















Perserteppich Moud 341×218 cm Schurwolle handgeknüpft
Ursprünglicher Preis war: 3976$1172$Aktueller Preis ist: 1172$
Handgeknüpfter Moud Perserteppich | Knotendichte: ca. 360.000 Knoten/qm (42 Radj) | Material: Flor Schurwolle, Kette Baumwolle | Größe: 341 x 218 cm | Muster: Fischmuster Mahi mit Medaillon | Zustand: Wie NEU, frisch gewaschen
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 100120000140
Beschreibung
Moud Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Moud Perserteppich ist handgeknüpft. Als Material ist Schurwolle auf Baumwolle angegeben: Der Flor besteht aus Schurwolle, während die Kette aus Baumwolle gefertigt ist. Diese Kombination verbindet einen wollenen Oberflächenflor mit einem Baumwollgrund, der dem geknüpften Gewebe seine innere Ordnung gibt. Die Ausführung folgt damit dem klassischen Aufbau eines geknüpften Perserteppichs, bei dem einzelne Knoten den Flor bilden und auf den Kettfäden gehalten werden.
Die Schurwolle bildet die sichtbare und fühlbare Oberfläche. Wolle wird im Teppichhandwerk wegen ihrer natürlichen Elastizität und ihrer Fähigkeit verwendet, nach einer Belastung wieder in ihre ursprüngliche Lage zurückzukehren. Ihre Faserstruktur nimmt Farbstoffe gut auf und lässt Muster klar erscheinen. Die Baumwollkette dient als tragende Grundlage der Knüpfarbeit. Sie erlaubt eine gleichmäßige Anordnung der Knoten und unterstützt die Formstabilität des Teppichs.
Die angegebene Knotendichte beträgt etwa 360.000 Knoten pro Quadratmeter und entspricht 42 Radj. Eine solche Angabe beschreibt die Feinheit der Knüpfung, nicht die Herkunft oder das Muster. Beim Handknüpfen wird jeder Knoten einzeln in das Grundgewebe eingebracht. Anschließend werden die Schussfäden eingelegt und verdichtet, bevor der Flor Schritt für Schritt auf die gewünschte Höhe gebracht wird. Die Knotendichte ist daher auch ein Hinweis auf die kleinteilige Ausarbeitung der Zeichnung.
Die Verarbeitung ist bei einem Moud-Teppich eng mit der Lesbarkeit seiner Ornamente verbunden. Feine Konturen, kleine Blütenformen und wiederkehrende Ranken können durch eine dichte Knüpfung differenziert dargestellt werden. Bei diesem Stück wird das Fischmuster Mahi mit einem Medaillon genannt. Die handgeknüpfte Ausführung macht jedes einzelne Exemplar zu einem eigenständigen Gewebe und nicht zu einem industriell identischen Druck.
Herkunft und Tradition
Als Herkunft ist Persien, genauer Birjand-Moud, angegeben. Moud wird im Zusammenhang mit der Teppichherstellung der Region um Birjand in der Provinz Süd-Chorasan genannt. Die Stadt Birjand und ihr Umland gehören zu den bekannten persischen Web- und Knüpfgebieten im Osten des Landes. In dieser Region entwickelte sich die Teppichherstellung aus dem Bedarf an robusten, zugleich sorgfältig gearbeiteten Bodenbelägen und aus einer lange gepflegten Ornamenttradition.
Persische Teppiche werden nicht allein nach ihrer Farbwirkung unterschieden. Für die Einordnung spielen auch das Herkunftsgebiet, die Art der Knüpfung, der Aufbau des Grundgewebes und die regionale Formensprache eine Rolle. Moud bezeichnet dabei die Herkunftsbezeichnung dieses Teppichs und nicht lediglich ein allgemeines Muster. Birjand-Moud steht für eine regionale Tradition, in der Entwürfe mit klar gegliederten Feldern, floralen Details und sorgfältig ausgearbeiteten Bordüren verbreitet sind.
Die Knüpfarbeit beginnt traditionell mit dem Aufspannen der Kette. Danach wird Reihe für Reihe gearbeitet. Die Knüpferin oder der Knüpfer orientiert sich an einem Entwurf, an einer Vorlage oder an einem überlieferten Rapport. Nach jeder Knotenreihe werden Schussfäden eingetragen und mit dem Webkamm angeschlagen. So wächst das Muster allmählich aus vielen einzelnen Arbeitsschritten. Die sichtbare Fläche ist daher das Ergebnis einer Folge von Knoten, Reihen und Kontrollen, nicht eines einzigen aufgetragenen Bildes.
In den persischen Knüpfregionen werden Muster häufig über Generationen weitergegeben und zugleich angepasst. Ein Medaillon kann mit einer umlaufenden Feldzeichnung verbunden werden, während kleinere Ornamente die freien Flächen ordnen. Die regionale Gestaltung bleibt dabei an wiedererkennbare Prinzipien gebunden, ohne dass jeder Teppich genau gleich aussehen muss. Gerade die handwerkliche Ausführung lässt Spielraum bei Linien, Farbverteilung und Detailzeichnung.
Birjand-Moud-Teppiche werden häufig mit einer präzisen, geordneten Zeichnung verbunden. Diese allgemeine Einordnung erklärt, warum eine dichte Knüpfung für die Darstellung kleinteiliger Motive geeignet ist. Sie ist keine zusätzliche Zustands- oder Qualitätsaussage über dieses einzelne Stück, sondern beschreibt den handwerklichen Zusammenhang zwischen regionaler Tradition und technischer Ausführung. Bei dem vorliegenden Teppich sind Herkunft, handgeknüpfte Herstellung und die angegebene Knotendichte ausdrücklich genannt.
Die persische Teppichtradition verbindet praktische Webtechnik mit einer dekorativen Bildsprache. Muster konnten als überlieferte Formen, als Zeichen von Ordnung oder als gestaltende Füllung eines Feldes dienen. Ihre Bedeutung ist nicht bei jedem Teppich eindeutig festgelegt. Deshalb sollte das Mahi-Motiv hier in erster Linie als die im Angebot genannte Musterbezeichnung verstanden werden. Der Begriff verweist auf eine verbreitete Ornamentform der persischen Teppichkunst und nicht auf eine zusätzliche Provenienz.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs wird als Fischmuster Mahi mit Medaillon beschrieben. Mahi bedeutet im Zusammenhang mit persischen Teppichen Fisch. Das Motiv besteht üblicherweise aus kleinen, sich wiederholenden Ornamenten, die an eine stilisierte Fischform erinnern. In der Teppichsprache wird diese Mustergruppe auch als Herati-Muster bezeichnet. Sie kann ein einzelnes Feld vollständig bedecken und dadurch einen regelmäßigen, rhythmischen Eindruck erzeugen.
Die einzelnen Mahi-Elemente werden traditionell aus gebogenen Blättern, Blüten und kleinen Nebenformen aufgebaut. Je nach Entwurf können die beiden fischähnlichen Formen um eine Blüte oder eine Raute angeordnet sein. Die Bezeichnung beschreibt deshalb keine naturalistische Darstellung von Fischen, sondern eine stilisierte Ornamentstruktur. In dicht gesetzten Wiederholungen entsteht ein Allover-Muster, bei dem das Auge zwischen den Hauptformen und den verbindenden Linien wechseln kann.
Bei diesem Teppich tritt das Fischmuster mit einem Medaillon auf. Ein Medaillon ist ein zentrales, meist symmetrisch angelegtes Ornament, das dem Innenfeld einen Mittelpunkt gibt. Es kann von weiteren Ranken, Blüten oder rahmenden Formen begleitet werden. Durch die zentrale Anordnung erhält das Muster eine klare Hierarchie: Das Medaillon bildet den Schwerpunkt, während das Mahi-Ornament den umgebenden Raum strukturiert.
Die Verbindung von Medaillon und Mahi-Muster ist eine klassische Möglichkeit, ein Teppichfeld zu gliedern. Das zentrale Element kann den Blick sammeln, während die wiederkehrenden Fischmotive für Bewegung und Verbindung sorgen. Bordüren dienen in solchen Entwürfen häufig dazu, das Innenfeld optisch zu fassen. Sie bestehen aus fortlaufenden Ranken, Blüten oder geometrisch gegliederten Ornamenten. Ob und in welcher Ausführung einzelne Bordüren bei einem konkreten Teppich erscheinen, ist anhand der vorliegenden Angaben nicht näher beschrieben.
Die handgeknüpfte Herstellung ist für die Darstellung dieses Entwurfs von Bedeutung. Eine hohe Knotendichte erlaubt grundsätzlich feinere Übergänge und kleinere Details, weil mehr einzelne Knoten für die Zeichnung zur Verfügung stehen. Das erklärt den technischen Zusammenhang zwischen der angegebenen Knotendichte und dem kleinteiligen Mahi-Motiv, ohne weitere Eigenschaften dieses Teppichs zu behaupten. Die Musterangabe selbst umfasst das Fischmuster und das Medaillon.
Im Ausgangstext werden ein lebendiges Muster und kräftige Farben genannt. Diese Beschreibung bezieht sich auf die sichtbare Gestaltung des vorliegenden Teppichs. Farben übernehmen in persischen Teppichen nicht nur eine dekorative Funktion; sie helfen auch dabei, Medaillon, Innenfeld und wiederkehrende Ornamente voneinander zu unterscheiden. Die genaue Farbpalette wird in den Angaben jedoch nicht benannt. Deshalb werden hier keine einzelnen Farbtöne ergänzt.
Mahi-Ornamente gehören zu den Motiven, die durch Wiederholung eine geschlossene Fläche erzeugen können. Kleine Unterschiede in der Ausrichtung und im Abstand der Formen verleihen einem handgeknüpften Entwurf seine textile Eigenart. Das Muster wird nicht auf die Oberfläche gedruckt, sondern aus farbigen Knoten aufgebaut. Dadurch hängen Kontur, Rhythmus und Detailwirkung unmittelbar mit der handwerklichen Ausführung zusammen.
Besonderheiten
Der Teppich wird als wie neu beschrieben und ist frisch gewaschen. Die Zustandsangabe bedeutet, dass er laut Quelle kaum von einem neuen Teppich zu unterscheiden ist. Für die Beurteilung des konkreten Stücks wird auf die Fotos verwiesen. Weitere Angaben zu einzelnen Gebrauchsspuren, Reparaturen oder Veränderungen liegen nicht vor und werden deshalb nicht ergänzt.
Als besondere Gestaltungsmerkmale sind das Mahi-Fischmuster und das Medaillon angegeben. Die Materialkombination besteht aus Schurwolle im Flor und Baumwolle in der Kette. Außerdem wird die handgeknüpfte Herstellung mit einer Knotendichte von etwa 360.000 Knoten pro Quadratmeter beziehungsweise 42 Radj genannt. Diese Merkmale beschreiben das angebotene Einzelstück und seine im Ausgangstext dokumentierte Ausführung.
Die Bezeichnung Moud Perserteppich verweist auf die angegebene Herkunft Birjand-Moud in Persien. Sie ist nicht mit einer bloßen Musterbezeichnung gleichzusetzen. Das Mahi-Motiv erklärt die Ornamentik, während Moud die regionale Einordnung bezeichnet. Zusammen ergeben Herkunft, Technik, Material, Zustand und Muster die sachliche Beschreibung dieses Einzelstücks.
FAQ
Was bedeutet Mahi bei einem Perserteppich?
Mahi ist die Bezeichnung für ein stilisiertes Fischmuster der persischen Teppichkunst. Die Motive sehen nicht wie naturgetreue Fische aus, sondern werden aus Blättern, Blüten, Rauten und geschwungenen Linien zusammengesetzt. Durch ihre regelmäßige Wiederholung entsteht ein dicht gegliedertes Muster. Bei diesem Moud-Teppich wird das Mahi-Muster zusammen mit einem zentralen Medaillon angegeben.
Wofür steht die Herkunftsangabe Birjand-Moud?
Birjand-Moud bezeichnet die im Angebot angegebene persische Herkunftsregion. Birjand liegt im Osten Persiens; Moud wird als regionales Teppichzentrum im Umfeld von Birjand geführt. Die Herkunftsangabe beschreibt somit die regionale Tradition und nicht das Ornament. Das Mahi-Muster kann auch in anderen persischen Teppichen vorkommen, während dieser Teppich ausdrücklich als Moud aus Birjand-Moud bezeichnet wird.
Welche Materialien wurden für diesen Teppich verwendet?
Der Flor besteht aus Schurwolle, die Kette aus Baumwolle. Die Wolle bildet die sichtbare Oberfläche des handgeknüpften Teppichs. Die Baumwolle liegt als tragender Kettgrund im Inneren der Konstruktion. Diese Angaben beziehen sich auf die im Ausgangstext genannte Materialausführung und werden nicht um weitere Fasern oder Bestandteile ergänzt.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
|---|---|
| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |









