






Perserteppich Nain 142 x 86 cm Wolle handgeknüpft
559$
Handgeknüpfter Nain Perserteppich | Knotendichte: ca. 300.000 Knoten/m² | Material: 90% Schurwolle, 10% Seide | Größe: 142 x 86 cm | Muster: Orientalisch | Zustand: Neu, perfekt
1 verfügbar
- ✓Kostenloser Versand in der EU
- ✓2-5 Werktage Lieferzeit
- ✓14 Tage Rückgaberecht
- ✓Weltweiter Versand auf Anfrage
SICHERE ZAHLUNG
VERSANDPARTNERInventarnummer: 46148BB7
Beschreibung
Nain Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Nain Perserteppich ist handgeknüpft und besteht aus 90% Schurwolle sowie 10% Seide. Die Kombination der beiden Materialien verbindet die griffige, belastbare Struktur der Wolle mit den Eigenschaften der Seide. Schurwolle wird im Teppichhandwerk wegen ihrer angenehmen Haptik, ihrer Strapazierfähigkeit und ihrer isolierenden Wirkung verwendet. Sie kann zu einem behaglichen Raumgefühl beitragen und besitzt eine natürliche, textile Oberfläche.
Die Seide ergänzt die Wollqualität mit einer glatten Faser und einer feineren Anmutung. Bei einem handgeknüpften Teppich wird das Muster Knoten für Knoten aufgebaut. Anschließend wird der Flor bearbeitet, damit die Zeichnung klar hervortritt. Die handwerkliche Fertigung macht jedes Exemplar zu einem Unikat. Bei diesem Teppich wird die Verarbeitung durch eine Knotendichte von etwa 300.000 Knoten pro Quadratmeter geprägt. Im Lieferumfang ist ein Echtheitszertifikat genannt.
Der Teppich ist neu und wird als perfekt erhalten beschrieben. Seine Dicke beträgt etwa 9 mm. Er ist für die Nutzung auf Fußbodenheizung geeignet und wird als haustierfreundlich bezeichnet. Diese Angaben betreffen die praktische Verwendung des konkreten Teppichs und ergänzen seine handgeknüpfte Ausführung.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus Persien beziehungsweise Iran und wird als Super Nain bezeichnet. Nain zählt zu den bekannten Teppichregionen Irans. Die Stadt und ihr Umfeld liegen in einer trockenen Landschaft, in der sich über lange Zeit eine eigenständige Tradition der Textilherstellung entwickelt hat. Nain-Teppiche werden mit einer sorgfältigen, feinen Knüpfarbeit verbunden. Entscheidend ist dabei nicht nur die Herstellung des Flors, sondern auch die präzise Organisation des gesamten Musters.
Die Tradition von Nain steht für Teppiche, deren Gestaltung auf Ordnung, Feinheit und ausgewogene Proportionen ausgerichtet ist. In der regionalen Teppichkunst werden ornamentale Flächen so geplant, dass Mittelbereich, Randzonen und Übergänge zusammenwirken. Die Knüpferinnen und Knüpfer übertragen diese Entwürfe in eine textile Struktur, in der einzelne Knoten sowohl Material als auch Bildinformation tragen. Je feiner die Ausführung, desto genauer lassen sich kleine Linien, Konturen und wiederkehrende Ornamente darstellen.
Persische Teppiche sind in vielen Regionen aus einer Verbindung von lokaler Handwerkstradition, überlieferten Entwürfen und praktischer Materialkenntnis entstanden. Nain bildet innerhalb dieser Vielfalt eine eigene gestalterische Richtung. Die Teppiche der Region werden häufig mit eleganten Farbnuancen, klar gegliederten Kompositionen und traditionellen Ornamenten in Verbindung gebracht. Dabei können klassische Formen so angeordnet werden, dass sie auch in zeitgenössischen Räumen verständlich bleiben.
Natürliche Farbstoffe gehören zum überlieferten Hintergrund der Nain-Tradition. Ihre Verwendung verweist auf die lange Entwicklung der persischen Färbekunst, in der Farbtöne aus pflanzlichen und anderen natürlichen Quellen gewonnen und auf Wolle oder Seide abgestimmt wurden. Die Farbwirkung eines Teppichs hängt außerdem von Faser, Licht und Oberflächenbearbeitung ab. Allgemein ist die Nain-Tradition deshalb nicht nur durch ihre Motive, sondern auch durch das Zusammenspiel von Knüpftechnik, Material und Farbgestaltung geprägt.
Handgeknüpfte Teppiche aus Iran werden nicht in einem industriellen Durchlauf hergestellt. Der Entwurf wird in eine Folge einzelner Arbeitsschritte übersetzt: Material wird vorbereitet, Knoten werden gesetzt, Reihen werden verdichtet und die Oberfläche wird abschließend bearbeitet. Diese Arbeitsweise erklärt, weshalb regionale Teppiche als Zeugnisse einer lebendigen Handwerkstradition betrachtet werden. Der vorliegende Teppich verbindet diese Herkunft mit der Bezeichnung Super Nain und einer feinen handwerklichen Ausführung.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs wird als orientalisch beschrieben. Die Gestaltung weist feine Muster und ein geradliniges Design auf. Für Nain-Teppiche ist eine gegliederte, kontrollierte Ornamentik charakteristisch: Formen werden wiederholt, aufeinander bezogen und in eine ausgewogene Gesamtfläche eingebunden. Die Zeichnung soll nicht zufällig wirken, sondern durch klare Beziehungen zwischen Linien, Flächen und Ornamenten lesbar bleiben.
Zum beschriebenen Erscheinungsbild gehören florale Muster und geometrische Formen. Florale Ornamente können Blätter, Blüten, Ranken oder abstrahierte Pflanzenformen aufnehmen. In der persischen Teppichkunst werden solche Elemente selten als naturgetreue Abbildung verwendet. Sie werden vereinfacht, rhythmisiert und miteinander verbunden, sodass ein fortlaufendes Muster entsteht. Geometrische Formen geben dieser organischen Zeichnung Struktur und schaffen Orientierung innerhalb der Komposition.
Ein Nain-Entwurf kann mit einem zentralen Aufbau arbeiten, bei dem ein Hauptmotiv den Blick ordnet und von ergänzenden Ornamenten begleitet wird. Ebenso können wiederkehrende Muster eine Fläche gleichmäßig füllen. Welche Wirkung entsteht, hängt von der Anordnung der Elemente, ihrer Größe und ihrer Verbindung durch Linien ab. Bei diesem Teppich sind die feinen Konturen und das geradlinige Design ausdrücklich Teil der Beschreibung. Die hohe Knotendichte unterstützt allgemein die Darstellung kleiner Details, ohne dass das Muster dadurch seine überlieferte Ordnung verliert.
Die Harmonie eines orientalischen Teppichmusters entsteht durch Wiederholung und Variation. Ein Ornament kann mehrfach erscheinen, dabei aber in seiner Ausrichtung oder Einbindung leicht verändert werden. Ranken können Flächen verbinden, geometrische Formen können Grenzen markieren, und florale Details können Übergänge weicher gestalten. Diese Gestaltungsmittel gehören zum allgemeinen Formenrepertoire persischer Teppiche und erklären, warum Nain-Muster zugleich traditionsbezogen und klar wirken können.
Das Design steht außerdem im Zusammenhang mit der iranischen Kultur- und Kunstgeschichte. Teppichmotive wurden über Generationen weitergegeben, neu geordnet und an regionale Vorlieben angepasst. Sie sind keine bloße Dekoration, sondern Teil einer Bildsprache, in der Symmetrie, Rhythmus und Naturformen eine wichtige Rolle spielen. Der konkrete Teppich wird als orientalisch gemustert, fein gezeichnet und geradlinig beschrieben. Seine floralen und geometrischen Elemente machen die Verbindung von regionaler Tradition und geordneter Gestaltung sichtbar.
Durch die handgeknüpfte Ausführung erhält die Zeichnung eine textile Tiefe. Jeder Knoten trägt zur Kontur und zur Dichte der Fläche bei. Die Materialkombination aus Schurwolle und Seide kann unterschiedliche Oberflächenwirkungen innerhalb eines Musters erzeugen. Allgemein wird Seide im Teppichhandwerk eingesetzt, um feinere Akzente und eine glattere Struktur zu ermöglichen, während Wolle der Fläche Körper und Widerstandsfähigkeit gibt. Damit bleibt das Design eng mit der handwerklichen Herstellung verbunden.
Besonderheiten
Eine Besonderheit dieses Teppichs ist seine hohe Knotendichte von etwa 300.000 Knoten pro Quadratmeter. Sie ermöglicht eine detaillierte Ausarbeitung der Muster und ist mit einem hohen Anteil manueller Arbeit verbunden. Der Teppich ist ein Unikat und wird mit einem Echtheitszertifikat angeboten. Damit werden seine individuelle Ausführung und die dokumentierte Echtheit im Angebot hervorgehoben.
Der Zustand wird als neu und perfekt angegeben. Zusätzlich ist der Teppich für Fußbodenheizung geeignet und haustierfreundlich. Seine Dicke beträgt etwa 9 mm. Diese Eigenschaften machen ihn für eine Nutzung im Wohnbereich vorgesehen, ohne dass seine Einordnung als handgeknüpfter persischer Nain-Teppich verloren geht. Die Kombination aus regionaler Bezeichnung, Woll-Seide-Material, feiner Knotung und Zertifikat bildet das besondere Profil dieses Einzelstücks.
FAQ
Was zeichnet einen Nain-Teppich aus?
Nain-Teppiche stammen aus der iranischen Region Nain und sind für feine Knüpfarbeit, elegante Entwürfe sowie eine klare, geordnete Ornamentik bekannt. Häufig verbinden sie florale Elemente mit geometrischen Formen und arbeiten mit ausgewogenen Farbnuancen. Zur regionalen Tradition gehört außerdem die Verwendung hochwertiger Materialien und eine präzise Ausführung. Der hier beschriebene Teppich wird als Super Nain bezeichnet, ist handgeknüpft und besitzt eine hohe Knotendichte.
Wie pflege ich meinen Perserteppich richtig?
Für die regelmäßige Pflege wird empfohlen, den Teppich ohne Bürstenaufsatz zu saugen. So lässt sich Staub entfernen, ohne die Oberfläche unnötig mechanisch zu beanspruchen. Flecken sollten möglichst sofort mit einem weichen Tuch und lauwarmem Wasser behandelt werden. Eine professionelle Reinigung wird alle paar Jahre empfohlen. Bei einem handgeknüpften Teppich ist es sinnvoll, Reinigungsmittel nicht unkontrolliert einzusetzen und bei stärkeren Verschmutzungen eine fachkundige Reinigung zu wählen.
Kann man Nain-Teppiche als Wertanlage betrachten?
Hochwertige Nain-Teppiche werden oftmals als Wertanlage betrachtet. Gründe dafür sind die handwerkliche Fertigung, die verwendeten Materialien und die lange Tradition der Region. Ein Teppich ist jedoch immer als einzelnes Stück zu beurteilen. Qualität, Erhaltungszustand, Ausführung, Herkunft und Nachfrage beeinflussen seine Einordnung. Der vorliegende Teppich ist neu und perfekt erhalten, handgeknüpft, als Unikat bezeichnet und mit einem Echtheitszertifikat versehen. Eine konkrete Wertentwicklung lässt sich daraus nicht ableiten.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
|---|---|
| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |














