









Perserteppich Nain 150×100 cm Wolle handgeknüpft
1323$
Handgeknüpfter Nain Perserteppich | Knotendichte: ca. 550.000 Knoten/m² | Material: Flor Korkwolle mit Seide | Größe: 150×100 cm | Muster: Orientalisch | Zustand: Gebraucht, sehr gut
Ausverkauft
- ✓Kostenloser Versand in der EU
- ✓2-5 Werktage Lieferzeit
- ✓14 Tage Rückgaberecht
- ✓Weltweiter Versand auf Anfrage
SICHERE ZAHLUNG
VERSANDPARTNERInventarnummer: DC00C4C0
Beschreibung
Nain Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Perserteppich ist handgeknüpft und besitzt einen Flor aus Korkwolle mit Seide. Die Verbindung dieser Materialien steht für eine feine textile Ausführung, bei der Wolle die Grundlage des Flors bildet und Seide für besonders glatte oder fein gezeichnete Partien eingesetzt werden kann. Korkwolle bezeichnet eine sorgfältig ausgewählte, weiche Wolle, die sich für einen feinen Flor eignet. Seide kann durch ihre glattere Faserstruktur eine andere Lichtwirkung als Wolle zeigen. Welche Wirkung entsteht, hängt von der Anordnung der Fasern, der Beleuchtung und der jeweiligen Verarbeitung ab.
Bei einem handgeknüpften Teppich wird jedes Florbüschel einzeln in das Grundgewebe eingebunden. Die Knoten liegen in Reihen und werden durch Schussfäden gehalten und verdichtet. Nach dem Knüpfen wird der Flor bearbeitet, damit die Oberfläche gleichmäßig erscheint und die Zeichnung deutlich lesbar bleibt. Dieser Arbeitsablauf unterscheidet einen handgeknüpften Teppich von einem maschinell gefertigten Belag. Die individuelle Knotung gehört zur Herstellung eines Einzelstücks und ist Teil der handwerklichen Struktur.
Die Knotendichte dieses Teppichs beträgt ca. 550.000 Knoten pro Quadratmeter. Eine hohe Knotendichte ermöglicht es, viele kleine Konturen auf einer begrenzten Fläche anzuordnen. Dadurch können Blüten, Ranken, Linien und geometrische Einzelheiten fein voneinander abgegrenzt werden. Die Knotenzahl ist dabei ein technisches Merkmal und wird gemeinsam mit Garn, Grundgewebe, Florbearbeitung und Ausführung beurteilt. Sie allein beschreibt nicht sämtliche Eigenschaften eines Teppichs, erklärt aber, warum feine Muster in dichter Folge ausgeführt werden können.
Das Grundgewebe entsteht aus Kette und Schuss. Die Kettfäden verlaufen in Längsrichtung und bilden das tragende Gerüst. Die Schussfäden werden zwischen den Knotenreihen eingetragen und stabilisieren die Konstruktion. Beim Knüpfen muss die Spannung des Gewebes gleichmäßig gehalten werden, damit die Zeichnung geordnet bleibt. Anschließend wird die Oberfläche geschoren oder anderweitig ausgearbeitet. Erfahrung im Umgang mit Garnstärke, Knotung und Florhöhe ist deshalb ein wesentlicher Bestandteil der traditionellen Teppichherstellung.
Wolle wird in der Teppichherstellung wegen ihrer Belastbarkeit und ihrer Fähigkeit verwendet, Farbstoffe aufzunehmen. Seide besitzt eine glatte, feine Faser und kann in einer Wolloberfläche optische Akzente setzen. Bei einem Flor aus Korkwolle mit Seide treffen diese unterschiedlichen textilen Eigenschaften aufeinander. Die Bezeichnung beschreibt den angegebenen Flor dieses Teppichs; ein separates Material der Kette ist nicht ausgewiesen. Die handwerkliche Verarbeitung bleibt anhand der Knotung und der individuellen Ausführung bestimmend.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus der Region Nain im Iran. Nain ist innerhalb der iranischen Teppichkultur für fein gearbeitete Teppiche mit klarer Zeichnung und kontrollierter Ornamentik bekannt. Die regionale Tradition steht in einem größeren Zusammenhang mit der langen Geschichte iranischer Textilien. In vielen iranischen Knüpfgebieten wurden Muster, Färbetechniken und Arbeitsweisen über Generationen weitergegeben. Dabei entwickelten einzelne Regionen eigene Vorlieben für Komposition, Garnverwendung, Farbordnung und Detailgrad.
Nain-Teppiche werden häufig mit einer sorgfältigen, feinen Knüpfung verbunden. Ihre Entwürfe können ein gegliedertes Innenfeld, eine Umrandung und mehrere Nebenbordüren enthalten. Florale Formen, Ranken, Blätter und symmetrische Ornamente werden so angeordnet, dass die Fläche übersichtlich bleibt. Ein Medaillon kann als Mittelpunkt dienen, ebenso kann ein durchgehendes Muster das Feld bestimmen. Die genaue Gestaltung variiert zwischen Werkstätten und einzelnen Teppichen. Die Herkunftsbezeichnung verweist daher auf eine regionale Tradition und nicht auf eine einzige unveränderliche Vorlage.
Die Teppichherstellung in Iran verbindet Gebrauchsgegenstand, Handwerk und dekorative Bildsprache. Teppiche wurden für Wohnräume und repräsentative Bereiche gefertigt und konnten zugleich ein Ausdruck lokaler Gestaltung sein. Das Muster wurde nicht nur als einzelne Figur verstanden, sondern als Verhältnis von Grund, Ornament und Rand. Eine Bordüre kann den Übergang zwischen Innenfeld und Außenkante ordnen. Wiederkehrende Ranken oder Blüten schaffen Verbindungen zwischen den verschiedenen Bereichen einer Komposition.
Nain liegt in einer Region, in der die Herstellung feiner Textilien und Teppiche eine wichtige handwerkliche Tradition besitzt. Die Ausarbeitung eines feinen Musters verlangt eine genaue Vorbereitung des Entwurfs und eine gleichmäßige Arbeit am Webstuhl. Bei hoher Knotendichte müssen kleine Abweichungen in der Reihenfolge der Ornamente kontrolliert werden. Die Arbeit erfolgt Schritt für Schritt: Das Grundgewebe wird gespannt, Knoten werden gesetzt, Schussfäden werden eingetragen und die Oberfläche wird anschließend angepasst. So entsteht die charakteristische Verbindung von Zeichnung und Struktur.
Die iranische Teppichkunst ist nicht auf eine einzige Farbfamilie oder ein einziges Ornament beschränkt. Regionale Muster können sich gegenseitig beeinflussen und im Lauf der Zeit weiterentwickelt werden. Dennoch bleiben bestimmte Grundprinzipien erkennbar: eine lesbare Ordnung der Fläche, wiederkehrende pflanzliche Formen, sorgfältig geführte Linien und ein Verhältnis zwischen Zentrum und Rand. Nain wird besonders mit einer feinen und präzisen Gestaltung in Verbindung gebracht. Diese technische und gestalterische Tradition bildet den Hintergrund für Teppiche, die unter dieser regionalen Bezeichnung angeboten werden.
Auch die Materialwahl hat in der Geschichte iranischer Teppiche eine funktionale und gestalterische Bedeutung. Wolle eignet sich als robuster Flor und kann unterschiedliche Oberflächen hervorbringen. Seide kann für feine Details, glatte Partien oder einen veränderten Glanz eingesetzt werden. In feinen Teppichen werden Materialeigenschaften nicht losgelöst vom Muster betrachtet. Die Faser, die Knotung und die Schur beeinflussen gemeinsam, wie Linien und Ornamente sichtbar werden. Der Flor aus Korkwolle mit Seide steht in diesem Zusammenhang einer auf feine Zeichnung ausgerichteten Herstellung.
Die regionale Einordnung ist von Namen ähnlicher Muster zu unterscheiden. Ein Muster kann in verschiedenen Werkstätten aufgegriffen, verändert oder neu zusammengestellt werden. Umgekehrt können Teppiche aus derselben Region unterschiedliche Kompositionen besitzen. Bei diesem Stück bezeichnet Nain die angegebene Region, während das Muster als orientalisch beschrieben wird. Diese beiden Angaben erfüllen unterschiedliche Funktionen: Die eine ordnet die Herkunft ein, die andere beschreibt die gestalterische Richtung.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs ist als orientalisch angegeben. Der Begriff bezeichnet eine weit gefasste Formensprache, die in der persischen und weiteren orientalischen Teppichkunst verbreitet ist. Dazu können florale Ornamente, geschwungene Ranken, Blüten, Blätter, geometrische Akzente, Medaillons und gegliederte Bordüren gehören. Nicht jedes orientalische Muster enthält alle diese Elemente. Entscheidend ist das Zusammenspiel der Motive, ihrer Wiederholung und ihrer Einordnung in die Gesamtfläche.
Ein klassischer Teppichentwurf wird häufig aus mehreren Zonen aufgebaut. Im Innenfeld liegt die Hauptzeichnung. Eine oder mehrere Bordüren fassen dieses Feld ein und schaffen eine visuelle Begrenzung. Nebenbordüren können die Hauptbordüre begleiten und den Übergang zum Innenfeld vermitteln. Durch diese Gliederung erhält die Komposition eine klare Richtung. Bei floralen Entwürfen führen Ranken oft zwischen einzelnen Blüten hindurch, während symmetrische Anordnungen für ein regelmäßiges Erscheinungsbild sorgen.
Bei Nain-Mustern spielt die feine Kontur eine wichtige Rolle. Dünne Linien können Blätter, Blüten und Ranken voneinander trennen und zugleich miteinander verbinden. Eine hohe Knotendichte unterstützt diese Detailarbeit, weil kleine Formen dichter gesetzt werden können. Die Musterwirkung entsteht dadurch nicht allein aus der Anzahl der Knoten, sondern aus der sorgfältigen Verteilung von hellen und dunkleren Flächen, Konturen und Zwischenräumen. Ein geordnetes Muster lässt die einzelnen Motive erkennen, ohne dass sie unabhängig voneinander wirken.
Als Farbe ist Alt Rot angegeben. Rottöne besitzen in der persischen Teppichgestaltung eine lange Verwendungstradition und können als Grundfläche oder als Bestandteil einzelner Ornamente erscheinen. Alt Rot bezeichnet dabei die konkrete Farbangabe dieses Teppichs. Farbtöne können durch Licht, Faserrichtung und die unterschiedliche Oberfläche von Wolle und Seide verschieden wirken. Seidenpartien können einen zurückhaltenden Glanz zeigen, während Korkwolle eine weichere und mattere Textur besitzt. Die Farbwirkung ergibt sich aus diesem Zusammenspiel von Pigment, Faser und Flor.
Orientalische Muster sind häufig so angelegt, dass sie nicht von einem einzelnen Blickpunkt abhängig sind. Wiederholungen und symmetrische Beziehungen halten die Komposition zusammen. Ein zentrales Motiv kann die Fläche ordnen, doch ebenso sind allover angelegte Rankenmuster möglich. Die Bordüre bildet in beiden Fällen einen wichtigen Rahmen. Diese Gestaltungsideen erklären die allgemeine Wirkung orientalischer Teppichmuster, ohne dem einzelnen Stück nicht genannte Motive zuzuschreiben.
Die Verbindung von Wolle und Seide bietet für die Musterzeichnung unterschiedliche Möglichkeiten. Wolle nimmt Farbstoffe auf und bildet den überwiegenden textilen Charakter des Flors. Seide kann für schmale Linien oder ausgewählte Musterbereiche genutzt werden, in denen eine glattere Oberfläche erwünscht ist. Beim Betrachten verändert sich die Sichtbarkeit solcher Partien mit der Richtung des Lichts. Die Gestaltung wird dadurch nicht zu einem neuen Muster, sondern erhält innerhalb der bestehenden Zeichnung eine differenzierte Oberflächenwirkung.
Traditionelle Muster werden in der Teppichkunst häufig über Vorlagen, eingeübte Kompositionsschemata und handwerkliche Erfahrung vermittelt. Ein Knüpfer oder eine Knüpferin setzt die Zeichnung Reihe für Reihe in textile Form um. Kleine Unterschiede entstehen durch die Handarbeit und durch die Eigenschaften des Garns. Das Ergebnis ist kein identisch wiederholbares Druckbild, sondern eine geknüpfte Oberfläche, in der Farbe, Linie und Material miteinander verbunden sind. Diese Arbeitsweise gehört allgemein zur Geschichte orientalischer Handknüpfteppiche.
Besonderheiten
Zu den besonderen Merkmalen dieses Teppichs gehören die handgeknüpfte Ausführung, die Knotendichte von ca. 550.000 Knoten pro Quadratmeter und der Flor aus Korkwolle mit Seide. Als Farbe ist Alt Rot angegeben. Das Muster wird als orientalisch bezeichnet, und die Herkunft ist der Region Nain im Iran zugeordnet. Diese Angaben beschreiben die Herstellung, das Material, die Gestaltung und die regionale Einordnung des konkreten Einzelstücks.
Der Zustand ist gebraucht, sehr gut. Damit wird ein bereits verwendeter Teppich mit sehr gutem Erhaltungszustand beschrieben. Weitere einzelne Gebrauchsspuren, Reparaturen oder Veränderungen sind nicht ausgewiesen. Die Kombination aus hoher Knotendichte, Korkwolle mit Seide, orientalischem Muster und Alt-Rot-Farbgebung bleibt an dieses handgeknüpfte Stück gebunden. Wie bei jedem handgeknüpften Einzelstück ist die konkrete Verbindung von Knoten, Garn, Farbe und Zeichnung nicht als Serienausführung zu verstehen.
FAQ
Was macht einen Nain Perserteppich aus?
Nain Perserteppiche gehören zur iranischen Teppichtradition und werden häufig mit feiner Knüpfung, präziser Zeichnung und ausgewogen gegliederten orientalischen Mustern verbunden. Typische Gestaltungsideen können florale Ornamente, Ranken, Bordüren, symmetrische Details und ein geordnetes Innenfeld sein. Die regionale Tradition bildet dabei einen Rahmen, innerhalb dessen Werkstätten unterschiedliche Entwürfe und Ausführungen herstellen. Bei diesem Exemplar kommen die Zuordnung zur Region Nain, die handgeknüpfte Herstellung, der Flor aus Korkwolle mit Seide und die angegebene Knotendichte von ca. 550.000 Knoten pro Quadratmeter zusammen. Die Farbe Alt Rot ergänzt die Beschreibung des konkreten Stücks.
Wie pflege ich einen handgeknüpften Teppich?
Ein handgeknüpfter Teppich sollte regelmäßig und schonend abgesaugt werden, damit Staub und lose Partikel nicht dauerhaft im Flor liegen. Die Düse sollte ohne harte Bürsten und mit einer für den Teppich geeigneten Einstellung geführt werden. Direkte, intensive Sonneneinstrahlung ist möglichst zu vermeiden, weil Licht textile Farben mit der Zeit verändern kann. Flüssigkeiten sollten vorsichtig aufgenommen und nicht kräftig eingerieben werden. Bei Flecken ist eine fachgerechte Behandlung sinnvoll, besonders bei einem Flor aus Wolle mit Seide. Eine professionelle Reinigung in angemessenen Abständen kann die laufende Pflege ergänzen. Aggressive Reinigungsmittel oder starke mechanische Belastung sollten vermieden werden, wenn Material und Färbung nicht sicher dafür geeignet sind.
Woher stammt dieser Perserteppich?
Dieser Perserteppich stammt aus der Region Nain im Iran. Nain ist für feine und detailreiche Teppiche bekannt, deren Gestaltung häufig auf klar gezeichneten orientalischen Ornamenten und sorgfältiger Knüpfung beruht. Die regionale Herkunft ist von der Musterbezeichnung zu unterscheiden: Das Muster ist als orientalisch angegeben, während Nain die Herkunftsregion bezeichnet. Der Teppich wurde handgeknüpft und besitzt einen Flor aus Korkwolle mit Seide. Seine angegebene Farbe ist Alt Rot, seine Knotendichte beträgt ca. 550.000 Knoten pro Quadratmeter, und sein Zustand wird als gebraucht, sehr gut beschrieben.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
|---|---|
| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |

















