








Perserteppich Nain 133 x 88 cm Schurwolle handgeknüpft
1124$
Handgeknüpfter Nain Perserteppich | Knotendichte: ca. 500.000 Knoten/m² | Material: Flor 90% Schurwolle, 10% Seide, Kette 100% Baumwolle | Größe: 133 x 88 cm | Muster: traditionell orientalisch und persisch, floral und geometrisch | Zustand: Neu, sehr gut
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Beschreibung
Nain Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Nain Perserteppich ist handgeknüpft und stammt aus Persien. Sein Flor besteht aus 90 % Schurwolle und 10 % Seide. Die Kette ist aus 100 % Baumwolle gefertigt. Damit sind die verwendeten Materialien für Flor und Grundaufbau klar ausgewiesen. Die Kombination von Wolle und Seide verbindet zwei in der persischen Teppichkunst häufig eingesetzte Naturmaterialien mit unterschiedlichen Eigenschaften. Schurwolle bildet den überwiegenden Teil des Flors, während die Seide einen feineren, leicht glänzenden Bestandteil einbringt.
Die handgeknüpfte Herstellung erfolgt Knoten für Knoten. Bei einem solchen Arbeitsverfahren werden Florfäden einzeln in die Kette eingebunden und anschließend durch Schussfäden gesichert. Die Gestaltung entsteht dadurch nicht als industrieller Druck oder als maschinell erzeugte Oberfläche, sondern aus der Folge vieler einzelner Knoten. Die angegebene Knotendichte liegt bei etwa 500.000 Knoten pro Quadratmeter. Die Bezeichnung Nain 9 La verweist auf die im Angebot genannte Qualitätsbezeichnung dieses Teppichs.
Wolle wird in der traditionellen Teppichherstellung wegen ihrer widerstandsfähigen und zugleich angenehm weichen Faser verwendet. Seide kann innerhalb eines Wollflors feine Akzente und eine andere Lichtwirkung erzeugen. Baumwolle wird als Kettenmaterial eingesetzt und bildet die Grundlage, an der die Knoten befestigt werden. Diese Angaben beschreiben die Materialzusammensetzung dieses Teppichs, ohne den Flor mit der Baumwollkette gleichzusetzen.
Herkunft und Tradition
Der Teppich stammt aus Persien und wird als Nain Perserteppich bezeichnet. Nain gehört zur persischen Teppichtradition und ist besonders mit fein ausgearbeiteten, sorgfältig gegliederten Knüpfarbeiten verbunden. In dieser Tradition bildet die genaue Anordnung der Knoten die Grundlage für klare Konturen, ausgewogene Flächen und eine differenzierte Wiedergabe kleiner Gestaltungselemente. Die handwerkliche Ausführung steht dabei im Mittelpunkt: Das Muster wird während des Knüpfens aus Kette, Schuss und Flor aufgebaut.
Persische Teppiche werden traditionell nicht nur nach ihrer Herkunft, sondern auch nach Aufbau, Qualität, Material und Muster betrachtet. Eine Bezeichnung wie Nain 9 La verbindet in diesem Fall den Namen der Teppichtradition mit der im Angebot verwendeten Qualitätsangabe. Die feine Knüpfung ermöglicht grundsätzlich eine präzise Darstellung von Ornamenten. Bei diesem Stück wird die feine Ausführung durch die angegebene Knotendichte von etwa 500.000 Knoten pro Quadratmeter beschrieben.
Die persische Knüpfkunst entwickelte über lange Zeit unterschiedliche regionale Formen. Nain wird dabei häufig mit helleren Grundstimmungen, feinen Linien und geordneten floralen Kompositionen in Verbindung gebracht. Isfahan und Tabriz sind weitere bekannte Namen innerhalb der persischen Teppichwelt. Isfahan-Teppiche werden oft durch komplexe florale Muster und den Einsatz von Seide charakterisiert. Tabriz ist für Medaillonkompositionen, vielfältige Farbpaletten und kunstvoll gegliederte Ornamente bekannt. Diese regionalen Bezüge erklären die Vielfalt persischer Teppiche, sind jedoch keine zusätzliche Herkunftsangabe für dieses Stück.
