















Perserteppich Moud 335 x 210 cm Wolle Seide handgeknüpft
Ursprünglicher Preis war: 2130$1172$Aktueller Preis ist: 1172$
Handgeknüpfter Moud Perserteppich | Knotendichte: 300000/Qm | Material: Flor 100% Wolle & Seide, Kette 100% Baumwolle | Größe: 335 x 210 cm | Muster: Floral Fisch mit Medaillon | Zustand: Neuwertig
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 100120000342
Beschreibung
Moud Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Moud Perserteppich ist handgeknüpft. Sein Flor besteht aus 100% Wolle & Seide, während die Kette aus 100% Baumwolle gefertigt ist. Damit verbindet die Materialangabe einen wollenen Flor mit einem Seidenanteil und einem Baumwollfundament. Bei Moud-Teppichen wird ein Baumwollfundament als Grundlage der Knüpfarbeit verwendet. Wolle bildet dabei den wesentlichen Flor, während Seide in Moud-Teppichen eingesetzt werden kann, um den Glanz einzelner Florbereiche und Details hervorzuheben.
Für die Herstellung von Moud-Teppichen verwenden erfahrene Kunsthandwerker den asymmetrischen persischen Knoten. Dieser Knotentyp ermöglicht beim Knüpfen komplizierter und detaillierter Muster eine präzise Ausführung. Die Moud-Tradition ist mit einer feinen, sorgfältigen Gestaltung der Zeichnung verbunden. Zusätzlich werden diese Teppiche mit zwei Schussfäden hergestellt. Die Verbindung aus Baumwollgrund, Flor aus Wolle und Seide sowie persischer asymmetrischer Knüpftechnik beschreibt die traditionelle Konstruktion dieser Teppichgruppe.
Die im Produkt angegebene Knotendichte beträgt 300000/Qm. Moud-Teppiche können in ihrer Qualität deutlich variieren. Eine hohe Knotendichte verlangt Zeit und eine sorgfältige Ausführung, weil zahlreiche einzelne Knoten die Grundlage für die Zeichnung bilden. Frühere Moud-Knüpfungen werden im Vergleich zu Meshad-Khorasan-Teppichen als von zweitrangiger Qualität beschrieben. Moud-Teppiche wurden außerdem in größeren Mengen für die heimischen und westlichen Märkte hergestellt.
Herkunft und Tradition
Moud-Teppiche werden in der Stadt Mashad in der Provinz Khorassan handgeknüpft. Mashad ist ein großes Weberei- und Handelszentrum. Dort werden nicht nur Teppiche aus der Stadt selbst gehandelt, sondern auch Stücke aus benachbarten Städten und Dörfern. Moud gehört damit zu einer Khorassan-Tradition, in der Herstellung und Handel eng miteinander verbunden sind. Moud liegt südlich von Birdjan und Mashad und blickt auf eine lange Geschichte der Knüpfarbeit zurück.
Die Stadt Moud ist seit dem frühen Teppichhandel des zwanzigsten Jahrhunderts mit handgeknüpften Teppichen bekannt. Die Teppiche wurden sowohl in Werkstätten der Stadt als auch gelegentlich auf Heimwebstühlen gefertigt. Diese unterschiedlichen Arbeitsorte gehören zur überlieferten Produktionsweise der Region. Trotz der Verbindung zu einer klar erkennbaren Herkunft sind Moud-Teppiche nicht vollständig einheitlich. Ihre Qualität kann variieren, ebenso die Ausgestaltung von Farben, Bordüren und Feldmustern.
In der regionalen Einordnung zeigen Moud-Teppiche manche Merkmale, die auch bei Teppichen aus Birjand zu finden sind. Ihre Gestaltung entwickelte sich jedoch eigenständig weiter. Nach dem Zweiten Weltkrieg wichen einige Knüpfer von traditionellen Moud-Mustern ab. Sie fertigten auch Teppiche, die den Erzeugnissen anderer Knüpfregionen Persiens ähnelten, um die Nachfrage inländischer und ausländischer Exportkunden zu bedienen. Dadurch entstand neben den klassischen Moud-Zeichnungen eine größere Bandbreite an Mustervarianten.
Moud hat sich durch charakteristische Designs und eine langjährige Knüpftradition einen ausgezeichneten Ruf erworben. Die Teppiche der Region wurden für den heimischen Markt ebenso hergestellt wie für westliche Abnehmer. Zu den weiteren Teppichen aus dieser Region werden im überlieferten Zusammenhang Birdshand und Kashmar genannt. Die Herkunft Moud steht dabei für eine persische Teppichtradition aus dem Umfeld von Khorassan und Mashad.
Die Farb- und Mustertradition von Moud ist eng mit der Arbeitsweise der Knüpfer verbunden. Die Herstellung detaillierter floraler Zeichnungen verlangt den Einsatz des asymmetrischen persischen Knotens. In feineren Ausführungen kann Seide in einzelne Details eingearbeitet werden. Sie verändert nicht die regionale Zuordnung, sondern dient dazu, ausgewählte Zeichnungselemente im Flor stärker hervorzuheben. Der Flor aus Wolle und Seide sowie das Baumwollfundament gehören zu den im Zusammenhang mit Moud beschriebenen Materialien.
Design und Muster
Das Muster dieses Teppichs ist als floral, Fisch mit Medaillon beschrieben. Damit verbindet die Gestaltung florale Elemente, das Fischmotiv des Herati-Musters und ein zentrales Medaillon. Das Herati-Muster gilt als dominantes und sofort erkennbares Muster der Moud-Teppiche. In vielen Moud-Teppichen nimmt es einen großen Teil der Oberfläche ein. Der Fisch wird dabei von Blatt- und Rankenformen begleitet, die das Feld rhythmisch gliedern.
Einige Moud-Teppiche besitzen zusätzlich ein zentrales Medaillon, das an einen Stern oder ein Sechseck erinnern kann. Das Medaillon ordnet das Feld um seine Mitte und steht neben dem floralen Fischmotiv als eigenständiger Gestaltungsschwerpunkt. Moud-Muster treten sowohl mit Medaillon als auch als Allover-Zeichnung auf. Die vorliegende Musterbeschreibung nennt ausdrücklich die Verbindung von floralem Fischmotiv und Medaillon.
Neben Herati werden in Moud-Feldern Boteh-, Gitter- und Minakhani-Muster verwendet. Boteh wird auch als Paisley bezeichnet. Das Herati-Motiv wird mit einem Fisch verbunden. Minakhani zeigt Rosetten, die durch Spaliere miteinander verbunden sind. Die Schah-Abbas-Palmette mit Blättern und Ranken ist ein weiteres beliebtes Moud-Muster. Diese floralen Formen können ein Feld mit regelmäßiger Struktur füllen oder als einzelne Elemente innerhalb einer umfassenderen Komposition erscheinen.
Auch die Bordüre folgt einer eigenen Khorassan-Tradition. Typisch sind große Palmetten, Blätter und Ranken. In kleinen rechteckigen Bordüren können außerdem Motive aus persischen Gärten erscheinen. Solche Gartenmotive werden im beschriebenen Zusammenhang auch mit Bachtiari-Teppichen verbunden. Bordüren begrenzen das zentrale Feld, wiederholen einzelne florale Formen und schaffen einen Übergang zwischen der Innenzeichnung und dem äußeren Rand.
Die übliche Farbcharakteristik von Moud-Teppichen ist Granatapfelrot im Feld. Dieses Rot wird mit Cochenille verbunden. Ein kleinerer Anteil der Teppiche besitzt statt eines roten Feldes ein dunkelblaues Feld. In Bordüren, Musterelementen und Konturen kommen außerdem verschiedene Rot-, Blau-, Beige-, Gold-, Grün-, Zimt-, Braun- und Grautöne vor. Kräftige Blau- und Rottöne gehören zu den häufig beschriebenen Farbbereichen. Ein kontrastierender elfenbeinfarbener Hintergrund kann diese Farben deutlicher hervortreten lassen. Diese allgemeine Farbtradition erläutert die Gestaltung von Moud-Teppichen, ohne zusätzliche Farben für dieses Einzelstück festzulegen.
Die florale Zeichnung und das Herati-Motiv sind wesentliche Kennzeichen der Moud-Tradition. Das Medaillon bringt eine zentrale Ordnung in die Komposition, während Fisch-, Blatt- und Rankenformen die Fläche beleben. Palmetten und Gartenmotive können in Feld oder Bordüre weitere Ebenen bilden. Durch den asymmetrischen persischen Knoten lassen sich solche Einzelheiten klar und präzise ausführen. Die Verwendung von Seide in feinen Details kann den Wechsel zwischen unterschiedlichen Florwirkungen sichtbar machen.
Besonderheiten
Die im Angebot genannte Knotendichte beträgt 300000/Qm. Der Teppich ist als neuwertig beschrieben. Sein Flor besteht aus 100% Wolle & Seide und seine Kette aus 100% Baumwolle. Als Moud Perserteppich gehört er zur persischen Knüpftradition von Mashad und Khorassan. Die Musterangabe floral, Fisch mit Medaillon fasst die wesentlichen sichtbaren Gestaltungselemente zusammen.
Die Verbindung aus einem zentralen Medaillon und dem fischbezogenen Herati-Motiv ist innerhalb der Moud-Mustertradition nachvollziehbar. Herati gehört zu den dominanten Zeichnungen dieser Herkunft. Die Moud-Tradition umfasst daneben Palmetten, Blätter, Ranken, Boteh, Gitter und Minakhani. Bei diesem Einzelstück werden als konkrete Musterangabe jedoch floral, Fisch mit Medaillon genannt. Die übrigen Motive erklären den regionalen Gestaltungshintergrund und sind keine zusätzliche Beschreibung dieses Teppichs.
Die Materialkombination verbindet einen Flor aus Wolle und Seide mit einer Kette aus Baumwolle. Seide wird bei Moud-Teppichen häufig eingesetzt, um den Glanz des Flors und einzelner Details hervorzuheben, ist jedoch nicht bei jedem Moud-Teppich erforderlich. Hier ist Seide ausdrücklich als Bestandteil des Flors angegeben. Die handgeknüpfte Ausführung und der persische asymmetrische Knoten stehen für die traditionelle technische Grundlage der Moud-Teppiche.
FAQ
Was sind die charakteristischen Merkmale der Moud-Teppiche?
Moud-Teppiche werden in Mashad in Khorassan handgeknüpft. Charakteristisch sind der asymmetrische persische Knoten und florale Muster wie die Schah-Abbas-Palmette. Besonders prägend ist das Herati-Muster, das häufig einen großen Teil der Oberfläche einnimmt. Das übliche Farbmerkmal ist Granatapfelrot im Feld; dunkelblau kommt ebenfalls vor. Moud-Teppiche reichen von kleinen Formaten bis zu großen Raumteppichen. Als Material werden ein Baumwollfundament und ein Flor aus Wolle beschrieben, wobei Seide zur Hervorhebung des Glanzes verwendet werden kann.
Welche traditionellen Muster werden in Moud-Teppichen verwendet?
Zu den traditionellen Feldmustern gehören Boteh, auch Paisley genannt, Herati mit dem Fischmotiv, Gitter und Minakhani mit durch Spaliere verbundenen Rosetten. Eine weitere verbreitete Gestaltung ist die Schah-Abbas-Palmette mit Blättern und Ranken. In den Bordüren erscheinen Khorassan-Muster mit großen Palmetten, Blättern und Ranken. Kleine rechteckige Bordüren können Motive aus persischen Gärten zeigen. Technisch werden Moud-Teppiche mit Baumwollfundament, Wollflor und dem persischen asymmetrischen Knoten hergestellt.
Welche Bedeutung hat die Stadt Moud für die Teppichproduktion?
Moud liegt südlich von Birdjan und Mashad und ist für eine lange Knüpftradition bekannt. Die Stadt wird mit charakteristischen Designs und persischen Teppichen aus dem Umfeld von Khorassan verbunden. Moud-Teppiche wurden in städtischen Werkstätten und gelegentlich auf Heimwebstühlen gefertigt. Ihre Qualität, Größe und Farbgestaltung können variieren. Seidenelemente werden oft eingesetzt, um den Glanz des Flors zu verstärken. Nach dem Zweiten Weltkrieg passten einige Knüpfer traditionelle Muster an, damit die Teppiche der Nachfrage auf dem inländischen und ausländischen Markt entsprachen.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Knotendichte | |
| Material |








