







Perserteppich Nain 195 x 84 cm Schurwolle handgeknüpft
1420$
Handgeknüpfter Nain Perserteppich | Knotendichte: ca. 500.000 Knoten/m² | Material: Flor 90% Schurwolle, 10% Seide | Größe: 195 x 84 cm | Muster: traditionell orientalisch/persisch | Zustand: Neu, sehr gut
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 22CD3E54
Beschreibung
Nain Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Perserteppich besteht im Flor aus 90% Schurwolle und 10% Seide. Die Verbindung beider Materialien steht für eine traditionelle textile Zusammensetzung, bei der die Eigenschaften von Wolle und Seide gemeinsam zur Wirkung kommen. Schurwolle bringt eine weiche, warme und zugleich strapazierfähige Faserstruktur mit. Seide ergänzt den Materialmix durch ihre glatte Haptik und ihren natürlichen Glanz. Im Zusammenspiel entsteht eine Oberfläche, die sich sowohl taktil als auch optisch von einem reinen Wollflor unterscheidet.
Die Schurwolle besitzt natürliche isolierende Eigenschaften. Sie kann Wärme aufnehmen und trägt dadurch zu einem ausgeglichenen Empfinden am Boden bei. Gleichzeitig ist Wolle als Naturfaser für ihre Widerstandsfähigkeit und ihre vergleichsweise unkomplizierte Pflege bekannt. Der Seidenanteil unterstützt eine feinere Wirkung des Flors und kann die Wahrnehmung von Farben und Konturen vertiefen. Diese Aussagen beschreiben die verwendeten Materialien allgemein; über das konkrete Verhalten in einem bestimmten Raum entscheiden unter anderem Nutzung, Luftfeuchtigkeit und Pflege.
Der Teppich ist handgeknüpft. Bei dieser Technik wird jeder Knoten einzeln in das Grundgewebe eingearbeitet. Anschließend wird der Flor auf die gewünschte Höhe gebracht und die Oberfläche wird für ein gleichmäßiges Erscheinungsbild bearbeitet. Handknüpfen verlangt wiederholte, präzise Arbeitsschritte und unterscheidet sich dadurch von maschineller Fertigung. Die angegebene Knotendichte von ca. 500.000 Knoten pro Quadratmeter verweist auf eine feine Knüpfarbeit, mit der differenzierte Konturen und kleinteilige Muster grundsätzlich dargestellt werden können.
Das Herstellungsland ist Iran. Der Teppich ist neu und in sehr gutem Zustand. Seine Fertigung als handgeknüpftes Einzelstück bedeutet, dass kleine individuelle Merkmale der Ausführung Teil der handwerklichen Herstellung sein können. Die im Flor verwendeten Naturmaterialien und die handgeknüpfte Technik bilden gemeinsam die sachlichen Grundlagen dieses Stücks.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus der persischen beziehungsweise iranischen Teppichtradition. Iran gehört zu den bedeutenden Zentren der handgeknüpften Teppichherstellung. Das dort entwickelte Wissen umfasst die Auswahl und Vorbereitung von Fasern, den Aufbau des Knüpfgrundes, die Gestaltung von Rapporten und Feldern sowie die abschließende Bearbeitung der Oberfläche. Diese Arbeitsschritte werden in unterschiedlichen Regionen und Werkstätten in jeweils eigener Form ausgeführt.
Nain ist als Teppichbezeichnung mit einer Stadt und Region in Zentraliran verbunden. Nain-Teppiche werden allgemein mit feiner Knüpfarbeit, sorgfältig gezeichneten Ornamenten und einer kontrollierten Farbwirkung in Verbindung gebracht. Die Bezeichnung „9 La“ beschreibt im Handel eine bestimmte Qualitäts- und Feinheitsklassifikation innerhalb des Nain-Bereichs. Sie ist eine Typenbezeichnung und ersetzt nicht die Angaben zu Material, Knotendichte oder Zustand dieses konkreten Teppichs.
Die iranische Teppichkunst entwickelte sich über viele Generationen. Teppiche wurden in städtischen Werkstätten ebenso wie in ländlichen und nomadisch geprägten Umgebungen hergestellt. In Städten wie Isfahan, Tabriz und Nain entstanden unterschiedliche ästhetische Traditionen. Isfahan ist für ausgewogene Kompositionen und fein ausgearbeitete florale sowie geometrische Formen bekannt. Tabriz wird häufig mit klar gegliederten Feldern, vielfältigen Ornamenten und einer präzisen Zeichnung verbunden. Nain entwickelte eine eigene, oft fein wirkende Formensprache innerhalb dieser größeren iranischen Tradition.
Bei der Herstellung eines handgeknüpften Teppichs wird das Muster nicht einfach auf eine fertige Fläche gedruckt. Die Gestaltung wird während des Knüpfens Knoten für Knoten aufgebaut. Ein Entwurf oder eine Vorlage kann dabei als Orientierung für die Anordnung der Formen dienen. Die Knüpferinnen und Knüpfer setzen die Farb- und Formvorgaben in den Grund ein, wobei die Feinheit der Knüpfung Einfluss auf die mögliche Detailtreue nimmt. Nach dem Knüpfen folgen Arbeitsschritte wie das Scheren, Waschen und Spannen, deren genaue Ausführung je nach Werkstatt variieren kann.
Die Herkunft Iran verweist damit auf eine Kultur, in der Teppiche sowohl als Gebrauchsgegenstände als auch als textile Ausdrucksformen hergestellt werden. Regionale Namen stehen für gewachsene Gestaltungstraditionen, dürfen aber nicht mit einer Behauptung über eine bestimmte Werkstatt oder eine einzelne historische Provenienz verwechselt werden. Bei diesem Stück sind das Herstellungsland Iran, die Einordnung als Nain und die handgeknüpfte Ausführung die maßgeblichen Angaben zur Herkunft und Machart.
Design und Muster
Der Stil dieses Teppichs ist als traditionell orientalisch beziehungsweise persisch angegeben. Damit ist eine Gestaltung gemeint, die sich an den überlieferten Formen der iranischen Teppichkunst orientiert. Traditionelle Teppichmuster arbeiten häufig mit einer klaren Ordnung aus Innenfeld, Bordüren und wiederkehrenden Ornamenten. Je nach Entwurf können florale Elemente, Blätter, Ranken, Blüten, Medaillons oder geometrische Formen verwendet werden. Diese allgemeinen Gestaltungsmittel werden in Nain-Teppichen oft fein und kontrolliert angeordnet.
Florale und geometrische Motive erfüllen in der persischen Teppichgestaltung unterschiedliche Aufgaben. Florale Linien können eine Fläche verbinden und den Blick durch ein Muster führen. Geometrische Formen schaffen Rhythmus, Achsen und wiederholbare Strukturen. Ein Medaillon kann als optischer Mittelpunkt dienen, während ein durchgehendes Muster eine gleichmäßige Gesamtwirkung erzeugt. Welche dieser Möglichkeiten bei einem einzelnen Stück tatsächlich vorliegt, hängt immer vom konkreten Entwurf ab. Für diesen Teppich ist die Stilrichtung traditionell orientalisch/persisch genannt; eine detaillierte Einzelbeschreibung des Motivaufbaus liegt darüber hinaus nicht vor.
Die Angabe „Duneklau“ wird als Farbangabe des Angebots übernommen. Sie wird nicht in eine andere Farbbezeichnung umgedeutet. Bei Teppichen mit Woll- und Seidenanteil kann Licht unterschiedlich auf die Fasern treffen: Wolle wirkt eher matt und ruhig, während Seide Licht stärker reflektieren kann. Dadurch können Konturen und Farbflächen je nach Blickwinkel verschieden erscheinen. Diese optische Eigenschaft ist eine allgemeine Folge des Materialmixes und keine zusätzliche Behauptung über ein nicht genanntes Farbschema.
In der persischen Ornamentik werden Muster häufig über Symmetrie, Wiederholung und ausgewogene Proportionen organisiert. Ein Entwurf kann von einem zentralen Feld ausgehen oder als fortlaufendes Rapportmuster angelegt sein. Bordüren rahmen die innere Fläche und bilden einen Übergang zwischen Teppich und Raum. Bei fein geknüpften Arbeiten lassen sich kleine Abstände, Linien und Ornamentteile präzise staffeln. Die hohe Knotendichte unterstützt grundsätzlich eine differenzierte Zeichnung, sagt allein jedoch nicht, welches konkrete Motiv auf der Oberfläche ausgeführt wurde.