Auch Kashan nimmt in der persischen Teppichgeschichte einen wichtigen Platz ein. Teppiche aus Kashan werden häufig mit tiefen Farbtönen, feinen Wollqualitäten und traditionellen Bildzeichen verbunden. Solche Vergleiche zeigen, wie unterschiedlich persische Werkstätten Motive, Farben und Materialwirkungen ausarbeiten. Der hier angebotene Teppich wird davon unabhängig als Nain aus Persien geführt. Seine Herkunftsangabe bleibt daher auf Persien und die Bezeichnung Nain beschränkt.
Die handgeknüpfte Herstellung ist ein wesentlicher Bestandteil dieser Tradition. Anders als bei einer maschinellen Fertigung entsteht jedes Ornament aus einer Arbeitsfolge, bei der die Knüpferinnen und Knüpfer die Vorlage in den Teppich übertragen. Die Qualität einer solchen Arbeit wird unter anderem über Knotendichte, Gleichmäßigkeit, Material und Ausarbeitung beschrieben. Bei diesem Teppich gehören die Handknüpfung, die Nain-9-La-Bezeichnung und die angegebene Dichte von etwa 500.000 Knoten pro Quadratmeter zu den genannten Merkmalen.
Design und Muster
Das Muster wird als traditionell orientalisch und persisch beschrieben. Es verbindet florale und geometrische Motive. Florale Elemente bringen Blüten, Blattranken und geschwungene Linien in eine Komposition; geometrische Formen sorgen für Ordnung, Wiederholung und klar abgegrenzte Bereiche. In persischen Teppichen werden beide Formensprachen häufig miteinander verbunden, sodass ein Ornament zugleich weich in der Linienführung und präzise in der Gliederung wirken kann.
Bei Nain-Mustern spielt die kontrollierte Anordnung kleiner Details eine wichtige Rolle. Fein gezeichnete Ranken können ein Feld strukturieren, während ein Medaillon, eine Bordüre oder ein symmetrischer Aufbau die Gesamtfläche zusammenhält. Nicht jeder Nain besitzt dieselbe Komposition. Manche Entwürfe konzentrieren sich auf ein zentrales Medaillon, andere auf durchgehende Ranken oder eine stärker geometrische Ordnung. Für dieses Stück ist die Kombination aus floralen und geometrischen Motiven angegeben; eine weitergehende Benennung einzelner Ornamente wird nicht vorgenommen.
Die im Ausgangstext beschriebene Gestaltung steht in der Tradition persischer Muster, die aus wiederkehrenden Zeichen und gegliederten Bordüren aufgebaut werden. Eine Bordüre rahmt das innere Feld und schafft einen Übergang zwischen Zentrum und Rand. Florale Formen können dabei symmetrisch gespiegelt, in Reihen angeordnet oder in ein fortlaufendes Rankenwerk eingebunden werden. Geometrische Details geben den Linien Halt und machen die Struktur auch aus größerer Entfernung erkennbar.
Für die Farbwirkung werden lebendige Farben genannt, die durch natürliche Farbstoffe erzielt werden. Natürliche Färbungen sind in der persischen Teppichherstellung traditionell mit pflanzlichen, mineralischen oder anderen natürlichen Färbemitteln verbunden. Entscheidend ist die gleichmäßige Verbindung von Farbe, Faser und Muster. Wolle nimmt Farbstoffe anders auf als Seide; dadurch können innerhalb desselben Motivs unterschiedliche Lichtreflexe entstehen. Bei diesem Teppich wird die Seide als Bestandteil des Flors genannt und mit einem subtilen Glanz sowie einer lebendigen Farbwiedergabe beschrieben.
