





Perserteppich Nain 149 x 99 cm Wolle handgeknüpft
763$
Handgeknüpfter Nain Perserteppich | Knotendichte: 9-Lah | Material: Flor Wolle mit Seidenanteil | Größe: 149 x 99 cm | Muster: Klassisch floral mit Medaillon | Zustand: Sehr gut
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 0A7B1983
Beschreibung
Nain Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Nain Perserteppich ist handgeknüpft und besteht im Flor aus Wolle mit Seidenanteil. Die Verbindung dieser beiden Materialien gehört zu den charakteristischen Merkmalen vieler feiner Nain-Teppiche: Wolle bildet einen widerstandsfähigen und angenehm griffigen Flor, während Seide im Material einen feinen Glanz und eine besonders differenzierte Wirkung unterstützen kann. Die Materialangabe dieses Teppichs beschreibt ausdrücklich Wolle mit Seidenanteil; ein separates Kettenmaterial ist nicht angegeben.
Die Knotendichte ist mit 9-Lah ausgewiesen. Bei Nain-Teppichen steht die Bezeichnung La beziehungsweise Lah im Zusammenhang mit der Feinheit und der Konstruktion des Teppichs. Eine höhere Feinheit ermöglicht es, florale Linien, Blattformen und Medaillonkonturen eng aufeinander abzustimmen. Sie unterstützt außerdem die klare Wiedergabe kleiner Details, ohne dass die Gestaltung ihre ruhige Gesamtwirkung verliert. Die handgeknüpfte Herstellung setzt voraus, dass Knoten einzeln in die Grundstruktur eingebracht und anschließend durch weitere Arbeitsschritte zu einem geschlossenen Flor verbunden werden.
Handarbeit prägt dabei nicht nur die Herstellung, sondern auch den Charakter eines Nain-Teppichs. Das Knüpfen verlangt Zeit, Geduld und eine gleichmäßige Ausführung. Die Wolle sorgt für die textile Substanz des Flors, der Seidenanteil kann einzelne Partien je nach Lichteinfall subtil hervorheben. Bei einem klassischen Nain-Entwurf werden Material, Knotendichte und Zeichnung so eingesetzt, dass auch feine Ornamente als zusammenhängendes Muster lesbar bleiben.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus Nain in Zentralpersien. Nain ist eine Stadt im Iran, die für ihre Tradition handgeknüpfter Teppiche bekannt ist. Die dortige Teppichkunst verbindet eine sorgfältige Ausführung mit fein gegliederten Entwürfen. Nain-Teppiche werden häufig mit floralen und geometrischen Kompositionen verbunden. Ihre Gestaltung kann dadurch sowohl eine genaue Ornamentzeichnung als auch eine ausgewogene Flächenwirkung zeigen.
Die Geschichte der Nain-Teppiche steht in einer langen persischen Knüpftradition. Nain wird als ein wichtiger Ort der Teppichherstellung beschrieben, dessen Wurzeln bis ins 16. Jahrhundert zurückreichen. In dieser Entwicklung wurden Kenntnisse über Material, Knoten, Farbwirkung und Musteraufbau über Generationen weitergegeben. Das Ergebnis ist keine einheitliche Schablone, sondern eine regionale Sprache, in der unterschiedliche florale und geometrische Lösungen möglich sind.
Die Herkunft aus Nain bezeichnet daher mehr als den Namen eines Ortes. Sie verweist auf eine bestimmte Tradition der Gestaltung und handwerklichen Ausführung. Persische Teppiche werden in vielen Regionen mit unterschiedlichen Zeichensystemen hergestellt; Nain ist innerhalb dieser Vielfalt für feine, detaillierte Muster und eine sorgfältige Verarbeitung bekannt. Der hier verwendete Wollflor mit Seidenanteil und die ausgewiesene 9-Lah-Knotendichte passen zu jener auf Feinheit ausgerichteten Nain-Tradition, ohne dass daraus weitere Angaben über die genaue Werkstatt oder das Herstellungsjahr abgeleitet werden können.
In den Motiven zeigt sich oft eine Beziehung zur Natur. Blumen, Zweige und Bäume gehören zu den wiederkehrenden Bildideen persischer Teppichkunst. Sie können für Frühling, Wachstum und Leben stehen und werden in Nain-Kompositionen häufig mit einer geordneten, ausgewogenen Ornamentik verbunden. Medaillons schaffen dabei einen klaren Mittelpunkt, während florale Elemente die Fläche rahmen oder von der Mitte aus weiterführen. So treffen handwerkliche Überlieferung und eine bildhafte, naturbezogene Formensprache aufeinander.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs ist klassisch floral und mit einem Medaillon gestaltet. Ein Medaillon ordnet die Komposition um ein zentrales Motiv. Es kann als formaler Schwerpunkt dienen und dem Blick eine klare Orientierung geben. Florale Ornamente ergänzen diesen Mittelpunkt durch Blüten, Blätter und geschwungene Linien. In der persischen Teppichgestaltung entsteht dadurch ein Verhältnis zwischen zentraler Ordnung und dekorativer Bewegung.
Florale Nain-Muster leben von der sorgfältigen Abstimmung kleiner Formen. Eine Blüte muss nicht isoliert erscheinen, sondern kann Teil eines Rankenwerks oder einer symmetrischen Folge sein. Blätter begleiten Linien, füllen Zwischenräume und verbinden einzelne Ornamente miteinander. Die Wiederholung solcher Elemente erzeugt Rhythmus, während unterschiedliche Größen und Richtungen verhindern, dass die Fläche mechanisch wirkt. Bei einer feinen Knotung lassen sich solche Übergänge präzise ausarbeiten.
