diese Arbeitsweise unterscheidet handgeknüpfte Teppiche von maschinell gefertigten Erzeugnissen, weil die Gestaltung direkt während des Knüpfens entsteht. Die angegebene Knotendichte von ca. 300.000 Knoten pro Quadratmeter ermöglicht eine detaillierte Ausarbeitung der Zeichnung. Fein gesetzte Knoten unterstützen klare Konturen und eine ausgewogene Wiedergabe ornamentaler Flächen.

Die natürliche Zusammensetzung aus Schurwolle, Seide und Baumwolle prägt Materialgefühl und Verarbeitung. Wolle nimmt im Flor eine tragende Rolle ein, während Seide als ergänzender Anteil für eine feinere Oberfläche sorgt. Die Baumwollkette bildet die textile Grundlage, in der die Knoten verankert sind. Der Teppich ist als einzigartiges, handgeknüpftes Einzelstück beschrieben. Seine Fertigung beruht damit nicht auf einer industriellen Wiederholung, sondern auf einer eigenständigen Ausführung der Knüpfarbeit.

Herkunft und Tradition

Der Teppich stammt aus Persien und wird als Nain bezeichnet. Nain gehört zur persischen Teppichtradition, in der die sorgfältige Ausarbeitung von Ornamenten, eine ausgewogene Flächengliederung und eine präzise Knüpftechnik eine wichtige Rolle spielen. Persische Teppiche werden in unterschiedlichen Regionen und Werkstätten mit jeweils eigenen Vorstellungen von Zeichnung, Proportion und Farbwirkung gefertigt. Der Name Nain verweist dabei auf eine überlieferte Stilrichtung innerhalb dieser weit gefassten Tradition und nicht lediglich auf eine beliebige orientalische Dekoration.

Die Geschichte persischer Teppiche ist mit handwerklichem Wissen verbunden, das über Generationen weitergegeben wurde. Knüpferinnen und Knüpfer arbeiten nach Entwürfen, überlieferten Musterordnungen oder eingeprägten Gestaltungsregeln. Ein Teppich entsteht dabei schrittweise: Die Kette wird gespannt, der Flor wird Knoten für Knoten aufgebaut, und zwischen den Arbeitsgängen werden Schussfäden eingetragen und verdichtet. Aus diesem langsamen Aufbau entwickelt sich die für handgeknüpfte Teppiche typische textile Tiefe. Kleine Abweichungen in der Handarbeit sind Teil dieser Herstellungsweise.

Persische Knüpfkunst steht außerdem für die Verbindung von Gebrauch und Gestaltung. Teppiche dienten traditionell als textile Ausstattung von Wohnräumen und mussten deshalb eine praktische Oberfläche mit einer sorgfältigen Ornamentik verbinden. Die regionale Überlieferung umfasst viele unterschiedliche Formensprachen, von streng gegliederten Medaillonkompositionen bis zu dicht gefüllten floralen Entwürfen. Nain wird in diesem Zusammenhang mit einer kontrollierten, detailreichen Gestaltung und einer feinen Ausführung verbunden. Solche Merkmale gehören zur allgemeinen Stilgeschichte und beschreiben nicht einzelne, hier nicht angegebene Motive dieses Stücks.

Die Bezeichnung Perserteppich bezieht sich auf die Herkunft aus Persien. Der Begriff Orientteppich beschreibt darüber hinaus den größeren kulturellen und geografischen Zusammenhang, in dem zahlreiche handgeknüpfte Teppichtraditionen entstanden sind. Persische Werkstätten entwickelten im Laufe der Zeit unterschiedliche regionale Handschriften. Materialien, Knüpftechnik, Farbordnung und Muster wurden dabei aufeinander abgestimmt. Diese Verbindung von regionaler Tradition und individueller Handarbeit erklärt, weshalb jeder handgeknüpfte Teppich als eigenständiges textiles Objekt betrachtet wird.

Auch die Überlieferung von Farben und Ornamenten gehört zur Geschichte persischer Teppiche. Farben können in der traditionellen Teppichkunst mit Vorstellungen von Natur, Fruchtbarkeit, Glück oder Wohlstand verbunden werden. Solche Deutungen sind Teil der kulturellen Symbolik und müssen nicht bei jedem einzelnen Teppich in gleicher Weise sichtbar oder beabsichtigt sein. Entscheidend für die Nain-Tradition ist die Verbindung von sorgfältiger Knüpfarbeit, geordneter Komposition und einer Ausarbeitung, die auch feine Details lesbar machen kann.

Design und Muster

Der Teppich wird als traditionell orientalisch und persisch beschrieben. Sein Design gehört damit zu einer Formensprache, in der ornamentale Flächen, wiederkehrende Motive und eine bewusst aufgebaute Gesamtkomposition zusammenwirken. Traditionelle Orientteppiche können florale, geometrische oder symbolisch geprägte Elemente aufnehmen. Je nach Entwurf werden Pflanzenformen stilisiert, Linien rhythmisch wiederholt oder Flächen durch Bordüren voneinander abgegrenzt. Die konkrete Musterbezeichnung dieses Teppichs ist nicht näher angegeben; deshalb wird hier keine einzelne Motivform als sein bestimmendes Muster behauptet.

In der persischen Mustertradition spielt die Beziehung zwischen Innenfeld und Bordüre eine zentrale Rolle. Das Innenfeld trägt gewöhnlich die Hauptzeichnung, während eine oder mehrere Randzonen den Entwurf einfassen und ordnen. Wiederholungen schaffen einen visuellen Rhythmus, und feinere Nebenmotive können größere Ornamente miteinander verbinden. Bei dicht geknüpften Teppichen lassen sich solche Abstufungen besonders präzise anlegen. Die hohe Knotendichte dieses Stücks unterstützt grundsätzlich eine klare Wiedergabe von Linien und kleinen Ornamenten, ohne dass daraus ein bestimmtes, nicht genanntes Muster abgeleitet werden kann.

Florale Muster gehören zu den bekannten Ausdrucksformen orientalischer Teppiche. Blätter, Ranken, Blüten und Palmetten werden dabei nicht naturgetreu kopiert, sondern in eine textile Zeichensprache überführt. Geometrische Muster arbeiten stärker mit Achsen, Winkeln, Wiederholungen und symmetrischen Beziehungen. Manche Entwürfe verbinden beide Ansätze, indem sie florale Formen in eine strenge Ordnung einpassen. Mythologische oder symbolische Zeichen können ebenfalls Bestandteil traditioneller Musterwelten sein. Diese Vielfalt erklärt, weshalb der Begriff traditionell orientalisch eine große Bandbreite von Gestaltungen umfasst.

Persische Entwürfe werden häufig so aufgebaut, dass die Musterführung den Blick über die gesamte Fläche leitet. Eine zentrale Ordnung kann durch Spiegelungen, Wiederholungen oder eine ausgewogene Verteilung der Ornamente entstehen. Bei einem handgeknüpften Teppich werden diese Beziehungen nicht auf eine bedruckte Oberfläche aufgebracht, sondern aus den einzelnen Knoten gebildet. Dadurch erhalten Konturen eine textile Struktur. Licht kann auf Wolle und Seide unterschiedlich reagieren, wodurch sich je nach Betrachtungswinkel feine Veränderungen in der Oberflächenwirkung ergeben.

Ornamente besitzen in der Geschichte orientalischer Teppiche häufig kulturelle Bezüge. Motive können Gastfreundschaft, Spiritualität, Natur, Fruchtbarkeit, Glück oder Wohlstand symbolisieren. Solche Bedeutungen sind historisch und regional unterschiedlich und sollten nicht als eindeutige Aussage über jedes einzelne Muster verstanden werden. Für diesen Teppich ist die allgemeine Stilrichtung traditionell orientalisch und persisch angegeben. Die genaue Farbfolge, die konkrete Motivik und die Anordnung einzelner Ornamente werden in der Beschreibung nicht näher benannt und bleiben daher offen.

Die gestalterische Wirkung entsteht somit aus der Verbindung von handgeknüpfter Oberfläche, persischer Tradition und ornamentaler Ordnung. Die Materialien unterstützen diese Wirkung auf unterschiedliche Weise: Schurwolle gibt dem Flor seine textile Präsenz, während der Seidenanteil feinere Lichtreflexe ermöglichen kann. Zusammen mit der sorgfältigen Knüpftechnik entsteht eine Oberfläche, auf der traditionelle Zeichnungen differenziert ausgearbeitet werden können. Die Beschreibung hebt die Einzigartigkeit des handgeknüpften Stücks hervor, ohne einen wiederholbaren Serienentwurf zu nennen.

Besonderheiten

Eine wesentliche Besonderheit ist die angegebene Knotendichte von ca. 300.000 Knoten pro Quadratmeter. Sie steht für eine fein aufgebaute Knüpfstruktur und unterstützt eine detaillierte Musterwiedergabe. Der Teppich befindet sich in neuem, sehr gutem Zustand und wird als frisch und ungebraucht beschrieben. Außerdem wird er als für Fußbodenheizung geeignet angegeben. Die Fertigung aus natürlichen Materialien unterscheidet ihn von Teppichen aus synthetischen Fasern. Als handgeknüpftes Einzelstück besitzt er eine eigenständige Ausführung.

Die Kombination aus 90 % Schurwolle, 10 % Seide und einer Kette aus 100 % Baumwolle verbindet unterschiedliche textile Eigenschaften. Wolle steht für Belastbarkeit, Seide für eine feinere Haptik und einen möglichen Glanz, während Baumwolle als Kettenmaterial die Konstruktion trägt. Diese Angaben beziehen sich ausschließlich auf die genannten Bestandteile. Der Zustand neu, sehr gut beschreibt den Erhaltungszustand zum Verkaufszeitpunkt und ergänzt die Angaben zu Material und Herstellung.

FAQ

Wie pflege ich diesen Perserteppich richtig?

Regelmäßiges Staubsaugen ohne Bürstenaufsatz hilft, lose Partikel aus dem Flor zu entfernen, ohne die Oberfläche unnötig zu beanspruchen. Bei einem Fleck sollte die Stelle unmittelbar mit einem feuchten Tuch abgetupft werden. Reiben kann die Fasern belasten und den Fleck weiter verteilen. Für die punktuelle Reinigung wird eine milde Seifenlauge empfohlen. Eine professionelle Teppichreinigung eignet sich für eine gründlichere Pflege und sollte von Fachleuten ausgeführt werden, die die Kombination aus Schurwolle und Seide berücksichtigen.

Kann ich den Teppich in verschiedenen Räumen verwenden?

Ja. Der handgeknüpfte Teppich eignet sich laut Beschreibung für unterschiedliche Wohnbereiche, darunter Wohnzimmer, Schlafzimmer und Arbeitszimmer. Die Eignung für Fußbodenheizung ist ebenfalls angegeben. Seine Materialkombination und die handgeknüpfte Verarbeitung ermöglichen einen vielseitigen Einsatz im Innenraum. Bei der Platzierung sollte der Teppich eben liegen und vor unnötiger Reibung geschützt werden. Eine regelmäßige, schonende Pflege trägt dazu bei, die textile Oberfläche und die Zeichnung zu erhalten.

Woher stammt der Teppich und was macht ihn besonders?

Der Teppich stammt aus Persien und wird als Nain-Perserteppich eingeordnet. Besonders sind seine handgeknüpfte Fertigung, die Knotendichte von ca. 300.000 Knoten pro Quadratmeter und die Materialkombination aus 90 % Schurwolle und 10 % Seide bei einer Kette aus 100 % Baumwolle. Hinzu kommen der neue, sehr gute Zustand, die Eignung für Fußbodenheizung und die traditionelle orientalisch-persische Stilrichtung. Als Einzelstück ist er nicht als maschinell wiederholtes Serienprodukt beschrieben.

Zusätzliche Informationen
}) }) }) }) } }) } })
Gratis-PDF: unser Perserteppich-Lexikon – jetzt holen