Die Beziehung zu Isfahan, Tabriz und Kashan gehört zum allgemeinen Vergleich persischer Muster. Isfahan steht häufig für komplexe florale Entwürfe und Seidenanteile, Tabriz für Medaillons und besondere Farbzusammenstellungen, Kashan für kräftige Farbtöne und traditionelle Symbole. Diese Stile sind eng mit der Geschichte persischer Teppiche verbunden, dürfen aber nicht als zusätzliche Muster- oder Herkunftsbezeichnung dieses Nain verstanden werden. Für das vorliegende Stück bleiben die Angaben traditionell orientalisch und persisch sowie floral und geometrisch maßgeblich.
Besonderheiten
Der Teppich wird als neu und sehr gut erhalten beschrieben. Er wird mit einem Echtheitszertifikat geliefert. Außerdem ist er für die Verwendung auf einer Fußbodenheizung geeignet. Diese Eignung ist als besondere Produkteigenschaft angegeben und ergänzt die Angaben zu Herkunft, Herstellung und Material.
Die Kombination aus handgeknüpfter Verarbeitung, Nain-9-La-Bezeichnung, Woll-Seiden-Flor und Baumwollkette fasst die wesentlichen Merkmale des Stücks zusammen. Die im Angebot genannte Knotendichte von etwa 500.000 Knoten pro Quadratmeter beschreibt die feine Ausarbeitung. Die genannte Dicke beträgt etwa sechs Millimeter; sie wird hier nur als Produkteigenschaft erwähnt und nicht für eine Größenangabe verwendet.
Das Zertifikat begleitet den Teppich als Nachweis seiner im Angebot beschriebenen Echtheit. Für die Nutzung bleibt die Angabe zur Fußbodenheizung relevant. Pflege und Platzierung sollten sich an den üblichen Anforderungen handgeknüpfter Teppiche orientieren, insbesondere an schonender Reinigung und dem Schutz vor dauerhaft direkter Sonneneinstrahlung.
FAQ
Wie wird ein Nain Perserteppich gepflegt?
Für diesen handgeknüpften Nain wird regelmäßiges Staubsaugen ohne Bürstenaufsatz empfohlen. Dadurch lässt sich loser Staub entfernen, ohne die Oberfläche unnötig mechanisch zu beanspruchen. Eine gelegentliche professionelle Teppichreinigung unterstützt die schonende Pflege. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, damit die Farben nicht ausbleichen. Bei einer Reinigung sollten die unterschiedlichen Materialien des Flors, also Schurwolle und Seide, ebenso berücksichtigt werden wie die Baumwollkette.
Woher stammt dieser Perserteppich?
Der Teppich stammt aus Persien und wird als Nain Perserteppich bezeichnet. Nain steht innerhalb der persischen Teppichtradition für eine eigene regionale Stilbezeichnung mit fein gegliederten, häufig floralen und geometrischen Entwürfen. Die Herkunft Persien ist von den im Muster erwähnten Vergleichen mit Isfahan, Tabriz oder Kashan zu unterscheiden. Diese Orte beschreiben andere bekannte persische Traditionen und sind keine zusätzliche Herkunftsangabe für diesen Teppich.
Welche Vorteile bietet ein handgeknüpfter Teppich?
Ein handgeknüpfter Teppich entsteht aus einzeln gesetzten Knoten und nicht aus einer maschinell erzeugten Oberfläche. Dadurch kann ein Entwurf detailliert und in einer eigenen Folge von Ornamenten ausgearbeitet werden. Handgeknüpfte Teppiche werden traditionell wegen ihrer handwerklichen Ausführung und ihrer möglichen langen Nutzungsdauer geschätzt. Bei diesem Nain kommen die genannte feine Knotendichte, der Flor aus Schurwolle und Seide, die Baumwollkette sowie die traditionelle persische Musterwelt hinzu. Das Stück wird außerdem als neu und sehr gut erhalten beschrieben.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |
