Das Medaillon kann zugleich von floralen Details umgeben sein und mit ihnen in Beziehung treten. Dadurch erhält die Komposition einen Mittelpunkt, ohne dass die übrige Fläche ihre Bedeutung verliert. Klassische Nain-Entwürfe werden häufig über ein ausgewogenes Verhältnis von Zentrum, Randzonen und ornamentalen Verbindungen gelesen. Der florale Charakter liegt deshalb nicht nur in einzelnen Blumen, sondern im gesamten Aufbau aus Linien, Formen und wiederkehrenden Motiven.
Die überlieferte Beschreibung hebt zarte Farbtöne und eine harmonische Wirkung hervor. Sanfte Farben lassen die Konturen eines Medaillons und die feinen floralen Zeichnungen differenziert erscheinen. Sie können sich in traditionelle ebenso wie in moderne Einrichtungsstile einfügen, weil die Gestaltung nicht ausschließlich über starke Kontraste arbeitet. Die Kombination aus detailreicher Musterung und Wolle mit Seidenanteil verbindet eine visuelle Struktur mit einer fühlbaren textilen Oberfläche.
Das Muster kann außerdem als Ausdruck einer Verbindung von Kultur und Umgebung verstanden werden. Naturmotive wie Blumen und Bäume sind in der persischen Ornamentik nicht bloß dekorative Einzelelemente. Sie stehen in einem größeren Formenschatz, der Frühling und Leben symbolisch aufgreift. Das zentrale Medaillon gibt diesem Formenschatz eine geordnete Mitte. So entsteht ein klassisches florales Gesamtbild, dessen Wirkung aus Wiederholung, Symmetrie und sorgfältig gesetzten Details hervorgeht.
Besonderheiten
Eine Besonderheit dieses Teppichs ist die Verbindung aus Nain-Herkunft, 9-Lah-Knotendichte, handgeknüpfter Ausführung und einem Flor aus Wolle mit Seidenanteil. Hinzu kommt die klassisch florale Gestaltung mit Medaillon. Diese Angaben beschreiben sowohl die handwerkliche Konstruktion als auch die sichtbare Ordnung des Musters. Der Zustand ist als sehr gut angegeben.
Handgeknüpfte Nain-Teppiche stehen außerdem für eine Herstellung, bei der Zeit und Geduld eine zentrale Rolle spielen. Das Wissen der Teppichknüpfer wird über Generationen tradiert. Deshalb lässt sich ein solcher Teppich zugleich als Gebrauchsgegenstand, als Beispiel textiler Handarbeit und als Teil einer persischen Kulturtradition betrachten. Die sorgfältige Ausführung und die klassische Musterwelt erklären, weshalb Nain-Teppiche auch als mögliche Erbstücke weitergegeben werden.
Bei der Einordnung eines echten Nain-Teppichs werden insbesondere Knotendichte, feiner Flor, Materialwahl sowie detaillierte Muster und Farben betrachtet. Originale Nain-Teppiche sind in der Regel handgeknüpft. Je nach Alter und Bekanntheit des Herstellers können außerdem Etiketten oder Beschreibungen vorhanden sein. Für diesen Teppich sind die Herkunft Nain, die 9-Lah-Knotendichte, Wolle mit Seidenanteil, das florale Medaillonmuster und der sehr gute Zustand genannt.
FAQ
Wie pflege ich meinen Nain-Teppich richtig?
Eine regelmäßige und behutsame Pflege unterstützt die Erhaltung von Flor und Muster. Der Teppich sollte sanft abgesaugt werden; auf einen Bürstenaufsatz wird am besten verzichtet, damit die Fasern nicht unnötig mechanisch beansprucht werden. Frische Flecken sollten sofort mit einem sauberen, feuchten Tuch und einem milden Reinigungsmittel behandelt werden. Für eine gründliche Reinigung empfiehlt sich eine professionelle Teppichreinigung. Bei einem Flor aus Wolle mit Seidenanteil ist ein vorsichtiges Vorgehen besonders sinnvoll, weil beide Materialien unterschiedlich auf Reibung und Feuchtigkeit reagieren können.
Wo kann ich Nain-Teppiche kaufen?
Nain-Teppiche werden in Fachgeschäften, Online-Shops sowie auf Kunst- und Antiquitätenmessen angeboten. Beim Kauf sollte auf nachvollziehbare Angaben zu Herkunft, Knüpftechnik, Material und Zustand geachtet werden. Zertifikate können die Echtheit eines handgeknüpften Produkts bestätigen. Eine genaue Beschreibung von Knotendichte, Muster und Material hilft außerdem dabei, verschiedene Nain-Teppiche sachlich miteinander zu vergleichen. Bei einem floralen Medaillonteppich sollte auch die Ausarbeitung der Konturen und der kleinen Ornamente betrachtet werden.
Wie erkenne ich einen echten Nain-Teppich?
Ein echter Nain-Teppich lässt sich an mehreren Merkmalen beurteilen. Dazu gehören eine hohe Knotendichte, ein feiner Flor, eine hochwertige Materialwahl sowie detaillierte Muster und Farben. Originale Nain-Teppiche sind in der Regel handgeknüpft. Auch die Kombination aus floraler Zeichnung und einem Medaillon kann zur Einordnung beitragen, ersetzt aber keine Prüfung der handwerklichen Ausführung. Je nach Alter und Bekanntheit des Herstellers können Etiketten oder Beschreibungen vorhanden sein. Herkunftsangaben, Materialbeschreibung und die Prüfung des Teppichs sollten gemeinsam betrachtet werden.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |














