





Perserteppich Nain 191 x 150 cm Wolle handgeknüpft
1316$
Handgeknüpfter Nain Perserteppich | Knotendichte: ca. 300.000 Knoten/m² | Material: 90% Schurwolle, 10% Seide | Größe: 191 x 150 cm | Zustand: Neu und perfekt
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 932846A4
Beschreibung
Nain Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Nain-Perserteppich ist handgeknüpft und besteht aus einer Verbindung von 90% Schurwolle und 10% Seide. Die Wolle bildet die belastbare Grundlage des Materials, während die Seide für einen feinen Glanz und eine weiche Haptik bekannt ist. In der Verbindung entstehen unterschiedliche textile Eigenschaften, die sowohl optisch als auch bei der Berührung wahrnehmbar sind. Die verwendeten Materialien werden im Ausgangstext als hochwertig beschrieben.
Die handgeknüpfte Fertigung ist ein sorgfältiger Arbeitsschritt, bei dem die Gestaltung Knoten für Knoten aufgebaut wird. Beim Nain-Knüpfen steht diese präzise Arbeitsweise in Verbindung mit fein ausgearbeiteten Ornamenten. Die hohe Knotendichte dieses Teppichs unterstützt die detailreiche Wirkung des Musters. Zugleich wird die Knüpfung als langlebig und strapazierfähig beschrieben.
Der Teppich wird als neu und perfekt bezeichnet. Seine Struktur ist fein, zugleich wird er als robust genug beschrieben, um auch in stärker genutzten Bereichen eingesetzt zu werden. Die Kombination aus Wolle und Seide verbindet eine widerstandsfähige textile Grundlage mit dem charakteristischen Schimmer der Seide. Die Fertigung von Hand macht jedes Muster aus der Folge einzelner Knoten sichtbar und verleiht dem Stück seine textile Eigenart.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus Persien, dem heutigen Iran, und wird der Provinz Isfahan zugeordnet. Nain ist innerhalb dieser bedeutenden Teppichregion als Herkunfts- und Stilbezeichnung bekannt. Isfahan gilt als kulturelles Zentrum des Iran und besitzt eine lange Tradition in der Herstellung kunstvoll gestalteter Teppiche. Die regionale Teppichkunst verbindet handwerkliche Überlieferung mit einer ausgeprägten Vorliebe für fein gegliederte Kompositionen.
Die Tradition der Teppichproduktion in dieser Region reicht bis in die persische Hof- und Kunstgeschichte zurück. Besonders Isfahan entwickelte sich zu einem Ort, an dem Entwurf, Zeichnung und textile Ausführung eng zusammenwirkten. Muster wurden nicht nur als dekorative Flächen verstanden, sondern als geordnete Bildsprache mit wiederkehrenden Pflanzenformen, Medaillons und Einfassungen. Diese historische Verbindung von Gestaltung und Handwerk prägt die Wahrnehmung von Teppichen aus der Region bis heute.
Nain-Teppiche stehen in dieser Tradition, besitzen jedoch eine klar erkennbare eigene Stilrichtung. Ihre Gestaltung wird häufig durch feine Linien, ausgewogene Symmetrie und eine sorgfältige Abstufung der Ornamente bestimmt. Die Knüpferinnen und Knüpfer arbeiten nach einem Entwurf, der die Verteilung der Motive über das gesamte Feld festlegt. Dadurch entsteht ein geschlossenes Erscheinungsbild, bei dem Mittelzone, Randbereiche und Details aufeinander bezogen sind.
Die regionale Herstellung beruht auf der Weitergabe von Kenntnissen über Material, Knoten, Farben und Zeichnung. Solches Wissen wird in Werkstätten und Familien über Generationen vermittelt. Die Handarbeit verlangt Konzentration und eine gleichmäßige Ausführung, damit Linien, Blüten und geometrische Elemente in der vorgesehenen Ordnung erscheinen. Bei Nain verbindet sich diese überlieferte Arbeitsweise mit einer feinen, kontrollierten Zeichnung.
Persische Teppiche aus Isfahan und Nain werden deshalb nicht nur nach ihrer dekorativen Wirkung betrachtet. Ebenso wichtig sind die Herkunft der Gestaltung, die handwerkliche Methode und die Einordnung in eine regionale Kulturgeschichte. Der Begriff Nain verweist dabei auf eine bestimmte Tradition innerhalb der persischen Teppichkunst, während Isfahan den weiteren kulturellen und handwerklichen Rahmen bildet.
Design und Muster
Das Design dieses Nain-Teppichs wird als traditionell orientalisch und persisch beschrieben. Für Nain-Kompositionen sind ein zentrales Medaillon, florale Ornamente und ornamentale Bordüren typische Gestaltungselemente. Ein Medaillon kann das Zentrum der Fläche ordnen, während Ranken, Blüten und Blattformen den Übergang zum übrigen Feld herstellen. Die Bordüre fasst die Komposition ein und schafft einen klaren Abschluss.