Traditionelle Muster werden oft über lange Zeiträume weitergegeben und zugleich an regionale Vorlieben angepasst. Deshalb können ähnliche Grundformen in verschiedenen iranischen Teppichzentren unterschiedlich interpretiert werden. Bei einem handgeknüpften Einzelstück entsteht zusätzlich eine individuelle Ausführung durch die Person, die den Entwurf in Knoten und Farben umgesetzt hat. Das Design dieses Teppichs ist daher sachlich über seine Stilangabe, die Nain-Einordnung und die genannte Farbangabe beschrieben.
Besonderheiten
Eine besondere technische Angabe ist die Knotendichte von ca. 500.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine hohe Knotendichte ermöglicht grundsätzlich eine feinere Ausarbeitung von Linien, Übergängen und kleinen Ornamenten. Sie ist zugleich ein Hinweis auf den erheblichen Arbeitsaufwand, der mit dem Aufbau einer dicht geknüpften Fläche verbunden ist. Die Zahl wird hier in der Form „ca.“ wiedergegeben, weil sie im Angebot ungefähr angegeben ist.
Der Teppich ist handgeknüpft und dadurch ein Einzelstück. Handgeknüpfte Teppiche können individuelle Merkmale in Zeichnung, Knotensetzung und Oberfläche zeigen. Diese Unterschiede sind nicht mit einem Herstellungsfehler gleichzusetzen, sondern ergeben sich aus der manuellen Arbeit. Der Flor besteht aus 90% Schurwolle und 10% Seide. Als weitere praktische Eigenschaft ist angegeben, dass der Teppich für Fußbodenheizung geeignet und haustierfreundlich ist.
Das Stück wird als neu und in sehr gutem Zustand beschrieben. Die Kombination aus iranischer Herkunft, Nain-Bezeichnung, feiner Knotendichte, Naturfasern und handgeknüpfter Verarbeitung fasst die im Angebot genannten Merkmale zusammen. Über diese Angaben hinaus werden keine zusätzlichen Provenienz-, Alters- oder Signaturinformationen gemacht.
FAQ
Wie pflege ich diesen handgeknüpften Perserteppich richtig?
Für die laufende Pflege empfiehlt sich regelmäßiges Staubsaugen auf niedriger Stufe, damit Staub und loser Schmutz entfernt werden. Starke Reinigungsmittel sollten nicht verwendet werden, weil sie die Fasern angreifen können. Bei einer gründlichen Reinigung ist eine fachgerechte Teppichreinigung sinnvoll. Die Materialkombination aus Schurwolle und Seide sollte dabei berücksichtigt werden. Flecken sollten nicht mit aggressiven Mitteln behandelt oder stark bearbeitet werden. Eine schonende, materialgerechte Pflege trägt dazu bei, die Oberfläche und die Farbwirkung des handgeknüpften Teppichs zu erhalten.
Kann der Teppich in Räumen mit Fußbodenheizung verwendet werden?
Ja, dieser Teppich ist für Räume mit Fußbodenheizung geeignet. Wolle besitzt natürliche wärmeisolierende Eigenschaften, beeinflusst die Nutzung einer Fußbodenheizung jedoch nicht grundsätzlich negativ. Die Wärme kann durch den Teppich weiterhin in den Raum gelangen. Für die Erhaltung der Farben sollte der Teppich außerdem nicht dauerhaft direktem Sonnenlicht ausgesetzt werden. Eine gleichmäßige Raum- und Bodennutzung hilft dabei, die Oberfläche möglichst gleichmäßig zu beanspruchen.
Woran erkenne ich einen hochwertigen Perserteppich?
Zu den allgemein wichtigen Merkmalen zählen eine hohe Knotendichte, gleichmäßige und präzise ausgeführte Muster sowie die Verwendung natürlicher Materialien wie Schurwolle und Seide. Bei einem handgeknüpften Teppich lohnt sich außerdem ein Blick auf die Rückseite. Die einzelnen Knoten sollten erkennbar sein, und die Verarbeitung sollte gleichmäßig sowie sorgfältig wirken. Auch die Ausführung von Flor, Kanten und Abschluss kann betrachtet werden. Bei diesem Stück kommen die angegebene hohe Knotendichte, der Materialmix aus Schurwolle und Seide und die handgeknüpfte Herstellung als beschriebene Qualitätsmerkmale hinzu.
Zusätzliche Informationen
| Farbe | |
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| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |















