






Perserteppich Moud 310 x 210 cm Wolle handgeknüpft
2214$
Handgeknüpfter Moud Perserteppich | Knotendichte: Hochwertige Verarbeitung | Material: Flor 100% Wolle, Kette 100% Baumwolle | Größe: 310 x 210 cm | Zustand: Top Zustand, gebraucht
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VERSANDPARTNERInventarnummer: 85E08A09
Beschreibung
Moud Perserteppich
Material und Verarbeitung
Dieser Moud Perserteppich ist handgeknüpft. Die handwerkliche Herstellung verbindet jeden einzelnen Knoten mit der Grundstruktur des Teppichs und unterscheidet sich damit grundsätzlich von einer maschinellen Serienfertigung. Als Material für den Flor wird 100% Wolle genannt. Die Kette besteht aus 100% Baumwolle. Wolle wird im traditionellen Teppichhandwerk seit langer Zeit verwendet, weil sie sich zu einem belastbaren Flor verarbeiten lässt und eine charakteristische, griffige Oberfläche bildet. Baumwolle wird häufig als stabiles Grundmaterial eingesetzt, auf dem der Flor aufgebaut wird.
Die Knotendichte ist mit hochwertiger Verarbeitung beschrieben. Bei einem handgeknüpften Teppich entsteht das Muster Schritt für Schritt durch die Arbeit an der Kette. Die Ausführung des Knotens, die Gleichmäßigkeit der Reihen und das anschließende Zurichten bestimmen das Erscheinungsbild des fertigen Stücks. Handarbeit macht jeden Teppich zu einem einzelnen Exemplar, auch wenn bestimmte Muster und Herstellungsweisen innerhalb der persischen Teppichtradition wiederkehren.
Die Kombination aus Wollflor und Baumwollkette ist eine traditionelle Materialzusammenstellung. Der Wollflor kann Farben aufnehmen und eine klar erkennbare textile Struktur zeigen, während die Baumwollkette die Basis des Gewebes bildet. Die Angaben zu diesem Teppich nennen keine Seide und keine weiteren Fasern. Sie beziehen sich auf 100% Wolle im Flor und 100% Baumwolle in der Kette.
Herkunft und Tradition
Der Teppich wird als Perserteppich mit Ursprungsland Persien geführt und trägt die Bezeichnung Moud. Persische Teppiche stehen für eine über Jahrhunderte entwickelte Handwerkskultur, in der das Knüpfen von Teppichen, die Vorbereitung der Kette und die Gestaltung von Ornamenten miteinander verbunden sind. Die Herstellung erfolgt traditionell in vielen einzelnen Arbeitsschritten. Dazu gehören das Aufspannen der Kette, das Einbringen der Knoten, das Sichern der Reihen und die Bearbeitung der Oberfläche.
Persien ist kein einheitlicher Stilraum. In unterschiedlichen Regionen haben sich eigene Vorlieben für Aufbau, Ornamentik, Farbwirkung und Knotentechnik entwickelt. Im Ausgangstext werden Isfahan, Tabriz, Kashan und Nain als bekannte Herkunftsregionen genannt. Diese Namen stehen in der persischen Teppichkunde für unterschiedliche regionale Traditionen. Sie werden hier als Beispiele für die Vielfalt persischer Teppiche genannt und nicht als zusätzliche Herkunftsangabe für dieses Stück. Die konkrete Bezeichnung dieses Teppichs ist Moud.
Persische Knüpfkunst wird von erfahrenen Handwerkern ausgeführt und überliefert Kenntnisse, die sich auf Material, Spannung der Kette, Knotenfolge und Abschlussarbeiten beziehen. Ein handgeknüpfter Teppich entsteht nicht in einem einheitlichen industriellen Durchlauf. Die Arbeit verlangt wiederholte, präzise Handgriffe und eine fortlaufende Orientierung am Entwurf. Dadurch können innerhalb einer Tradition individuelle Abweichungen und eine eigene textile Handschrift sichtbar werden.
Der Herstellungszeitraum dieses Teppichs ist mit 2000-2009 angegeben. Damit gehört er nach dieser Einordnung zur zeitgenössischen Produktion und nicht zu einem unbestimmten historischen Alter. Die Bezeichnung Perserteppich verweist auf die Herkunftstradition, während Moud die im Produkt angegebene Teppichbezeichnung ist. Beides sollte von den vielen anderen persischen Stilrichtungen unterschieden werden, die in der Fachliteratur und im Handel ebenfalls vorkommen.
Design und Muster
Der konkrete Mustertyp dieses Moud Perserteppichs ist in den Produktangaben nicht benannt. Deshalb lässt sich ihm kein bestimmtes Medaillon, kein florales Motiv und kein geometrisches Schema als individuelle Eigenschaft zuschreiben. Solche Muster gehören jedoch zu den häufig anzutreffenden Gestaltungsmitteln persischer Teppiche. Ein zentrales Medaillon kann die Fläche ordnen, während florale Ornamente eine weichere, bewegte Struktur erzeugen. Geometrische Formen arbeiten stärker mit Linien, Winkeln und wiederholten Feldern.
Viele persische Entwürfe bestehen aus einem Zusammenspiel von Innenfeld und Bordüren. Das Innenfeld bildet die zentrale Komposition. Eine oder mehrere Bordüren fassen sie ein und führen das Auge entlang der Längsseiten. Bei floralen Konzepten können Blüten, Ranken und Blätter rhythmisch wiederholt werden. Bei geometrischen Konzepten entsteht die Ordnung aus klaren Formen, symmetrischen Beziehungen und regelmäßig gesetzten Wiederholungen. Diese Beschreibung erklärt die Musterwelt persischer Teppiche, ohne ein bestimmtes Motiv für dieses Exemplar zu behaupten.
Auch die Farbgestaltung persischer Teppiche kann sehr unterschiedlich ausfallen. Überlieferte Entwürfe verwenden sowohl tiefe, satte Töne als auch sanftere Pastellfarben. Die Wirkung eines Musters hängt dabei nicht nur vom einzelnen Farbton ab, sondern auch von Kontrast, Wiederholung und dem Verhältnis von Innenfeld und Bordüre. Wolle besitzt eine textile Oberfläche, auf der Farben je nach Lichteinfall und Florrichtung unterschiedlich erscheinen können. Das ist eine allgemeine Eigenschaft des Materials und keine zusätzliche Zustands- oder Musterangabe zu diesem Teppich.
Die Bezeichnung Moud ersetzt keine Beschreibung eines nicht genannten Dekors. Sie ordnet das Stück in die im Angebot verwendete Benennung ein. Im Unterschied dazu beziehen sich Namen wie Isfahan, Tabriz, Kashan oder Nain auf andere bekannte regionale und stilistische Zusammenhänge. Kilim und Gabbeh werden im Ausgangstext ebenfalls als andere Teppicharten genannt. Ein Kilim ist flach gewebt, während ein handgeknüpfter Teppich durch Knoten einen Flor erhält. Diese Unterscheidung erklärt die Technik, sagt aber nichts über ein konkretes Muster dieses Moud aus.
Besonderheiten
Als besondere Angaben zu diesem Stück sind die handgeknüpfte Ausführung, der Wollflor, die Baumwollkette und die hochwertige Verarbeitung festgehalten. Der Teppich wird als gebraucht und zugleich als Top Zustand beschrieben. Diese beiden Angaben gehören zusammen: gebraucht bezeichnet seine Nutzungsgeschichte, während Top Zustand die im Angebot angegebene Zustandsbewertung ist. Eine professionelle Reinigung oder eine Restaurierung wird für dieses Stück nicht genannt und wird daher nicht ergänzt.
Der Herstellungszeitraum 2000-2009 grenzt die zeitliche Einordnung ein. Eine genauere Jahreszahl, ein Knüpfername, eine Signatur oder eine besondere Provenienz sind nicht angegeben. Ebenso wird kein individuelles Muster benannt. Die sachlich belegten Eigenschaften bleiben damit die handwerkliche Technik, die Materialzusammensetzung, die Bezeichnung Moud, die Herkunft Persien, der genannte Zeitraum und der beschriebene gebrauchte Top Zustand.
FAQ
Wie pflege ich einen Perserteppich?
Regelmäßiges Staubsaugen gehört zur grundlegenden Pflege eines Perserteppichs. Dabei sollte die Oberfläche schonend behandelt werden, damit der Wollflor nicht unnötig belastet wird. Gelegentliche professionelle Reinigungen werden empfohlen, besonders wenn eine gründliche textile Reinigung erforderlich ist. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, weil sie zu einem Verblassen der Farben beitragen kann. Für diesen gebrauchten Teppich im Top Zustand gelten dieselben vorsichtigen Grundsätze. Flecken sollten nicht durch aggressive Eigenbehandlung vergrößert werden; bei stärkerer Verschmutzung ist eine fachgerechte Beurteilung sinnvoll.
Was unterscheidet einen handgeknüpften von einem maschinell hergestellten Teppich?
Ein handgeknüpfter Teppich wird von Kunsthandwerkern Knoten für Knoten gefertigt. Dadurch ist jedes Stück ein einzelnes textiles Exemplar, auch wenn der Entwurf auf traditionellen Mustern beruht. Bei einem maschinell hergestellten Teppich übernimmt dagegen eine Maschine die wiederholte Fertigung in einer Serienproduktion. Die handwerkliche Technik erlaubt eine detaillierte Ausarbeitung und verbindet die Gestaltung unmittelbar mit der Arbeit an Kette und Flor. Bei diesem Moud handelt es sich um eine handgeknüpfte Ausführung mit Wollflor und Baumwollkette.
Woher stammen bekannte Perserteppiche?
Im Ausgangstext werden Isfahan, Tabriz, Kashan und Nain als Regionen genannt, die für charakteristische Designs und Knüpftechniken bekannt sind. Diese Orte stehen beispielhaft für die große regionale Vielfalt persischer Teppiche. Sie sind jedoch nicht automatisch die Herkunft jedes Perserteppichs. Dieses Stück wird mit der Bezeichnung Moud und dem Ursprungsland Persien geführt. Für seine Beschreibung sind daher Moud und Persien maßgeblich. Die allgemeinen regionalen Beispiele erklären den kulturellen Rahmen, ändern aber nicht die Herkunftsangabe dieses Teppichs.
Zusätzliche Informationen
| Design-Stil | |
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| Farbe | |
| Grösse | |
| Form | |
| Herkunft | |
| Material |