Florale Muster sind in der persischen Teppichkunst nicht als naturgetreue Abbildung zu verstehen. Sie werden stilisiert, rhythmisch wiederholt und in ein geometrisch kontrolliertes System eingefügt. Blüten können sich an Ranken anordnen, Blattformen können gespiegelt auftreten, und kleine Ornamente können größere Formen miteinander verbinden. Auf diese Weise entsteht eine Bildsprache, die zugleich organisch und geordnet wirkt.
Die feine Zeichnung ist ein wichtiger Bestandteil der Nain-Tradition. Viele kleine Details werden so aufeinander abgestimmt, dass das Gesamtbild aus der Nähe differenziert und aus größerer Entfernung geschlossen erscheint. Die hohe Knotendichte unterstützt die Möglichkeit, solche Einzelheiten präzise auszuführen. Die handgeknüpfte Struktur bewahrt dabei den Bezug zwischen Entwurf und textilem Aufbau.
Ein traditionelles persisches Muster erzählt nicht im wörtlichen Sinn eine Handlung. Seine Bedeutung entsteht aus der Wiederholung, der Symmetrie und der Anordnung über die Fläche. Medaillon, Blüten, Ranken und Rahmen bilden ein visuelles Ordnungssystem, das in verschiedenen regionalen Ausprägungen überliefert wurde. Bei Nain wird diese Ornamentik häufig mit einer zurückhaltenden, fein gegliederten Gestaltung verbunden.
Die harmonische Wirkung eines solchen Teppichs beruht auf dem Zusammenspiel von Zeichnung, Dichte und Material. Seide kann innerhalb einer Wollkomposition feine Lichtreflexe hervorbringen, ohne dass die Muster ihre textile Grundlage verlieren. Die Kombination aus floralen Motiven, geometrischer Ordnung und präziser Knüpfung erklärt, weshalb Nain-Teppiche als eigenständige Stilrichtung der persischen Teppichkunst wahrgenommen werden.
Besonderheiten
Zu den genannten Eigenschaften dieses Teppichs gehören seine Eignung für Fußbodenheizungen und seine Haustierfreundlichkeit. Damit kann er in Räumen eingesetzt werden, in denen eine Fußbodenheizung vorhanden ist. Bei der Nutzung auf einer Fußbodenheizung sollte die Temperatur nicht zu hoch eingestellt werden, damit das Material keiner Überhitzung ausgesetzt wird.
Der Teppich wird außerdem als strapazierfähig beschrieben und kann deshalb sowohl in Wohnräumen als auch in repräsentativen Bereichen verwendet werden. Für die laufende Pflege genügt regelmäßiges Staubsaugen. Bei Flecken wird eine sanfte, handwerkliche Reinigung mit einem feuchten Tuch und geeigneten Teppichreinigungsmitteln empfohlen. Starke chemische Reinigungsmittel sollten vermieden werden, da sie das Material beschädigen können.
Die Verbindung von Schurwolle und Seide, die handgeknüpfte Ausführung und die traditionelle Nain-Gestaltung bestimmen den Charakter dieses Einzelstücks. Das Stück wird als neu und perfekt angeboten.
FAQ
Wie reinige ich einen Nain-Teppich richtig?
Regelmäßiges Absaugen ist für die laufende Pflege geeignet. Bei Flecken sollte eine sanfte handwerkliche Reinigung mit einem feuchten Tuch und einem speziellen Teppichreinigungsmittel erfolgen. Starke chemische Mittel sind zu vermeiden, weil sie die Verbindung aus Wolle und Seide angreifen oder beschädigen können. Bei einer intensiveren Reinigung ist eine fachgerechte Behandlung sinnvoll, die auf die empfindlichen Eigenschaften der Materialien Rücksicht nimmt.
Kann der Teppich auf einer Fußbodenheizung liegen?
Ja. Dieser Nain-Teppich ist für die Verwendung auf Fußbodenheizungen geeignet. Die Temperatur sollte nicht zu hoch eingestellt werden, damit keine Überhitzung des Materials entsteht. Eine gleichmäßige und moderate Wärme unterstützt eine schonende Nutzung. Zusätzlich sollte der Teppich flach aufliegen und regelmäßig gepflegt werden, damit sich Staub und Schmutz nicht in der Struktur festsetzen.
Wie erkenne ich einen echten Nain-Teppich?
Bei der Einordnung sind die handgeknüpfte Ausführung, die hohe Knotendichte, die Qualität der verwendeten Materialien und die feinen Details der Muster wichtige Merkmale. Auch die Verbindung aus Wolle und Seide kann bei der Betrachtung berücksichtigt werden. Ein Zertifikat eines angesehenen Händlers kann die Echtheit zusätzlich dokumentieren. Entscheidend ist die Gesamtheit aus Knüpftechnik, Material, Zeichnung und regionaler Stiltradition.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |













